1

Staatsanwaltschaft und Polizei hüllen sich beim Obduktionsergebnis vorerst in Schweigen

Eine bleierne Stimmung liegt über dem kleinen Künzelsauer Teilort Belsenberg, das Mißtrauen gegenüber einem Menschen, den man nicht kennt, ist greifbar. Auf den Gassen des kleinen Orts ist kaum jemand zu sehen, die wenigen Menschen, die unterwegs sind, halten Abstand oder drehen sich weg.

Tote Frau noch nicht identifiziert

Grund dafür dürfte der mysteriöse Todesfall einer Frau sein, die am Dienstagabend, 24. Mai 2022, in einem Haus in Belsenberg aufgefunden wurde. Belsenberg ist so klein, dass jeder das Haus, in dem die Leiche gefunden wurde, und dessen Bewohner kennen dürfte. Die Polizei vermutet, dass es sich bei der Toten um eine 66-jährige Bewohnerin des Hauses handelt: „Eine Identifizierung steht jedoch noch aus“, teilt das Polizeipräsidium mit. Da die Leiche offenbar bereits längere Zeit gelegen hatte, sei es aufgrund des Zustands des Leichnams nicht leicht, eine eindeutige Identifizierung vorzunehmen.

Obduktionsergebnis liegt vor, wird aber vorläufig nicht veröffentlicht

Auf konkrete Nachfrage, ob inzwischen ein Verbrechen nachgewiesen ist, beruft sich die Sprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn auf „ermittlungstaktische Gründe“, aus denen sie noch keine weitere Auskunft geben möchte. Eine Obduktion sei aber zwischenzeitlich durchgeführt, auch über das Ergebnis der Obduktion will sie aus denselben Gründen noch nichts sagen.

Sonderkommission „Grube“ ermittelt mit 40 Personen

Das Haus, in dem die Leiche gefunden ist, ist von der Polizei abgesperrt und die Türen sind versiegelt. Foto: GSCHWÄTZ

Akribische Spurensicherungsarbeiten seien bereits durchgeführt, die Arbeit der Spurensicherung sei aber noch im Gange, rund 40 Mitarbeiter:innen seien momentan mit der Aufklärung des Falls beschäftigt. Der Name der Sonderkommission bezieht sich auf den Straßennamen des Fundortes – die Polizeisprecherin sagt explizit, dass die Leiche nicht etwa in einer Grube aufgefunden worden wäre.

Gerüchte im Umlauf

Am Briefkasten des Hauses ist ein Name wie mit dem Lineal gezogen durchgestrichen – ob es der Name der Toten ist? Da die Polizei noch nicht einmal mitteilt, ob überhaupt eine Straftat vorliegt, sprießen die Gerüchte. Manche Anwohner sind von einer Beziehungstat überzeugt. Dieser Schluß ist möglicherweise zu schnell: Es ist ja noch nicht einmal klar, ob überhaupt eine „Tat“ vorliegt.

Text: Matthias Lauterer




Wurde Frau Opfer eines Verbrechens?

Eine weibliche Leiche wurde am Dienstagabend, den 24. Mai 2022, im Künzelsauer Stadtteil Belsenberg aufgefunden. Das teilte die Polizei mit. Ein Zeuge meldete sich bei der Polizei, da er die Bewohnerin eines Hauses seit längerem nicht mehr gesehen hatte.

Einsatzkräfte des Polizeireviers Künzelsau fanden wenig später in dem Gebäudekomplex die Leiche einer Frau.

Da es Hinweise darauf gibt, dass die Tote Opfer eines Verbrechens geworden ist, hat die Polizei die Sonderkommission Grube eingerichtet, die die Ermittlungen aufgenommen hat.

Die genauen Hintergründe der Tat sind laut der Polizei derzeit noch völlig unklar. Spekulanten in Belsenberg sprechen von einem Gewaltverbrechen.

Die Polizei bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Heilbronn entgegen. Telefon: 07131/104 4444.




Einbrecher brechen Balkontüre auf

Einbrecher drangen am Montag, den 23. Mai 2022, in ein Wohnhaus in Künzelsau-Ohrenbach ein. Zwischen 7.45 Uhr und 19 Uhr begaben sich Unbekannte zu dem Gebäude im Binsenweg und hebelten an der Rückseite des Hauses eine Balkontüre auf, wie die Polizei am Dienstag, den 24. Mai 2022, mitteilte.

Die Einbrecher öffneten die Tür gewaltsam, wodurch das Glas zerbrach. Anschließend betraten sie das Haus. Ob die Täter etwas entwendet haben, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu dem Einbruch machen können oder in diesem Bereich eine verdächtige Wahrnehmung gemacht haben, sich beim Polizeirevier Künzelsau zu melden. Telefon: 07940/9400.




Neues Rückhaltebecken für Hochwasser und Starkregen in Amrichshausen

Anfang Juni beginnen die Bauarbeiten für den Neubau eines Hochwasserrückhaltebeckens in Amrichshausen. Voraussichtlich im Herbst 2022 wird das neue Rückhaltebecken fertig sein und auch die parallel vorgesehene Sanierung des Beckens in Berndshausen soll dann abgeschlossen sein.

Bauzeit voraussichtlich von Juni bis zum Herbst 2022

Die Stadtverwaltung Künzelsau hat für das gesamte Stadtgebiet mit allen Stadtteilen ein Starkregenrisikomanagement (SRRM) erarbeitet und setzt nun folgende Maßnahmen aus dem Handlungskonzept des SRRM um: Das Hochwasserrückhaltebecken Amrichshausen wird östlich des Ortes direkt am Deubach gebaut. Es dient zum einen der Reduzierung der Hochwassergefahr, zum anderen der Pufferung von Oberflächenabflüssen bei Starkregenereignissen.

Eingang der Verdolung des Deubachs. Foto: GSCHWÄTZ

Außerdem wird ein Einlaufbauwerk kurz vor der Einmündung des Heideweges in die Julius-Echter-Straße gebaut. Bisher mündet der bis dahin offene Deubach in eine Verdolung. Um die Leistungsfähigkeit der Verdolung aufrecht zu erhalten, wird an dem vorhandenen Einlauf ein Raumrechen angebracht. Der Rechen wird als Stahlbauteil an den vorhandenen Einlauf gesetzt.

Auch in Berndshausen wird gebaut

Außerdem wird das Hochwasserrückhaltebecken bei Berndshausen saniert. Die Dammhöhe des äußeren Beckens wird auf einer Länge von rund 50 Meter um rund 30 Zentimeter abgesenkt. Der Freibord des inneren Beckens wird mittels einer Blocksteinreihe um bis zu 80 Zentimeter erhöht. Die Kosten für die Arbeiten betragen rund 430.000 Euro. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Schwarz aus Stachenhausen. Die Baubegleitung übernimmt das Ingenieurbüro BIT Ingenieure AG aus Heilbronn. Sperrungen innerhalb der öffentlichen Zuwegungen im Bereich der Baumaßnahmen werden auf ein Minimum begrenzt. Vollsperrungen sind nur am anliegenden Feldweg beim Hochwasserrückhaltebecken Amrichshausen und an den Dammwegen des inneren und äußeren Beckens Berndshausen notwendig. Die Stadtverwaltung Künzelsau bittet die Anlieger der landwirtschaftlichen Flächen, Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Urlaub auf der Schiene: das 9€-Ticket kommt

Bundestag und Bundesrat haben es beschlossen: In den Monaten Juni, Juli und August wird es möglich sein, den Öffentlichen Personennahverkehr im gesamten Bundesgebiet mit einem einheitlichen Ticket, welches für neun Euro pro Monat erhältlich ist, zu nutzen. Das Ticket gilt während dieser Zeit in allen Nahverkehrsverbünden, also auch in den Zügen der Eisenbahnbetreiber, sofern diese dem Nahverkehr angehören.

Die Deutsche Bahn informiert:

  • Das 9-Euro-Ticket kann bundesweit auf allen Strecken und in allen Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für beliebig viele Fahrten genutzt werden.
  • Das Ticket ist nicht in den Zügen des Fernverkehrs (z.B. IC, EC, ICE) und in Fernbussen gültig.
  • Die Fahrradmitnahme ist nicht generell im 9-Euro-Ticket inkludiert. Grundsätzlich gelten die kostenpflichtigen Mitnahmeregelungen der teilnehmenden Verkehrsverbünde.
  • Bitte beachten Sie: Von Juni bis August werden die Züge sehr voll werden, daher kann die Mitnahme Ihres Fahrrads nicht garantiert werden.
  • Für Hunde kann grundsätzlich kein 9-Euro-Ticket erworben werden. Hunde können aber, wie sonst üblich, gemäß der regulären Tarifbestimmungen, je nach Verbund ggf. mit einem separaten Ticket, mitgenommen werden. Dies gilt auch für Blinden- und Assistenzhunde, hier gelten, die bestehenden Regelungen weiter.

Besonders leicht macht es der NVH

Das Ticket ist ab dem 23. Mai 2022 im Verkauf, genutzt werden kann es aber erst ab dem 01. Juni. Besonders einfach macht es dabei der NVH seinen Fahrgästen: Das Ticket kann direkt beim Einsteigen in den Bus gelöst werden. Aber auch im Kundencenter in Künzelsau und im Moritz in Öhringen kann das Ticket erworben werden.

Chance für den Nahverkehr

Ziel der Bundesregierung ist primär, mit diesem Ticket vielen Menschen ein Schnupperangebot zu machen, das Auto einfach mal stehenzulassen und mit dem ÖPNV zur Arbeit oder zum Einkauf zu pendeln. Viele Menschen haben mit dem Ticket aber ganz anderes im Sinn: Sie planen Ausflüge in der näheren Umgebung. Andere organisieren Reisen quer durch die Bundesrepublik, die sie ausschließlich mit Nahverkehrsmitteln durchführen wollen. Einige touristische Ziele, etwa die Insel Sylt, stehen dem befürchteten Ansturm höchst skeptisch gegenüber. Andere Ziele rechnen mit einem positiven Effekt auf die Übernachtungszahlen.

BW-Verkehrsminister Hermann ist nicht nur begeistert

„Das Neun-Euro-Ticket ist eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance, neue Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen. Wir haben die Hoffnung, dass es eine wirksame Werbemaßnahme zum Umsteigen vom Auto und zum Einsteigen in den öffentlichen Verkehr ist.“ Deshalb habe Baden-Württemberg der entsprechenden Gesetzesänderung zugestimmt. Minister Hermann erklärte: „Wir müssen aber auch auf die Risiken hinweisen. Denn es kann auch abschreckend wirken, wenn Menschen, die zum ersten Mal den ÖPNV nutzen, am Bahnsteig stehen und nicht mitgenommen werden, weil der Zug schon voll ist.“

Begleitende Massnahmen fehlen

Minister Hermann spricht einen wichtigen Punkt an: Zumindest in den größeren Städten ist der ÖPNV in den Stoßzeiten bereits heute unterdimensioniert. Ob man potentielle „Neukunden“ von den Vorteilen des ÖPNV überzeugt, wenn sie sich wie die Sardinen in überfüllte Busse und Bahnen zwängen müssen? Auf der anderen Seite war die Planung dieses Tickets lange bekannt – auch das Verkehrsministerium in Stuttgart hätte Massnahmen treffen können, beispielsweise die Verstärkung einiger Linien. Aus Hermanns Aussagen mag man herauslesen, dass er von den Chancen, die der ÖPNV den Menschen, aber vor allem auch den Kommunen bieten kann, nicht wirklich überzeugt ist.

Idealer Zeitpunkt für Verkehrsbefragungen

Dringend nötig wäre es auch, die „Neukunden“ der ÖPNV-Anbieter nach ihren Erfahrungen und ihren Anforderungen zu befragen. Die Gelegenheit wäre günstig, denn niemals zuvor hatte man die Chance, zielgerichtet mit denjenigen Menschen zu reden, die den ÖPNV prinzipiell als Alternative zum Auto ins Auge fassen und ihn konkret ausprobieren. Die Erkenntnisse aus solchen Befragungen könnten, insbesondere auf dem Land, ganz neue Erkenntnisse über Verkehrsströme ergeben, die zu einer Verbesserung des Angebots führen könnten. Darüber, dass derartige Befragungen von den Verkehrsanbietern großflächig und eventuell mit finanzieller Unterstützung des Landes oder Bundes durchgeführt werden, ist bisher nichts zu lesen.

GSCHWÄTZ probierts aus

GSCHWÄTZ wird das 9€-Ticket ausprobieren: Sowohl innerhalb des NVH als auch in der weiteren Region werden wir das Ticket gezielt nutzen und über die Erfahrungen mit dem Ticket und über Erlebnisse während der Fahrten berichten.

Text: Matthias Lauterer




Ukraine-Flüchtlinge suchen weiterhin Kleidung

Auch weiterhin suchen geflüchtete Ukrainer:innen Kleidung. Momentan werden besonders gesucht:

Frauenkleidung in den Größen 38/40/42/44/46
Schuhe in den Größen 38/39

Die Kleidung kann nach vorheriger Terminabsprache via WhatsApp: 0172/68 78 474 in der Redaktion GSCHWÄTZ in der Gaisbacher Strasse 4 in Künzelsau abgegeben werden.

 




Sounds of Hall 2022 – Mark Forster in Schwäbisch Hall

Schon vor zwei Jahren haben wir uns die Frage gestellt Wie klingt eigentlich
Schwäbisch Hall? und nun können wir mit etwas Verspätung endlich die Antwort liefern! Das neue Open Air „Sounds of Hall” feiert Premiere auf dem Open Air Gelände rund um die „Kantine 26“, und das mit keinem geringeren als Mark Forster. Einige wenige Tickets sind sogar noch verfügbar.

Ein Event in Hall etablieren

„Mir ist es wichtig in Hall ein Event zu etablieren, das die Region bereichert und für Jung und Alt interessanter macht. Unser Ziel ist es, Menschen zusammen zu bringen, die gemeinsam das musikalische Angebot in unserer schönen Region genießen.“ so „Sounds of Hall“ Initiator Fabian Kerscher.

„Es wird gut, sowieso!“

Am Sonntag, dem 10.07.2022 begrüßen wir Mark Forster in Schwäbisch Hall. Er ist das wahrscheinlich sympathischste, was die deutsche Musikszene zu bieten hat. Tausende Fans begeisterte Mark Forster bereits auf seinen Tourneen, jetzt geht er wieder auf große Liebe Open Air 2022 Tour. Mit im Gepäck, seine größten Hits und vieles mehr. Also, Texte auswendig lernen und dann ganz laut mitsingen! „Es wird gut, sowieso!“

Wir freuen uns schon jetzt, auf eine unvergessliche erste Ausgabe des Sounds of Hall, mit einem großartigen Künstler und einem noch schöneren Konzert, dank längerer Vorfreude!

Danke für die Geduld

An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich für die Geduld und das Verständnis der Fans und die Unterstützung unserer Besucher und Partner bedanken.
Von Sa, 11.07.2020 und Sa, 17.07.2021 verschoben auf Sonntag, 10.07.2022
Alle gekauften Tickets behalten für die Nachholtermine ihre Gültigkeit. Ebenso bleiben Einlass und Beginn wie auf der Karte kommuniziert bestehen.
Tickets und weiteren Informationen gibt es auf unserer Homepage www.soundsofhall.de und unseren Social Media Kanälen www.facebook.com/soundsofhallevent und
www.instagram.com/soundsofhall nachzulesen.

Pressemtteilung „Sounds of Hall“




Künzelsau bald die erste Sternenstadt Baden-Württembergs?

Nachhaltigkeit, Fairtrade, Klima- und Umweltschutz dafür steht Künzelsau. Da liegt es nahe, dass das Thema Lichtverschmutzung und Artenschutz eine weitere große Rolle spielen wird. „Künzelsau hat gute Voraussetzungen den offiziellen Titel Sternenstadt verliehen zu bekommen“, sagte Dr. Andreas Hänel, der Leiter der deutschen Fachgruppe Dark Sky im Auftaktgespräch für die Zertifizierung mit Bürgermeister Stefan Neumann.

Schutz der Nacht

Die IDA – International Dark-Sky Association, mit Sitz in den USA, hat eine Auszeichnung für Städte ins Leben gerufen, um den Sternenhimmel wieder sichtbar werden zu lassen. Die Auszeichnung Sternenstadt wird an jene Gemeinden und Orte verliehen, die sich mit konkreten Maßnahmen für den Schutz der Nacht und zum Schutz nachtaktiver Insekten engagieren. Falsches und fehl gerichtetes Kunstlicht verursachen „Lichtmüll“. Straßenbeleuchtungen, Werbeflächen, Gartenbeleuchtung und Schaufenster hellen den nächtlichen Himmel auf und sind dafür verantwortlich, dass wir die Sterne nicht mehr sehen.

Schutz nachtaktiver Insekten

Das Resultat daraus ist, dass nachtaktive Insekten Nacht für Nacht zu Millionen Arten vom Kunstlicht angezogen werden und sich vor Erschöpfung tot fliegen. Auch wir Menschen erhalten die Dunkelheit in unseren Wohnungen zurück und schlafen besser, ohne auf dem Komfort von Straßenbeleuchtung verzichten zu müssen. Um nur ein paar Effekte zu beschreiben.

„Damit Künzelsau die Auszeichnung erhält und die erste Sternstadt in Baden-Württemberg wird, haben wir zur fachlichen Unterstützung das Stuttgarter Lichtplanungsbüro Frank Nowicki GmbH engagiert“, so Bürgermeister Stefan Neumann.

Richtige Farbtemperatur

Das Lichtplanungsbüro Nowicki plant nun in allen Straßenzügen gemäß deren Anforderungen unter anderem die richtige Farbtemperatur (Kelvin) und Lichtstärke (Lumen) der Stadt- und Straßenbeleuchtung. Daraus resultierend entsteht eine Lichtleitlinie auch in enger Abstimmung mit dem Astronomen und Physiker Dr. Hänel.

Die Zertifizierung ist bereits eingeleitet und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da die Umrüstung der Straßen- und Stadtbeleuchtung allein nicht ausreichen wird, um den Richtlinien der IDA gerecht zu werden. Hier ist auch notwendig über Bewusstseinsbildung die Einwohnerinnen und Einwohnern sowie private Unternehmen zum aktiven Handeln zu motivieren.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Nackte 30-Jährige ruft in Künzelsau um Hilfe

In der Nacht auf Freitag, den 20. Mai 2022, war eine betrunkene Frau vollkommen nackt in Künzelsau unterwegs. Das teilte die Polizei mit. Gegen 1 Uhr riefen Anwohner:innen die Polizei, da die Frau nackt auf dem Kirchplatz umherlief und um Hilfe schrie. Die alarmierte die Polizei und kümmerte sich um die Frau. Da die Umstände des Vorfalls zu diesem Zeitpunkt völlig unklar waren und sich die Frau an nichts erinnern konnte, wurde sie zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gibt es keine Erkenntnisse auf eine Straftat zum Nachteil der Frau. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab mehr als 3,4 Promille, weshalb sie zum eigenen Schutz ihren Rausch in der Gewahrsamszelle des Polizeireviers ausnüchtern musste.




Schulwerbung kommt in Fahrt

Die Gewerbliche Schule Künzelsau und die Karoline-Breitinger-Schule werben von nun an mit großformatig beschrifteten Linienbussen des Nahverkehr Hohenlohekreis für ihre Einrichtungen. Beide Schulen in der Trägerschaft des Hohenlohekreises stellen auf den Seitenflächen der Busse ihre jeweils typischen Bildungsgänge vor und bringen sie ins Blickfeld ihrer jungen Zielgruppe: der Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Kreis, die die Linienbusse überwiegend nutzen.

Linien von Öhringen und Krautheim nach Künzelsau

Der Bus der Karoline-Breitinger-Schule wirbt insbesondere für die vielfältigen Bildungsangebote im Bereich Hauswirtschaft und Pflege und ist zwischen Öhringen und Künzelsau unterwegs. Der Bus mit der Werbung der Gewerblichen Schule fährt auf der Linie von Krautheim über Mulfingen in die Kreisstadt. Die leuchtenden Farben und das junge Design sollen auf das Technische Gymnasium mit dem Schwerpunkt Technik und Management aufmerksam machen.

Werbung wird fünf Jahre zu sehen sein

Die beiden Busse werden für die nächsten fünf Jahre mit ihrer Werbebotschaft im Kreis unterwegs sein. Das positive ökologische Image des öffentlichen Nahverkehrs passt dabei ausgezeichnet zur Intention der Schulen.

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis