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„Die Sitzung ist abgesagt und damit fertig, schönes Wochenende“

Kurz und knapp war die Information, dass die geplante Gemeinderatssitzung des Ingelfinger Rats am 26. April 2022 abgesagt ist: „Der vorgesehene Sitzungstermin am 26.4.2022 findet nicht statt“ besagte die Mitteilung aus dem Ingelfinger Rathaus. Eine Begründung für die Absage wurde den Stadträt:innen nicht mitgeteilt. Auch GSCHWÄTZ erhielt keine Information über den Grund der Absage: „Die Sitzung ist abgesagt und damit fertig, schönes Wochenende“, war die Aussage, die aus dem Rathaus zu erhalten war.

Gemeindeordnung fordert monatliche Sitzungen

„Der Gemeinderat ist einzuberufen, wenn es die Geschäftslage erfordert; er soll jedoch mindestens einmal im Monat einberufen werden“, sagt die Gemeindeordnung. Eine derartige Soll-Bestimmung  bedeutet allerdings nicht, dass das Abhalten oder Nichtabhalten der geforderten regelmäßigen Gemeinderatssitzung eine Ermessensentscheidung ist. Es bedeutet vielmehr, dass das Abweichen von der Bestimmung die Ausnahme sein muss und einer Begründung bedarf.

Aktuelle Themen stehen an

Im Gespräch mit einem Ratsmitglied erfuhr GSCHWÄTZ, dass es durchaus aktuelle Themen gegeben hätte, die eine Sitzung gerechtfertigt hätten: Aus dem Bauausschuß stünden Entscheidungen an und das vertagte Thema „Photovoltaik“ sei akut. Und auch für den nichtöffentlichen Bereich gebe es aktuelle Themen. Ein anderes Ratsmitglied kann sich vorstellen, dass die Absage mit der bevorstehenden Bügermeisterwahl zu tun hat.

Gemeinderäte könnten versuchen, eine Sitzung zu erzwingen

Ein Viertel der Gemeinderäte können allerdings eine Sitzung erzwingen, wenn sie einen konkreten Beratungsgrund nennen: „Der Gemeinderat ist unverzüglich einzuberufen, wenn es ein Viertel der Gemeinderäte unter Angabe des Verhandlungsgegenstands beantragt.“ Sollte es also ein Anliegen geben, das sechs Gemeinderät:innen dringend genug für eine Sitzung ist, könnte der Gemeinderat auch noch vor der Wahl am 08. Mai 2022 zusammenkommen.

Text: Matthias Lauterer




Ein wahrer Schildbürgerstreich: Kocherfreibad ohne Kocher

In Künzelsaus Kocherfreibad, auf der Homepage der Stadt Künzelsau als das „einzige Flußfreibad Baden-Württembergs“ bezeichnet, sind Bauarbeiten im Gange. Der Kocher wird durch eine umfangreiche Zaunanlage von den Liegewiesen komplett abgeschnitten, sodass der Zugang zum Wasser nur noch im bisherigen Nichtschwimmerbereich zwischen Strand und Insel möglich sein wird. Auch die Insel selbst wird mit einem Zaun versehen: Niemand soll mehr von der Insel in den Kocher springen können.

Die Liegewiese ist schon komplett vom Kocher abgeschnitten. Foto: GSCHWÄTZ

 

Gutachten: „gravierende Mängel beim Betrieb des Kocherfreibades, die unverzüglich abzustellen sind.“

Grund ist ein Gutachten einer „Deutsche Gesellschaft für das Badewesen GmbH (DGfdB)“ zur Verkehrssicherheit des neu gestalteten Kocherfreibades. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, „dass es gravierende Mängel beim Betrieb des Kocherfreibades gibt, die unverzüglich abzustellen sind. Bei einem Unfall besteht die große Gefahr einer straf- und zivilrechtlichen Haftung, auch im Rahmen eines Organisationsverschuldens.“

Vernichtendes Gutachten für das frisch renovierte Bad 

Diese Aussage trifft das Gutachten, nachdem das Kocherfreibad erst kurz vorher mit einem Aufwand von rund 1 Million Euro komplett renoviert und auf den neuesten Stand gebracht wurde.  

Gutachten stellt die grundlegende Planung der Anlage in Frage

Es war oberstes Planungsziel, das Freibad weiterhin kombiniert zu nutzen: Ein gereinigter Bereich sowie ein Schwimmbereich im naturbelassenen Kocher. Genau das bemängelt nun das Gutachten: „Allerdings wird beim Betrieb nicht berücksichtigt, dass es sich derzeit um eine Kombination aus einem Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung mit einem Naturbad (Kocher) handelt.“ 

Ein Schildbürgerstreich?

Wie in Schilda: Kocherwasser muß im Eimer mitgebracht werden. Foto: GSCHWÄTZ

Auch der Kocher sei Badebereich und dieser sei vom Betreiber der Anlage, also der Stadt Künzelsau zu überwachen, „was bisher nicht der Fall ist bzw. nicht ausreichend genug erfolgen kann. Hinzu kommt, dass sich außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten des Freibades Personen (Nutzer des Camping- bzw. Zeltplatzes, Beachvolleyballspieler) ohne Aufsicht darin aufhalten können, was nicht zulässig ist. Außerhalb der Betriebszeiten ist das Kocherfreibad geschlossen zu halten, damit es nicht zu Unfällen kommen kann.“ 

Note 6 mit Sternchen 

Das Gutachten stellt den Planern sozusagen das schlechtestmögliche Zeugnis aus. Man kann durchaus das Wort „Planungsversagen“ in den Mund nehmen, wenn ein Gutachten den verantwortlichen Planern derartiges ins Stammbuch schreibt. 

Umzäunung als Lösung: „unser neues Guantanamo“

Dieses Gutachten führt nun dazu, dass die Stadt Künzelsau den Kocher jetzt mit Zäunen vom Kocherfreibad abtrennt. Eine Frau, die das Bad bisher häufig besuchte, nennt es bereits „unser neues Guantanamo“. Mit mehr als 180.000 Euro sind die Kosten der Umzäunung angesetzt. Das ist fast ein Fünftel der Renovierungskosten, die jetzt hinzukommen. Zwar soll diese Summe „aus Haushaltsresten“ gedeckt sein, trotzdem wird dieses Geld bezahlt werden müssen – aus einem knappen Etat, der zwischenzeitlich durch die Flüchtlingssituation noch knapper geworden ist.

Kein „Schwimm“bad mehr

Hinzukommen … für eine erhebliche Funktionsminderung des Bades: Von „Schwimm“bad kann man jetzt nicht mehr sprechen, da der Kocher als Schwimmstrecke nicht mehr erreichbar ist. Es bleibt ein Nichtschwimmerbereich und ein Kleinkinderbereich. Eigentlich ist das Kocherfreibad damit nichtmal mehr ein „Freibad“ sondern nur noch ein „Bad“. Vor allem ist es kein „Fluß“freibad mehr.

Zaun oder Kletterpark?

Der Zaun auf der Insel wird Kinder und Jugendliche gewiss nicht davon abhalten, in den Kocher zu springen. Im Gegenteil: Man kann davon ausgehen, dass dieser Zaun dazu benutzt werden wird, mit immer kunstvolleren Sprüngen in den Kocher vor Publikum zu glänzen. Eine Gefahrenquelle erster Güte –  man muss sich nur vorstellen, dass ein Kind mit nassen Füssen vom Zaun abrutscht und auf den Beton aufschlägt -, die vielleicht bald zu einem neuen Gutachten und neuen Baumaßnahmen führen wird.

Können die Planer in Regress genommen werden?

GSCHWÄTZ hat daher bei der Stadt Künzelsau nachgefragt, ob die verantwortlichen Planer für die Kosten dieser Umzäunung regreßpflichtig gemacht werden können. Und es sind ja nicht nur die Kosten für die Zäune. Es ist ja auch mit einem Einnahmerückgang zu rechnen, da eifrige Schwimmer, die das Schwimmen im Fluß lieben, jetzt möglicherweise auf den Eintritt ins Bad verzichten werden. Die Berechnungen, die die Investition von einer Million Euro für die Renovierung des Bades rechtfertigten, dürften jetzt nicht mehr gültig sein.

Text: Matthias Lauterer




Stadt Künzelsau telefonisch nicht erreichbar

Die Telefonanlage der Stadtverwaltung Künzelsau ist heute Morgen, 22. April 2022, aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen. Das Rathaus, die Bergbahnstationen und der Bauhof sind deshalb zurzeit nicht erreichbar. Es ist noch nicht absehbar, wann die Störung behoben werden kann.

Persönlich erreichbar ist jedoch das Bürgerbüro zu den üblichen Öffnungszeiten: Freitag 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr, Montag bis Donnerstag 8.30 bis 18.30 Uhr.

Von der Störung nicht betroffen sind die mobilen Telefonanschlüsse für
Notfälle. Erreichbar sind weiterhin

Wasserwerk (z.B. bei Rohrbruch): 0173 / 7040213

Bauhof: 0175 / 5811203

Bergbahn: 0170 / 6322747

Abwasserbeseitigung: 01525 / 7891620

Integrationsmanager: 0171 / 9800484

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und hofft, den Defekt an der Telefonanlage so schnell wie möglich beheben zu können.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Kunstausstellung von und für Menschen in Simbabwe

Ab dem 26. April 2022 bis zum 31. Juli 2022 ist in den GSCHWÄTZ- Redaktionsräumen Kunst aus Simbabwe zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung um 18:00 lädt die Initiatorin der Ausstellung, Christa Zeller aus Ingelfingen, herzlich ein. Die Gäste der Eröffnung werden mit einem Getränk und afrikanischer Trommelmusik willkommen geheißen.

Unterstützung eines Kindergartens und eines Frauenprojekts

Christa Zeller, die Veranstalterin, erklärt, dass der Verkaufserlös komplett dem Verein Bongai-Shamwari e.V. zugute kommt, der in Simbabwe einen Kindergarten und ein Frauenprojekt betreibt: „Wir wollten den Frauen Handwerkszeug an die Hand geben, damit sie selbstständig werden können, damit sie auch selbstbewusst werden können, und haben dieses Frauenprojekt gegründet.“ Die Frauen erzeugen und verkaufen verschiedene Landwirtschaftsprodukte, beispielsweise Erdnußbutter oder Austernpilze.

Bildung ist wichtig – gerade für die Ärmsten

Der Kindergarten wurde kürzlich um eine Primarschule erweitert, die derzeit die ersten zwei Klassen abdeckt. Christa Zeller: „Die Simbabwer sind unheimlich bildungshungrig. Als Mugabe damals das Land aufgebaut hat, war sein Bildungshaushalt größer als sein Militärhaushalt. Das sagt sehr viel, er hat viele Schulen aus dem Boden gestampft.“ Inzwischen sei das Bildungssystem allerdings desaströs. „Und deswegen hat unser Kindergarten auch so einen hohen Stellenwert und ist sehr anerkannt. Wir haben ein System, dass wir 2/3 bedürftige Kinder haben, die wir nach einem bestimmten Prinzip aussuchen. Entweder sind es Waisenkinder oder die Eltern sind einfach bitterarm.  Und das andere Drittel sind zahlende Eltern, wir wollen das mischen.“

Erlös der Ausstellung geht komplett an den Verein Bongai Shamwari e.V.

Der Verein Bongai Shamwari e.V. wurde zur Unterstützung der Projekte in Afrika gegründet, Geld erhält der Verein durch Spenden oder auch durch den Verkauf von Kunstgegenständen, die Christa Zeller in Afrika direkt bei den Künstlern kauft – einer der Künstler, Eddy Hladwajo, ist sogar eines „ihrer“ Kindergartenkinder.

Zu den folgenden Zeiten ist die Ausstellung geöffnet:

GSCHWÄTZ berichtete detailliert über die Arbeit von Christa Zeller und dem Verein Bongai-Shamwari e.V.:

Kindern Bildung bieten & Frauen in die finanzielle Unabhängigkeit führen

Kleines Ostergeschenk mit positivem Effekt

Zwischen Holzskulpturen, bunten Bildern und Tee zum Wohlfühlen

Bongai Shamwari e.V. – Kindergartenprojekt in Simabwe

 

 




Kolleg:innen gesucht




ebm-papst bietet 400 Ferienjobs

Der Ventilatorenspezialist ebm-papst sucht ab sofort für die Sommermonate bis Ende September wieder rund 400 Schüler und Studierende für mindestens dreiwöchige Ferienjobs. Die Ferienarbeiter unterstützen die Mitarbeiter von ebm-papst an den Standorten Mulfingen, Hollenbach und Niederstetten in der Produktion und in der Logistik.

Voraussetzung für einen Ferienjob ist ein Mindestalter von 16 Jahren, Schüler oder Studenten, die gerne im Lager- oder Logistikbereich arbeiten würden, benötigen außerdem einen Staplerführerschein. Eine entsprechende Schulung kann vor Arbeitsantritt besucht werden.

Als umweltbewusstes Unternehmen bietet ebm-papst seinen Ferienarbeitern die kostenfreie Nutzung seiner Werksbusse.
So können auch Schüler und Studenten ohne eigenes Auto bequem zur Arbeit kommen.

Bewerbungen sind ab sofort auf www.karriere.ebmpapst.com möglich.

Pressemitteilung ebm-papst




Flurputz-Teams in Mäusdorf, Vogelsberg und Laßbach sammeln fünf Kubikmeter Müll:

Die Kinder in den Dörfern Mäusdorf, Vogelsberg und Laßbach haben in den letzten Jahren festgestellt, dass verantwortungslose Menschen an den Wegrändern und Waldrändern immer mehr Abfälle wegwerfen. Schon seit zwei Jahren wollten sie eine Flurputzaktion durchführen, was die Corona-Pandemie bisher aber verhindert hatte. Ein kleines Organisationskomitee um Ortvorsteher Ernst Baudermann hatte am Samstag, 26. März 2022 zum großen Flurputz eingeladen. Melanie Limbach aus Mäusdorf, Nicole Häußler aus Vogelsberg und Patricia Bosch aus Laßbach haben alles für die Sammelaktion vorbereitet und auch selbst mit angepackt. Bei optimaler Witterung starteten drei Teams, in jedem Dorf eines. Kindergarten- und Schulkinder im Alter zwischen zwei Jahren und 15 Jahren wurden auf der Sammeltour tatkräftig von großen Geschwistern, Eltern und Großeltern unterstützt. Ausgerüstet mit Handschuhen, Eimern und Müllsäcken wurde alles, was nicht in die Natur gehört, eingesammelt und auf Anhänger geladen, die drei Väter zusammen mit den Zugmaschinen organisiert hatten.

Fünf Kubikmeter Müll in vier Stunden

Nach etwa vier Stunden kam eine enorme Menge von rund fünf Kubikmeter Müll zusammen: Kunststoff- und Papierabfälle, zahllose Flaschen, Getränkedosen, Beutel mit Hundekot, Farbeimer, Bauschutt, ein Waschbecken, Altreifen und, was für die Wildtiere lebensbedrohend ist, Reste von Stacheldraht und Maschendraht. „Das waren alles Dinge, die unsere Zeitgenossen problemlos und überwiegend kostenneutral ordnungsgemäß hätten entsorgen können“, sagt Ortsvorsteher Ernst Baudermann. Bauhofleiter Rolf Albrecht veranlasste die Abholung und die ordnungsgemäße Entsorgung.

„Das waren alles Dinge, die unsere Zeitgenossen problemlos und überwiegend kostenneutral ordnungsgemäß hätten entsorgen können“

Erstaunlich was in der Natur landet und wieviel Müll nur an einem Nachmittag gesammelt wurde. Foto Ernst Baudermann.

Als Belohnung gab es für die insgesamt 59 engagierten Helferinnen und Helfer am Abend beim Spielplatz Mäusdorf, neben einem großen Dankeschön von Ernst Baudermann, kostenfreie Getränke und ein Vesper. Die Stadtverwaltung Künzelsau hat den gemütlichen Abschluss gerne finanziell unterstützt.

Kinder: „So blöd wollen wir nicht werden“

Insbesondere für die Kinder war das Verhalten der verantwortungslosen Müllsünder überhaupt nicht akzeptabel: „So blöd wollen wir nicht werden“, war der übereinstimmende Kommentar. Und weil der Tag trotzdem allen Spaß gemacht hat, gab es ein einstimmiges „nächstes Jahr gerne wieder“ – was wohl leider auch nötig sein wird, denn nur 48 Stunden später erreichte den Ortsvorsteher die Mitteilung, dass bei Laßbach in der Nähe der Kreisgrenze erneut wohl die Ladung eines ganzen PKW-Anhängers, voll mit Abfällen, in den Wald geworfen worden war.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

 

 

 




Zeichen setzen gegen den Klimawandel

Dürre Fichtenkronen, abblätternde Rinde und Nadeln auf dem ganzen Waldboden verteilt – die Auswirkungen der Borkenkäfer sind nicht zu übersehen. Die Folgen des Klimawandels sind in unseren heimischen Wäldern mittlerweile angekommen. Auch der Stadtwald Waldenburg ist nicht verschont geblieben. Auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern, was knapp einem Fußballfeld entspricht, wütete der Borkenkäfer.

200 Kinder pflanzen den „Wald der Zukunft“

Zusammen mit der Fit-for-Future-Foundation und dem Forstamt des Hohenlohekreises haben rund 200 Kinder auf dieser Fläche nun den Wald der Zukunft gepflanzt. Insgesamt beteiligten sich drei Kindergärten und eine Grundschule. Die Aktion stand unter dem Motto „Zukunft schenken – Bäume pflanzen“ und ist in Zusammenarbeit mit Hitradio Antenne 1 entstanden. Der Radiosender hatte im Herbst zu einer Spendenaktion aufgerufen, bei der Hörerinnen und Hörer Geld für das Pflanzen von Bäumen spenden konnten und sich dafür einen Titel im Radio wünschen durften. Ein Teil des Geldes wurde für die Bäume dieser Pflanzaktion verwendet.

Pflanzaktion mit Kindergärten und Grundschulen in Waldenburg. Foto: LRA Hohenlohekreis

Die Begeisterung der Kinder war groß und ihre Zeit im Wald bereitete ihnen große Freude. Fleißig trugen sie Reisig auf einen Haufen damit die jungen Bäumchen Platz zum Wachsen haben. Auch zu große oder zu schwere Äste waren kein Problem, denn gemeinsam ist man stark und entsprechend stolz waren die Kinder nach dem anstrengenden Schleppen. Die gepflanzten Tannen, Douglasien und Baumhasel wurden individuell mit Steinchen, Zapfen und Zweigen markiert, damit die selbst gepflanzten Bäumchen später von jedem Kind wiedergefunden werden können.

Azubis von Ziehl-Abegg setzen Nordmanntannen

Auch die Auszubildenden der Firma Ziehl-Abegg setzten sich im Stadtwald Ingelfingen tatkräftig für den Erhalt unserer Wälder ein. Die mehr als 20 Azubis unterstützten das Forstamt beim Pflanzen von Nordmanntannen. Auch die restlichen Mitarbeiter der Firma unterstützten die Aktion mit einer Geldspende, um die Pflanzung zu ermöglichen.

Die Azubis der Firma Ziehl-Abegg bei ihrer Pflanzaktion in Ingelfingen. Foto: LRA Hohenlohekreis

Für die Auszubildenden begann der Pflanztag ganz anders als der normale Arbeitstag. Statt Glühbirnenlicht und Maschinenlärm gab es Wind, immer wieder Nieselregen und viel Matsch. Doch die 20 Jugendlichen waren motiviert, schließlich hatten sie sich extra dafür gemeldet. Innerhalb eines Tages setzten sie mehr als 1000 Bäume. Die kahle Fläche füllte sich rasant mit frisch gepflanzten Tannen.

Nach getaner Arbeit waren die Hosen und Handschuhe schmutzig und die Schuhe schwer, doch die Jugendlichen waren sehr zufrieden mit ihrem Werk. Auch sie leisteten einen Beitrag gegen den Klimawandel und für den Aufbau stabiler Wälder.

Die Pflanzaktionen waren eine große Unterstützung für das Forstamt und den Wald, um den geschädigten Wald mit klimaresistenten Baumarten aufzuforsten.

Pressmitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




„Ich arbeite auch als Erntehelfer:in“

Diverse Frauen aus der Ukraine, die derzeit in Künzelsau wohnen, suchen Arbeit. Sie wären bereit, die unterschiedlichsten Tätigkeiten auszuüben, wie Erntehelfer:in oder Reinigungskraft. Manche Frauen kommen auch aus sozialen Berufen, eine ist etwa Krankenschwester. Fachkräfte im Gesundheitswesen, auch Altepnpfleger:innen werden schon seit Jahren hängeringend in Deutschland gesucht.

Nicht alle Frauen sprechen Englisch

Rein rechtlich dürfen ukrainische Flüchtlinge in Deutschland einer Arbeit nachgehen. Jedoch können viele Frauen in Künzelsau bislang noch kein Englisch und/oder Deutsch sprechen. Daher wären einfache Tätigkeiten zum Einstieg am besten geeignet.

Wer einen Job anzubieten hat, darf sich gerne bei unserer Redaktion melden.

Wir leiten den Kontakt weiter: gschwaetz@gschwaetz.de oder per WhatsApp: 0172/68 78 474.

 

 




Kelterflohmarkt in Niedernhall

Niedernhall lädt zum traditionellen Kelterflohmarkt im Kelterhof ein. Hier finden Besucher:innen gut erhaltene gebrauchte Waren, Raritäten und auch Kaffee und Kuchen sowie Vesper gibt es.

Anmeldung für den Verkauf von Waren (Achtung: Teilnehmerzahl begrenzt): 07940/51350 (Dorothea Mäder). Der laufende Meter kostet 5 Euro.