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Künzelsau: Unfallflucht

Eine unbekannte Person beschädigte am Dienstagvormittag, 26. April 2022, mit ihrem Fahrzeug einen geparkten Mercedes in Künzelsau und fuhr davon, ohne sich um den Schaden in Höhe von 1.500 Euro zu kümmern. Ein 37-Jähriger hatte sein Auto auf einem Parkplatz in der Allee abgestellt. Zwischen 10.15 Uhr und 11 Uhr wurde dieses von dem oder der Unbekannten beschädigt.

Anstatt an der Unfallstelle zu warten oder die Polizei zu rufen, fuhr der Verursacher oder die Verursacherin einfach davon. Das Polizeirevier Künzelsau hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Unfall beobachten konnten oder Hinweise auf den Verursacher oder die Verursacherin geben können, sich unter der Telefonnummer 07940 9400, zu melden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




„Ich finde, ein Bürgermeister sollte als Vorbild vorangehen“

Die Bürgermeisterwahl in Ingelfingen steht kurz bevor. Am 08. Mai wird sich zeigen, welcher der beiden Kandidaten das Rennen macht. Der politische Newcomer und Unternehmer Klaus Schmitt steht dem amtierenden Bürgermeister Michael Bauer gegenüber. Schmitt sagt von sich, er wolle „neue Wege“ einschlagen und dem „alten Trott“ entgegenwirken. Im Hotel Nicklass stand er am Donnerstag, den 21. April 2022, den Ingelfingern Rede und Antwort, erklärt, wie genau er diese „neuen Wege“ einschlagen möchte und wird zum Teil sogar ins Kreuzverhör genommen.

Angeregte Stimmung

Die Stimmung im Tagungsraum des Hotel Nicklass ist am vergangenen Donnerstag „angeregt“, wie sie Klaus Schmitt später beschreibt. Rund 30 Interessierte scharen sich um den Unternehmer. Die Agenda ist folgende: Schmitt beginnt mit einer kurzen Vorstellung seiner selbst, anschließend möchte er den Interessierten sein Wahlprogramm vorstellen und zum Abschluss ist Raum für eine Fragerunde vorgesehen. Doch so weit kommt es nicht. Schon unmittelbar nach der Vorstellungsrunde wird Schmitt unterbrochen und mit einer Frage nach der anderen konfrontiert. Es entsteht der Eindruck, dass eine Minderheit der Anwesenden einige Fragen nur stellt, um Schmitt zu kompromittieren, aber darauf wird im Folgenden detaillierter eingegangen.

Zwei Männer fallen auf

Gerne hätten wir die Veranstaltung mit der Kamera begleitet. Uns wurde dies im Vorfeld auch von Klaus Schmitt genehmigt. Während der Veranstaltung allerdings wurden diese Bemühungen sabotiert. Zwei Männer im Publikum echauffierten sich dermaßen darüber, dass bei der öffentlichen Wahlkampf-Veranstaltung Redner Schmitt gefilmt wurde, dass Schmitt schließlich dem Druck nachgegeben hat und uns gebeten hat, das Filmen, um des Friedens willen, zu unterlassen.

Schwieriges Unterfangen

Dieselben Herren, die unsere Bemühungen zu filmen sabotiert haben, sind auch dadurch aufgefallen, dass sie Schmitt zum Teil ins Wort gefallen sind. Es entstand zuweilen der Eindruck, die beiden wollten Schmitt bewusst bloßstellen. Zum Teil haben daraufhin wiederum andere Anwesende, weitere Menschen, die Fragen stellen wollten, dazu aufgefordert, sich bemerkbar zu machen, um, neben diesen beiden Personen, die sehr viel Raum im Gespräch eingenommen haben, auch einmal zu Wort zu kommen. Im Folgenden werden wir einige Themen wiedergeben, die auf der Wahlkampfveranstaltung zur Sprache gekommen sind.

Will man Schmitt bewusst bloßzustellen?

„Haben Sie Verwaltungserfahrung? Nein? Wie stellen Sie sich dann überhaupt vor, als Chef der Verwaltung tätig zu sein? Das schaffen Sie nie!“ – Mit diesen harschen Worten startet die Diskussionsrunde. Schmitt antwortet darauf gewohnt ruhig und besonnen und erläutert anhand seiner vorangegangenen Tätigkeit, dass „sich in neue Aufgabengebiete einzuarbeiten“ für ihn „kein Hindernis“ sei. Des Weiteren betont Schmitt, dass das ja gerade auch für die Tatsache spreche, dass er, „gemeinsam“ mit Ingelfingen „einen Neuanfang“ wagen wolle. „Denn“, so Schmitt, „wenn Sie mal schauen wie hier die Kommunikation ist zu den Vereinen: Da liegt vieles im Argen. Wenn Sie schauen wie die Kommunikation ist zu den Nachbargemeinden: Die ist auch auf Eis gelegt.“

Aufbrausend und aggressiv

Darauf folgt eine Zwischenfrage aus dem Publikum: „Können Sie das bitte mal näher erläutern, anstatt nur Behauptungen aufzustellen?“ Schmitt: „Tatsache ist ja zum Beispiel, dass die das geplante Projekt einer gemeinsamen Kläranlage nicht stattgefunden hat. Jetzt haben wir seit dieser Woche eine neue Kooperation mit der Stadt Künzelsau und mit Kupferzell. Aber auch da ist die Frage: Warum hat man das nicht mit den Gemeinden kocherabwärts hingekriegt?“ „Warum wissen Sie nicht, warum man das nicht gemacht hat? Das ist nämlich allgemein bekannt“, entgegnet der Fragensteller. Eben dieser Herr unterstellt Schmitt „Falschaussagen“ wie schon „in seinen Videos“ und fordert ihn auf: „Na sagen Sie uns doch, woran es gelegen hat. Wir wollen es von Ihnen hören, wir wissen es ja schon!“ Sein Ton ist aufbrausend und aggressiv. Anschließend erklärt er mit verschränkten Armen und belehrendem, Tonfall, „den Gemeinden kocherabwärts“ hätte es „zu lange gedauert“ und deshalb hätten Sie sich „aus dieser Verwaltungsgemeinschaft, die da entstanden wäre, zurückgezogen.“ Außerdem sagt der Herr mit den vor der Brust verschränkten Armen: „Sie sehen schon, das ist Verwaltung und in der Verwaltung mahlen manche Mühlen halt langsam. Anders, als als selbstständiger Unternehmer, wo man alles, wie Sie schon gesagt haben, neu anpacken und sofort forcieren und entscheiden möchte.“

Es gibt Redebedarf

„Jetzt kommen wir zu meiner nächsten Frage“, schließt eben zitierter Herr an. „Sie haben gesagt, Sie sind seit 22 Jahren in Ingelfingen und möchten neue Räume schaffen für junge Leute, die hier wohnen möchten. Sagen Sie mir, wo Sie ein neues Baugebiet machen möchten.“ Schmitt erwidert: „Also, dass das ein Riesen Thema ist, habe ich schon mitgekriegt, da es ja nur noch wenig Fläche gibt. Auch in den Teilorten ist es so, weil die jungen Leute gerne in der Nähe  ihrer Familien bleiben würden. (…) Tatsache ist, dass hier die Flächen begrenzt sind. Ein Hindernis sind hier auch die sogenannten FFH-Flächen, die als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind, die das Ganze ein Stück weit verhindern.“ Trotzdem könne man „auch in FFH-Flächen Bauplätze schaffen, wenn man Ausgleichsflächen zur Verfügung stellt.“ „Und wo sind die? Wo bringen Sie die her?“ Schmitt antwortet: „Viele dieser sogenannten Ausgleichsflächen sind in Privatbesitz und da komme ich wieder mit meiner Kommunikation. Da herrscht Redebedarf mit den Grundstücksbesitzern.“

Seniorenrat fragt: „Warum haben Sie kein Photovoltaik auf dem Dach?“

Ein Mitglied des Seniorenrats fragt: „Sie sind seit 22 Jahren in Ingelfingen und unter Ihrem Untertitel ‚Gestalten‘ schreiben Sie ‚Ingelfingen klimaneutral machen – insbesondere für unsere Kinder und Enkel‘. Das ist eine ganz tolle Sache, aber Sie sind seit 22 Jahren in Ingelfingen, aber auf Ihrer Dachfläche, die wunderbar dafür ausgerichtet wäre, Photovoltaik anzubringen, haben Sie kein Photovoltaik. Warum nicht, wenn Sie das klimaneutral machen wollen?“ Schmitt kontert mit einer Gegenfrage: „Warum hat die Stadt keine Photovoltaik-Anlagen auf ihren Dächern?“ – „Das ist eine andere Sache. Die Stadt bewirbt sich nicht um einen Bürgermeisterposten, sondern Sie.“ Durch die Reihen geht ein Kopfschütteln. Ein Zwischenruf aus dem Publikum ertönt: „Man sollte jetzt doch mal ein bisschen sachlicher bleiben.“ Schmitt beschwichtigt: „Das ist schon okay. Ich finde, ein Bürgermeister muss als Vorbild vorangehen und wenn ich die Stadt Ingelfingen klimaneutral machen möchte, dann werde ich, logischerweise, auch schauen, dass ich mir auch ein Angebot für eine Photovoltaikanlage einhole. Und das ist ja toll, wie stark sich der Seniorenrat bei mir Daheim umschaut. Der Herr L. (Name von der Redaktion gekürzt) war schon bei mir im Hausflur und hat sich über alles Mögliche erkundigt. Er hat sich nur leider nicht als solcher (Mitglied des Seniorenrats) zu erkennen gegeben.“

„Die Stadt bewirbt sich nicht um einen Bürgermeisterposten, sondern Sie“

Eine weitere Frage aus dem Publikum lautet: „Wie wollen Sie Ingelfingen jetzt tatsächlich klimaneutral machen? Bis jetzt haben Sie gesagt: ‚Das sollte man machen.‘ Aber wie? Und gleich die Anschlussfrage: Wie wollen wir das bezahlen?“ Der zweifache Vater Schmitt entgegnet: „Im Kreis gibt es jetzt einen Klimabeauftragten, den Herrn Schröder. Mit dem habe ich über das Klimaschutzkonzept für den Hohenlohekreis gesprochen. Das ist schon wieder überholt, weil das noch auf Basis von 2014 ist, aber darin werden 42 Punkte für die Gemeinden vorgeschlagen, was man tun kann, um eine Stadt klimaneutral zu machen. Ich beschäftige mich mit dem Thema erst seit Kurzem, aber ich weiß schon einmal, dass wir da vom Kreis Unterstützung bekommen. Da wäre es natürlich gut, wenn der Bürgermeister auch im Kreis vertreten wäre, was wir im Moment nicht sind. Da werden die ersten Weichen gestellt. Für Fördergelder, aber auch für Konzepte, an denen man anknüpfen kann.“

Photovoltaik-Flächen sollte nicht auf Kosten von Ackerbau gehen

„Haben Sie noch andere Fragen?“, fragt der Gastgeber Klaus Schmitt in die Runde. Ein Herr mit freundlichem Gesichtsausdruck meldet sich zu Wort: „Herr Schmitt, wie stehen Sie zu Flächen-Photovoltaik?“ – „Ich habe gehört, dass der Armin Müller im Gemeinderat einen tollen Vortrag zu den Vor- und den Nachteilen von Flächen-Photovoltaik für die Landwirtschaft gehalten hat“, erzählt Schmitt. „Klar ist: Flächen-Photovoltaik soll nicht auf Kosten von kostbarem Boden gehen, wo man Nahrungsmittel produzieren kann. Das heißt, es käme ja schon einmal nur eine bestimmte Art von Bodenqualität dafür infrage. In Künzelsau war das ja jetzt ganz groß Thema. Die haben eine Fläche in Mäusdorf genehmigt und eine andere abgelehnt, weil da eben doch wieder ganz unterschiedliche Voraussetzungen waren. Generell finde ich es dann gut, wenn der Boden dafür nicht für kostbarere Anbaugeschichten verloren geht und die Optik nicht massiv gestört wird.“

Schmitt gibt es sich durchweg freundlich, ruhig und diplomatisch

Andere Themen, die ausführlich diskutiert werden, sind vor allem der Stadtpark, Spielplätze und die Idee, neue gastronomische Angebote zu schaffen, beispielsweise auf der Burgruine.

„Das hat aber schon immer gut geendet.“

„Mit kritischen Fragen war ich schon öfter konfrontiert“, sagt der Bürgermeisterkandidat. „Aber das gehört ja auch dazu. Das ist ja auch das gute Recht der Bürger, sich zu informieren und die Dinge, die sie bewegen auch zu fragen. Dafür sind ja diese Bürgergespräche gedacht. Das hat aber immer gut geendet.“

Text: Priscilla Dekorsi

Klaus Schmitt mit seiner Frau bei einer Wahlkampfveranstaltung im Hotel Nicklass am 21. April 2022. Foto: GSCHWÄTZ

Klaus Schmitt, Bürgermeisterkandidat in Ingelfingen, bei einer Wahlkampfveranstaltung in Ingelfingen. Foto: GSCHWÄTZ




Künzelsauer Abend am 4. Mai 2022: viel Informationen und Austausch in der Stadthalle

„Im Dialog zu Lösungen“ das ist ein Ansatz, auf den Professor Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim bei seinem Vortrag am Mittwoch, 4. Mai 2022 eingeht. In einen Dialog eintreten, Ideen und Anregungen aber auch Informationen zu den städtischen Projekten austauschen, dafür ist der Künzelsauer Abend in der Stadthalle der richtige Rahmen.

Städtische Infrastrukur- und Integrationsprojekte 

Bürgermeister Stefan Neumann geht auf die Schwerpunkte unter den städtischen Projekten ein, die der Gemeinderat für das Jahr 2022 in den Bereichen Infrastruktur und Integration gesetzt hat: Für das Areal am Stadteingang im Bereich der Stuttgarter Straße läuft im Moment ein Wettbewerb für das neue Kreishaus (Landratsamt). Die Stadt startete ihren Wettbewerb für die neue „Mobilitätsdrehscheibe“ neben dem Kaufland in der letzten Gemeinderatssitzung im April. Die Künzelsauer Innenstadt soll gut für die Zukunft aufgestellt sein und vorangebracht werden. Ehrenamtliche und Hauptamtliche der Stadt packen aktiv an, wenn es um die Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten aus der Ukraine und darüber hinaus geht. Über diese und weitere Themen wird beim Künzelsauer Abend informiert.

Erstmals wieder in Präsenz

Zum ersten Mal seit Pandemiebeginn wieder in Präsenz sind in der kommenden Woche alle Einwohnerinnen und Einwohner von Künzelsau mit allen Stadtteilen herzlich eingeladen zum Künzelsauer Abend. Die Einwohnerversammlung in der Stadthalle in Künzelsau beginnt um 19 Uhr, Saalöffnung ist um 18.30 Uhr.
Bereits ab Saalöffnung geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Informationen zu aktuellen Maßnahmen.

Mitwirkung der Bürger bei Infrastrukturentwicklung 

Prof. Dr. Markus Brettschneider. Foto: Universität Hohenheim

Im Dialog zu Lösungen: Über die Bedeutung von Kommunikation und Beteiligung bei Bau und Infrastrukturprojekten Professor Dr. Frank Brettschneider geht in seinem Vortrag darauf ein, wie die Menschen in ihrer Stadt bei der Planung und dem Bau von Infrastrukturprojekten mitwirken und sich beteiligen können. „Gesellschaftlich tragfähige Lösungen bei Bauprojekten setzen einen Dialog voraus zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft. Sie erfordern transparente Informationen, frühzeitige Gespräche und gegenseitigen Respekt. Und es braucht eine kommunale Beteiligungskultur. In Künzelsau ist sie vorhanden“, sagt Professor Dr. Brettschneider, Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim.
Sprechen Sie mit uns über unsere Projekte und nennen Sie und Ihre Ideen und Anregungen“, lädt Bürgermeister Stefan Neumann die Einwohnerinnen und Einwohner von Künzelsau ein.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Neue Amtsleiterin im Büro des Landrats

Mathea Weinstock hat zum 15. April 2022 die Leitung des Amtes „Oberste Kreisorgane, Geschäftsstelle Kreistag, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ im Landratsamt Hohenlohekreis übernommen. Sie folgt damit auf Dr. Julia Hammerich, die nun den Stab „Sonderaufgaben Corona“ im Gesundheitsamt leitet.

Ein Kind des Hohenlohekreises

Weinstock hat nach dem Studium im gehobenen Verwaltungsdienst an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl ihren Dienst beim Landratsamt Hohenlohekreis angetreten, zunächst im Bereich Hochbau und anschließend drei Jahre lang in der Pressestelle gearbeitet. Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens und Vorstellung in der Kreistagssitzung im März wurde ihr offiziell die Amtsleitung übertragen, nachdem sie diese Aufgabe seit dem Wechsel von Dr. Hammerich in den Corona-Stab bereits kommissarisch ausgeübt hatte. Weinstock stammt aus dem Hohenlohekreis und ist 27 Jahre alt.

„Mit dieser internen Lösung soll die Kontinuität an dieser Stelle gewahrt und die gute Arbeit der vergangenen Jahre weitergeführt werden“, sagte Landrat Dr. Matthias Neth. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Ziehl-Abegg: Peter Fenkl verlässt Unternehmensspitze

Beim Künzelsauer Motoren- und Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg gibt es einen Wechsel an der Spitze: Vorstandsvorsitzender Peter Fenkl verlässt nach 22 Jahren das Unternehmen. Aufsichtsratsvorsitzender Dennis Ziehl lobt den außergewöhnlichen Einsatz des Managers und die Erfolge, die Peter Fenkl mit dem Unternehmen erzielt hat.

Ein Jahr mit neuen Horizonten

„Das Jahr 2022 ist im Wandel, dem Wandel im Beständigen, mit neuen Horizonten!“, unterstreicht der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Und ergänzt: „Im Namen meiner Familie und des gesamten Aufsichtsrats danke ich Herrn Fenkl für seine äußerst erfolgreiche und immer dem Unternehmen verbundene Arbeit.“ Dennis Ziehl würdigt dabei auch den Einsatz von Peter Fenkl in zahlreichen Fachgremien auf nationaler und internationaler Ebene. Der Aufsichtsratsvorsitzende fasst den Einsatz des Vorstandsvorsitzenden Peter Fenkl wie folgt zusammen: „Herr Fenkl hat die Unternehmensperformance maßgeblich gestaltet und mit großem persönlichem Einsatz global vorangetrieben.“ Dabei hat der Top-Manager nicht nur die Interessen des Unternehmens, sondern auch die der Belegschaft im Blick gehabt.

Über eine Nachfolgeregelung wird in Kürze informiert. Der Austritt von Vorstandschef Peter Fenkl aus dem Unternehmen ist langfristig auf Ende Mai 2022 terminiert worden.

Pressemitteilung Ziehl-Abegg

 




Verbindungsstrecken Ohrenbach – Amrichshausen Berndshausen vom 9. bis 20. Mai gesperrt

Wegen Fahrbahndeckenerneuerungen müssen von Montag, 9. Mai 2022, bis einschließlich Freitag, 20. Mai 2022, die Verbindungsstrecken der K 2302 und K 2303 zwischen Amrichshausen und Ohrenbach sowie Amrichshausen und Berndshausen gesperrt werden.

Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor.

Die überörtliche Umleitung wird in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert und erfolgt nach Ohrenbach über Steinbach – Hermuthausen. Nach Berndshausen erfolgt die Umleitung über Mäusdorf – Nitzenhausen – Buchenbach – Bodenhof.




Hohenloher Waldprogramm macht den Wald erlebbar

Mit dem Hohenloher Waldprogramm 2022 kehrt eine beliebte Veranstaltungsreihe nach sieben Jahren Pause zurück. Die Försterinnen und Förster des Hohenlohekreises laden zu mehr als 30 Veranstaltungen ein, um den Wald in seinen vielen Facetten neu zu entdecken. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei einerseits beim „Baum des Jahres“, der Rotbuche, und andererseits bei der Sorge um die Zukunft des Waldes im Zuge des Klimawandels. Auf dem Programm stehen dazu Diskussionsrunden, kreative Angebote für Groß und Klein sowie Möglichkeiten, den Wald als Entspannungsort sinnlich zu erleben. Dazu gehören auch Schnitzkurse für Kinder, geführte Wander- und Radtouren mit Försterinnen und Förstern, eine Pilzlehrführung, Yoga und Waldbaden sowie Themenspaziergänge zur Waldnutzung und Waldveränderung. Das vielfältige Programm wurde vom Forstamt des Hohenlohekreises zusammengestellt.

Auftakt im Herrenbaus Buchenbach

Auf Waldspaziergängen mit Försterinnen und Förstern gibt es viel zu entdecken – etwa besondere Bäume wie diesen umgekehrten Zwiesel auf dem Endberg bei Ingelfingen. Foto: Landratsamt Hohenlohekreis

Der offizielle Auftakt des Hohenloher Waldprogramms findet am Montag, 25. April, um 11 Uhr im Herrenhaus Buchenbach statt. Dort wird die Wanderausstellung „Die Rotbuche – Charakterbaum im Hohenlohekreis“ eröffnet. „Die Rotbuche ist im Hohelohekreis eine wichtige Baumart. Sie ist notwendiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere, ihr Holz ist vielseitig verwendbar und im Wald gestaltet sie Erholungsraum für die Hohenloherinnen und Hohenloher“, sagt Thomas Maier, Leiter des Forstamts des Hohenlohekreises. „Mit der Ausstellung bekommt die Rotbuche die Bühne, die sie verdient.“ Das Forstamt freut sich, mit den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung zum „Baum des Jahres 2022“ ins Gespräch zu kommen. „Neben Klimawandel, Trockenschäden, ungewisser Zukunft, Vielfalt, Beständigkeit möchten wir vor allem auf einen Aspekt hinweisen: Ein bunt gemischter Buchenwald ist zu jeder Jahreszeit einfach nur schön“, erklärt Maier. Die Ausstellung wird im Verlauf des Jahres und in 2023 durch alle Städte und Gemeinden des Hohenlohekreises wandern.

Der Wald als Fitness-Studio

Ein weiterer Höhepunkt folgt am 26. Juni: Gemeinsam mit der Sport- und Physioschule Waldenburg wird der Wald als Sport- und Fitnessstudio erlebbar gemacht. An Geräten auf dem Panofitparcours, an Baumstämmen oder Stufen zeigen Expertinnen und Experten Übungen für Einsteiger und Fortgeschrittene, die einen Waldspaziergang zur Gesundheitsrunde werden lassen.

Klimawandel

Am 20. Oktober 2022 lädt das Forstamt gemeinsam mit der Adolf Würth GmbH & Co. KG zum Themenabend ins Carmen-Würth-Forum. Vortrag und Diskussion widmen sich dem Wald im Klimawandel: Wie müssen sich unsere Wälder und unsere Waldnutzung den sich verändernden Bedingungen anpassen?

Der komplette Veranstaltungskalender für das Hohenloher Waldprogramm wird in Kürze veröffentlicht.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis

 




Landratsamt strebt Vernetzung untereinander an

Seit Kriegsbeginn haben Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer ihr Land verlassen. Mehrere Hundert davon sind auch im Hohenlohekreis an- und untergekommen. Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist groß. Das Landratsamt Hohenlohekreis hat daher einige Möglichkeiten sowie Ansprechpersonen zusammengestellt, an die sich Bürgerinnen und Bürger wenden können, die helfen wollen.

Helferkreise sind aktiv

Zum Teil gibt es in den Städten und Gemeinden im Hohenlohekreis seit Jahren aktive Helferkreise. Wo dies nicht der Fall ist, wurden frühere Kreise wieder aktiviert oder haben sich neue gebildet. Informationen hierüber gibt es bei den Rathäusern der Städte und Gemeinden bzw. auch in den Mitteilungsblättern. Auch die Integrationsmanagerinnen und -manager vor Ort können weiterhelfen. Eine Liste mit Kontaktdaten gibt es auf der Seite auf www.hohenlohekreis.de unter „Bürgerservice“ -> „Bereiche A–Z“ -> „Integration und Flüchtlingshilfe“ -> „Downloads“.

Kontakte vermitteln auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Integration beim Landratsamt Hohenlohekreis unter HIB2025@Hohenlohekreis.de oder unter Tel. 07940 18-1921.

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Das Ministerium der Justiz und für Migration hat eine Liste mit Antworten zu häufig gestellten Fragen zusammengestellt. Diese sind unter https://www.justiz-bw.de/,Lde/Startseite/Auslaender+und+Fluechtlingspolitik/FAQ abrufbar. Zudem hat das Ministerium eine Hotline mit ukrainisch und russisch sprechenden Personen eingerichtet. Diese sind werktäglich von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr unter der Telefonnummer 0800 70 22 500 zu erreichen.

Fragen zum Schulbesuch von geflüchteten Kindern beantwortet das Kultusministerium unter
https://km-bw.de/,Lde/startseite/service/faq-schule-kita-ukraine-krieg

Vernetzung von Gastfamilien

Einige Hohenloherinnen und Hohenloher haben bereits privat Geflüchtete bei sich zu Hause aufgenommen. Wer sich mit anderen Gastfamilien vernetzen und austauschen möchten, kann eine E-Mail mit Kontaktdaten an HIB2025@Hohenlohekreis.de schreiben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes leiten dann gerne aktuelle Informationen und Angebote weiter.

Willkommenspunkte als Anlaufstellen

Gegenwärtig richtet das Landratsamt Hohenlohekreis in Künzelsau und Öhringen, den beiden aktuellen Schwerpunkten des Flüchtlingszuzugs, sogenannte Willkommenspunkte ein. Dabei handelt es sich um Räumlichkeiten, in welchen ehrenamtlich tätige Personen ihre Ideen und Vorhaben umsetzen können. Auch sollen diese Willkommenspunkte der Begegnung und dem Austausch von Geflüchteten untereinander und mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern dienen. In Künzelsau stehen die Räume im ehemaligen Krankenhaus bereits zur Verfügung. In Öhringen werden diese in der Spitalkirche eingerichtet und voraussichtlich im Mai fertiggestellt. Ab Mai 2022 wird in Künzelsau dienstags und donnerstags als erstes festes Angebot ein Sprach-Café stattfinden. Weitere Aktivitäten wird das Landratsamt über sein Verteilernetzwerk bekanntgeben. Wer dazu Ideen oder Fragen hat oder Aktionen anbieten will, kann sich per E-Mail an HIB2025@Hohenlohekreis.de oder telefonisch an 07940 18-1919 wenden.

Derzeit keine Sachspenden erforderlich

Bedarf an Sachspenden für die Geflüchteten oder die ehrenamtliche Arbeit besteht derzeit nicht. Sollte sich dies ändern, wird das Landratsamt gezielte Aufrufe auch über die Presse und die Mitteilungsblätter starten. Angebote können beim Ordnungsamt des Hohenlohekreises gemeldet werden unter der E-Mail: sachspenden@hohenlohekreis.de.

Weitere Informationen sind auch auf der Seite www.hohenlohekreis.de/ukraine zusammengestellt.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis

 




Erhebliches Risiko für geflüchtete Frauen und Kinder, Opfer sexualisierter Gewalt oder Ausbeutung zu werden.

Es gibt erste Berichte von Menschenhändlern an deutschen Grenzen und Bahnhöfen, die Frauen und Kindern Geld und Schlafplatz anbieten zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung. Diese Gefahr besteht auch noch, wenn die Frauen und Kinder in den Städten angekommen sind. Auch die deutsche Kriminalpolizei versucht, die ukrainischen Frauen und Kindern zu warnen.

Informationsflyer

Im Anhang stehen die Informations-Flyer für Frauen und Kinder, die aus der Ukraine geflüchtet sind, zum Thema Gefahr von Menschenhändlern. Die Informationen finden Sie auf Ukrainisch und Englisch.

Stopp – Flyer Ukrainisch

Stopp – Flyer Englisch

Der Flyer wurde von Ge-STAC erstellt. Ge-STAC steht für Germany’s Survivors of Trafficking and Exploitation Advisory Council: Deutscher Rat von Betroffenen von Menschenhandel und Ausbeutung. Dahinter stehen die Hilfsorganisation Sisters e.V. und Sandra Norak.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis

Flyer im pdf-Format zum Download:
Hilfe bei Gewalt für Geflüchtete
Stopp englisch
Stopp Ukrainisch 

 




Trommelwirbler, Sektempfang und afrikanische Kunst & Kultur

Dienstag, den 26. April 2022, 18 Uhr, Vernissage in den GSCHWÄTZ-Räumen in der Gaisbacher Straße 6 (Oberer Bach) in Künzelsau. Der Eintritt ist frei. Die Ingelfingerin Christa Zeller und afrikanische Künstler nehmen Sie mit auf eine Reise nach Zimbabwe. Auch der Kauf von afrikanischer Kunst und anderen Produkten des bunten Kontinents ist möglich. Der Erlös fließt in den Aufbau einer Grundschule und in ein Frauenprojekt vor Ort.