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Wie soll das neue Kreishaus ausschauen?

In Künzelsau tut sich was! Für das Areal am Stadteingang im Bereich der Stuttgarter Straße läuft im Moment ein Wettbewerb für das neue Kreishaus (Landratsamt). Die Stadt startete ihren Wettbewerb für die neue ‚Mobilitätsdrehscheibe‘ neben dem Kaufland in der letzten Gemeinderatssitzung. Ehrenamtliche und Hauptamtliche der Stadt packen aktiv an, wenn es um die Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten aus der Ukraine und darüber hinaus geht. Das sind nur zwei von mehreren Themenbereichen über die beim Künzelsauer Abend Informationen ausgetauscht werden können. Zum ersten Mal seit Pandemiebeginn wieder in Präsenz sind am Mittwoch, 5. Mai 2022 alle Einwohnerinnen und Einwohner von Künzelsau mit allen Stadtteilen herzlich eingeladen zum Künzelsauer Abend. Die Einwohnerversammlung in der Stadthalle in Künzelsau beginnt um 19 Uhr, Saalöffnung ist um 18.30 Uhr.

Thema ukrainische Flüchtlinge

Ab Saalöffnung geben Mitarbeiter:innen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Informationen zu aktuellen Maßnahmen. Bürgermeister Stefan Neumann begrüßt um 19 Uhr und geht kurz auf die Schwerpunkte unter den städtischen Projekten ein, die der Gemeinderat für das Jahr 2022 in den Bereichen Integration und Infrastruktur gesetzt hat.

Bürgerbeteiligung

Im anschließenden Impulsvortrag spricht Professor Dr. Frank Brettschneider darüber, wie die Öffentlichkeit, die Menschen in der Stadt bei der Planung und dem Bau von Infrastrukturprojekten mitwirken und sich beteiligen können. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Nach seinem interessanten und unterhaltsamen Exkurs sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, von der Theorie in die Praxis zu wechseln. „Tauschen Sie sich mit mir und städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über unsere gerade aktuellen und spannenden Aufgabenschwerpunkte aus“, lädt Bürgermeister Stefan Neumann ein. „Zum Künzelsauer Abend haben wir viele Informationen für Sie vorbereitet und wir haben auch die Möglichkeit mit Ihnen über unsere Projekte zu sprechen, Ihre Ideen und Anregungen dazu zu hören – auch in kleineren Gesprächsgruppen. Wir freuen uns darauf.“

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau




Denkmalschutz nicht mehr ausschlaggebend

Die Wiesbadener Firma Abo Wind AG plante auf der Karlsfurtebene zwischen Waldenburg und Öhringen einen Windpark mit ursprünglich 9 Windrädern. Für vier dieser Windräder erteilte der Hohenlohekreis keine Genehmingung. Die anderen 5 Anlagen wurden einige Monate später genehmigt.

5 von 9 geplanten Anlagen wurden urspronglich genehmigt

Gegen den ablehnenden Beschluß des Kreises hat Abo Wind vor dem Verwaltungsgericht geklagt, zwischenzeitlich allerdings mitgeteilt, dass man auf zwei dieser Windräder verzichten wolle (GSCHWÄTZ berichtete).

Nun hat man sich – wie Abo Wind in einer Pressemitteilung mitteilt – mit dem Hohenlohekreis auf einen Vergleich geeinigt:

ABO Wind verzichtet auf zwei Anlagen
Landratsamt hebt Ablehnung zweier Anlagen auf

Insgesamt sollen sieben Turbinen entstehen


ABO Wind und das Landratsamt Hohenlohe haben sich auf mit ist der jahrelange Rechtsstreit beigelegt und der Weg für die Genehmigung von zwei weiteren Anlagen des Windparks Öhringen Karlsfurtebene frei.


Bereits im Februar 2022 hat ABO Wind seinen Normenkontrollantrag vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Flächennutzungsplans „GVV Hohenloher Ebene“ zurückgezogen. Damit lässt das Wiesbadener Unternehmen die Pläne zum Bau der beiden Anlagen des Windparks auf Waldenburger Gemarkung fallen. Die Klage gegen die Ablehnung zweier Anlagen auf Michelbacher Gemarkung blieb bestehen. Nun wird das Landratsamt Hohenlohe die Ablehnung dieser beiden Anlagen zurücknehmen, weshalb auch diese Klage hinfällig ist. Der getroffene Vergleich kommt vor allem der Energiewende zugute, da wir neben den fünf bereits genehmigten Anlagen nun sehr optimistisch sind, die beiden zunächst abgelehnten Anlagen
ebenfalls realisieren zu können“, sagt Projektleiter Lars Oelker von ABO Wind. Er rechnet damit, dass der Bau im Oktober 2022 beginnen wird.

Grundlage des getroffenen Vergleichs war ein VorOrtTermin der Klageparteien mit dem Gericht, das sich vor Ort einen eigenen Eindruck von den Sichtbeziehungen zwischen den geplanten Windenergieanlagen und dem Schloss Waldenburg machen wollte. Bei dem Termin wurde sehr deutlich, dass das Gericht keinen Grund sieht, unserer Klage nicht stattzugeben“, erläutert Oelker: „Der Aspekt des Denkmalschutzes steht unserem Vorhaben offensichtlich nicht im Wege.“ Die Rücknahme des Ablehnungsbescheids durch das Landratsamt Hohenlohe beschleunigt den Vorgang nun.


Trotzdem sind seit Einreichung des ersten Genehmigungsantrags für Bau und Betrieb des Windparks mittlerweile fünf Jahre vergangen. Das ist leider sehr lange und hat zur Folge, dass die ursprünglich beantragten Anlagen inzwischen nicht mehr lieferbar sind“, sagt Oelker. Daher muss ABO Wind umplanen. Statt den Turbinen des Typs Siemens SWT strebt das Unternehmen nun den Bau von Nordex N133Anlagen an. „Beide Typen haben eine Gesamthöhe von etwa 230 Metern und unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Leistung“ erklärt Oelker. Während die SiemensTurbinen auf eine Leistung von 3,6 Megawatt kommen, erzielen die NordexMaschinen 4,8 Megawatt. Das hebt die Gesamtleistung des geplanten Windparks von 25,2 Megawatt auf 33,6 Megawatt an.

Über ABO Wind:
ABO Wind entwickelt und errichtet erfolgreich Wind und Solarparks. Das 1996 gegründete Unternehmen aus Wiesbaden hat bislang Anlagen mit 3.800 Megawatt Leistung umgesetzt und rund die Hälfte davon errichtet. Das jährliche Investitionsvolumen beträgt 500 Millionen Euro. Mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 16 Ländern arbeiten mit Elan an der Planung,
Finanzierung, Errichtung, Betriebsführung und am Service von Anlagen für eine zukunftsfähige Energieversorgung.

Infos zum Windpark finden sich unter:

www.windparkoehringenkarlsfurtebene.de (Seite der AboWind)
https://www.gegenwind-waldenburg.de (Seite der Bürgerinitiative Gegenwinhd Waldenburg) 

Text: Matthias Lauterer / Pressemitteilung Abo Wind AG




Kreisschulen heißen Geflüchtete willkommen

Die Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen und die Karoline-Breitinger-Schule in Künzelsau werden Unterricht für Jugendliche aus der Ukraine anbieten. Die Vorbereitungen dafür laufen in Absprache mit dem Kultusministerium. Gestartet werden soll bereits nach den Osterferien. Bei der Herausforderung, Schülerinnen und Schüler ohne Deutschkenntnisse zu unterrichten, setzen die beiden Schulen in Trägerschaft des Hohenlohekreises auf ihre bisherigen Erfahrungen. Bereits in der Fluchtwelle 2015/2016 konnte dort zahlreichen Schülerinnen und Schüler mit Fluchterfahrung eine schulische Ausbildung und der Spracherwerb ermöglicht werden.

Gespräche in den Osterferien

Ansgar Hagnauer, Schulleiter in Künzelsau, lädt Schülerinnen und Schüler, welche sich bereits bei der Karoline-Breitinger-Schule gemeldet haben, in den Osterferien zu Gesprächen ein, um das Unterrichtsangebot möglichst passgenau nach den Bedürfnissen der jungen Menschen zu gestalten. Auch in der Richard-von-Weizsäcker-Schule soll darauf Rücksicht genommen werden, dass einige der jungen Menschen zugleich den Onlineunterricht des Heimatlandes besuchen, welchen die Ukraine für die Geflüchteten anbietet, berichtet der dortige Schulleiter Uwe Stiefel. Nicht nur der Unterricht selbst und der Spracherwerb seien wichtig, sondern auch eine Tagesstruktur, die wieder ein bisschen Normalität in das Leben der vom Krieg betroffenen jungen Menschen bringt, betonen die Schulleitungen.

Task Card im Internet

Für alle Schulen im Hohenlohekreis hat das Kreismedienzentrum des Hohenlohekreises auf seiner Homepage eine sogenannte TaskCard erstellt. Das ist eine digitale Pinnwand, auf der vielfältige Angebote für die Schulen hinterlegt sind. Dazu gehören Materialien zum Erlernen der deutschen Sprache oder zum Umgang mit Fake News (falschen oder gefälschten Nachrichten) und dem aktuellen Krieg. Auch Links zu Angeboten wie der Schulpsychologischen Beratungsstelle sind dort hinterlegt.

Link zum Kreismedienzentrum: Kreismedienzentren Hohenlohekreis (kmz-hok.de)

In Künzelsau sind laut Angeben der Stadt etwa 25% der gemeldeten Ukraine-Flüchtlinge im Schulalter.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Mobiles Impfteam im Hohenlohekreis auch im Mai 2022 im Einsatz

Der Einsatz der Mobilen Impfteams (MIT) im Hohenlohekreis wird bis zum 31. Mai 2022 verlängert. Damit folgt die Kreisverwaltung der Bitte des Sozialministeriums, die landesweite Impfkampagne im Mai durch flexible Angebote vor Ort zu unterstützen. Die Kosten für die MIT trägt das Land Baden-Württemberg.

Weiterhin niedrigschwelliges Impfangebot für Bürger

„Die unsichere Situation mit Geflüchteten aus der Ukraine und deren Impfstatus sowie der Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen brachten uns zu der Überzeugung, dass der Einsatz der MIT weiterhin sinnvoll ist“, erklärt Mike Weise, Dezernent für Umwelt, Ordnung und Gesundheit. „Damit wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern, die sich jetzt noch für eine Corona-Schutzimpfung oder eine Auffrischung entscheiden, weiterhin ein niedrigschwelliges Angebot machen.“

Allerdings wird das Angebot im Mai auf ein MIT reduziert. Das zweite befindet sich seit dem 1. April 2022 im Standby-Betrieb und wird zum 30. April aufgelöst. Die Impftermine und -orte werden rechtzeitig auf der Seite www.corona-im-hok.de und dem Portal dranbleiben-bw.de bekanntgegeben. Über die Osterfeiertage (Karfreitag, 15. April, bis Ostermontag, 18. April) werden keine Einsätze des MIT stattfinden und auch die Impfstation in Künzelsau bleibt geschlossen.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




„Die Laufmasche“  im Gewölbe der Götzenburg

Die diesjährige Gastspielreihe neigt sich dem Ende zu. Noch zwei Veranstaltungen finden im Gewölbe statt, bevor die 71. Spielzeit im Juni eröffnet wird. „Die Laufmasche“, eine Komödie von Ronald Rudoll kommt am 22. April, in einer Inszenierung von Stephan Bruckmeier ins Gewölbe der Götzenburg. Beginn ist um 19 Uhr.

Vorletzte Aufführung im Gewälbe

Zum Inhalt: Der Abend vor dem großen Filmfestival. Hotels. Prominenz. Blitzlichtgewitter. Und all die großen Stars, die sich Jahr für Jahr aufs Neue feiern lassen. Fernab dieses Glanzes beschließen die Schauspiel-Elevin Leolie und ihr Freund Fabian endlich ihrer finanziellen Notlage zu entkommen: Sie planen den alternden Filmstar Edgar Heldt – einst bekannt als echter Schwerenöter – in eine #MeToo-Falle zu locken. Leolie setzt sich im Restaurant keck zu dem freundlichen alten Herren, verwickelt ihn raffiniert in ein Gespräch und…und?…ja – ab da geht so ziemlich alles schief, was bei einem so delikaten Vorhaben schiefgehen kann.

#MeToo mal anders

„Die Laufmasche“ versucht auf humorvolle aber auch kritische Weise eine andere Seite von #MeToo zu zeigen. Eine Seite, die man nicht aussprechen darf – die aber doch, vielleicht gar nicht so selten vorkommt.

Karten sind für 24 Euro auf allen Plätzen zzgl. Bearbeitungsgebühr unter www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail info@burgfestspiele-jagsthausen.de oder telefonisch unter 07943 912345. Alle Veranstaltungen der Burgfestspiele Jagsthausen werden unter den dann aktuellen behördlich vorgegebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden.

Pressemitteilung Burgfestspiele Jagsthausen




„Ein Bürgermeister ist für die Menschen da und nicht umgekehrt“

Nicht mal einen Monat bleibt den Kandidaten noch Zeit, die Ingelfinger von sich als Rathauschef zu überzeugen. Seit Montag, den 11. April 2022, ist klar: In Ingelfingen bewerben sich Klaus Schmitt und der amtierende Bürgermeister Michael Bauer um das Amt. Während Niedernhall nur einen Kandidaten hat: den amtierenden Bürgermeister Achim Beck. Auch im Nachbarstädtchen Niedernhall wählen die Einwohner:innen am 08. Mai 2022 ihren neuen Rathauschef.

„Ich bin froh, dass ich mich beworben habe“

Dr. Sandra Hartmann hat mit Ingelfingens Bewerber Klaus Schmitt gesprochen, wie seine nächsten Wochen ausschauen.

GSCHWÄTZ: Wie geht es Ihnen am heutigen Tag, nachdem nun klar ist, dass es keinen weiteren Bewerber um das Amt des Ratshauschefs in Ingelfingen geben wird?

„Keine Chance auf einen Wechsel“

Schmitt: Nachdem es keine weiteren Mitbewerber gibt, bin ich umso mehr froh, dass ich mich beworben habe. Sonst wäre Herr Bauer der einzige Kandidat und damit hätte Ingelfingen keine Chance auf einen Wechsel gehabt.

GSCHWÄTZ: Warum wünschen Sie sich einen Wechsel für Ingelfingen?

Schmitt: Weil ich der Meinung bin, dass in Ingelfingen in den vergangenen 16 Jahren zwar viele Dinge angegangen wurden, aber es gibt darüber hinaus viele Projekte, die der Aufmerksamkeit wert sind, auch wenn es keine Fördergelder dafür gibt.

GSCHWÄTZ: Welche Projekte zum Beispiel?

Die Kindergärten zum Beispiel. Im Kindergarten Pusteblume etwa gibt es Risse in den Decken, im Boden, an den Wänden. Die Stadtverwaltung hat hier bislang nichts unternommen.

GSCHWÄTZ: Wie schauen nun bei Ihnen die nächsten Wahlkampfwochen aus bis zur Wahl am 08. Mai 2022?

„Der Fokus liegt in den Teilorten“

Schmitt: Der Fokus liegt auf den Teilorten, um dort näher auf die Themen einzugehen, die die Menschen interessieren. Ich war vorher schon in Gesprächen mit den Menschen und habe Ortsbegehungen gemacht und freue mich auf weitere Dialoge. Bislang habe ich sehr viele positive Rückmeldungen für meine Kandidatur bekommen. Viele Menschen sind frustriert, dass ihr Engagement nicht entsprechend gewürdigt wird, dass Dinge immer wieder zurückgestellt werden. Bei der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und anderen Organisationen oder den Teilorten kann man noch einiges verbessern. Ich war gestern bei Gemü und habe gefragt, was sie von einem Bürgermeister erwarten, ich bin im Gespräch mit Kirchenvertretern, mit den Vereinen. Weitere Gespräche mit Wirtschaftsvertretern sind vorgesehen mit dem Fokus darauf, wir man als Team Ingelfingen stärken kann.

GSCHWÄTZ: Herr Bauers Plakate kann man schon überall sehen. Wo sind ihre?

Schmitt: Die kommen demnächst. Die Flyer haben meine Frau und bereits in jeden Briefkasten in Ingelfingen und den Teilorten verteilt. Vier Tage bei Eis und Schnee im April. Aber dadurch haben wir auch viele Rückmeldungen von Einwohner:innen bekommen.

GSCHWÄTZ: Haben Sie auch gemeinsame Wahlkampfauftritte mit Herrn Bauer?

Schmitt: In jedem Teilort gibt es gesonderte Einzeltermine von mir, bis auf den 28. April 2022 in der Turnhalle in Ingelfingen um 19 Uhr. Das ist eine städtische Veranstaltung. Da sind wir gemeinsam vor Ort.

GSCHWÄTZ: Haben Sie seit Ihrer öffentlichen Kandidatur mit Herrn Bauer persönlich gesprochen?

Schmitt: Nein, bislang nicht.

„Auf mein Wort kann man sich verlassen“

GSCHWÄTZ: Was unterscheidet Sie von Herrn Bauer?

Schmitt: Letzten Endes möchte ich gar nicht so sehr auf die Unterschiede schauen, sondern mehr darauf, was mich ausmacht. Ich gehe auf die Menschen zu, auf mein Wort kann man sich verlassen, ich möchte hören, was die Einwohner:innen brauchen, um daraus eine gute Politik zu machen. Ein Bürgermeister ist für die Einwohner:innen da und nicht umgekehrt. Dafür stehe ich.

GSCHWÄTZ: Was würde Ihr erstes großes Projekt sein, wenn Sie gewählt werden würden?

Schmitt: Ich habe von einem Bürgermeister den Rat bekommen, die Sachen langsam anzugehen. Ich würde mir daher erst einmal von der Verwaltung und den Prozessen ein Bild machen und mit den Menschen ins Gespräch kommen wollen, wo sie noch Verbesserungsvorschläge hätten. Und dann kommen die ersten Projekte, wie etwa die Erneuerung der Spieplätze, da wo es nötig ist, und eine vertiefende Kommunikation mit den Teilorten.

 




Toter Fötus in Plastiktüte im Wald gefunden

In Jagsthausen (Kreis Heilbronn) haben Mitarbeiter einer Firma am Samstagnachmittag einen toten menschlichen Fötus entdeckt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde der männliche Fötus in einem kleinen Waldgebiet am Jagstufer in der Nähe einer Pumpstation gefunden. Er lag zusammen mit Hygieneartikeln in einer Plastiktüte. Für eine Lebendgeburt lägen keine Hinweise vor, heißt es. Die Ermittler gehen von einer Fehl- oder Totgeburt aus. Es konnten keine äußeren Verletzungszeichen und somit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden festgestellt werden, so die Polizei weiter. Wer die Eltern sein könnten, sei unklar. Die Polizei ermittelt.




Kleines Ostergeschenk mit positivem Effekt

 

Wer noch ein Last-Minute-Ostergeschenk sucht und nebenbei noch etwas Gutes tun will, kann jetzt bei Christa Zeller oder in der Redaktion GSCHWÄTZ (WhatsApp: 0172/68 78 474 oder per Mail: info@gschwaetz.de) einen Gutschein zum Kauf von afrikanischer Kunst holen und weiterschenken.

Kunst aus Zimbabwe hat die Ingelfingerin Christa Zeller mitgebracht und stellt diese ab Donnerstag, den 14. April 2022 in den GSCHWÄTZ Redaktionsräumen in der Gaisbacher Straße 6 in Künzelsau aus, inklusive Führung und Verkauf.

Damit finanziert Christa Zeller ein Kindergartenprojekt in Zimbabwe sowie das neu hinzu gekommene Grundschulprojekt sowie ein Frauenprojekt. Damit sollen Frauen in die finanzielle Unabhängigkeit geführt werden und Kindern aus ärmeren Familien die Chance auf Bildung gegeben werden.

Der Erlös fließt des Kunstverkaufs fließt zu 100 Prozent in eine gute Tat. Die gelernte Erzieherin Christa Zeller engagiert sich in Afrika schon seit Jahrzehnten und ist auch mehrere Monate im Jahr vor Ort.




Vollsperrung Kreuzung Kocherbrücke Künzelsau ab 13. April 2022

„Wenn es weiterhin so gut läuft und auch das Wetter in den nächsten Wochen mitspielt, können wir die Bauarbeiten wie geplant durchziehen und Ende Mai die Straßensperrungen ganz aufheben“, stellt Simone Mitsch von den KünWerken zufrieden fest. Gemeinsam mit den beteiligten Firmen hat sie es geschafft, dass die Arbeiten an der Baustelle im Kreuzungsbereich Mergentheimer Straße/Langenburger Straße/Kocherbrücke in Künzelsau bisher immer innerhalb der geplanten Bauzeiten und schneller als geplant ablaufen konnten. Und, die Chancen stehen gut, dass es weiter so gut vorangeht.

Verkehrsführung

Aktuell waren die Mergentheimer Straße und Kocherbrücke stadteinwärts für den Verkehr frei befahrbar (Bauphase 2). Das ändert sich in dieser Woche: Ab Mittwoch 13. April bis voraussichtlich 3. Mai 2022 ist der komplette Kreuzungsbereich Mergentheimer Straße/Kocherbrücke/Langenburger Straße für den Verkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich auch weiterhin Wegen passieren. Die Bauleitung bittet jedoch dabei achtsam zu sein.

So ist die Verkehrsführung während der aktuellen Bauzeitenplanung vorgesehen:

Bauphase 2 – bis 12. April 2022: Langenburger Straße, Mergentheimer Straße und Kocherbrücke stadteinwärts frei. Bauphase 3 – entfällt.

Bauphase 4 – 13. April bis voraussichtlich 3. Mai 2022: Vollsperrung des kompletten Kreuzungsbereichs. (siehe Plan).

Umbauphase Baustelle – Am Mittwoch, 4. Mai 2022 wird die Beschilderung umgebaut, da im Anschluss an die Asphaltarbeiten im Kreuzungsbereich die Fahrbahndeckenerneuerung der B 19 von der Einmündung Wertwiesen bis zur Sparkasse erfolgt. An diesem Tag ist mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Die Stadtverwaltung bittet deshalb die weiträumige Umleitung zu nutzen.

Bauphase 5 – 5. bis 20. Mai 2022: Vollsperrung von der Wertwiesen-Einmündung bis zum Parkplatz Sparkasse.


Ab 13. April bis voraussichtlich 5. Mai 2022 ist der Kreuzungsbereich bei der Kocherbrücke in Künzelsau komplett gesperrt. Plan Scanner GmbH.




Jugendarbeit in Künzelsau: Zwei Neue im Team und wieder unter dem Dach der Stadtverwaltung

Seit Anfang des Jahres gibt es einige Veränderungen im Jugendreferat bei der Stadtverwaltung Künzelsau. Jugendreferent Ivan Marjanovic leitet das neu aufgestellte Team. Der 46-jährige Sozialpädagoge war vorher in der Schulsozialarbeit tätig und will einige Veränderungen nach einer eher ruhigeren Phase im Jugendreferat und den dazugehörigen Jugendhäusern angehen.

Vermehrt Angebote für Kinder und Jugendliche

Im Jugendblockhaus im Stadtteil Taläcker und im Jugendzentrum ‚Z‘ in der Künzelsauer Innenstadt soll es künftig wieder vermehrt Angebote für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Altersgruppen geben. Diese werden nach und nach integriert und in Absprache mit den Kindern und Jugendlichen angepasst. Unterstützt wird Ivan Marjanovic von der langjährigen Mitarbeiterin Olga Lindt, die seit 25 Jahren pädagogisch im Jugendreferat arbeitet und die Jugendhäuser mit aufgebaut hat. Laura Bobrich ist auch seit Januar dabei und vervollständigt das Team als stellvertretende Jugendreferentin. Die 30-jährige Sozialpädagogin hat seit ihrem Studium schwerpunktmäßig im Bereich Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet. Auch mit den ortsansässigen Schulen und Vereinen soll es wieder vermehrt Kooperationen in der Zukunft geben.

Organisatorische Veränderungen

Seit Januar ist das Jugendreferat organisatorisch beim Hauptamt der Stadtverwaltung Künzelsau angedockt. „Gemeinsam mit dem Team des Jugendreferates nehmen wir alle inhaltlichen Aspekte in enger Zusammenarbeit in Angriff“, schildert die stellvertretende Hauptamtsleiterin Julia Knobel.

Kennenleernen und Reinschnuppern

„Unser neu aufgestelltes Trio präsentiert sich auch öffentlich am Freitag, 1. Juli 2022 beim Tag der offenen Tür im ‚Z‘“, so Ivan Marjanovic. „Zum Kennenlernen und Reinschnuppern seid Ihr aber schon vorher eingeladen.“ Laura Bobrich ergänzt: „Euch erwartet eine coole Location mit Billard, Darts, einer Bar und mehr. Schaut einfach mal bei uns im ‚Z‘ vorbei.“

Treffpunkt für alle Kinder und Jugendlichen

Das Jugendzentrum ist für alle Kinder und Jugendliche ohne vorherige Anmeldung geöffnet. Natürlich orientieren sich die Zugangsbedingungen an den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.

Die aktuellen Öffnungszeiten im Jugendzentrum ‚Z‘ in Künzelsau in der Lindenstraße 18 sind:
Montag- Donnerstag von 15 bis 20 Uhr;
Freitag von 15 bis 21 Uhr;
Jeder erste Samstag im Monat von 15 bis 20 Uhr.

Die aktuellen Öffnungszeiten im Jugendblockhaus Taläcker, Lipfersberger Weg 4 sind:
Montag und Freitag von 15 bis 20 Uhr,
Mittwoch von 17 bis 20 Uhr.

Pressemeldung Stadt Künzelsau