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Robert, you need to calm down…

HÄ?, sagt mir hier bei uns im Lände, wenn man etwas nicht gleich versteht. Oft ist dieses HÄ auch ironisch gemeint – wenn etwas besonders absurd ist. HÄ?, fragt sich derzeit so manch ein Wähler, wenn er in den sozialen Medien immer wieder auf Robert Habeck stößt, der derzeit anscheinend besonders Gas gibt mit diversen Forderungen – an seine Wähler:innen gerichtet.

Es ist kurz vor Bundestagswahlen

Eigentlich funktioniert das Spiel ja umgekehrt. Es ist kurz vor Bundestagswahlen (für alle, die das Datum noch immer googlen müssen: Sonntag, 23. Februar 2025) und eigentlich sollten nun die Wählerwünsche Gehör finden. Nicht so bei unserem eloquenten Wirtschaftsminister.

Das Sparstrümpfle im Visier

Robert, wie ihn Freunde nennen dürfen, Robert offeriert stattdessen gleich mal, was die Wähler:innen erwarten dürfen, sollten sie ihn und seine Partei, die Grünen noch einmal wählen. Da der Staat in den vergangenen Jahren, in denen die Ampel und damit auch die Grünen regiert haben, immer mehr in eine „leichte“ Schieflage des Haushaltes geraten ist, braucht der Staat nun noch mehr Geld wie jemals zuvor. Und wer suchet, der findet. Robert hat gesucht und auch gefunden. Es gibt noch etwas zu holen bei den deutschen Bürger:innen. Und zwar im Sparstrümpfle.

Ordentlich Gegenwind für Robert Habeck

Sparer und Anleger sollen nach dem Willen von Robert Habeck auf Kapitaleinkünfte wie etwa Zinsen künftig Sozialbeiträge zahlen. Diese Abgaben sollen zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen herangezogen werden, die in den vergangenen Jahren seit den ganzen Reformen auch ganz schön eine finanzielle Schieflage geraten sind. Ob die Sozialabgaben reichen, die Lieschen Müller auf ihre 50 Euro Zinsen, die sie jährlich bei ihrer Hausbank bekommt, bald möglicherweise leisten muss, sei mal dahingestellt.

„Auf schon einmal versteuertes Geld dürfen keine zusätzlichen Beiträge und Steuern erhoben werden“

Ohnehin blies dem Grünen-Frontmann gleich mal ordentlich um die Ohren mit seinen Vorschlag. CSU-Chef Markus Söder schüttelte nur den Kopfe und meinte: „Auf schon einmal versteuertes Geld dürfen keine zusätzlichen Beiträge und Steuern erhoben werden.“ Das stört unseren kompetenten Wirtschaftsminister anscheinend nicht. „Habecks Vorschlag offenbart die ökonomische Kleingeistigkeit“, kam von Christoph Meyer, FDP-Fraktionsvize im Bundestag.

Einst die Lieblingspartei der Deutschen

Man fragt sich auch als normaler Laien-Bürger, ob Herr Habeck verstanden hat, warum derzeit so viele Menschen mit der hiesigen Politik unzufrieden sind. Die Grünen waren schließlich einst, vor gar nicht all zu langer Zeit, mal die Lieblingspartei vieler Deutschen – mit Sonnenblumen im Gewandt, einer Claudia Roth mit rotem Haar, mit Friedensfahnen vor der Brust und authentischen Gesichtern. Authentisch sind sie zwar immer noch mit ihren Wünschen, nur die Nähe zum Volk und zu den Problemen und Ärgernissen des Volkes scheint ihnen irgendwann im Laufe ihrer Regierungsjahre abhanden gekommen zu sein – irgendwann zwischen der vergeigten Coronapandemie, den Maskenskandalen, den Impfskandalen, dem Ukrainekrieg, der wirtschaftlich mittlerweile unzumutbaren Situation für viele Unternehmen in Deutschland, den explodierenden Energiepreisen, einem Internet, das in Zimbabwe besser als an vielen Orten in der Bundesrepublik ist, zwischen maroden Brücken, einer aufgeblähten Bürokratie, einer Nicht-Digitalisierung per Staatswegen und mittlerweile völlig überdimensionierten XXL-Landtagen und Bundestagen.

Selbst erwirtschaften, das wäre doch mal was

Es gäbe daher sicher zahlreiche weitaus bessere Ansatzpunkte, um dem Staat wieder zu mehr Geld zu verhelfen oder die Krankenkassen rentabler zu machen. Daher zeugen die Aussagen von Habeck leider von so gar keinem Verständnis von Wirtschaftspolitik. So jedenfalls bringt man Deutschland nicht voran. Vor allem, wenn Habeck zeitgleich in einem anderen sozialen Beitrag für Spenden für seine Partei, die Grünen wirbt – Geld vom Steuerzahler kann man eben in jeder Situation gut gebrauchen. Selbst erwirtschaften – das wäre aber auch mal fein.

social Media Kanal von Robert Habeck. Wahlwerbung vom 15.01.2025. Screenshot

 

 




Spiegelglatte Straßen – bereits über 100 Unfälle allein in Heilbronn und Hohenlohe – selbst Polizei rät zum Home office

In ganz Baden-Württemberg warteten heute Morgen laut der Unwetterzentrale spiegelglatte Straßen auf die Einwohner:innen. In die Schulen im Ländle liefen die Telefone heiß, weil Eltern ihre Kinder nicht beziehungsweise nicht rechtzeitig in die Schule bringen konnten.

Die Streufahrzeuge waren und sind noch im Dauereinsatz.

Derweil gab es schon einige Unfälle wegen der massiven Straßenglätte.

Seit den frühen Morgenstunden kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn bereits zu über 100 Verkehrsunfällen aufgrund glatter Straßen. Die Mehrheit dieser Unfälle ereignete sich im Stadt- und Landkreis Heilbronn.

Ganzer Präsidiumsbereich: Vielzahl von Glätteunfälle wegen Eisregen

Mit Einsetzen des Eisregens etwa zwischen 4 Uhr und 5 Uhr ereigneten sich aufgrund der daraus folgenden Eisglätte auch im gesamten Präsidiumsbereich Allen eine Vielzahl von Verkehrsunfällen. Der Landkreis Schwäbisch Hall war zuerst betroffen, danach folgten der Ostalbkreis sowei Rems-Murr-Kreis. Die Anzahl der Unfälle kann zahlenmäßig noch nicht beziffert werden. Die Eisglätte dauert (Stand 7 Uhr) noch an. Die Räumdienste versuchen zu fahren. Noch glimpflich scheint die Situation in den Bereichen Winnenden und Waiblingen zu sein. Wer nicht muss, sollte sein Fahrzeug zunächst stehen lassen.

Die Polizei appelliert dringend an alle Verkehrsteilnehmer:

   -	Planen Sie mehr Zeit für Ihren Arbeitsweg ein.
   -	Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Witterungsbedingungen an und
fahren Sie vorausschauend.
   -	Vermeiden Sie abrupte Lenkbewegungen und halten Sie ausreichend 
Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Um weitere Unfälle zu vermeiden, empfehlen wir:

   -	Nutzen Sie, wenn möglich, öffentliche Verkehrsmittel.
   -	Bleiben Sie im Homeoffice, sofern dies machbar ist.

 




Woher das Wasser in der Blauen Lagune seine Farbe hat

…nein, wir sprechen hier nicht von der Schweiz. Das teuerste Land in Europa ist aktuell eindeutig und mit großem Abstand Island. Die Isländer sind sich dessen vermutlich gar nicht so bewusst, zahlen sie doch nach wie vor noch mit ihrer ureigenen Währung, den isländischen Kronen und verdienen recht ordentlich.

Ein Snack für über 20 bis 30 Euro ist normal

Wer jedoch mit Euro im Gepäck einreist, dem schlackern schon die Ohren beim Essengehen. Eine Crêpes mit Zimt und Zucker kostet da schnell über 20 Euro. Wer noch etwas mehr Belag drauf haben möchte, kann dafür auch über 30 Euro hinblättern. Wir sprechen hier allerdings auch von der direkten Innenstadt in der Hauptstadt Islands, Reykjavik. Diese ist komplett auf Tourismus ausgelegt. Hotels reihen sich am Hafen wie Perlen an einer Schnur. Hier geht es auch direkt zu WhaleWatching-Touren, die wir auch gemacht haben, aber nicht empfehlen können. Island ist bekannt dafür, dass sich um die Insel herum Richtung Grönland viele unterschiedliche Walarten tummeln, was auch richtig ist. Wir konnten unter anderem einen Orca bewundern Allerdings ist das mehr Whalehunting, als Whalewatching. Denn sobald Wale gesichtet werden, fahren alle Touristenboote zu dem Wal und umzingeln ihn.

Das Whale watching war nicht wirklich tierfreundlich

So richtig freuen kann man sich an dem Anblick daher nicht. Tierfreundlicher ist die Walbeobachtung sicher von einem Apartment mit Blick auf das Meer und einem Fernglas in der Hand.

Die Altstadt von Reykjavik ist ebenfalls sehenswert. Hier reicht aber in jedem Fall ein Tagesbesuch, an dem man alles leicht ablaufen und in den diversen kleinen Touristenshops stöbern kann. Besonders beeindruckend ist die Kirche, die eine optische Täuschung durch ihren raffinierten Bau hervorruft. von Weitem wirkt sie dadurch wesentlich größer, ähnlich den Kathedralen im Süden Europas. Wenn man näher kommt, erschließt sich die optische Täuschung dann. Die bekannte Regenbogenstraße führt zu eben dieser Kirche.

Kirche Reykjavík. Foto: GSCHWÄTZ

Die Blaue Lagune ist nicht nur auf Fotos beeindruckend

Wer es sich zutraut, im Winter auf den eisigen, schneegetriebenen Straßen ein Mietauto zu steuern, sollte dies in jedem Fall tun. Denn Mietwagen sind  relativ günstig, Taxis dagegen umso teurer. Zumal auch hier unseriöse Anbieter lauern. Zwei seriöse Taxigesellschaften sind Hreyfill (Telefon: 00354/5885522) und BS12 (Telefon: 00354/5610000). Wer eine wirklich nette Taxifahrerin sucht, die einem auch diverse Dinge Dinge zeigen kann und einen günstigen Tarif anbietet, ist Elena. Sie ist von Polen vor einigen Jahren nach Island ausgewandert (Telefon: 00354/7725724).

Achtung vor Vulkanausbrüchen

Ansonsten kann man auch Tagestouren mit Bussen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten buchen.  Wir waren kurz nach einem größeren Vulkanausbruch über den Winter in Island. Überall sah man noch die inzwischen abgekühlten schwarzen Lavafelder auf dem Weg in die Blaue Lagune. Die Blaue Lagune ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit in Island. Und man kann definitiv sagen: Sie sieht wirklich so unglaublich aus wie auf den Fotos im Internet. Das extrem hellblaue Wasser ist schon ziemlich beeindruckend. Allerdings ist sie im Vergleich zur Sky Lagoon wesentlich voller mit Touristen. Was wir auch gemerkt haben: Man sollte wegen der hohen Konzentration an Mineralien auch nicht allzu lange in der Blauen Lagune bleiben.

Sky Lagoon. Quelle: GSCHWÄTZ

Blaue Lagune aus Abflusswasser entstanden

Die Blaue Lagune ist übrigens technisch gesehen von Menschenhand gemacht, da sie aus dem Abflusswasser des nahegelegenen geothermischen Kraftwerks entstanden ist. Das Wasser in der Lagune ist jedoch natürlich und kommt aus dem tiefen Untergrund, wo es durch geothermische Energie erhitzt wird. Das Wasser in der Blauen Lagune wird auf natürliche Weise durch die geothermische Energie der Erde erwärmt und hat in der Regel eine Temperatur von 37 bis 39°C. Das Wasser hat eine milchig-blaue Farbe, die auf die hohe Konzentration von Kieselsäure und anderen Mineralien im Wasser zurückzuführen ist.

Der direkt ans Meer angrenzende Infinity-Pool ist unbeschreiblich

Während die Blaue Lagune unweit des Flughafens ist (viele Touristen besuchen daher die Blaue Lagune als erstes, wenn sie nach Island kommen – oder aber am Ende Ihrer Reise als Ausklang), befindet sich die Sky Lagoon unweit der Hauptstadt. Erst 2021 eröffnet ist sie wesentlich moderner als die Blue Lagoon, was die Angebote an Essen, Trinken, die Umkleiden und den SPA-Bereich betrifft. Das 7-Stufen-SPA-Ritual sollte man allein schon wegen des Ausblicks auf den Ozean von der Panoramasauna aus mit buchen. Aber auch der Infinity-Pool mit dem 40 Grad heißen Wasser, der direkt an das Meer angrenzt, ist unbeschreiblich.

Viele Touristen kommen, um die Nordlichter zu sehen – und werden nicht enttäuscht

Viele Touristen kommen, um die Nordlichter zu sehen. Hier werden viele verschiedene Touren angeboten, unter anderem eine Yacht-Tour abends auf dem Ozean oder eine Jeep-Tour, um Nordlichter zu „fangen“. Wir haben sie durch Zufall extrem gut in der Silvesternacht gesehen. Weg vom Trubel haben wir uns eine Übernachtung im Northern Lights Inn gebucht. Das Hotel befindet sich direkt neben der Blauen Lagune in einer relativ einsamen Landschaft. Hier haben wir dann kurz vor Mitternacht die grünen Streifen am Himmel gesehen, Am besten sieht man die Lichter tatsächlich, wenn man Fotos davon mit dem Handy macht. Auf den Bildern sind sie richtig grün zu sehen. Wenn man sie hingegen filmt, erkennt man sie auf den Handyvideos leider kaum.

Nordlichter am Hotel Northern Lights inn direkt neben der Blauen Lagune. Foto: GSCHWÄTZ

Auch das Inland hat einiges an atemberaubenden Landschaften zu bieten

Ein weiteres Hotel, das wir empfehlen können, ist das Hotel Kriunes. Es befindet sich rund 15 Kilometer von der Hauptstadt entfernt direkt an einem See. Alle Hotelzimmer bieten einen direkten Blick und Zugang zum See. Im Hintergrund sieht man sie Skyline der Hauptstadt.

Wer nicht nur die Küste, die Lagunen und die Hauptstadt erleben möchte, sondern auch die vielfältige atemberaubende Landschaft, sollte in jedem Fall die Golden Circle Tour entweder mit einem Bus buchen (Tagestouren über getyourguide) oder sie selbst mit dem Auto abfahren. Aber wie gesagt, im Winter ist Island wirklich nur etwas für sehr geübte Autofahre.

Wir sind über über getyourguide mit einem Reisebus (ab Reykjavik) die Sehenswürdigkeiten abgefahren. Die Tickets dieses Tagestour haben wir wie viele anderen Touren über getyourguide gebucht. Das ging immer problemlos. Als wir einmal eine Doppelbuchung hatten, hat uns getyourguide das Geld sofort zurückerstattet. Man hat auf dieser Plattform auch immer die Möglichkeit, bis maximal 24 Stunden vor Beginn des Events kostenlos zu stornieren.

Die Golden Circle Tour (8 bis 9 Stunden) hat bei uns folgendes umfasst:

    • Þingvellir-Nationalpark.
    • Geysir-Geothermalgebiet
    • Wasserfall Gullfoss besonders im Winter durch seine Dimension und halb zugefroren beeindruckend)
    • Vulkankrater Kerid

Vulkankrater Kerid. Touristen können auch in den Schlund hinabsteigen. Foto: GSCHWÄTZ

  • Secret Lagoon (die älteste Lagune Islands)

    Wasserfall Gullfoss. Quelle: GSCHWÄTZ

Wir hatten einen sehr angenehmen Guide, der uns auf humorvolle Art und Weise viel über Island, die Menschen und die Kultur erzählt hat, während wir die Insel mit dem Bus erkundeten.

Uns haben viele gewarnt vor unserer Reise vor der Dunkelheit und Kälte. Aber es ist im Winter von 10 bis 17 Uhr hell und es war nur rund drei Grad kälter als in Deutschland. Gute Schneekleidung ist natürlich Pflicht.

Geysir im Geothermalgebiet im Landesinneren. Foto: GSCHWÄTZ

Dampfende heiße Quellen im Geothermalgebiet. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




„Es ist ein Zeichen des Respekts und nicht der Abwertung“

Das Video ging viral, wie die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock bei ihrem Besuch in Syrien von der aktuellen Regierung keinen Handschlag bekommt. Im Westen wurde dies als Affront gesehen und als Ausdruck der Unterdrückung der Frau.

„In unserem Land werden Frauen besonders geschützt“

Eine Syrerin aus Künzelsau erklärt nun, dass dies nicht der Fall sei. „Männer geben einer Frau nicht die Hand oder berühren sie nicht, weil sich das nicht gehört. Das hat etwas mit Respekt zu tun“, erklärt sie gegenüber GSCHWÄTZ. Es habe nichts mit Abwertung zu tun oder dass die Frau als schlechter angesehen werde als der Mann. „Im Gegenteil“, betont sie.

„In unserem Land werden Frauen nur  besonders geschützt und respektiert.“

Die Außenministerium wusste das sicher vor dieser Szene, vermutet die Syrerin. Denn: Sie hat in dem Video nicht die Hand hingestreckt, in Erwartung eines Handschlages, sondern wusste, dass sie keinen Handschlag bekommt. „Sicher wurde sie informiert, warum das so gemacht wird in unserem Land.“

Nur wenige Tage später jedoch sagt ein RTL-Video etwas anderes. Baerbock erklärt darin, dass man an diesem Nicht-die-Hand-geben sehen könne, welchen Rang die Frau in Syrien habe. Fazit: Baerbock hat sich nicht und wurde wohl nicht informiert, was es mit dem Nicht-Berühren einer Frau in Syrien auf sich hat und deutet es als frauenfeindliches Verhalten.

 

 




Polizeiauto kollidiert mit vierjährigem Mädchen

In Öhringen ist es am Donnerstag zu einem Unfall gekommen. Dabei kollidierte ein Streifenwagen der Polizei mit einem vier Jahre alten Mädchen. Das Kind erlitt leichte Verletzungen.

Bei einem Unfall mit einem Polizeiauto ist am Donnerstag, 9. Januar, ein Kind leicht verletzt worden. Das vier Jahre alte Mädchen war in Öhringen mit dem Streifenwagen zusammengestoßen. Das berichtete die Polizei am Freitag.

Die Besatzung des Streifenwagens fuhr gegen 13 Uhr durch die Rathausstraße. Plötzlich rannte das kleine Mädchen hinter einem Auto hervor und lief über die Straße. Der Fahrer war mit langsamer Geschwindigkeit unterwegs und leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein.

Trotzdem konnten die Polizisten einen Zusammenstoß mit dem Kind nicht verhindern. Das Mädchen erlitt eine leichte Verletzung.




Bombendrohung am Bildungszentrum – Spürhund-Durchsuchung soeben abgeschlossen mit folgendem Ergebnis

Eine am Donnerstagmorgen bekanntgewordene Bombendrohung am Bildungszentrum Niedernhall sorgte dafür, dass die Schulgebäude im Brückenwiesenweg vorsorglich geräumt wurden. Aufgrund einer Vielzahl ähnlicher Drohungen, die laut der Polizei gegenüber GSCHWÄTZ in den vergangenen Tagen in ganz Baden-Württemberg an Schulen und an anderen öffentlichen Einrichtungen eingingen, wurde grundsätzlich nicht von einer tatsächlichen Bedrohungslage ausgegangen.

Spürhunde durchsuchen das Gebäude

Zur Vermeidung eines Restrisikos wurden dennoch die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Anwesenden getroffen. Das Gebäude wird aktuell mit Sprengstoffspürhunden durch die Polizei abgesucht. Zum Zeitpunkt der Räumung waren rund 400 Personen im Bildungszentrum anwesend. Diese werden in der nahegelegenen Stadthalle betreut. Auch Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck hat sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht.

Das Gebäude kann wieder betreten werden

Ob der Schulbetrieb am Nachmittag wieder aufgenommen werden kann, ist noch offen. Das Gebäude kann aber laut der Polizei nun wieder betreten werden (Stand: 12.15 Uhr). Unterricht wäre daher theoretisch wieder möglich. Die Dursuchungen wurden um kurz nach 12 Uhr am Donnerstag abgeschlossen. Dabei wurde laut der Polizei gegenüber GSCHWÄTZ nichts gefunden.

Die Ermittlungen zum Urheber des Drohschreibens dauern an.

Niedernhalls Bürgermeister Achim Beck. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




Rotes Licht, grünes Licht: Spiel um Leben und Tod – Der Netflix-Hit aus Südkorea geht in die dritte Runde

Netflix’ größter nicht-englischsprachiger Serienhit meldet sich mit einem Paukenschlag zurück. „Squid Game Staffel 2“ übertraf mit 68 Millionen Views in der Premiere-Woche den bisherigen Rekordhalter, „Wednesday“, der 2022 50,1 Millionen Views verzeichnete. Damit landet die neue Staffel direkt auf Platz 1 der globalen Netflix-Charts und dominiert in 92 Ländern.

Südkoreanische Kultur der westlichen Kultur erstaunlich ähnlich

Das gelang bislang noch keinem südkoreanischen Film. Für den Riesen-Erfolg auch im Westen gibt es gute Gründe. Zunächst ist die südkoreanische Kultur der westlichen erstaunlich ähnlich. Der Film kritisiert auf brachiale Weise den Kapitalismus, die Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit, die extremen Unterschiede zwischen den wenigen Superreichen und dem Arbeitervolk und bringt die menschlichen Abgründe zum Vorschein, wenn es ums Überleben geht.

Eine überdimensionale Puppe singt

Auch der Film selbst spielt mit extremen Ambivalenzen. Während die ärmsten der Armen bei einem Spiel von Superreichen mitspielen, bei dem am Ende ein großes Preisgeld oder der Tod winkt, erklingt sanfte klassische Musik. Die Spieler müssen sich in für Südkorea typischen Kinderspiele wie „rotes Licht, grünes Licht“ beweisen, das wir auch in Deutschland etwas abgewandelt und unter anderen Namen kennen. Dabei geht es darum, dass man sich nur bewegen darf, solange eine überdimensionale Puppe singt:“ Rotes Licht, grünes Licht“. Wer sich danach noch bewegt, wird erschossen.

Die Erschießungsszenen werden detailgetreu gezeigt

Der Film zeigt detailgetreu die Erschießungs- und Sterbeszenen, ebenso wie die Entnahme der Organe zwecks Organspenden im Back office. Die Kurzserie ist ab 16 Jahren, könnte aber auch für FSK 18 vorstellbar sein.

Warum fasziniert diese Kurzserie, die nun in die zweite Staffel-Runde bei Netflix gestartet ist (die dritte Staffel soll im Juli erscheinen) so viele Menschen?

Wozu Menschen fähig sind, wenn sie in die Enge getrieben werden

Aufgrund der aktuellen Krisen, Kriege, Klimawendel überall auf der Welt wird unsere kapitalistische Lebensweise zunehmend von vielen Menschen kritisch betrachtet und viele sehnen sich nach einem neuen gesellschaftlichen Modell. Die Schere zwischen Arm und Reich wird stetig größer und dass Menschen, wenn sie in die Enge getrieben werden, keinen Ausweg mehr sehen, zu allem fähig sind, wissen wir spätestens seit Adolf Hitler.

Diverse Nachahmer aus anderen Ländern – auch aus den USA soll Squid Game noch folgen

Der Film ist daher wesentlich mehr als ein brachiales Abgemetzel. Er ist zugleich Psychostudie von Menschen an sich. Wozu sind Menschen bereit, wenn sie etwa am finanziellen Abgrund stehen? Wozu sind sie bereit, wenn es ums nackte Überleben geht? Das Besondere dabei ist die Universalität, also die Übertragbarkeit der Reaktionen und Handlungen auf viele Kulturen und Länder. Andernfalls wäre der Film nicht weltweit so erfolgreich. Mittlerweile gibt es nicht nur zahlreiche Nachahmerspiele in den sozialen Kanälen.

Auf Netflix läuft bereits Squid Gam – The Challenge – eine Reality-Spielshow aus Großbritannien mit dem Original als Vorlage. Die Spieler werden dabei zwar nicht erschossen, sondern scheiden beim Verlieren nur aus, dennoch herrscht auch hier ein ungemeiner psychosozialer Druck zu gewinnen, weil viele aus schwierigen finanziellen Verhältnissen kommen und / oder dem Gruppendruck bzw. der Gruppendynamik nicht zurechtkommen.

Deutsche Kinderspiele etwa mit: „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann“?

Es wird sicher mehr lange dauern, dann folgen sicherlich amerikanische, wenn nicht sogar auch deutsche Kopien des Squid-Game-Erfolgs – mit dementsprechend typischen Kinderspielen aus Deutschland und den USA. Das Gute dabei ist, dass man sich seiner eigenen Kinderspiel-Kultur damit bewusst wird. Was hat man als Kind typischerweise gespielt? In Deutschland könnte man sich als Squid-Game-Spiele etwa „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann“, Reise nach Jerusalem, Eierlauf oder Sackhüpfen vorstellen – ein großer Kindergeburtstag für Erwachsene quasi – nur dass es dabei um alles oder nichts geht.




Feuer, Feuer – Millionenschäden durch Feuerwerks-Einschläge in Baden-Württemberg

Die Schäden gehen in die Millionenhöhe. Allein in Baden-Württemberg richteten Silvesterraketen auch in diesem Jahr wieder einen Schaden in Höhe von mehrere Millionen Euro an. Manche Menschen verloren dabei ihr Dach über dem Kopf.

Allein das Polizeipräsidium Offenburg berichtet in einer ersten Bilanz von fast 320 Einsätzen und 230 Notrufen zwischen 18 und 6 Uhr am Neujahrsmorgen. Mehrere Brände beschäftigten Feuerwehr und Rettungsdienste. Darüber hinaus gab es rund 20 Streitigkeiten und Körperverletzungen, was laut Polizei in diesem Fall eine eher ruhigere Silvesternacht darstellt.

In Lahr-Kippenheimweiler (Ortenaukreis) hat eine Rakete wohl erst einen Balkon- und dann einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. Die Flammen hatten von einem Balkon auf die Wohnung übergegriffen, die nicht mehr bewohnbar ist. Der Sachschaden wird auf ungefähr 100.000 Euro geschätzt. Auch in Offenburg brannte eine Wohnung in der siebten Etage eines Hochhauses. Das Feuer war ebenfalls auf dem Balkon ausgebrochen und hatte auf die Wohnung übergegriffen. Die Einsatzkräfte schätzen den Schaden auf 50.000 Euro.

In Achern-Mösbach brannten kurz nach Mitternach ein Lager und ein Wohngebäude. Auch hier ist das Haus unbewohnbar, der Schaden soll im Millionenbereich liegen. Verletzt wurde in allen Fällen niemand, so die Polizei.

In Offenburg könnte ein 25-Jähriger Teile einzelner Fingerglieder verlieren, weil er einen Böller unsachgemäß angezündet haben soll. Er kam mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus, der Zustand der Hand ist noch unklar. In Kehl ist eine Streife der Bundespolizei aus einer Personengruppe heraus mit Feuerwerkskörpern beschossen worden. Mehrere Streifen konnten die Verursacher feststellen, ein Mann wurde angezeigt, weil er eine Schreckschusswaffe unerlaubt dabei hatte.

Auch in Stuttgart gab es diverse Brände von Gebäuden aufgrund von Silvesterraketen (siehe Video: https://www.youtube.com/watch?v=CzrXFSAPF6I)

In Deutschland kann man an Silvester Feuerwerk als Privatperson kaufen und abfeuern. In Polen ist dies sogar das ganze Jahr möglich.

In vielen anderen Ländern wie etwa Frankreich, den USA oder Australien ist das private Böllern nicht erlaubt.

Angesichts der tausenden von Verletzten und unzähligen Bränden wird das Böller-Tabu für Privatpersonen jedes Jahr auch in Deutschland diskutiert. Auch Tierschutzverbände unterstützen das Verbot. Die Mehrheit der Deutschen ebenfalls. Bislang konnte sich jedoch keine Bundesregierung dazu durchringen, ein dementsprechendes Gesetz zu erlassen.




„Ey, die schießen“ – „Ne, das war ein Böller“ – Polizei erschießt 38-Jährigen in einem Bagger nach mutmaßlicher Amokfahrt

Laut Polizei war es eine „mutmaßliche Amokfahrt“: In Baden-Württemberg hat ein Mann einen Bagger gestohlen und damit Menschen verletzt und Fahrzeuge beschädigt. Die Polizei stoppte ihn durch Schussabgabe, der Mann starb wenig später (hier geht es zum Video).

In Grünsfeld (Main-Tauber-Kreis) hat ein Mann am Dienstag gegen 13 Uhr auf dem Gelände einer Baufirma einen Bagger bestiegen und ist nach Tauberbischofsheim (ebenfalls Main-Tauber-Kreis) gefahren. Auf seiner Fahrt hat er laut Polizei drei Beamte leicht verletzt. Der Fahrer sei am Ende durch eine Schussabgabe gestoppt worden. Er sei reanimiert worden, aber noch vor Ort gestorben. Das bestätigte eine Polizeisprecherin der „Deutschen Presse-Agentur“. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg ermittelt zum Schusswaffengebrauch der Beamten.

Die Beamten seien lediglich leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Zuvor hatte eine Sprecherin von einer schwer verletzten Beamtin berichtet. Die Beamtin sei bei dem Vorfall eingeklemmt worden und sei nun dienstunfähig. Sie habe aber zwischenzeitlich das Krankenhaus verlassen können. Über die anderen beiden verletzten Beamten waren zunächst keine Details bekannt.

Auf dem Gelände der Baufirma habe der Fahrer das komplette Bauinventar zerstört, so eine Polizeisprecherin. Bei seiner Fahrt nach Tauberbischofsheim beschädigte er anschließend mehrere Streifenwagen und andere Fahrzeuge sowie Gebäude. Ein Polizeisprecher geht von einem „Millionenschaden“ aus.

Der Mann arbeitete in der Vergangenheit bei der Baufirma, auf deren Gelände er wütete, so die Polizei. Die Ermittler gehen derzeit nicht von einem politischen Hintergrund aus. Ob eine psychische Erkrankung hinter dem Vorfall steckt, konnte eine Sprecherin zunächst nicht sagen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 38-Jährigen. Das teilte die Polizei am Dienstagabend mit.

Die Polizei schrieb auf X kurz nach der Tat von einer „mutmaßlichen Amokfahrt“. Nähere Hintergründe waren zunächst nicht bekannt. Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, so die Polizei.

https://youtube.com/shorts/PHREBY4Knrk?si=KPnfTu4h-OArXhTa




Reichster Deutscher ist ein Hohenloher: Würth verdrängt Kühne von Platz eins

Reinhold Würth hat Klaus-Michael Kühne vom ersten Platz auf der Ranking-Liste der aktuell reichsten Deutschen verdrängt. Laut Statista führt die Familie Würth mit 37.4 Milliarden US-Dollar, gefolgt von Kühne mit 37,1 Milliarden US-Dollar. Auf dem dritten Platz landet Lidl-Gründer Dieter Schwarz.

Carmen und Reinhold Würth. Foto: GSCHWÄTZ

Dieter Schwarz.

Während die Familie Würth mit dem Handel von Baumaterialien zu großem Reichtum gelangt ist, hat Kühne das Logistikunternehmen Kühne und Nagel groß werden lassen.v1958 trat Kühne ins Speditionsunternehmen der Familie ein, und 1963 wurde er mit 26 persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) und Teilhaber. Bei der Umwandlung von Kühne + Nagel in eine Aktiengesellschaft wurde er 1966 Vorstandsvorsitzender und verlegte 1969 den Firmensitz in die Schweiz. Seine Holding hält zudem beträchtliche Anteile an Unternehmen wie Hapag Hapag-Lloyd AG, der Lufthansa AG[1], der Brenntag SE[2], der Flix SE[3] sowie der HSV Fußball AG.

Klaus-Michael Kühne.

Am 20. April 2025 feiert Reinhold Würth seinen 90. Geburtstag. Kühne ist zwei Jahre jünger. Auch Dieter Schwarz wurde in den 1930ern geboren. Er wird im kommenden Jahr 86 Jahre. Eine Generation also, die den Staffelstab an die nachfolgende übergibt – in wirtschaftlich äußerst schwierigen Zeiten.

Man darf demnach gespannt sein, wie sich die Unternehmen neu ausrichten – unter anderem hinsichtlich künstlicher Intelligenz, Quantentechnology und dem schwierigen Wirtschaftsstandort Deutschland. Bedeutend für all diese Unternehmen wird sicher auch die Neuwahlen sein. Wichtig wäre hier ein klares, positives Signal an den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Dieter Schwarz belegt Platz 3 auf der Liste. Auf der Seite Europeen Leaders steht über ihn geschrieben: „Dieter Schwarz was born in Heilbronn, Germany, in 1939, to father Josef Schwarz. Schwarz’s father was the co-founder of the Schwarz-Gruppe, or Lidl & Schwarz grocery in 1930. After finishing high school Schwarz joined his father’s business, basing his business strategy on the success of his biggest competitors Aldi Nord and Aldi Sued. He opened his first Lidl discount store in Ludwigshafen, Germany, in 1973. Following his father’s untimely death in 1977, Schwarz took over as Lidl’s Chairman and CEO. Shortly after he came to power, he bought the naming rights from Ludwig Lidl, knowing that if you want to create an empire, you must do it on your own.“ [übersetzt: Dieter Schwarz wurde 1939 in Heilbronn geboren. Sein Vater war der Mitbegründer von der Lidl-& Schwarz-Supermartkgruppe. Nach der Schule begann Dieter Schwarz in der Firma seines Vaters. Aldi diente ihnen als Vorbild für die Ausrichtung ihrer Firma. Den ersten Lidl-Discounter eröffneten sie in Ludwigshafen 1973. Nachdem sein Vater 1977 gestorben war, wurde sein Sohn sein Nachfolger. Kurz danach kaufte er die Namensrechte des Mitbegründers Ludwig Lidl.“]

Platz 4 der Rangliste belegt Andreas von Bechtolsheim mit Familie. Der in 1955 am Ammersee geborene Unternehmer wanderte in den 1970er Jahren ins Silicon Valley aus. Er war Mitbegründer von diversen Computer-Start-ups in den 1980er Jahren und einer der ersten Investoren bei Google mit 100.000 Euro. Das war im Jahr 1998. Mittlerweile sind seine Anteile mehr als 500 Millionen Euro wert.

Andreas von Bechtolsheim

Auf Platz 5 und 6 landen die Geschwister Susanne Klatten und Stefan Quandt. Susanne Klatten ist die Tochter des Industriellen Herbert Quandt und seiner dritten Ehefrau Johanna Quandt. 1978 wurde ein Entführungsversuch auf sie und ihre Mutter von der Polizei verhindert.[2] Nach dem Tod ihres Vaters erbte sie im Jahr 1982 zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Stefan dessen Vermögen, darunter Anteile an der BMW AG.

Susanne Klatten.

Stefan Quandt.

Karl Albrechts Familie darf 1,59 Milliarden US-Dollar ihr eigen nennen und kommt damit auf Platz 7 des Rankings. Albrecht war mit seinem Bruder Theodor der Gründer von Aldi Süd und der Discount-Erfinder. Aldi ist die Abkürzung der Wörter „Albrecht“ und „Discount“. Karl starb 2015, sein Bruder 5 Jahre vor ihm.

Karl Albrecht

Danach folgen der Rangliste Hasso Plattner mit Familie sowie Andreas und sein Bruder Thomas Strüngmann. Plattner ist Mitbegründer des IT-Unternehmens SAP.Die Brüder Strüngmann haben ihre Milliarden in der Pharmabranche verdient. Einen großen Anteil daran hatte Biontech. Das Biotechnologieunternehmen Biontech hat seit seiner Gründung im Jahr 2008 einen rasanten Aufstieg hingelegt und gilt als globaler Vorreiter bei mRNA-basierten Immuntherapien. Doch schon lange vor dem Corona-Impfstoff und der Kursexplosion im Laufe der Pandemie sind die Biontech-Gründer Özlem Türeci und Ugur Sahin insbesondere zwei Investoren aufgefallen: den Zwillingen Andreas und Thomas Strüngmann, die ursprünglich mit der Gründung des Pharmaunternehmens Hexal erfolgreich wurden.

Hasso Plattner

Dr. Thomas und Dr. Andreas Strüngmann in einer Aufnahme aus dem Jahr 2003.

Schon 2008 hätten sie sich Sahins Plan zur Krebsbekämpfung mithilfe von mRNA-Technologie angehört und gedacht: „Das ist es“, berichtet das „Manager Magazin“. Seit dem Kursanstieg von Biontech im Zuge der Pandemie, zählen die Strüngmanns, die rund 45 Prozent der Anteile halten, zu den reichsten Deutschen.