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„Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte wenden Sie sich jedoch damit an das Bundesverkehrsministerium.“

Nun kann das 9€-Ticket genutzt werden kann: In den Monaten Juni, Juli und August wird es möglich sein, den Öffentlichen Personennahverkehr im gesamten Bundesgebiet mit einem einheitlichen Ticket, welches für neun Euro pro Monat erhältlich ist, zu nutzen. Das Ticket gilt während dieser Zeit in allen Nahverkehrsverbünden, also auch in den Zügen der Eisenbahnbetreiber, sofern diese dem Nahverkehr angehören.

Die Deutsche Bahn informiert, was zu beachten ist:

  • Das 9-Euro-Ticket kann bundesweit auf allen Strecken und in allen Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für beliebig viele Fahrten genutzt werden.
  • Das Ticket ist nicht in den Zügen des Fernverkehrs (z.B. IC, EC, ICE) und in Fernbussen gültig.
  • Die Fahrradmitnahme ist nicht generell im 9-Euro-Ticket inkludiert. Grundsätzlich gelten die kostenpflichtigen Mitnahmeregelungen der teilnehmenden Verkehrsverbünde.
  • Bitte beachten Sie: Von Juni bis August werden die Züge sehr voll werden, daher kann die Mitnahme Ihres Fahrrads nicht garantiert werden.
  • Für Hunde kann grundsätzlich kein 9-Euro-Ticket erworben werden. Hunde können aber, wie sonst üblich, gemäß der regulären Tarifbestimmungen, je nach Verbund ggf. mit einem separaten Ticket, mitgenommen werden. Dies gilt auch für Blinden- und Assistenzhunde, hier gelten, die bestehenden Regelungen weiter.

Gute Gelegenheit

Das 9€-Ticket wäre eine gute Gelegenheit, die Meinungen der Nutzer dieses Tickets zu erforschen. Denn die Nutzer dieses Tickets sind potentielle Kunden der Verkehrsbetriebe, die bisher aus mehr oder weniger guten Gründen den ÖPNV nicht nutzen. Es handelt sich dabei um die Menschen, die man möglicherweise ohne großen Aufwand zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen könnte.

Offene Fragen, die zu einer Verbesserung des Angebots führen könnten

  • Was sind die Gründe, warum diese Menschen bisher den ÖPNV nicht genutzt haben?
  • Gibt es neue Verkehrsflüsse, die bisher im Angebot nicht abgebildet sind?
  • Welche Voraussetzungen müßte der ÖPNV bieten, um Nutzer dauerhaft an sich zu binden?

Das sind nur einige der Fragen, deren Beantwortung den Verkehrsplanern, den Verkehrsbetrieben oder den Landratsämtern als Verkehrsträger für die zukünftige Erfüllung ihrer heutigen Aufgaben und den Zielen des Landesverkehrsministeriums weiterhelfen könnten.

Bisherige Nutzerbefragungen nur bedingt aussagekräftig

Nutzerbefragungen von Verkehrsbetrieben bringen oft sehr positive Ergebnisse: Die Nutzer sind meist sehr zufrieden mit dem Angebot und die Verkehrsbetriebe veröffentlichen diese Aussagen meist gern. Dass aber eine überwiegende Mehrheit der potentiellen Nutzer gar nicht von dieser Art von Befragungen erfasst werden, fällt ebenso gerne unter den Tisch. Denn nur ein kleiner Teil der Bevölkerung nutzt den ÖPNV regelmäßig.

Verkehrsminister Hermann war von vornherein skeptisch

Verkehrsminister Hermann sieht das 9€-Ticket bekanntlich ohnehin kritisch, er hat dies in der vorbereitenden Diskussion oft zum Ausdruck gebracht: „Neben der Freude, dass man so eine Idee hat wie ein 9-Euro-Ticket, gibt es das Ärgernis, dass die grundsätzlichen Probleme nicht gelöst werden“, läßt er sich zitieren und spricht von einer chronischen Unterfinanzierung des ÖPNV.

Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen

Es ist allerdings ureigene Aufgabe des Verkehrsministers, die grundsätzlichen Probleme des ÖPNV zu lösen. Diese einmalige Gelegenheit, mit genau den Menschen zu sprechen, die den ÖPNV durchaus gerne nutzen würden, Probleme des ÖPNV zu erkennen oder gar Lösungsvorschläge zu erhalten, werden Minister und Ministerium nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Sollte man jedenfalls meinen. GSCHWÄTZ hat daher beim Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg konkret angefragt, ob es in Baden-Württemberg begleitende Forschungsprojekte zum 9€-Ticket gibt. Und auch, falls nicht, warum man diese Chance nicht nutzt.

Überraschende Antwort kommt postwendend

Die Antwort kam postwendend und ist in Ihrer Klarheit kaum zu überbieten:  „Vielen Dank für Ihre Anfrage. Bitte wenden Sie sich jedoch an das Bundesverkehrsministerium“.

Das kann man gar nicht anders interpretieren, als dass der Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Winfried Hermann (DIE GRÜNEN) kein Geld für die wissenschaftliche und politische Begleitung des 9€-Tickets steckt. Dabei hat er sich doch selbst hohe Ziele gesteckt:

Passagierzahl im ÖPNV soll bis 2030 verdoppelt werden

Es sei, so Hermann, Konsens, die Zahl der Passagiere im ÖPNV bis 2030 zu verdoppeln. „Mit dem Status Quo werden wir das Ziel nicht erreichen und damit auch das Klimaschutzziel im Verkehrssektor verfehlen“, sagte Hermann. Die Chance, zusammen mit genau den Menschen, die man mit wenig Aufwand für den ÖPNV gewinnen könnte, Ideen für den Ausstieg aus dem Status Quo zu entwickeln, hat der grüne Verkehrsminister wohl vertan.

Hermann hätte das 9€-Ticket beinahe noch verhindert

Stattdessen hat er sogar kurz vor der Abstimmung wegen der Kosten noch ein Bund-Länder-Kompetenzgerangel vom Zaun gebrochen, das das 9€-Ticket beinahe noch verhindert hätte.

Text: Matthias Lauterer


 




Urinproben direkt am Straßenrand

Augenscheinlich aus Anlaß des Schlaraffenklang-Festivals, das vom 28. bis 30. Mai 2022 an der Hofratsmühle in Künzelsau stattfand, führte die Polizei intensive Verkehrskontrollen und Drogenkontrollen an der B19 in Gaisbach und von Ingelfingen kommend durch. Das führte zu teils absurden Szenen, wenn Menschen direkt vor dem McDonalds ins Gebüsch steigen mußten, um dort eine Urinprobe abzugeben – und von Passanten bestaunt wurden.

Die Pressestelle der Polizei teilt dazu mit:

In Künzelsau wurden im Zeitraum von Freitag bis Sonntag Verkehrs- und Personenkontrollen durchgeführt. Es befanden sich Kontrollstellen an der Bundesstraße 19 bei Gaisbach und an der Würzburger Straße. Dort konnten unter anderem 13 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt werden.

Personen unter Alkohol- und Drogeneinfluß

Des Weiteren fuhren neun Personen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen und drei Personen waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

32x ohne Führerschein erwischt

Eine dieser Personen wurde bereits zum 32. Mal ohne Führerschein erwischt. Neben rund 80 weiteren Ordnungswidrigkeiten wegen beispielsweise technischer Mängel und Ladungs- und Gurtverstößen konnten Betäubungsmittel beschlagnahmt und Dealergeld sichergestellt werden.

Weitere Details, beispielsweise die Menge der beschlagnahmten Betäubungsmittel oder die Summe des beschlagnahmten Dealergeldes, teilte die Polizeipressestelle nicht mit.

Text: Matthias Lauterer / Pressemitteilung der Polizei




Wird es nun ernst?

Das Thema Vorratshaltung steht im Mittelpunkt von zwei Workshops des Landwirtschaftsamtes des Hohenlohekreises. Bei den Terminen am Dienstag, 14. Juni 2022, und am Mittwoch, 15. Juni 2022, jeweils von 14 bis 17 Uhr, werden verschiedene Haltbarmachungsmethoden erklärt und praktisch umgesetzt. Wichtige Informationen über nachhaltige, regionale und saisonale Ernährung runden den Nachmittag ab.

Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden

Durch Vorratshaltung kann Lebensmittelverschwendung vermieden werden – auch bei großer Ernte oder wenn zu viel eingekauft wurde. So wird langfristig auch Zeit und Geld gespart. Zudem eignen sich selbst hergestellte Produkte optimal als individuelle Geschenke aus der eigenen Küche mit hoher Wertschätzung. Damit das gelingt, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops unter anderem üben, wie fachgerecht eingefroren, ein Fruchtaufstrich gekocht und Sirup hergestellt wird. Auch die kreative Verwendung von Kräutern lernen sie kennen.

Workshops finden in Kupferzell statt

Die Workshops finden in der Lehrküche der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft, Schlossstraße 1 in Kupferzell statt. Ein Kostenbeitrag von 10 Euro pro Person für Lebensmittel wird direkt im Kurs abgerechnet. Bitte fünf oder sechs Gläser mit Schraubdeckel mitbringen. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Mittwoch, 8. Juni 2022, unter http://webinare-lawiamt.lra-hok.de.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Diese Leichenschau ist nichts für schwache Nerven

Die Ausstellung „Echte Körper – Von den Toten lernen“ ist vom 04. Juni bis 05. Juni 2022 in der Stadthalle in Niedernhall, Brückenwiesenweg 2, zu sehen. Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Veranstalters:

Früher Vorrecht von Medizinern

Bis vor wenigen Jahren war der Blick auf tote Körper und das Erforschen der anatomischen
Beschaffenheit ausschließlich das Vorrecht von Medizinern in den Sektionssälen der
Universitäten.

Rund 200 anatomische Exponate

Die Erfindung der Plastination und Präsentation der Exponate in öffentlichen Ausstellungen
ermöglicht es nun der Allgemeinheit Einblicke in den menschlichen Körper zu bekommen.
Die Ausstellung Echte Körper- VON DEN TOTEN LERNEN
vermittelt anhand einer umfangreichen wissenschaftlichen Sammlung von ca. 200 didaktisch
wertvollen anatomischen Exponaten, bestehend aus konservierten menschlichen Körpern,
Skeletten, Gliedmaßen, Organen, Organblöcken, Funktionssimulatoren, Tastmodellen und
Moulagen medizinisches Wissen an interessierte Besucher.

Ausführliche Erklärungen, Multimediavorführungen und Lehrtafeln zu allgemeinen und
spezifischen Themen des menschlichen Körpers dienen neben den Exponaten der
Wissensvermittlung.

Die Ausstellung bietet Schülern und Lehrern ein umfangreiches Bildungsangebot und
befasst sich mit sämtlichen lehrplanrelevanten Themen der Klassenstufen 6 – 12.
Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Weiterbildung in medizinischen Berufen.

Themenschwerpunkte sind:

– Skelett Bewegungsapparat
– Gehirn und Nervensystem Geschlechtsorgane
– Herz und Blutkreislauf Nieren und Harnwege
– Verdauungssystem Sinnesorgane
– Atemwege und Lunge
Darüber hinaus wird die Gelegenheit geboten, sich ausführlich mit den Themen
Organspende, Krebs, Aids, Alkohol und Nikotin auseinander zu setzen.

Öffnungszeiten
Samstag 12:00-18:00 Uhr

Sonntag  11:00-18:00 Uhr
Es werden keine Führungen angeboten.
Eintrittspreise / Tickets nur an der Ausstellungskasse vor Ort erhältlich

Schüler* 10,00 Euro

Auszubildende* 10,00 Euro

Studenten* 10,00 Euro

Erwachsene* 15,00 Euro

Kinder bis 6 Jahre * 5,00 Euro

https://echtekoerperausstellung.de/

Email: mobile-ausstellung@gmx.de
Mobil. Info 0173/6126553

 




Nach zwei Jahren Coronapause: viel Neues für Besucher der Burgfestspiele Jagsthausen

Ab dem 4. Juni 2022 kann sich das Publikum der Burgfestspiele Jagsthausen ein Bild von den Neuerungen beim Freilichttheater machen. Für Besucher mit Hörschädigung haben die Burgfestspiele Jagsthausen in Technologie von Sennheiser investiert. Darüber hinaus zieht die Theaterkasse in eine moderne Umgebung.

Investitionen für Hörgeschädigte

Anfang Juni öffnen sich die Tore der Götzenburg für das Publikum der Burgfestspiele Jagsthausen. Im Jahr 2022 wird ein Projekt realisiert, auf das die Geschäftsleitung besonders stolz ist. „Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr mit dem Hörunterstützungssystem „MobileConnect“, entwickelt von Sennheiser in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut, auch für Menschen mit Hörschädigung den Zugang zum Theater erleichtern oder gar erst ermöglichen können. Durch die finanzielle Unterstützung der Freunde der Burgfestspiele konnten wir in eine Technologie investieren, die in Theatern, Universitäten und Museen weltweit zum Einsatz kommt“, so Birgit Baronin von Berlichingen, Geschäftsführerin der Burgfestspiele Jagsthausen.

Ton der Vorstellung wird direkt aufs Handy übertragen

Für Menschen mit Hörschädigung wird ein Theaterbesuch oft erschwert. MobileConnect ist eine unabhängige Hörunterstützung und bringt Live-Audio direkt auf das Smartphone. Im Fall der Burgfestspiele heißt das, das Theaterstück wird direkt auf das Handy übertragen.

In nur drei Schritten gelangt der Zuschauer in den Klanggenuss von MobileConnect:

  1. Zuhause oder über das öffentliche Netzwerk der Burgfestspiele wird die MobileConnect-App heruntergeladen
  2. Der Zuschauer können sich anschließend im Burghof-Netz Jagsthausen einwählen
  3. Die App öffnen und am Service-Point den QR-Code scannen.

Die App ermöglicht es den Nutzern, das Theaterstück in allen Klangfarben zu erleben und den Ton ganz den individuellen Hörgewohnheiten und -bedürfnissen anzupassen.

Auch die Kasse modernisiert

Neben MobileConnect kann sich das Publikum auch über die neue, moderne Theaterkasse freuen. Viel Platz und modernes, klares Design sorgen schon von der ersten Minute für einen unvergesslichen Theaterbesuch.

Pressemitteilung BFS Jagsthausen




Künzelsauer Kocherfreibad öffnet zu Pfingsten

Künzelsau hat wieder eine Sommeradresse: das Kocherfreibad. Der Saisonstart ist für Freitag, 3. Juni 2022 geplant sofern Badewetter herrscht.
„Das Wasser im Naturschwimmbecken hat nach den anfänglichen Startschwierigkeiten im vergangenen Jahr jetzt eine sehr gute Wasserqualität“, freut sich Bernd Scheiderer, Leiter des Stadtbauamtes und Technischer Leiter der KünWerke.

Das rund 800 Quadratmeter große Naturschwimmbecken wird mit Wasser aus dem Kocher gespeist. Bevor das Kocherwasser jedoch in das 1,30 Meter tiefe Nichtschwimmerbecken mit dem Sandstrand fließt, passiert es eine Pflanzenfilteranlage. „Wir verzichten komplett auf Chlor und andere chemische Reinigungszusätze“, erklärt Bernd Scheiderer. Mit den Planern der WasserWerkstatt aus Bamberg wurde eine komplett biologische Reinigung mit Pflanzenfilter und UVLicht geschaffen. Das Kocherfreibad ist eines der letzten Flussbäder in BadenWürttemberg, eventuell sogar das letzte, und nun mit der Badebucht einzigartig, da das Flusswasser durch die Zirkulation und Filtration über Pflanzenfilter gereinigt und somit eine dauerhaft verbesserte Wasserqualität herbeigeführt wird. Die Stadtverwaltung wird auch weiterhin regelmäßig Wasserproben auswerten lassen, zusätzlich zu den routinemäßigen Proben des Gesundheitsamtes.

Planschbecken für die Kleinen … 

Das Planschbecken, mit einem Wasserpilz und einer Wasserrutsche, ist unverändert geblieben und ebenfalls in Betrieb. Es ist mit Trinkwasser befüllt und hat eine Wasserfläche von rund einhundert Quadratmeter. Der Spielplatz in Wassernähe sorgt außerdem für Unterhaltung der kleinen Badegäste.

… und Stand-up-Paddling für die Großen

Tretboote und Boards für StandUpPaddling, gesponsert von regionalen Unternehmen, sorgen für Abwechslung und sportliche Aktivität. Auch das Beachvolleyballfeld kann bespielt werden. Die großzügige Liegewiese lädt zum gemütlichen Verweilen ein.

Biergarten und Campingplatz

Uwe Pimpl hat den Kiosk im Eingangsgebäude des Kocherfreibades und den Biergarten, der direkt angegliedert ist, gepachtet. Der Biergarten hat bei schönem Wetter bereits seit dem Frühjahr geöffnet. Der Campingplatz auf dem Freibadgelände hat acht Stellplätze für Wohnmobile und zirka 20 Plätze für Zelte. 

Reservierungen sind bei Uwe Pimpl möglich, 0170 3118099.

Kocherfreibad Eintrittspreise

Eintrittskarten können im Freibad und im Bürgerbüro im Rathaus, Stuttgarter Straße 7, Künzelsau, gekauft werden.

Einzelkarten

Erwachsene 2,50 Euro
Kinder und Jugendliche, 0 bis 16 Jahre, Schüler,
Studenten, Schwerbeschädigte (ab 50 Prozent) 1,50 Euro

Saisonkarten

Erwachsene 25,00 Euro
Kinder und Jugendliche, 0 bis 16 Jahre, Schüler,
Studenten, Schwerbeschädigte (ab 50 Prozent) 20,00 Euro
Familien (ein oder zwei Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche, 0 bis 16 Jahre) 45,00 Euro

Öffnungszeiten bei Badewetter

Montag bis Freitag 13 bis 19 Uhr
Wochenende, Feiertage, Ferien 10 bis 19 Uhr

Während der Spielzeit von Theater im Fluss im Zeitraum vom 15. Juni
bis 16. Juli 2022 schließt das Kocherfreibad früher in der Regel um
18 Uhr. Auch das Beachvolleyballfeld kann dann nicht bespielt
werden. Die genauen Zeiten werden per Aushang vor Ort bekannt
gegeben.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




FC Bundestag ist Europameister

Die Fußballmannschaft der Bundestagsabgeordneten, der FC Bundestag hat am Wochenende im finnischen Lahti die inoffizielle Europameisterschaft gewonnen.

Kevin Leiser mit dabei

Kevin Leiser nach Ende des letzten Spiels der deutschen Mannschaft. Foto: Kevin Leiser

Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Kevin Leiser hat für den ersten Turniersieg seit 2011 gekämpft. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir standen hinten stabil und konnten auch mit der besten Offensive des Turniers überzeugen. Ich freue mich, dass wir den Pokal nun wieder mit in die Räumlichkeiten des Bundestages bringen können“, so Leiser.

Die Null muß stehen

Der FC Bundestag gewann beim jährlichen Vier-Länder-Turnier alle Spiele ohne Gegentor. Die Endergebnisse lauten: Deutschland-Finnland 1:0, Deutschland-Österreich 4:0 und Deutschland-Schweiz 3:0.

Pressemitteilung Kevin Leiser MdB

 




Staatsanwaltschaft und Polizei hüllen sich beim Obduktionsergebnis vorerst in Schweigen

Eine bleierne Stimmung liegt über dem kleinen Künzelsauer Teilort Belsenberg, das Mißtrauen gegenüber einem Menschen, den man nicht kennt, ist greifbar. Auf den Gassen des kleinen Orts ist kaum jemand zu sehen, die wenigen Menschen, die unterwegs sind, halten Abstand oder drehen sich weg.

Tote Frau noch nicht identifiziert

Grund dafür dürfte der mysteriöse Todesfall einer Frau sein, die am Dienstagabend, 24. Mai 2022, in einem Haus in Belsenberg aufgefunden wurde. Belsenberg ist so klein, dass jeder das Haus, in dem die Leiche gefunden wurde, und dessen Bewohner kennen dürfte. Die Polizei vermutet, dass es sich bei der Toten um eine 66-jährige Bewohnerin des Hauses handelt: „Eine Identifizierung steht jedoch noch aus“, teilt das Polizeipräsidium mit. Da die Leiche offenbar bereits längere Zeit gelegen hatte, sei es aufgrund des Zustands des Leichnams nicht leicht, eine eindeutige Identifizierung vorzunehmen.

Obduktionsergebnis liegt vor, wird aber vorläufig nicht veröffentlicht

Auf konkrete Nachfrage, ob inzwischen ein Verbrechen nachgewiesen ist, beruft sich die Sprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn auf „ermittlungstaktische Gründe“, aus denen sie noch keine weitere Auskunft geben möchte. Eine Obduktion sei aber zwischenzeitlich durchgeführt, auch über das Ergebnis der Obduktion will sie aus denselben Gründen noch nichts sagen.

Sonderkommission „Grube“ ermittelt mit 40 Personen

Das Haus, in dem die Leiche gefunden ist, ist von der Polizei abgesperrt und die Türen sind versiegelt. Foto: GSCHWÄTZ

Akribische Spurensicherungsarbeiten seien bereits durchgeführt, die Arbeit der Spurensicherung sei aber noch im Gange, rund 40 Mitarbeiter:innen seien momentan mit der Aufklärung des Falls beschäftigt. Der Name der Sonderkommission bezieht sich auf den Straßennamen des Fundortes – die Polizeisprecherin sagt explizit, dass die Leiche nicht etwa in einer Grube aufgefunden worden wäre.

Gerüchte im Umlauf

Am Briefkasten des Hauses ist ein Name wie mit dem Lineal gezogen durchgestrichen – ob es der Name der Toten ist? Da die Polizei noch nicht einmal mitteilt, ob überhaupt eine Straftat vorliegt, sprießen die Gerüchte. Manche Anwohner sind von einer Beziehungstat überzeugt. Dieser Schluß ist möglicherweise zu schnell: Es ist ja noch nicht einmal klar, ob überhaupt eine „Tat“ vorliegt.

Text: Matthias Lauterer




Wurde Frau Opfer eines Verbrechens?

Eine weibliche Leiche wurde am Dienstagabend, den 24. Mai 2022, im Künzelsauer Stadtteil Belsenberg aufgefunden. Das teilte die Polizei mit. Ein Zeuge meldete sich bei der Polizei, da er die Bewohnerin eines Hauses seit längerem nicht mehr gesehen hatte.

Einsatzkräfte des Polizeireviers Künzelsau fanden wenig später in dem Gebäudekomplex die Leiche einer Frau.

Da es Hinweise darauf gibt, dass die Tote Opfer eines Verbrechens geworden ist, hat die Polizei die Sonderkommission Grube eingerichtet, die die Ermittlungen aufgenommen hat.

Die genauen Hintergründe der Tat sind laut der Polizei derzeit noch völlig unklar. Spekulanten in Belsenberg sprechen von einem Gewaltverbrechen.

Die Polizei bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Heilbronn entgegen. Telefon: 07131/104 4444.




Einbrecher brechen Balkontüre auf

Einbrecher drangen am Montag, den 23. Mai 2022, in ein Wohnhaus in Künzelsau-Ohrenbach ein. Zwischen 7.45 Uhr und 19 Uhr begaben sich Unbekannte zu dem Gebäude im Binsenweg und hebelten an der Rückseite des Hauses eine Balkontüre auf, wie die Polizei am Dienstag, den 24. Mai 2022, mitteilte.

Die Einbrecher öffneten die Tür gewaltsam, wodurch das Glas zerbrach. Anschließend betraten sie das Haus. Ob die Täter etwas entwendet haben, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu dem Einbruch machen können oder in diesem Bereich eine verdächtige Wahrnehmung gemacht haben, sich beim Polizeirevier Künzelsau zu melden. Telefon: 07940/9400.