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Landratsamt strebt Vernetzung untereinander an

Seit Kriegsbeginn haben Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer ihr Land verlassen. Mehrere Hundert davon sind auch im Hohenlohekreis an- und untergekommen. Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist groß. Das Landratsamt Hohenlohekreis hat daher einige Möglichkeiten sowie Ansprechpersonen zusammengestellt, an die sich Bürgerinnen und Bürger wenden können, die helfen wollen.

Helferkreise sind aktiv

Zum Teil gibt es in den Städten und Gemeinden im Hohenlohekreis seit Jahren aktive Helferkreise. Wo dies nicht der Fall ist, wurden frühere Kreise wieder aktiviert oder haben sich neue gebildet. Informationen hierüber gibt es bei den Rathäusern der Städte und Gemeinden bzw. auch in den Mitteilungsblättern. Auch die Integrationsmanagerinnen und -manager vor Ort können weiterhelfen. Eine Liste mit Kontaktdaten gibt es auf der Seite auf www.hohenlohekreis.de unter „Bürgerservice“ -> „Bereiche A–Z“ -> „Integration und Flüchtlingshilfe“ -> „Downloads“.

Kontakte vermitteln auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Integration beim Landratsamt Hohenlohekreis unter HIB2025@Hohenlohekreis.de oder unter Tel. 07940 18-1921.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Das Ministerium der Justiz und für Migration hat eine Liste mit Antworten zu häufig gestellten Fragen zusammengestellt. Diese sind unter https://www.justiz-bw.de/,Lde/Startseite/Auslaender+und+Fluechtlingspolitik/FAQ abrufbar. Zudem hat das Ministerium eine Hotline mit ukrainisch und russisch sprechenden Personen eingerichtet. Diese sind werktäglich von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 0800 70 22 500 zu erreichen.

Fragen zum Schulbesuch von geflüchteten Kindern beantwortet das Kultusministerium unter
https://km-bw.de/,Lde/startseite/service/faq-schule-kita-ukraine-krieg

Vernetzung von Gastfamilien

Einige Hohenloherinnen und Hohenloher haben bereits privat Geflüchtete bei sich zu Hause aufgenommen. Wer sich mit anderen Gastfamilien vernetzen und austauschen möchten, kann eine E-Mail mit Kontaktdaten an HIB2025@Hohenlohekreis.de schreiben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes leiten dann gerne aktuelle Informationen und Angebote weiter.

Willkommenspunkte als Anlaufstellen

Gegenwärtig richtet das Landratsamt Hohenlohekreis in Künzelsau und Öhringen, den beiden aktuellen Schwerpunkten des Flüchtlingszuzugs, sogenannte Willkommenspunkte ein. Dabei handelt es sich um Räumlichkeiten, in welchen ehrenamtlich tätige Personen ihre Ideen und Vorhaben umsetzen können. Auch sollen diese Willkommenspunkte der Begegnung und dem Austausch von Geflüchteten untereinander und mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern dienen. In Künzelsau stehen die Räume im ehemaligen Krankenhaus bereits zur Verfügung. In Öhringen werden diese in der Spitalkirche eingerichtet und voraussichtlich im Mai fertiggestellt. Ab Mai 2022 wird in Künzelsau dienstags und donnerstags als erstes festes Angebot ein Sprach-Café stattfinden. Weitere Aktivitäten wird das Landratsamt über sein Verteilernetzwerk bekanntgeben. Wer dazu Ideen oder Fragen hat oder Aktionen anbieten will, kann sich per E-Mail an HIB2025@Hohenlohekreis.de oder telefonisch an 07940 18-1919 wenden.

Derzeit keine Sachspenden erforderlich

Bedarf an Sachspenden für die Geflüchteten oder die ehrenamtliche Arbeit besteht derzeit nicht. Sollte sich dies ändern, wird das Landratsamt gezielte Aufrufe auch über die Presse und die Mitteilungsblätter starten. Angebote können beim Ordnungsamt des Hohenlohekreises gemeldet werden unter der E-Mail: sachspenden@hohenlohekreis.de.

Weitere Informationen sind auch auf der Seite www.hohenlohekreis.de/ukraine zusammengestellt.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis

 




Erhebliches Risiko für geflüchtete Frauen und Kinder, Opfer sexualisierter Gewalt oder Ausbeutung zu werden.

Es gibt erste Berichte von Menschenhändlern an deutschen Grenzen und Bahnhöfen, die Frauen und Kindern Geld und Schlafplatz anbieten zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung. Diese Gefahr besteht auch noch, wenn die Frauen und Kinder in den Städten angekommen sind. Auch die deutsche Kriminalpolizei versucht, die ukrainischen Frauen und Kindern zu warnen.

Informationsflyer

Im Anhang stehen die Informations-Flyer für Frauen und Kinder, die aus der Ukraine geflüchtet sind, zum Thema Gefahr von Menschenhändlern. Die Informationen finden Sie auf Ukrainisch und Englisch.

Stopp – Flyer Ukrainisch

Stopp – Flyer Englisch

Der Flyer wurde von Ge-STAC erstellt. Ge-STAC steht für Germany’s Survivors of Trafficking and Exploitation Advisory Council: Deutscher Rat von Betroffenen von Menschenhandel und Ausbeutung. Dahinter stehen die Hilfsorganisation Sisters e.V. und Sandra Norak.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis

Flyer im pdf-Format zum Download:
Hilfe bei Gewalt für Geflüchtete
Stopp englisch
Stopp Ukrainisch 

 




Trommelwirbler, Sektempfang und afrikanische Kunst & Kultur

Dienstag, den 26. April 2022, 18 Uhr, Vernissage in den GSCHWÄTZ-Räumen in der Gaisbacher Straße 6 (Oberer Bach) in Künzelsau. Der Eintritt ist frei. Die Ingelfingerin Christa Zeller und afrikanische Künstler nehmen Sie mit auf eine Reise nach Zimbabwe. Auch der Kauf von afrikanischer Kunst und anderen Produkten des bunten Kontinents ist möglich. Der Erlös fließt in den Aufbau einer Grundschule und in ein Frauenprojekt vor Ort.




„Die Sitzung ist abgesagt und damit fertig, schönes Wochenende“

Kurz und knapp war die Information, dass die geplante Gemeinderatssitzung des Ingelfinger Rats am 26. April 2022 abgesagt ist: „Der vorgesehene Sitzungstermin am 26.4.2022 findet nicht statt“ besagte die Mitteilung aus dem Ingelfinger Rathaus. Eine Begründung für die Absage wurde den Stadträt:innen nicht mitgeteilt. Auch GSCHWÄTZ erhielt keine Information über den Grund der Absage: „Die Sitzung ist abgesagt und damit fertig, schönes Wochenende“, war die Aussage, die aus dem Rathaus zu erhalten war.

Gemeindeordnung fordert monatliche Sitzungen

„Der Gemeinderat ist einzuberufen, wenn es die Geschäftslage erfordert; er soll jedoch mindestens einmal im Monat einberufen werden“, sagt die Gemeindeordnung. Eine derartige Soll-Bestimmung  bedeutet allerdings nicht, dass das Abhalten oder Nichtabhalten der geforderten regelmäßigen Gemeinderatssitzung eine Ermessensentscheidung ist. Es bedeutet vielmehr, dass das Abweichen von der Bestimmung die Ausnahme sein muss und einer Begründung bedarf.

Aktuelle Themen stehen an

Im Gespräch mit einem Ratsmitglied erfuhr GSCHWÄTZ, dass es durchaus aktuelle Themen gegeben hätte, die eine Sitzung gerechtfertigt hätten: Aus dem Bauausschuß stünden Entscheidungen an und das vertagte Thema „Photovoltaik“ sei akut. Und auch für den nichtöffentlichen Bereich gebe es aktuelle Themen. Ein anderes Ratsmitglied kann sich vorstellen, dass die Absage mit der bevorstehenden Bügermeisterwahl zu tun hat.

Gemeinderäte könnten versuchen, eine Sitzung zu erzwingen

Ein Viertel der Gemeinderäte können allerdings eine Sitzung erzwingen, wenn sie einen konkreten Beratungsgrund nennen: „Der Gemeinderat ist unverzüglich einzuberufen, wenn es ein Viertel der Gemeinderäte unter Angabe des Verhandlungsgegenstands beantragt.“ Sollte es also ein Anliegen geben, das sechs Gemeinderät:innen dringend genug für eine Sitzung ist, könnte der Gemeinderat auch noch vor der Wahl am 08. Mai 2022 zusammenkommen.

Text: Matthias Lauterer




Ein wahrer Schildbürgerstreich: Kocherfreibad ohne Kocher

In Künzelsaus Kocherfreibad, auf der Homepage der Stadt Künzelsau als das „einzige Flußfreibad Baden-Württembergs“ bezeichnet, sind Bauarbeiten im Gange. Der Kocher wird durch eine umfangreiche Zaunanlage von den Liegewiesen komplett abgeschnitten, sodass der Zugang zum Wasser nur noch im bisherigen Nichtschwimmerbereich zwischen Strand und Insel möglich sein wird. Auch die Insel selbst wird mit einem Zaun versehen: Niemand soll mehr von der Insel in den Kocher springen können.

Die Liegewiese ist schon komplett vom Kocher abgeschnitten. Foto: GSCHWÄTZ

 

Gutachten: „gravierende Mängel beim Betrieb des Kocherfreibades, die unverzüglich abzustellen sind.“

Grund ist ein Gutachten einer „Deutsche Gesellschaft für das Badewesen GmbH (DGfdB)“ zur Verkehrssicherheit des neu gestalteten Kocherfreibades. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, „dass es gravierende Mängel beim Betrieb des Kocherfreibades gibt, die unverzüglich abzustellen sind. Bei einem Unfall besteht die große Gefahr einer straf- und zivilrechtlichen Haftung, auch im Rahmen eines Organisationsverschuldens.“

Vernichtendes Gutachten für das frisch renovierte Bad 

Diese Aussage trifft das Gutachten, nachdem das Kocherfreibad erst kurz vorher mit einem Aufwand von rund 1 Million Euro komplett renoviert und auf den neuesten Stand gebracht wurde.  

Gutachten stellt die grundlegende Planung der Anlage in Frage

Es war oberstes Planungsziel, das Freibad weiterhin kombiniert zu nutzen: Ein gereinigter Bereich sowie ein Schwimmbereich im naturbelassenen Kocher. Genau das bemängelt nun das Gutachten: „Allerdings wird beim Betrieb nicht berücksichtigt, dass es sich derzeit um eine Kombination aus einem Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung mit einem Naturbad (Kocher) handelt.“ 

Ein Schildbürgerstreich?

Wie in Schilda: Kocherwasser muß im Eimer mitgebracht werden. Foto: GSCHWÄTZ

Auch der Kocher sei Badebereich und dieser sei vom Betreiber der Anlage, also der Stadt Künzelsau zu überwachen, „was bisher nicht der Fall ist bzw. nicht ausreichend genug erfolgen kann. Hinzu kommt, dass sich außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten des Freibades Personen (Nutzer des Camping- bzw. Zeltplatzes, Beachvolleyballspieler) ohne Aufsicht darin aufhalten können, was nicht zulässig ist. Außerhalb der Betriebszeiten ist das Kocherfreibad geschlossen zu halten, damit es nicht zu Unfällen kommen kann.“ 

Note 6 mit Sternchen 

Das Gutachten stellt den Planern sozusagen das schlechtestmögliche Zeugnis aus. Man kann durchaus das Wort „Planungsversagen“ in den Mund nehmen, wenn ein Gutachten den verantwortlichen Planern derartiges ins Stammbuch schreibt. 

Umzäunung als Lösung: „unser neues Guantanamo“

Dieses Gutachten führt nun dazu, dass die Stadt Künzelsau den Kocher jetzt mit Zäunen vom Kocherfreibad abtrennt. Eine Frau, die das Bad bisher häufig besuchte, nennt es bereits „unser neues Guantanamo“. Mit mehr als 180.000 Euro sind die Kosten der Umzäunung angesetzt. Das ist fast ein Fünftel der Renovierungskosten, die jetzt hinzukommen. Zwar soll diese Summe „aus Haushaltsresten“ gedeckt sein, trotzdem wird dieses Geld bezahlt werden müssen – aus einem knappen Etat, der zwischenzeitlich durch die Flüchtlingssituation noch knapper geworden ist.

Kein „Schwimm“bad mehr

Hinzukommen … für eine erhebliche Funktionsminderung des Bades: Von „Schwimm“bad kann man jetzt nicht mehr sprechen, da der Kocher als Schwimmstrecke nicht mehr erreichbar ist. Es bleibt ein Nichtschwimmerbereich und ein Kleinkinderbereich. Eigentlich ist das Kocherfreibad damit nichtmal mehr ein „Freibad“ sondern nur noch ein „Bad“. Vor allem ist es kein „Fluß“freibad mehr.

Zaun oder Kletterpark?

Der Zaun auf der Insel wird Kinder und Jugendliche gewiss nicht davon abhalten, in den Kocher zu springen. Im Gegenteil: Man kann davon ausgehen, dass dieser Zaun dazu benutzt werden wird, mit immer kunstvolleren Sprüngen in den Kocher vor Publikum zu glänzen. Eine Gefahrenquelle erster Güte –  man muss sich nur vorstellen, dass ein Kind mit nassen Füssen vom Zaun abrutscht und auf den Beton aufschlägt -, die vielleicht bald zu einem neuen Gutachten und neuen Baumaßnahmen führen wird.

Können die Planer in Regress genommen werden?

GSCHWÄTZ hat daher bei der Stadt Künzelsau nachgefragt, ob die verantwortlichen Planer für die Kosten dieser Umzäunung regreßpflichtig gemacht werden können. Und es sind ja nicht nur die Kosten für die Zäune. Es ist ja auch mit einem Einnahmerückgang zu rechnen, da eifrige Schwimmer, die das Schwimmen im Fluß lieben, jetzt möglicherweise auf den Eintritt ins Bad verzichten werden. Die Berechnungen, die die Investition von einer Million Euro für die Renovierung des Bades rechtfertigten, dürften jetzt nicht mehr gültig sein.

Text: Matthias Lauterer




Stadt Künzelsau telefonisch nicht erreichbar

Die Telefonanlage der Stadtverwaltung Künzelsau ist heute Morgen, 22. April 2022, aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen. Das Rathaus, die Bergbahnstationen und der Bauhof sind deshalb zurzeit nicht erreichbar. Es ist noch nicht absehbar, wann die Störung behoben werden kann.

Persönlich erreichbar ist jedoch das Bürgerbüro zu den üblichen Öffnungszeiten: Freitag 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr, Montag bis Donnerstag 8.30 bis 18.30 Uhr.

Von der Störung nicht betroffen sind die mobilen Telefonanschlüsse für
Notfälle. Erreichbar sind weiterhin

Wasserwerk (z.B. bei Rohrbruch): 0173 / 7040213

Bauhof: 0175 / 5811203

Bergbahn: 0170 / 6322747

Abwasserbeseitigung: 01525 / 7891620

Integrationsmanager: 0171 / 9800484

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und hofft, den Defekt an der Telefonanlage so schnell wie möglich beheben zu können.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Kunstausstellung von und für Menschen in Simbabwe

Ab dem 26. April 2022 bis zum 31. Juli 2022 ist in den GSCHWÄTZ- Redaktionsräumen Kunst aus Simbabwe zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung um 18:00 lädt die Initiatorin der Ausstellung, Christa Zeller aus Ingelfingen, herzlich ein. Die Gäste der Eröffnung werden mit einem Getränk und afrikanischer Trommelmusik willkommen geheißen.

Unterstützung eines Kindergartens und eines Frauenprojekts

Christa Zeller, die Veranstalterin, erklärt, dass der Verkaufserlös komplett dem Verein Bongai-Shamwari e.V. zugute kommt, der in Simbabwe einen Kindergarten und ein Frauenprojekt betreibt: „Wir wollten den Frauen Handwerkszeug an die Hand geben, damit sie selbstständig werden können, damit sie auch selbstbewusst werden können, und haben dieses Frauenprojekt gegründet.“ Die Frauen erzeugen und verkaufen verschiedene Landwirtschaftsprodukte, beispielsweise Erdnußbutter oder Austernpilze.

Bildung ist wichtig – gerade für die Ärmsten

Der Kindergarten wurde kürzlich um eine Primarschule erweitert, die derzeit die ersten zwei Klassen abdeckt. Christa Zeller: „Die Simbabwer sind unheimlich bildungshungrig. Als Mugabe damals das Land aufgebaut hat, war sein Bildungshaushalt größer als sein Militärhaushalt. Das sagt sehr viel, er hat viele Schulen aus dem Boden gestampft.“ Inzwischen sei das Bildungssystem allerdings desaströs. „Und deswegen hat unser Kindergarten auch so einen hohen Stellenwert und ist sehr anerkannt. Wir haben ein System, dass wir 2/3 bedürftige Kinder haben, die wir nach einem bestimmten Prinzip aussuchen. Entweder sind es Waisenkinder oder die Eltern sind einfach bitterarm.  Und das andere Drittel sind zahlende Eltern, wir wollen das mischen.“

Erlös der Ausstellung geht komplett an den Verein Bongai Shamwari e.V.

Der Verein Bongai Shamwari e.V. wurde zur Unterstützung der Projekte in Afrika gegründet, Geld erhält der Verein durch Spenden oder auch durch den Verkauf von Kunstgegenständen, die Christa Zeller in Afrika direkt bei den Künstlern kauft – einer der Künstler, Eddy Hladwajo, ist sogar eines „ihrer“ Kindergartenkinder.

Zu den folgenden Zeiten ist die Ausstellung geöffnet:

GSCHWÄTZ berichtete detailliert über die Arbeit von Christa Zeller und dem Verein Bongai-Shamwari e.V.:

Kindern Bildung bieten & Frauen in die finanzielle Unabhängigkeit führen

Kleines Ostergeschenk mit positivem Effekt

Zwischen Holzskulpturen, bunten Bildern und Tee zum Wohlfühlen

Bongai Shamwari e.V. – Kindergartenprojekt in Simabwe

 

 




Kolleg:innen gesucht




ebm-papst bietet 400 Ferienjobs

Der Ventilatorenspezialist ebm-papst sucht ab sofort für die Sommermonate bis Ende September wieder rund 400 Schüler und Studierende für mindestens dreiwöchige Ferienjobs. Die Ferienarbeiter unterstützen die Mitarbeiter von ebm-papst an den Standorten Mulfingen, Hollenbach und Niederstetten in der Produktion und in der Logistik.

Voraussetzung für einen Ferienjob ist ein Mindestalter von 16 Jahren, Schüler oder Studenten, die gerne im Lager- oder Logistikbereich arbeiten würden, benötigen außerdem einen Staplerführerschein. Eine entsprechende Schulung kann vor Arbeitsantritt besucht werden.

Als umweltbewusstes Unternehmen bietet ebm-papst seinen Ferienarbeitern die kostenfreie Nutzung seiner Werksbusse.
So können auch Schüler und Studenten ohne eigenes Auto bequem zur Arbeit kommen.

Bewerbungen sind ab sofort auf www.karriere.ebmpapst.com möglich.

Pressemitteilung ebm-papst




Flurputz-Teams in Mäusdorf, Vogelsberg und Laßbach sammeln fünf Kubikmeter Müll:

Die Kinder in den Dörfern Mäusdorf, Vogelsberg und Laßbach haben in den letzten Jahren festgestellt, dass verantwortungslose Menschen an den Wegrändern und Waldrändern immer mehr Abfälle wegwerfen. Schon seit zwei Jahren wollten sie eine Flurputzaktion durchführen, was die Corona-Pandemie bisher aber verhindert hatte. Ein kleines Organisationskomitee um Ortvorsteher Ernst Baudermann hatte am Samstag, 26. März 2022 zum großen Flurputz eingeladen. Melanie Limbach aus Mäusdorf, Nicole Häußler aus Vogelsberg und Patricia Bosch aus Laßbach haben alles für die Sammelaktion vorbereitet und auch selbst mit angepackt. Bei optimaler Witterung starteten drei Teams, in jedem Dorf eines. Kindergarten- und Schulkinder im Alter zwischen zwei Jahren und 15 Jahren wurden auf der Sammeltour tatkräftig von großen Geschwistern, Eltern und Großeltern unterstützt. Ausgerüstet mit Handschuhen, Eimern und Müllsäcken wurde alles, was nicht in die Natur gehört, eingesammelt und auf Anhänger geladen, die drei Väter zusammen mit den Zugmaschinen organisiert hatten.

Fünf Kubikmeter Müll in vier Stunden

Nach etwa vier Stunden kam eine enorme Menge von rund fünf Kubikmeter Müll zusammen: Kunststoff- und Papierabfälle, zahllose Flaschen, Getränkedosen, Beutel mit Hundekot, Farbeimer, Bauschutt, ein Waschbecken, Altreifen und, was für die Wildtiere lebensbedrohend ist, Reste von Stacheldraht und Maschendraht. „Das waren alles Dinge, die unsere Zeitgenossen problemlos und überwiegend kostenneutral ordnungsgemäß hätten entsorgen können“, sagt Ortsvorsteher Ernst Baudermann. Bauhofleiter Rolf Albrecht veranlasste die Abholung und die ordnungsgemäße Entsorgung.

„Das waren alles Dinge, die unsere Zeitgenossen problemlos und überwiegend kostenneutral ordnungsgemäß hätten entsorgen können“

Erstaunlich was in der Natur landet und wieviel Müll nur an einem Nachmittag gesammelt wurde. Foto Ernst Baudermann.

Als Belohnung gab es für die insgesamt 59 engagierten Helferinnen und Helfer am Abend beim Spielplatz Mäusdorf, neben einem großen Dankeschön von Ernst Baudermann, kostenfreie Getränke und ein Vesper. Die Stadtverwaltung Künzelsau hat den gemütlichen Abschluss gerne finanziell unterstützt.

Kinder: „So blöd wollen wir nicht werden“

Insbesondere für die Kinder war das Verhalten der verantwortungslosen Müllsünder überhaupt nicht akzeptabel: „So blöd wollen wir nicht werden“, war der übereinstimmende Kommentar. Und weil der Tag trotzdem allen Spaß gemacht hat, gab es ein einstimmiges „nächstes Jahr gerne wieder“ – was wohl leider auch nötig sein wird, denn nur 48 Stunden später erreichte den Ortsvorsteher die Mitteilung, dass bei Laßbach in der Nähe der Kreisgrenze erneut wohl die Ladung eines ganzen PKW-Anhängers, voll mit Abfällen, in den Wald geworfen worden war.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau