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„Künzelsau war ein weißer Fleck auf unserer Landkarte“

Lange lag das MUSTANG-Areal brach – nun tut sich etwas, und es soll sich schnell tun: Beim symbolischen ersten Spatenstich am 16. Mai 2022 spricht Jannis Merz, Geschäftsführer der Merz Objektbau, von einer Fertigstellung bis zum 3. Quartal 2023.

Planungen laufen schon seit 2016

Jannis Merz, Geschäftsführer der Merz Objektbau. Foto: GSCHWÄTZ

Seit 2016 hat man sich bei der Merz Objektbau mit dem MUSTANG-Areal beschäftigt, 2017 habe man das Grundstück kaufen können. Schnell war klar, dass eine Kombination aus Einkaufsmarkt im Untergeschoß und darüber weiterer Nutzung das Ziel sei. Mit der iLive-Group, die Erfahrung in der Vermarktung solcher Objekte hat, fand man einen Partner, der 140 Microappartements betreiben wollte. Die Zielgruppe war klar: Mitarbeiter großer Firmen oder Studenten und Mitarbeiter der Hochschule und der Sportschule Waldenburg – das Potential war ermittelt, das Projekt sollte sich rechnen.

Und dann kam Corona

Im Frühjahr 2020 wurde der Bauantrag gestellt, im März 2020 wurden die markanten Mustang-Gebäude abgerissen und die Fläche geräumt.
Und dann kam Corona. Und mit Corona kam ein Sinneswandel der Geldgeber, „die Anleger haben das Projekt nicht mehr getragen“, sagt Merz. Drastischere Wort wählt Christian Trautmann, verantwortlicher Projektentwickler bei Merz Objektbau, er sagt: „Es ging darum, überhaupt zu bauen.“

Jobcenter mietet für 15 Jahre

„Glücklicherweise“, so Merz, konnte kurzfristig das Jobcenter als Mieter gewonnen werden, die Umplanung konnte ab November 2020 in Angriff genommen werden. Das Jobcenter wird die Räumlichkeiten für mindestens 15 Jahre mieten – für das Projekt ist das eine Sicherheit.

Nachhaltigkeit und Ökologie

Christian Trautmann, Projektentwickler, legt selbst Hand an. Foto: GSCHWÄTZ

Und so, sagt Merz, „stehen wir hier beim Spatenstich für ein nachhaltiges Projekt zusammen“. Auf einige Besonderheiten legt er wert: „Ungewöhnlich ist, dass eine Gewerbeimmobilie nach dem KfW40-Standard errichtet wird.“ Eine Heizung und Kühlung durch eine Wärmepumpe inklusive Wärmerückgewinnung ist das ökologische Highlight des Projekts. Dazu kommt eine Be- und Entlüftung, die vom CO2-Gehalt der Raumluft gesteuert wird.

EDEKA und dm als Mieter gewonnen

Mit einer weiteren Überraschung wartet Merz auf: Nicht, wie bisher immer im Gespräch, REWE, sondern EDEKA wird den Lebensmittelmarkt betreiben, und das zweite Unternehmen, das eine Fläche bewirtschaften wird, soll der Drogeriemarkt DM sein.

Innenstadtentwicklung

Bürgermeister Stefan Neumann sieht das Projekt als Zeichen für den Wandel der Gesellschaft, der auch für Wandel in der Stadt führt. „Ein großer Schritt für die Innenstadtentwicklung und die Nahversorgung von Künzelsau“. Er wünscht den beteiligten Firmen, „dass Sie gut vorankommen und unfallfrei bauen.“

Anfang 2020 wurden die Personalplanungen zurückgeschraubt

Ewald Schwenger, Managing Partner der iLive Group, erläutert nochmals die Umplanung vom Wohnbau zum Bürogebäude: „140 Micro-Appartments waren zu Beginn der Corona-Phase zu viel. Oder wir waren nicht mutig genug“, sagt er. Die großen Firmen hätten Anfang 2020 ihre Personalplanungen zurückgeschraubt. Trotzdem freue er sich jetzt auf dieses nachhaltige Projekt.

Schon ganz früh miteinander gesprochen

„Eine Behörde ist nicht der schlechteste Mieter“, meint Dieter Meßner, Immobilienbetreuer der Jobcenter. Er ist froh, dass er die 1775 m2 Bürofläche auf zwei Etagen direkt neben dem heutigen Arbeitsamt bekommen konnte: „Jobcenter und Arbeitsagentur, das ist politisch so gewollt, sollten unter einem Dach sein“, sagt er und bestätigt auch, dass die Arbeitsagentur an ihrem Platz bleiben soll, ebenfalls ein ehemaliges MUSTANG-Gebäude. Er berichtet, dass man bereits in den frühen Phasen des Projekts miteinander gesprochen habe, aber dann sie die Prämisse Wohnbau gewesen. Als das Thema wieder aufkam, „waren wir forsch und schnell“.
Meßners Pläne sind schon sehr konkret: Etwa 50 Mitarbeiter:innen sollen im Oktober oder November von der Würzburger Straße in das neue Gebäude wechseln, in einem Stockwerk die Abteilung für Leistungsgewährung, im anderen die Vermittlung. Er rechnet mit etwa 80-100 Menschen, das Jobcenter nennt sie „Kunden“, die täglich dort aus- und eingehen werden.

Künzelsau war ein weißer Fleck auf der Landkarte

„Künzelsau war ein weißer Fleck auf unserer Landkarte“, sagt Hauke Flöter von DM. Er war wohl schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Objekt für sein Unternehmen, aber „Gut Ding will Weile haben“. Jetzt ist er zufrieden – dass wenige Meter entfernt ebenfalls ein Drogerie-Discounter in einer modernen Immobile einen Standort haben wird, stört ihn nicht: „Das entscheiden die Kunden“, außerdem würden sich die Sortimente der beiden Drogisten doch deutlich unterscheiden.

Die ersten Arbeiten begannen bereits vor dem Spatenstich. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Text: Matthias Lauterer

 

 




Motorradfahrer und sein neunjähriges Kind verletzt

Nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto wurde am Sonntag, den 08. März 2022, die Feuerwehr Künzelsau Abteilung Gaisbach gemeinsam mit der Feuerwehr Neuenstein nach Neufels alarmiert. Bei der Kollission wurden der Motorradfahrer und sein neunjähriges Kind verletzt.

Nach Absprache mit der Polizei übernahm die Feuerwehr Künzelsau die Sperrung der Straße von Kemmeten kommend, da zwei Rettungshunbschrauber im Anflug waren.

Quelle: Feuerwehr Künzelsau




Traktor brennt

Bei Mäharbeiten zwischen Künzelsau und Morsbach geriet ein Traktor in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die landwirtschaftliche Maschine bereits in Vollbrand. Mit zwei C-Rohren war das Feuer aber schnell unter Kontrolle gebracht.

Quelle: Feuerwehr Künzelsau




Würth Open Air 2022: Das Vorprogramm steht fest

Das Würth Open Air geht am 24. Juni 2022 auf dem Gelände des Carmen Würth Forum in die 21. Runde. Auf dem Line-up stehen Silbermond und Wincent Weiss. Nun steht der dritte Künstler fest: Egon Werler.

Über Egon Werler

Egon Werler, geboren 2005 in Berlin, ist Gewinner von „The Voice Kids 2021“. Im vergangenen Jahr hat Egon Werler unermüdlich geschrieben und ein Team von Musikern und Produzenten um sich gesammelt, mit denen er seine musikalische Vision nun verwirklichen kann. „Genug geschwiegen“ heißt der erste Song, mit dem Egon Werler nun in seine Solokarriere startet – ein Jahr nach seinem Sieg.

Über Silbermond

Mit ihrem Album „Schritte“ präsentiert sich die Band Silbermond ihren Fans beim Würth Open Air. Im Gepäck hat die Pop-Rock-Band aus Bautzen nicht nur die Hits aus ihrem neuen Album, sondern auch weitere Meilensteine ihres Schaffens wie „Das Beste“, „Symphonie“, „Irgendwas bleibt“ und „Leichtes Gepäck“. Der große Durchbruch gelang Silbermond im Jahr 2004 – mit dem Hit „Durch die Nacht“. Das dazugehörige Debüt-Album „Ver­schwende deine Zeit“ wurde mit Dreifach-Platin ausgezeichnet, die darauffolgende Single „Symphonie“ entwickelte sich zu einem Meilenstein in der deutschsprachigen Musiklandschaft.

Über Silbermond

Die Besucher dürfen sich neben Silbermond auf Wincent Weiss freuen. Der deutsche Popsänger und Songwriter ist bekannt durch Hits wie „Unter meiner Haut“ und „Musik sein“. „Vielleicht Irgendwann“ heißt das neue Album, das er im Mai 2021 veröffentlichte und beim Würth Open Air präsentiert.

Einlass zum Konzert ist ab 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr.

Die Karten sind unter www.kultur.wuerth.com, in den Museumshops in Gaisbach, unter www.eventim.de, bei den Eventim-VVK-Stellen oder telefonisch unter der Eventim-Tickethotline 01806 570070 erhältlich und kosten 59 Euro.

Pressemitteilung WÜRTH




Volle Gassen in Sindringen

Nach Coronapause findet der Sindringer Töpfermarkt in diesem Jahr wieder statt. Am Samstag, 14. Mai 2022 und Sonntag 15.Mai zeigen Töpfer:innen wie immer Handwerkliches und Künstlerisches, Nützliches und Dinge zum einfach nur Hinstellen. Ein Feuerwerk für die Augen, für jeden Geschmack ist eine Farbe dabei.

 

Manchmal sinds die kleinen Dinge. Foto: GSCHWÄTZ

 

Nützliches für den Garten: Von Cannabis bis zum Kennichnicht. Foto: GSCHWÄTZ

 

Nutzliches für den Garten: Farbenfrohe Vogeltränken. Foto:: GSCHWÄTZ

Vom einfachen Teller oder Becher bis zum satirischen Kunstwerk ist alles vertreten, was das Töpferhandwerk oder die Töpferkunst ausmacht:

Farbenspiele. Foto: GSCHWÄTZ

Farbenspiele. Foto: GSCHWÄTZ

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Foto: GSCHWÄTZ

 

Farbenspiele. Foto: GSCHWÄTZ

 

Demaskiert. Foto: GSCHWÄTZ

Und da auch das Wetter am Samstag mitspielte, ist es kein Wunder, dass bereits gegen Mittag die Gassen gut besucht waren.

Schon am Samstag mittag gut besucht. Foto: GSCHWÄTZ

Manchmal muss man schon ganz genau hinschauen. Foto: GSCHWÄTZ

Text und Fotos: Matthias Lauterer

 




Reinhold Würth: „Schauen Sie hintern Berg und ums Eck“

Am Mittwoch, den 11. Mai 2022, präsentierte die WÜRTH-Gruppe ihre Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2021 in der alljährlichen Bilanzpressekonferenz (BPK), die auch in diesem Jahr wieder virtuell abgehalten wurde. Im Angesicht von Corona, dem Krieg in der Ukraine und den Problemen in den Lieferketten zitiert Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung, mit „Schauen Sie hintern Berg und ums Eck“ Reinhold Würth.

Rekordzahlen vermeldet

Von einem „Rekord in Umsatz und Ergebnis“ ist die Rede – und die genannten Zahlen sind in der Tat spektakulär:

  • Das Betriebsergebnis stieg auf einen neuen Höchstwert von über einer Milliarde Euro (1.270 Millionen Euro, 2020: 775 Millionen Euro).
  • Auch der Umsatz von 17,1 Milliarden Euro ist der höchste Umsatz der Unternehmensgeschichte (2020: 14,4 Milliarden Euro).
  • Dies entspricht einem Wachstum von 18,4 Prozent, währungsbereinigt sind es 19,0 Prozent.
  • Über 4.000 Mitarbeiter wurden weltweit neu eingestellt, davon fasst 1.000 in Deutschland.

Wichtig ist aber, was hinter den Zahlen steckt, sowohl die Geschichte und Geschichten im Jahr 2021 als auch die Vorausschau auf das Jahr 2022.

2021 war eigentlich ein Krisenjahr

Das Jahr 2021 war geprägt von Corona und den Schwierigkeiten auf den weltweiten Beschaffungsmärkten – manche Analysten nennen diese Schwierigkeiten einen Beinah-Zusammenbruch – sowie die ersten Preiserhöhungen. So antwortet Friedmann auf Nachfrage, dass rund 10 Prozent des Umsatzwachstums auf den Preissteigerungseffekt zurückzführen seien, 8 Prozent seien wahres Wachstum.

„Liefer- und Materialengpässe, die schon vor der Ukraine-Krise vorhanden waren, erschweren nach wie vor den Arbeitsalltag im Handwerk. Metalle, Elektronikkomponenten oder Kunststoffe sind schwer erhältlich“, schreibt WÜRTH in der Pressemitteilung zur Bilanzpressekonferenz, und zeigt damit auf, dass sich die Lieferkettenprobleme auf zwei Seiten bemerkbar machen: Einerseits in der Beschaffung, andererseits im Verkauf. Fehlen dem Kunden anderweitige wichtige Komponenten, verschiebt er auch seinen Einkauf bei WÜRTH.

„Wir sind lieferfähig“

Trotz allem hat WÜRTH ein deutliches Plus erwirtschaftet und über eine Viertelmillion neue Kunden hinzugewonnen, der Grund: „Wir sind lieferfähig“. Die Lagerbestände wurden erhöht, was man in der Bilanz sehen kann: Die liquiden Mittel sind gesunken, zugunsten eines erhöhten Warenbestandes. „Verfügbarkeit entscheidet über Erfolg“, sagt Joachim Kaltmaier, in der Konzernführung verantwortlich für die Finanzen. „Vielleicht haben wir etwas besser gemacht als der Wettbewerb“.

Ausblick auf 2022

Eine verläßliche Prognose für das Jahr 2022 will Friedmann nicht geben, denn „Die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie haben sich mit dem Konflikt in der Ukraine und der Corona-Situation in China potenziert.“ Die Entwicklung des Jahres 2021 setzt sich allerdings in den ersten vier Monaten des Jahres 2022 fort. Der Konzern erwirtschaftete „ein Umsatzplus von 18,8 Prozent, währungsbereinigt sind es 17,2 Prozent. Dieses Umsatzwachstum steht auf einer breiten Basis, sowohl in regionaler Hinsicht als auch bezogen auf die Geschäftseinheiten. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg um 4,4 Prozent. Das Betriebsergebnis liegt um 11 Prozent über dem Vorjahr“, so die Angaben der WÜRTH-Gruppe. „Diese Entwicklung stimmt uns trotz der weltwirtschaftlichen und -politischen Geschehnisse vorsichtig optimistisch“, sagt Friedmann. „Wir konzentrieren uns darauf, die Herausforderungen wie Verzögerungen in der Lieferkette, Materialengpässe und Preissteigerungen vorauszudenken, um so auch in Zukunft verlässlicher Partner für unsere Kunden zu sein.“

Ein Grund, diesbezüglich optimistisch zu sein liegt, so die WÜRTH-Verantwortlichen, dass der Anteil von Ware, die aus Asien zugekauft wird, nur bei etwa 16 Prozent liegt, der weit überwiegende Anteil wird aus Europa bezogen. Außerdem mache der Umsatz in Russland, Weissrussland und der Ukraine lediglich etwa 25 Millionen Euro aus.

Der Blick in die Zukunft

Die Strategie, wie die WÜRTH-Gruppe ein verlässlicher Partner ihrer Kunden sein will, erläutert Dr. Heiko Roßkamp,  Leiter Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Es kommt nicht häufig vor, dass ein Leiter F&E bei der BKP ausgiebig zu Wort kommt, sicherlich will WÜRTH ein Zeichen setzen, wieviel Wert auf die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse gelegt wird.  Unter dem Motto „More than a product“ steht daher auch die gesamte Pressekonferenz.

Den Kunden die Arbeit so zu erleichtern, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können

„Ziel von Würth ist, den Kunden die Arbeit so zu erleichtern, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Hierfür bieten wir intelligente Produkte sowie clevere Services und Systeme“, sagt Dr. Heiko Roßkamp, Leiter Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG. „Ein gutes Beispiel sind unsere zertifizierten Dübel mit passender Bemessungssoftware. Mithilfe dieses digitalen Tools kann der Kunde festlegen, welche und wie viele Dübel oder Anker er setzt. Das spart Zeit und Kosten. Die bestehende Zertifizierung erleichtert den Zugang zu Ausschreibungen.“  In der Digitalisierung sieht WÜRTH noch ein erhebliches Potential: So berichtet Roßkamp von Maschinen, die mit einem auslesbaren Chip ausgestattet sind, mit dem beispielsweise die Überwachung von Prüfzeiträumen ermöglicht wird,. Ein weiteres Beispiel ist das  ORSY® System-Regals Sensor: „Das Regal erkennt die Entnahme und bestellt automatisch nach. Am 2. Mai 2022 ging towio, die neue Handwerker-Cloud-Lösung an den Start. Über diese digitale Plattform mit integriertem App-Store kann der Kunde an Laptop oder Handy seine Büroarbeit erledigen. Ob Auftragsbearbeitung, Erstellung von Serviceberichten, Materialbestellung, Fotodokumentation oder Zahlungsabwicklung: Diese einzelnen Module stellt der Kunde über den App-Store nach seinen Bedürfnissen zusammen. Die Verknüpfung zum Onlineshop und zu bereits bestehenden E-Services wie dem Verwaltungstool ORSY®online ermöglicht dem Kunden die Abwicklung aller administrativen Tätigkeiten über ein Tool.“

20 Prozent e-business

Dass die Bestellungen über e-Business inzwischen rund 20 Prozent der Gesamtbestellungen ausmachen und die Tendenz steigend ist, zeigt, dass die Kunden die Digitalisierung annehmen, meint Friedmann: „Wir halten unseren Kunden den Rücken frei und schaffen ihnen Freiräume für ihr Kerngeschäft und andere Themen wie Beratungsgespräche, Kundenakquise oder Personalrekrutierung“, fasst Friedmann die Vorteile zusammen.

Innovationszentrum

Noch mehr Energie in die kundenspezifische Prozeßoptimierung kann WÜRTH stecken, wenn voraussichtlich im September 2022 das Innovationszentrum in Gaisbach eröffnet wird, wo man zusammen mit Kunden und Forschungsinstitutionen gemeinsam die Prozesse der Kunden verstehen und unterstützen will.

Text: Matthias Lauterer




Sommerfestival vom 7. bis 31. Juli auf der Allmand im Öhringer Hofgarten

Pünktlich zum Start der 8. messeÖHRINGEN beginnt am 19. Mai der Vorverkauf für das Sommerfestival. „Ob Livemusik, Hohâloher Helden, Schlagerrock-Party, Comedy, eine Beatles Revival-Show, Kleinkunst, Heimatrock, Lesungen mit Paul Maar, ein Besuch des berühmten Jazzchor Freiburg, Konzert-Sonntage und vieles mehr. Das Öhringer Sommerfestival auf der Allmand im Hofgarten kommt, und startet dieses Jahr wieder mit der beliebten Dauerkarte durch. Auch die ÖHRLI-Birds können wieder aktiv werden“, freut sich die städtische Festival-Leiterin und KULTURa Chefin Kathja Maneke.

ÖHRLI-Birds können sparen

Bis zum 31. Mai können beim Kauf der ÖHRLI-Bird-Dauerkarte vier Euro gespart werden. Der Preis liegt bei 35 Euro für Erwachsene, 15 Euro für Schüler und Studenten. Ab dem 1. Juni gelten Dauerkartenpreise von 39 Euro für Erwachsene und 19 Euro Schüler und Studenten. Die Dauerkarten sind ab dem 19. Mai bei der Stadtverwaltung Öhringen an der Zentrale und bei der Buchhandlung Rau erhältlich. Vorverkaufsstelle für Einzeltickets ist jede Reservix-Vorverkaufsstelle sowie der Ticket-Onlineshop. Der Einzeleintritt kostet 5 bis 15 Euro. Es gibt keine Abendkasse. Das Programmheft gibt es unter www.kultura-oehringen.de/veranstaltungen/sommerfestival.html zum Download oder zum Mitnehmen an der Rathauszentrale.

Sommerfestival wird „wie vor der Pandemie ohne Einschränkungen durchgeführt“

„Wir freuen uns, dass das Sommerfestival wie vor der Pandemie ohne Einschränkungen durchgeführt werden kann“, sagt der städtische Kultur- und Veranstaltungsleiter David König. „Die Messe bildet den Auftakt für unser Kulturprogramm mit Hohenloher Weindorf und dem Sommerfestival. Es geht wieder los!“

Donnerstags spielen „Hohâloher Helden“

„Was wäre unser Sommerfestival ohne unsere beliebte Reihe Hohâloher Helden? Die Region ist so kreativ, dass wir tatsächlich wieder vier Heldenbands verpflichten konnten, die die Donnerstage musikalisch gestalten“, freut sich Kathja Maneke. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auch auf den kleinen Gästen. Es gibt gleich drei Veranstaltungen für Kinder, unter anderem eine ganz spannende Weltreise mit Hits rund um den Globus. Die Kinderveranstaltungen kosten 5 Euro, für Dauerkartenbesitzer ist der Eintritt frei, Kinder ohne Dauerkarte zahlen 5 Euro.

Dresscode: Bunte Kleidung

Und das Beste kommt wie immer zum Schluss. Am allerletzten Sommerfestival-Tag, Sonntag, den 31. Juli, findet auf der Allmand das „Picknick in bunt“ statt. Bunte Kleidung, farbenfrohe Gedecke und Dekorationen sind erwünscht, damit der Genuss am letzten Tag des Sommerfestivals nicht zu kurz kommt.

Informationen zum Ticketverkauf:

Dauerkarten und Einzeltickets: Dauerkarten Karten gibt es ab 19.05.2022 an folgenden Vorverkaufsstellen: Rathaus Öhringen, Montag bis Mittwoch 7.30 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag 7.30 bis 18 Uhr, Freitag 7.30 bis 12.15 Uhr. Hohenlohe’sche Buchhandlung Rau Öhringen, Montag bis Freitag von 9 bis 18.30 Uhr, Samastag 9 bis 16 Uhr. Für den Dauerkartenkauf bringen Sie bitte ein aktuelles Passfoto für jeden, für den eine Dauerkarte ausgestellt werden soll, mit. Telefonische Bestellungen sowie Email-Bestellungen von Dauerkarten sind nicht möglich.

ÖHRLI-Bird Dauerkarten-Tickets (19.05. bis 31.05.): 35 Euro für Erwachsene, 15 Euro für Schüler und Studenten gegen Vorlage eines gültigen Schüler-/Studenten-Ausweises. Dauerkarten-Preis ab dem 01.06.: 39 Euro für Erwachsene, 19 Euro für Schüler und Studenten gegen Vorlage eines gültigen Schüler-/Studenten-Ausweises. Kinder bis 14 Jahre erhalten in Begleitung eines Erwachsenen mit gültiger Dauerkarte freien Eintritt (Das gilt nicht für Kinderveranstaltungen).

Preise Einzeleintritt: Je nach Veranstaltung zwischen 5 und 15 Euro. Kinder bis 2 Jahre erhalten in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen freien Eintritt. Kinder von 2 bis 14 Jahren zahlen den halben Erwachsenenpreis. Ausgenommen hiervon sind spezielle Kinderveranstaltungen 24.07. „Urmel aus dem Eis“, 29.07. „Weltreise mit Hits für Kids“ und 30.07. „Kinderlesung mit Paul Maar“ Hier gilt der Normalpreis auch für Kinder. Es gibt Einzeltickets ausschließlich auf www.reservix.de, im Ticket-Onlineshop der Kultura auf www.kultura-oehringen.de oder an einer der Reservix-Vorverkaufsstellen.

Pressemitteilung Große Kreisstadt Öhringen




Vortrag über den Weinanbau in Forchtenberg




Eberhard-Gienger-Halle wieder frei für Schulen und Vereine

Die Eberhard-Gienger-Halle in Künzelsau, die als mögliche Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine hergerichtet wurde, kann zeitnah wieder von Vereinen und Schulen genutzt werden. Der Hohenlohekreis konnte in den vergangenen Wochen mehrere andere Objekte erkunden und ertüchtigen, die sich besser zur Unterbringung von Flüchtlingen eignen, so dass die Halle als Notunterkunft nicht mehr benötigt wird. Insgesamt bot die Eberhard-Gienger-Halle Platz für maximal 180 Menschen. Diese Zahl kann mittlerweile durch die ertüchtigten Gebäude im ehemaligen Pflegestützpunkt Künzelsau, einer Halle in Bretzfeld-Schwabbach oder im ehemaligen Krankenhaus in Künzelsau aufgefangen werden.

Rückbau hat begonnen

Der Rückbau der Halle durch das Technische Hilfswerk und weitere Helfer hat bereits begonnen. Die Halle wird nicht nur geräumt, es findet ein Umzug des gesamten Inventars in verschiedene andere Unterkünfte statt. Voraussichtlich in etwa zwei Wochen wird die Halle wieder komplett zur Verfügung stehen.

„Es war sehr wichtig, dass wir die Halle kurzfristig als Puffer zur Verfügung hatten, da nicht klar war, wie viele Flüchtlinge in welchem Zeitraum in den Hohenlohekreis kommen werden“, erklärt Mike Weise, Dezernent für Umwelt, Ordnung und Gesundheit im Landratsamt Hohenlohekreis. „Wir haben die vergangenen Wochen jedoch genutzt und besser geeignete Unterkünfte gefunden, die nun bezugsfertig sind. Wir sind der Stadt, den Vereinen und Schulen, die in dieser Zeit auf ihre Halle verzichten mussten, sehr dankbar, ebenso den ehrenamtlichen Helfern, die das alles möglich machen.“

„waren auf Vieles vorbereitet“

„Es ist gut zu wissen, dass wir uns in jeder Krise auf die Einheiten wie in diesem Fall das THW verlassen können“, sagte Landrat Dr. Matthias Neth, der sich persönlich von den Abbauarbeiten ein Bild machte. „Wir waren in diesem Fall wieder auf Vieles vorbereitet und wir werden das auch weiterhin sein.“

Pressemitteilung LRA Hohenlohekreis

 




OB Thilo Michler: „Alles ist wieder so wie vor der Pandemie“

Nach zwei von der Coronapandemie geprägten Jahren inklusive der bekannten Einschränkungen, herrscht ab Samstag Vollbetrieb im H2Ö – das Strandbad. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen hervor. „Wir können wieder unbegrenzt viele Personen im Freibad begrüßen, es gibt keine Zeitfenster und die beliebten Saisonkarten sind wieder da. Sie gelten für das Öhringer Freibad und das Freibad Michelbach. Auch sind die Eintrittspreise stabil geblieben. Es gibt keine Erhöhungen. Alles ist wieder so, wie vor der Pandemie“, freut sich Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler.

Keine Preiserhöhungen

„Sicherlich hatten die Einschränkungen auch ihre positiven Seiten. Durch die Gästeobergrenze und die Zeitfenster gab es mehr Platz zum Schwimmen und alles war ein bisschen entspannter“, sagt der OB. Dennoch freuen sich die Bäderbetriebe der Großen Kreisstadt das Freibad wieder wie gewohnt für alle zu öffnen. Das Freibad in Michelbach startet am Samstag, 4. Juni 2022.

Beheizte Becken

Der Vorverkauf der beliebten Saisonkarten läuft bereits seit dem 25. April. Die Nachfrage ist groß. Es wurden bereits rund 230 Karten verkauft. Sie gelten sowohl für das H2Ö – das Strandbad als auch für das Bädle in Michelbach. Die Saisonkarten sind im Rathaus-Foyer jeweils von Montag bis Donnerstag zu den Öffnungszeiten des Rathauses erhältlich. Ab Samstag können sie auch im H2Ö – das Strandbad direkt erworben werden. Für den Erwerb der Dauerkarten ist ein Lichtbild mitzubringen, weiterhin ist die Vorlage eines Personal-, Schüler- oder Schwerbehindertenausweises notwendig. Der Verkauf von Familienkarten ist nur möglich gegen Vorlage eines Familiennachweises (Familienstammbuch).

Das H2Ö – das Strandbad bietet folgende Attraktionen: Springerbecken, Schwimmerbecken, Spaßbecken (Nichtschwimmer) mit Riesenrutsche, Massagedüsen, Sprudler, Strömungskanal sowie ein Kinderbecken mit kleiner Rutsche und Wasserspielen. Die Becken sind auf ca. 22° C beheizt. Für den Spaßfaktor außerhalb des Wassers wartet ein Spielplatz mit Kletterschiff, Schaukeln, Sandkasten, Rasenliegefläche und Sandbereich, Beachvolleyball- und Beachsoccerfelder. Hunger und Durst können im großen Kioskbereich oder dem schönen Biergarten außerhalb des Bades gestillt werden. Das Bad ist täglich von 8 bis 19:30 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten

Täglich von 8 bis 19:30 Uhr

Bis 30 Minuten vor Ende der Badezeit ist der Eintrittsbereich geöffnet.

H2Ö – Das Strandbad

Rendelstraße 31, 74613 Öhringen

Telefon 07941 68 43 50

Bäderverwaltung im Rathaus

Telefon 07941 68-137 oder 68-131

Bade-Preise

  • Personen ab 17 Jahren 4 Euro. 5er-Karte 1 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 2 Euro.
  • Kinder ab 6 Jahre, Jugendliche bis einschl. 16 Jahre 2 Euro. 5er-Karte 8,50 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 1 Euro.
  • Familien mit Kindern bis einschl. 16 Jahre 10 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 4 Euro.
  • Schwerbehinderte ab 50 %, Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende gegen Vorlage eines Ausweises 2 Euro. 5er-Karte 8,50 Euro; ab 18 Uhr ermäßigter Abendtarif 1 Euro.
  • Auswärtige Kindergärten, Schulklassen und Gruppen (Zeltlager usw.) ab 15 Personen 1,50 Euro

Saisonkarten (Eintritt ins Öhringer Freibad H2Ö – das Strandbad und Freibad Michelbach)

Familien mit Kindern bis einschl. 16 Jahre gegen Vorlage eines Familienstammbuches oder Ausweises 85 Euro. Personen ab 17 Jahre 60 Euro. Kinder ab 6 Jahre, Jugendliche bis einschl. 16 Jahre 30 Euro. Schwerbehinderte ab 50 %, Schüler und Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende gegen Vorlage eines Ausweises 30 Euro. Familie Schwerbehinderte gegen Vorlage eines Ausweises 70 Euro.

Am Samstag, den 14. Mai 2022, öffnet das H2Ö – das Strandbad in Öhringen seine Pforten.