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Künzelsauer Kulturmanagementstudierende gestalten Kulturprogramm des Deutschen Pavillons auf der Expo 2020 Dubai mit

Das Kulturprogramm des Deutschen Pavillons auf der Expo 2020 Dubai mitgestalten: Diese einmalige Chance erhielten Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit, Sportmanagement (BK) der Hochschule Heilbronn (HHN) am Campus Künzelsau. Deutschlandweit hatten sie innovative Projekte junger Kulturschaffender gefilmt und daraus einen Film über die Kreativszene produziert, der während der gesamten Laufzeit der Weltausstellung im Deutschen Pavillon gezeigt wurde. Die Verantwortlichen für das Kulturprogramm im Deutschen Pavillon waren von diesem Konzept, das neben dem Film ein kulturelles Rahmenprogramm umfasste, derart begeistert, dass sie die Studierenden nach Dubai einluden.

Studierende bieten vielfältiges Rahmenprogramm im Deutschen Expo-Pavillon

Vom 20. bis 27. März 2022 war es dann soweit und die Studierenden konnten ihren Film über die deutsche Kreativszene auch persönlich dem internationalen Publikum vorstellen. Darüber hinaus boten sie vor Ort ihr vielfältiges Rahmenprogramm mit Improvisationstheater, Workshops zu Upcycling sowie Quizsessions zu den Themen Nachhaltigkeit, Kultur und Innovation, wofür sie regen Zuspruch aus dem Publikum erhielten, das teilweise stundenlang angestanden hatte, um die Ausstellung des Pavillons zu sehen.

Expo Dubai: In einem der Filme stellten die Studierenden und Professorin Henze den Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn und ihren Studiengang BK vor. Foto: Hochschule Heilbronn

„Dass unser Projekt ausgewählt wurde, Deutschland auf der Expo 2020 mit zu präsentieren, macht uns natürlich stolz und es zeigt, dass wir mit unserem Studiengang BK genau den Bedarf treffen“, so HHN-Professorin Raphaela Henze, die das Projekt initiierte. „Es ist exakt unsere Expertise im Bereich Kunst und Kultur, die hier benötigt wurde und unser Netzwerk, das es uns erlaubt, so viele herausragende Kulturprojekte aus ganz Deutschland im Rahmen unseres Films zu präsentieren. Darüber hinaus ist es natürlich alles andere als alltäglich auf der Bühne im Auditorium vor einem internationalen Publikum zu stehen und dort einen Teil des Kulturprogramms präsentieren zu dürfen. Da kann man schon mal Gänsehaut bekommen.“

Expo Dubai: Wie aus einem alten T-Shirt ohne Nähen eine Einkaufstasche wird, darum ging es im Upcycling-Workshop. Foto: Hochschule Heilbronn

Aber nicht nur die eigenen Performances auf der großen Bühne, sondern auch der umfangreiche Blick hinter die Kulissen der größten internationalen Leistungsschau, den die Studierenden während ihres einwöchigen Aufenthalts vor Ort gewinnen konnten, werden sicher allen Beteiligten unvergessen bleiben.

Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik

Mit ca. 8.000 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die Hochschule pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis stark vernetzt.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Raphaela Henze, Daimlerstr. 22, 74653 Künzelsau,
Telefon: 07940-1306-250, E-Mail: raphaela.henze@hs-heilbronn.de,
Internet: www.hs-heilbronn.de/bk

Pressemitteilung Hochschule Heilbronn




„Wir wollen die Menschen bei uns aufnehmen und müssen handeln“

Seit Kriegsausbruch in der Ukraine haben auch in Künzelsau von dort geflüchtete Menschen Zuflucht gefunden und es kommen täglich dazu. „Es ist vieles im Fluss und die Abläufe werden der Lage entsprechend sukzessive angepasst und ausgebaut. Der Krisenstab tagt regelmäßig“, blickt Bürgermeister Stefan Neumann auf die Lage.

Das Integrationsteam bei der Stadtverwaltung betreut die Geflüchteten, ist behilflich bei den Behördengängen und beschafft Wohnraum. „Wir wollen die Menschen bei uns aufnehmen, müssen
handeln und gehen davon aus, dass uns auch der Bund und das Land helfen“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Wie viele Menschen noch Zuflucht bei uns suchen und wie lange sie bleiben,
kann heute niemand vorhersagen. Deshalb mieten wir auch auf  Vorrat Wohnraum an. Es gilt also weiter: Melden Sie sich bei uns, falls Sie Menschen Wohnraum bieten können. Dafür sage ich allen
herzlichen Dank, ebenso für die bereits eingegangenen ersten Geldspenden. Beides wird gebraucht.“

Bürgeramt kennt keine Sprachbarriere

Nahezu in allen Bereichen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit den Neuankömmlingen befasst. Möglichst rasch an ihrer Ankunft in Künzelsau sollten sich die Menschen im Bürgerbüro (Einwohnermeldeamt) im Rathaus in Künzelsau anmelden. Dafür müssen die Geflüchteten persönlich erscheinen und Unterlagen mitbringen, aus denen sich ihre persönlichen Daten, der Personenstand ergeben. Das sollte im Idealfall ein Pass oder Ausweis und die Wohnungsgeberbestätigung sein. Sollten diese nicht vorliegen, werden Geburts oder Heiratsurkunden benötigt. Der Leiter des Bürgerbüros Marco Jungbauer lobt die geflüchteten
Ukrainer, die sich bisher bei ihm und seinem Team im Bürgerbüro angemeldet haben: „Sie sind sehr vorbildlich und haben in der Regel die für eine Anmeldung erforderlichen Personenstandsurkunden
dabei. Falls nicht, bringen sie das Fehlende schnell im Anschluss vorbei. Meistens ist jemand dabei, der übersetzen kann. Ist das nicht der Fall, können wir unsere Kollegin Ilona Nies dazu holen. Sie ist in der Ukraine geboren und lebt schon mehrere Jahre in Künzelsau. Die Sprachbarriere konnten wir so bisher sehr gut überwinden.“

Wichtigste Formulare sind in ukrainischer Sprache vorhanden 

Bei der Anmeldung bekommen die Geflüchteten Informationen über das Asylverfahren, CovidImpfangebote und die Stadt allgemein. Die wichtigsten Formulare hat die Stadtverwaltung ins Ukrainische übersetzen lassen. Im Durchschnitt rechnet Marco Jungbauer 20 Minuten für den Anmeldevorgang einer Person, bei Familienangehörigen geht es dann etwas schneller. Aber das ist
jeweils ein individueller Vorgang und der Zeitaufwand lässt sich nur schwer verallgemeinern.

Integrationsteam hilft weiter 

Dann wird wieder das Integrationsteam aktiv und klärt Fragen der Unterbringung sowie überhaupt des Aufenthalts und meldet die Daten der Geflüchteten an das Landratsamt (Registrierung).
Diese Meldung ist die Voraussetzung für die Gewährung von staatlichen Leistungen für die Geflüchteten und auch für die Stadtverwaltung.
Haben die Geflüchteten keine Unterkunft bei Freunden oder Verwandten, werden sie bisher in städtischen Gebäuden oder extra dafür angemieteten Wohnräumen und Wohnungen untergebracht.
Das sind teils möblierte Unterkünfte, teils muss der Hausstand beschafft und zur Verfügung gestellt werden. Dafür werden auch Gegenstände verwendet, die auf den verschiedenen OnlinePortalen
zum Verschenken angeboten werden. Was darüber hinaus noch fehlt, muss regulär gekauft werden. Dafür werden die Spenden ebenfalls benötigt. Das Integrationsteam kümmert sich zunächst um
wirklich alle Dinge und Formalitäten, die zum Start der Menschen in Künzelsau notwendig sind. Das geht von der Anmeldung des neuen Hausstandes bei der Abfallentsorgung bis zur Vermittlung von ärztlicher Versorgung und Beschaffung von erforderlichen Medikamenten.

Medizinische Bahndlung ist kostenlos

Für die Geflüchteten sind die Behandlungen bei niedergelassenen Ärzten und im Krankenhaus zunächst kostenfrei möglich.

Was wir für die Kinder tun können …“

„Mit den Schulen, dem Schulamt und dem Regierungspräsidium klopfen wir die Kapazitäten an unseren städtischen Schulen ab“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann. Marion HannigDümmler,
stellvertretende Hauptamtsleiterin und Leiterin des Integrationsteams, ergänzt: „Zunächst möchten wir eine gute Übergangssituation schaffen, die Menschen ankommen lassen und auf eine längerfristige Lösung hinarbeiten. Es ist aus unserer Sicht pädagogisch nicht sinnvoll, die geflüchteten Kleinkinder jetzt sofort einer zusätzlichen Trennungssituation auszusetzen.“

Im Aufbau sind bereits Angebote wie ElternKindGruppen und ähnliches, die möglichst nah am Wohnort der Menschen sind und zeitnah soziale Kontakte bieten. „Mit sozialen Trägern, unseren
Ortsvorständen und Vereinen suchen wir nach Lösungen, generell Kontakte zu ermöglichen nicht nur für Geflüchtete, sondern jetzt nach den langen CoronaEinschränkungen für alle Einwohnerinnen und Einwohner aller Altersgruppen“, erklärt Marion HannigDümmler.

Ehrenamtliche Helfer weiterhin gesucht 

Wer hier ehrenamtlich mitwirken möchte, kann sich gerne bei der Stadtverwaltung melden oder auf der städtischen Homepage in die Ehrenamtsbörse eintragen.

Kindergartenkinder über Onlineportal „Little Bird anmelden 

In der vergangenen Woche wurden die Träger vom Kommunalverband für Jugend und Soziales informiert, dass ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kleinkinder vom Land BadenWürttemberg erklärt wird und somit die Plätze wie für alle anderen Eltern auch, nach Reservierungsanfrage vergeben werden.
„Das ist für uns in Künzelsau, wie für vermutlich viele andere Städte im Land, eine große Herausforderung, weil wir schon jetzt für einzelne Kitas Warteliste haben“, so Bürgermeister Stefan Neumann. Wenn ukrainische Eltern einen Betreuungsplatz in einer Einrichtung in Künzelsau haben möchten, ist es wichtig, dass sie ihre Kinder, wie
alle anderen Eltern, über das Onlineportal ‚Little Bird‘ anmelden: https://portal.littlebird.de/kuenzelsau .

Schulen nehmen bereits Kinder auf

Unterricht für die geflüchteten Schülerinnen und Schüler findet unterschiedlich statt: Online von Lehrerinnen und Lehrern, die von der Ukraine aus übers Internet unterrichten, oder in regulären
Klassen in Künzelsauer Schulen. Haben die Kinder keine geeigneten Geräte und Möglichkeiten, bietet beispielsweise die GeorgWagnerSchule sowohl Tablets oder Laptops sowie Räume in der Schule für die Teilnahme am Fernunterricht an. Aber auch am regulären Unterricht können die Kinder in den Künzelsauer Schulen teilnehmen. Welche Variante oder, ob vielleicht sogar die
Kombination beider Angebote im Einzelfall sinnvoll ist, das besprechen die Pädagogen der Schule mit den Eltern. Eigens dafür findet einmal in der Woche ein „Aufnahmetag“ statt. Bisher nehmen
in der GeorgWagnerSchule und in der Grundschule Taläcker ukrainische Kinder am Unterricht teil. Um das alles zu unterstützen, wurde und wird die Schulsozialarbeit verstärkt und dafür auch
pensionierte Kräfte vorübergehend wieder an die Schule geholt.

Wie viel Mehrarbeit das alles insgesamt bedeutet, lässt sich nicht konkret darstellen zumindest jetzt noch nicht.

„Bisher haben wir das Integrationsteam mit Ilona Nies verstärkt, die als gebürtige Ukrainerin sowohl den Geflüchteten wie auch unserem Team mit Rat und Tat zur Seite steht“, erklärt Bürgermeister Stefan Neumann. „Im Moment behelfen wir uns überwiegend noch, in dem wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ämterübergreifend einsetzen. Manches kann auch durch Ehrenamtliche abgefangen werden. Deshalb sind wir auch in Kontakt mit den sozialen Trägern in unserer Stadt und haben von dort dankenswerter Weise positive Rückmeldungen und Unterstützungsangebote bekommen. Wir beobachten die Lage und handeln, wo Bedarf ist“, so Bürgermeister Stefan Neumann.

Bei der Betreuung der Geflüchteten sind momentan sieben
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv, die in Voll und Teilzeit beschäftigt sind. Sie haben bei der Stadtverwaltung neben der
Betreuung der Geflüchteten auch noch andere Aufgabenschwerpunkte. Ähnlich verhält es sich im Bürgerbüro. Dort sind sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll und Teilzeit erste Anlaufstelle für alle Menschen, die etwas im Rathaus zu erledigen haben.

217 Menschen aus der Ukraine haben sich im Bürgerbüro angemeldet 

„Seit Kriegsausbruch sind 217 Menschen, darunter rund 40 Schulkinder (Stand 13.04.2022, 9 Uhr) aus der Ukraine in Künzelsau angekommen und haben sich im Bürgerbüro angemeldet. Täglich kommen zehn bis 15 Personen dazu. Aktuell wurden bereits 50 Personen in weiteren Räumen untergebracht, die wir angemietet haben“, so Julia Knobel, stellvertretende Hauptamtsleiterin und zuständig für Flüchtlingsunterkünfte. „Für weitere 17 Personen besichtigen wir gerade Wohnungen und bereiten die Mietverträge vor, sodass diese in den kommenden Tagen ebenfalls in Räumlichkeiten untergebracht werden können, die von der Stadtverwaltung angemietet werden.“ Mietarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Hauptamt und der Stadtkämmerei arbeiten
hier Hand in Hand zusammen.“
Für alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Unterbringung der Geflüchteten aus der Ukraine entstehen, wurde extra eine Kostenstelle angelegt. Wie sich Bund und Land daran beteiligen, lässt sich zurzeit ebenso wenig konkret abschätzen, wie die Summe all dessen, was noch auf die Kommunen zukommt.

Sich treffen, kennenlernen und austauschen

Treffpunkt Sandkastenplatz

Am Dienstag, 26. April 2022 bietet Ilona Nies für interessierte Ukrainerinnen und Ukrainer, egal welchen Alters, mit und ohne Kinder, einen Treffpunkt Sandkastenplatz im Innenhof des Rathauses, Stuttgarter Straße 7 in Künzelsau an. Von 10.30 bis 12.00 Uhr können dort Kontakte und Informationen zur möglichen Freizeitgestaltung und neuer Angebote von und mit Geflüchteten mit Kontakt zum Gemeinwesen der Umgebung geplant werden. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Ilona.nies@kuenzelsau.de.

Elternfrühstück im Bürgertreff

Donnerstags von 8 bis 11 Uhr stehen die Türen des Bürgertreffs im Stadtteil Taläcker offen für Eltern und Großeltern. Beim „Elternfrühstück“ entsteht zwanglos Kontakt zwischen Eltern und
Familien. Sowohl Einheimische wie erst seit kurzem in Künzelsau lebende Eltern sind herzlich willkommen. Es gibt Tipps wie man zum Beispiel dem Alltag mehr Spaß abgewinnen oder Stress reduzieren kann. Es dient als Orientierungshilfe im Erleben und Gestalten der Alltagsplanung von Eltern und ihren Kindern. Hierzu gehören Angebote der Beratung und Bildung für Eltern und Kinder sowie Angebote zur Entspannung und Erholung. Ob Eltern und Großeltern aus dem Stadtteil Taläcker oder aus dem Stadtgebiet Künzelsau und Teilorte die Besucher sind bunt gemischt. Wer auch gerne einmal beim „Elternfrühstück“ dabei sein möchte, kann einfach zu den genannten Öffnungszeiten vorbeikommen oder sich bei Anneliese Scholz,
anneliese.scholz@kuenzelsau.de informieren. Neue Besucher sind herzlich willkommen.

Wer helfen will, kann das auf unterschiedliche Weise tun

Angebote von Wohnraum in Künzelsau und den Stadtteilen nimmt Julia Knobel, stellvertretende Hauptamtsleiterin entgegen. „Das dürfen ganze Gebäude, Wohnungen oder einzelne Zimmer sein.“ Kontakt: Julia Knobel, Telefon 07940 129114, EMail info@kuenzelsau.de

Damit die Stadtverwaltung Künzelsau gute Rahmenbedingungen schaffen und die Versorgung der Geflüchteten bestmöglich organisieren kann, sind Geldspenden willkommen. Wer helfen möchte, kann das auch auf diesem Weg tun und wird gebeten, folgende Daten auf der Spendenüberweisung anzugeben:

Vollständige Adresse der Spenderin, des Spenders
Empfänger: Stadtverwaltung Künzelsau

Verwendungszweck: „Hilfe für ukrainische Geflüchtete in Künzelsau“
IBAN: DE02 6225 1550 0005 0018 08
BIC: SOLADES1KUN, Sparkasse Hohenlohekreis

Eine Spendenbescheinigung kann von der Stadtverwaltung ausgestellt werden. Das Geld wird verwendet für Dinge des täglichen Bedarfs, Lebensmittel und die Unterbringung der Geflüchteten generell.
Wer ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich online anmelden in der Ehrenamtsbörse auf der städtischen Homepage:
https://kuenzelsau.de/,Lde/kampagnen/ehrenamtsboerse

Angesichts der großen Sachspendenbereitschaft verweist die Stadtverwaltung Künzelsau auf die Nutzung von verschiedenen Marktportalen online und print. Dort kann direkt zu Verschenkendes gepostet und von Interessierten angefragt werden.

Pressemitteilung Stadtverwaltung Künzelsau




Nagelsberg: Traditionelle Maihocketse des PHOENIX an der Kelter

Auch im Jahr seines 20. Geburtstags feiert der F.C. PHOENIX Nagelsberg 2002 e.V. wieder sein traditionelles Maifest an der Kelter.

Aus Tradition ein Fest für alle Generationen

Nachdem das Fest in den letzten Jahren von Corona geprägt war, hoffen wir in diesem Jahr wieder auf ein ungezwungenes und fröhliches Beisammensein für alle Generationen.

Nach dem Heimspiel gegen die SGM Markelsheim/Elpersheim bleibt am Samstag, 30. April 2022, genügend Zeit, um gemütlich vom Nagelsberger Sportplatz zur Kelter zu wandern, bevor das Fest gegen 17:30 eröffnet wird. Gegen 19:00 wird der Maibaum gestellt, ganz klassisch und nicht etwa mit einem Kran. Danach ist für Speisen und Getränke gesorgt.

Ganz Nagelsberg trifft sich – Maiwanderer und -radler herzlich wilkommen

Der Sonntag, 1. Mai, beginnt wie immer mit dem Mittagessen, bei dem nicht nur ganz Nagelsberg zusammenkommt, sondern auch Maiwanderer und –radfahrer aus der näheren und weiteren Umgebung begrüßt werden.

Bei schlechtem Wetter bietet die Kelter genügend Platz, um sich im Trockenen zu treffen.

Text: Matthias Lauterer

Pressemitteilung F.C. PHOENIX Nagelsberg e.V.




Wie soll das neue Kreishaus ausschauen?

In Künzelsau tut sich was! Für das Areal am Stadteingang im Bereich der Stuttgarter Straße läuft im Moment ein Wettbewerb für das neue Kreishaus (Landratsamt). Die Stadt startete ihren Wettbewerb für die neue ‚Mobilitätsdrehscheibe‘ neben dem Kaufland in der letzten Gemeinderatssitzung. Ehrenamtliche und Hauptamtliche der Stadt packen aktiv an, wenn es um die Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten aus der Ukraine und darüber hinaus geht. Das sind nur zwei von mehreren Themenbereichen über die beim Künzelsauer Abend Informationen ausgetauscht werden können. Zum ersten Mal seit Pandemiebeginn wieder in Präsenz sind am Mittwoch, 5. Mai 2022 alle Einwohnerinnen und Einwohner von Künzelsau mit allen Stadtteilen herzlich eingeladen zum Künzelsauer Abend. Die Einwohnerversammlung in der Stadthalle in Künzelsau beginnt um 19 Uhr, Saalöffnung ist um 18.30 Uhr.

Thema ukrainische Flüchtlinge

Ab Saalöffnung geben Mitarbeiter:innen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Informationen zu aktuellen Maßnahmen. Bürgermeister Stefan Neumann begrüßt um 19 Uhr und geht kurz auf die Schwerpunkte unter den städtischen Projekten ein, die der Gemeinderat für das Jahr 2022 in den Bereichen Integration und Infrastruktur gesetzt hat.

Bürgerbeteiligung

Im anschließenden Impulsvortrag spricht Professor Dr. Frank Brettschneider darüber, wie die Öffentlichkeit, die Menschen in der Stadt bei der Planung und dem Bau von Infrastrukturprojekten mitwirken und sich beteiligen können. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Nach seinem interessanten und unterhaltsamen Exkurs sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, von der Theorie in die Praxis zu wechseln. „Tauschen Sie sich mit mir und städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über unsere gerade aktuellen und spannenden Aufgabenschwerpunkte aus“, lädt Bürgermeister Stefan Neumann ein. „Zum Künzelsauer Abend haben wir viele Informationen für Sie vorbereitet und wir haben auch die Möglichkeit mit Ihnen über unsere Projekte zu sprechen, Ihre Ideen und Anregungen dazu zu hören – auch in kleineren Gesprächsgruppen. Wir freuen uns darauf.“

Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau




Denkmalschutz nicht mehr ausschlaggebend

Die Wiesbadener Firma Abo Wind AG plante auf der Karlsfurtebene zwischen Waldenburg und Öhringen einen Windpark mit ursprünglich 9 Windrädern. Für vier dieser Windräder erteilte der Hohenlohekreis keine Genehmingung. Die anderen 5 Anlagen wurden einige Monate später genehmigt.

5 von 9 geplanten Anlagen wurden urspronglich genehmigt

Gegen den ablehnenden Beschluß des Kreises hat Abo Wind vor dem Verwaltungsgericht geklagt, zwischenzeitlich allerdings mitgeteilt, dass man auf zwei dieser Windräder verzichten wolle (GSCHWÄTZ berichtete).

Nun hat man sich – wie Abo Wind in einer Pressemitteilung mitteilt – mit dem Hohenlohekreis auf einen Vergleich geeinigt:

ABO Wind verzichtet auf zwei Anlagen
Landratsamt hebt Ablehnung zweier Anlagen auf

Insgesamt sollen sieben Turbinen entstehen


ABO Wind und das Landratsamt Hohenlohe haben sich auf mit ist der jahrelange Rechtsstreit beigelegt und der Weg für die Genehmigung von zwei weiteren Anlagen des Windparks Öhringen Karlsfurtebene frei.


Bereits im Februar 2022 hat ABO Wind seinen Normenkontrollantrag vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Flächennutzungsplans „GVV Hohenloher Ebene“ zurückgezogen. Damit lässt das Wiesbadener Unternehmen die Pläne zum Bau der beiden Anlagen des Windparks auf Waldenburger Gemarkung fallen. Die Klage gegen die Ablehnung zweier Anlagen auf Michelbacher Gemarkung blieb bestehen. Nun wird das Landratsamt Hohenlohe die Ablehnung dieser beiden Anlagen zurücknehmen, weshalb auch diese Klage hinfällig ist. Der getroffene Vergleich kommt vor allem der Energiewende zugute, da wir neben den fünf bereits genehmigten Anlagen nun sehr optimistisch sind, die beiden zunächst abgelehnten Anlagen
ebenfalls realisieren zu können“, sagt Projektleiter Lars Oelker von ABO Wind. Er rechnet damit, dass der Bau im Oktober 2022 beginnen wird.

Grundlage des getroffenen Vergleichs war ein VorOrtTermin der Klageparteien mit dem Gericht, das sich vor Ort einen eigenen Eindruck von den Sichtbeziehungen zwischen den geplanten Windenergieanlagen und dem Schloss Waldenburg machen wollte. Bei dem Termin wurde sehr deutlich, dass das Gericht keinen Grund sieht, unserer Klage nicht stattzugeben“, erläutert Oelker: „Der Aspekt des Denkmalschutzes steht unserem Vorhaben offensichtlich nicht im Wege.“ Die Rücknahme des Ablehnungsbescheids durch das Landratsamt Hohenlohe beschleunigt den Vorgang nun.


Trotzdem sind seit Einreichung des ersten Genehmigungsantrags für Bau und Betrieb des Windparks mittlerweile fünf Jahre vergangen. Das ist leider sehr lange und hat zur Folge, dass die ursprünglich beantragten Anlagen inzwischen nicht mehr lieferbar sind“, sagt Oelker. Daher muss ABO Wind umplanen. Statt den Turbinen des Typs Siemens SWT strebt das Unternehmen nun den Bau von Nordex N133Anlagen an. „Beide Typen haben eine Gesamthöhe von etwa 230 Metern und unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Leistung“ erklärt Oelker. Während die SiemensTurbinen auf eine Leistung von 3,6 Megawatt kommen, erzielen die NordexMaschinen 4,8 Megawatt. Das hebt die Gesamtleistung des geplanten Windparks von 25,2 Megawatt auf 33,6 Megawatt an.

Über ABO Wind:
ABO Wind entwickelt und errichtet erfolgreich Wind und Solarparks. Das 1996 gegründete Unternehmen aus Wiesbaden hat bislang Anlagen mit 3.800 Megawatt Leistung umgesetzt und rund die Hälfte davon errichtet. Das jährliche Investitionsvolumen beträgt 500 Millionen Euro. Mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 16 Ländern arbeiten mit Elan an der Planung,
Finanzierung, Errichtung, Betriebsführung und am Service von Anlagen für eine zukunftsfähige Energieversorgung.

Infos zum Windpark finden sich unter:

www.windparkoehringenkarlsfurtebene.de (Seite der AboWind)
https://www.gegenwind-waldenburg.de (Seite der Bürgerinitiative Gegenwinhd Waldenburg) 

Text: Matthias Lauterer / Pressemitteilung Abo Wind AG




Kreisschulen heißen Geflüchtete willkommen

Die Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen und die Karoline-Breitinger-Schule in Künzelsau werden Unterricht für Jugendliche aus der Ukraine anbieten. Die Vorbereitungen dafür laufen in Absprache mit dem Kultusministerium. Gestartet werden soll bereits nach den Osterferien. Bei der Herausforderung, Schülerinnen und Schüler ohne Deutschkenntnisse zu unterrichten, setzen die beiden Schulen in Trägerschaft des Hohenlohekreises auf ihre bisherigen Erfahrungen. Bereits in der Fluchtwelle 2015/2016 konnte dort zahlreichen Schülerinnen und Schüler mit Fluchterfahrung eine schulische Ausbildung und der Spracherwerb ermöglicht werden.

Gespräche in den Osterferien

Ansgar Hagnauer, Schulleiter in Künzelsau, lädt Schülerinnen und Schüler, welche sich bereits bei der Karoline-Breitinger-Schule gemeldet haben, in den Osterferien zu Gesprächen ein, um das Unterrichtsangebot möglichst passgenau nach den Bedürfnissen der jungen Menschen zu gestalten. Auch in der Richard-von-Weizsäcker-Schule soll darauf Rücksicht genommen werden, dass einige der jungen Menschen zugleich den Onlineunterricht des Heimatlandes besuchen, welchen die Ukraine für die Geflüchteten anbietet, berichtet der dortige Schulleiter Uwe Stiefel. Nicht nur der Unterricht selbst und der Spracherwerb seien wichtig, sondern auch eine Tagesstruktur, die wieder ein bisschen Normalität in das Leben der vom Krieg betroffenen jungen Menschen bringt, betonen die Schulleitungen.

Task Card im Internet

Für alle Schulen im Hohenlohekreis hat das Kreismedienzentrum des Hohenlohekreises auf seiner Homepage eine sogenannte TaskCard erstellt. Das ist eine digitale Pinnwand, auf der vielfältige Angebote für die Schulen hinterlegt sind. Dazu gehören Materialien zum Erlernen der deutschen Sprache oder zum Umgang mit Fake News (falschen oder gefälschten Nachrichten) und dem aktuellen Krieg. Auch Links zu Angeboten wie der Schulpsychologischen Beratungsstelle sind dort hinterlegt.

Link zum Kreismedienzentrum: Kreismedienzentren Hohenlohekreis (kmz-hok.de)

In Künzelsau sind laut Angeben der Stadt etwa 25% der gemeldeten Ukraine-Flüchtlinge im Schulalter.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Mobiles Impfteam im Hohenlohekreis auch im Mai 2022 im Einsatz

Der Einsatz der Mobilen Impfteams (MIT) im Hohenlohekreis wird bis zum 31. Mai 2022 verlängert. Damit folgt die Kreisverwaltung der Bitte des Sozialministeriums, die landesweite Impfkampagne im Mai durch flexible Angebote vor Ort zu unterstützen. Die Kosten für die MIT trägt das Land Baden-Württemberg.

Weiterhin niedrigschwelliges Impfangebot für Bürger

„Die unsichere Situation mit Geflüchteten aus der Ukraine und deren Impfstatus sowie der Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen brachten uns zu der Überzeugung, dass der Einsatz der MIT weiterhin sinnvoll ist“, erklärt Mike Weise, Dezernent für Umwelt, Ordnung und Gesundheit. „Damit wollen wir den Bürgerinnen und Bürgern, die sich jetzt noch für eine Corona-Schutzimpfung oder eine Auffrischung entscheiden, weiterhin ein niedrigschwelliges Angebot machen.“

Allerdings wird das Angebot im Mai auf ein MIT reduziert. Das zweite befindet sich seit dem 1. April 2022 im Standby-Betrieb und wird zum 30. April aufgelöst. Die Impftermine und -orte werden rechtzeitig auf der Seite www.corona-im-hok.de und dem Portal dranbleiben-bw.de bekanntgegeben. Über die Osterfeiertage (Karfreitag, 15. April, bis Ostermontag, 18. April) werden keine Einsätze des MIT stattfinden und auch die Impfstation in Künzelsau bleibt geschlossen.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




„Die Laufmasche“  im Gewölbe der Götzenburg

Die diesjährige Gastspielreihe neigt sich dem Ende zu. Noch zwei Veranstaltungen finden im Gewölbe statt, bevor die 71. Spielzeit im Juni eröffnet wird. „Die Laufmasche“, eine Komödie von Ronald Rudoll kommt am 22. April, in einer Inszenierung von Stephan Bruckmeier ins Gewölbe der Götzenburg. Beginn ist um 19 Uhr.

Vorletzte Aufführung im Gewälbe

Zum Inhalt: Der Abend vor dem großen Filmfestival. Hotels. Prominenz. Blitzlichtgewitter. Und all die großen Stars, die sich Jahr für Jahr aufs Neue feiern lassen. Fernab dieses Glanzes beschließen die Schauspiel-Elevin Leolie und ihr Freund Fabian endlich ihrer finanziellen Notlage zu entkommen: Sie planen den alternden Filmstar Edgar Heldt – einst bekannt als echter Schwerenöter – in eine #MeToo-Falle zu locken. Leolie setzt sich im Restaurant keck zu dem freundlichen alten Herren, verwickelt ihn raffiniert in ein Gespräch und…und?…ja – ab da geht so ziemlich alles schief, was bei einem so delikaten Vorhaben schiefgehen kann.

#MeToo mal anders

„Die Laufmasche“ versucht auf humorvolle aber auch kritische Weise eine andere Seite von #MeToo zu zeigen. Eine Seite, die man nicht aussprechen darf – die aber doch, vielleicht gar nicht so selten vorkommt.

Karten sind für 24 Euro auf allen Plätzen zzgl. Bearbeitungsgebühr unter www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail info@burgfestspiele-jagsthausen.de oder telefonisch unter 07943 912345. Alle Veranstaltungen der Burgfestspiele Jagsthausen werden unter den dann aktuellen behördlich vorgegebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden.

Pressemitteilung Burgfestspiele Jagsthausen




„Ein Bürgermeister ist für die Menschen da und nicht umgekehrt“

Nicht mal einen Monat bleibt den Kandidaten noch Zeit, die Ingelfinger von sich als Rathauschef zu überzeugen. Seit Montag, den 11. April 2022, ist klar: In Ingelfingen bewerben sich Klaus Schmitt und der amtierende Bürgermeister Michael Bauer um das Amt. Während Niedernhall nur einen Kandidaten hat: den amtierenden Bürgermeister Achim Beck. Auch im Nachbarstädtchen Niedernhall wählen die Einwohner:innen am 08. Mai 2022 ihren neuen Rathauschef.

„Ich bin froh, dass ich mich beworben habe“

Dr. Sandra Hartmann hat mit Ingelfingens Bewerber Klaus Schmitt gesprochen, wie seine nächsten Wochen ausschauen.

GSCHWÄTZ: Wie geht es Ihnen am heutigen Tag, nachdem nun klar ist, dass es keinen weiteren Bewerber um das Amt des Ratshauschefs in Ingelfingen geben wird?

„Keine Chance auf einen Wechsel“

Schmitt: Nachdem es keine weiteren Mitbewerber gibt, bin ich umso mehr froh, dass ich mich beworben habe. Sonst wäre Herr Bauer der einzige Kandidat und damit hätte Ingelfingen keine Chance auf einen Wechsel gehabt.

GSCHWÄTZ: Warum wünschen Sie sich einen Wechsel für Ingelfingen?

Schmitt: Weil ich der Meinung bin, dass in Ingelfingen in den vergangenen 16 Jahren zwar viele Dinge angegangen wurden, aber es gibt darüber hinaus viele Projekte, die der Aufmerksamkeit wert sind, auch wenn es keine Fördergelder dafür gibt.

GSCHWÄTZ: Welche Projekte zum Beispiel?

Die Kindergärten zum Beispiel. Im Kindergarten Pusteblume etwa gibt es Risse in den Decken, im Boden, an den Wänden. Die Stadtverwaltung hat hier bislang nichts unternommen.

GSCHWÄTZ: Wie schauen nun bei Ihnen die nächsten Wahlkampfwochen aus bis zur Wahl am 08. Mai 2022?

„Der Fokus liegt in den Teilorten“

Schmitt: Der Fokus liegt auf den Teilorten, um dort näher auf die Themen einzugehen, die die Menschen interessieren. Ich war vorher schon in Gesprächen mit den Menschen und habe Ortsbegehungen gemacht und freue mich auf weitere Dialoge. Bislang habe ich sehr viele positive Rückmeldungen für meine Kandidatur bekommen. Viele Menschen sind frustriert, dass ihr Engagement nicht entsprechend gewürdigt wird, dass Dinge immer wieder zurückgestellt werden. Bei der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und anderen Organisationen oder den Teilorten kann man noch einiges verbessern. Ich war gestern bei Gemü und habe gefragt, was sie von einem Bürgermeister erwarten, ich bin im Gespräch mit Kirchenvertretern, mit den Vereinen. Weitere Gespräche mit Wirtschaftsvertretern sind vorgesehen mit dem Fokus darauf, wir man als Team Ingelfingen stärken kann.

GSCHWÄTZ: Herr Bauers Plakate kann man schon überall sehen. Wo sind ihre?

Schmitt: Die kommen demnächst. Die Flyer haben meine Frau und bereits in jeden Briefkasten in Ingelfingen und den Teilorten verteilt. Vier Tage bei Eis und Schnee im April. Aber dadurch haben wir auch viele Rückmeldungen von Einwohner:innen bekommen.

GSCHWÄTZ: Haben Sie auch gemeinsame Wahlkampfauftritte mit Herrn Bauer?

Schmitt: In jedem Teilort gibt es gesonderte Einzeltermine von mir, bis auf den 28. April 2022 in der Turnhalle in Ingelfingen um 19 Uhr. Das ist eine städtische Veranstaltung. Da sind wir gemeinsam vor Ort.

GSCHWÄTZ: Haben Sie seit Ihrer öffentlichen Kandidatur mit Herrn Bauer persönlich gesprochen?

Schmitt: Nein, bislang nicht.

„Auf mein Wort kann man sich verlassen“

GSCHWÄTZ: Was unterscheidet Sie von Herrn Bauer?

Schmitt: Letzten Endes möchte ich gar nicht so sehr auf die Unterschiede schauen, sondern mehr darauf, was mich ausmacht. Ich gehe auf die Menschen zu, auf mein Wort kann man sich verlassen, ich möchte hören, was die Einwohner:innen brauchen, um daraus eine gute Politik zu machen. Ein Bürgermeister ist für die Einwohner:innen da und nicht umgekehrt. Dafür stehe ich.

GSCHWÄTZ: Was würde Ihr erstes großes Projekt sein, wenn Sie gewählt werden würden?

Schmitt: Ich habe von einem Bürgermeister den Rat bekommen, die Sachen langsam anzugehen. Ich würde mir daher erst einmal von der Verwaltung und den Prozessen ein Bild machen und mit den Menschen ins Gespräch kommen wollen, wo sie noch Verbesserungsvorschläge hätten. Und dann kommen die ersten Projekte, wie etwa die Erneuerung der Spieplätze, da wo es nötig ist, und eine vertiefende Kommunikation mit den Teilorten.

 




Toter Fötus in Plastiktüte im Wald gefunden

In Jagsthausen (Kreis Heilbronn) haben Mitarbeiter einer Firma am Samstagnachmittag einen toten menschlichen Fötus entdeckt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde der männliche Fötus in einem kleinen Waldgebiet am Jagstufer in der Nähe einer Pumpstation gefunden. Er lag zusammen mit Hygieneartikeln in einer Plastiktüte. Für eine Lebendgeburt lägen keine Hinweise vor, heißt es. Die Ermittler gehen von einer Fehl- oder Totgeburt aus. Es konnten keine äußeren Verletzungszeichen und somit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden festgestellt werden, so die Polizei weiter. Wer die Eltern sein könnten, sei unklar. Die Polizei ermittelt.