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Karrieretag Familienunternehmen: Noch wenige Plätze frei

Deutschlands führende Familienunternehmen wie Festo, Kärcher oder TRUMPF treffen im Carmen Würth Forum in Künzelsau auf junge Talente und berufserfahrene Kandidatinnen und Kandidaten. Bei der Karrieremesse können Interessierte direkt mit den ausstellenden deutschen Familienunternehmen über individuelle Karriereperspektiven sprechen. Angesprochen werden Absolventinnen und Absolventen sowie berufserfahrene Kandidatinnen und Kandidaten aller Fachrichtungen, insbesondere Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler.

Zum „Karrieretag Familienunternehmen“ werden nur akkreditierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen.

Bewerbungen noch möglich

Jetzt online bewerben auf: www.karrieretag-familienunternehmen.de

Pressemitteilung WÜRTH




Und mit jedem Bahnhof wird es voller, bis der Zugführer durchsagt, dass es zu voll ist und der Zug nicht weiterfahren kann, wenn sich nicht einige Fahrgäste erbarmen und aussteigen

Samstag vormittag, den 04. Mai 2022, kurz vor acht Uhr am Bahnhof Hessental. Der Bahnsteig ist gut gefüllt, alle schauen nach links, ob der Zug von Stuttgart nach Nürnberg nicht bald kommt. Manche sind mit schwerem Gepäck und mit der ganzen Familie unterwegs. Es herrscht eine freundliche Atmosphäre, jemand warnt uns vor Scherben auf der Treppe zur Unterführung.

In loser Folge berichtet GSCHWÄTZ-Redakteur Matthias Lauterer über seine Erlebnisse beim Reisen mit dem 9€-Ticket. Im Zentrum sollen dabei die Menschen stehen, die ihm begegnen, aber auch seine ganz subjektiven Eindrücke und die kleinen Splitter am Wegesrand.

 

Der Bahnhof in Hessental ist bunt geworden. Foto: GSCHWÄTZ

Trinkwasser gibt es hier nicht mehr. Foto: GSCHWÄTZ

Ausgequetschtes Wortspiel: Das 9€-Ticket in vollen Zügen genießen

Und dann kommt der gelbe Zug in Sicht – und beim Einfahren werden die Gesichter der Wartenden länger und länger: Der Zug ist ja schon voll. Sitzplätze sind nicht mehr zu erwarten. Der Zug ist wirklich voll, selbst beim Stehen findet nicht mehr jeder einen Halt. Die Idee, nach Nürnberg zu fahren, hatten wohl auch andere – kein Wunder: an diesem Wochenende findet in Nürnberg auch das Festival „Rock im Park“ statt.

Aber, so die trügerische Hoffnung: In Crailsheim werden bestimmt viele aussteigen. Weit gefehlt: Immerhin, es steigen drei Fahrradfahrer aus, wir ergattern zumindest einen Klappsitz. Und mit jedem Bahnhof wird es voller, bis der Zugführer durchsagt, dass es zu voll ist und der Zug nicht weiterfahren kann, wenn sich nicht einige Fahrgäste erbarmen und aussteigen. Nach ein paar Minuten geht es weiter.

Ein alter Liedtext von Mike Krüger kommt in den Sinn: „Und wenn man richtig was erleben will, dann darf man nicht sparn, dann muss man Samstag fahrn, wenn alle fahrn.“ Er sang damals ironisch vom Vergnügen des Ferienstaus auf der Autobahn.

Mitreisende beobachten kann auch Spaß machen

Gespräche mit Mitreisenden kommen nicht in Gang, jeder ist mit sich selber und seinem Gleichgewicht beschäftigt. Aber das Beobachten der Fahrgäste ist auch amüsant:
Die Gruppe junger Männer, die über den ganzen Wagen verstreut ist, läßt Bier durch den Waggon weiterreichen. Alle sind freundlich und hilfsbereit, aber die freundlichen Menschen kriegen nichts ab. Nur einer nimmt sich wohl seinen Teil, denn plötzlich gibts Gelächter und von weiter vorne brüllt einer: „Der hods klaut!“. Kein Problem, eine neue Flasche geht auf die Reise, es ist noch genug da. Zumindest für die Gruppe.
Oder die in diesem Umfeld etwas deplatziert wirkende Frau um die 50, gestylt, mit schickem Kamelhaarmantel, darunter modisch-zerfetzte eng anliegende Hosen, und den überlangen grünen Fingernägeln. Sie versucht zu telefonieren, aber in der fränkischen Landschaft findet sie kein Netz. Das SMS-Schreiben bereitet ihr sichtlich Schwierigkeiten, die Fingernägel stören doch erheblich. Wer schön sein will, muss leiden, sagt das Sprichwort.
Interessante Gespräche ergeben sich erst in der Stadt:

Rose und Bill aus Indiana

Rose und Bill aus Indiana. Foto: GSCHWÄTZ

Beim Kaffeetrinken auf dem Hauptmarkt, fragt ein älterer Herr, ob er sich auf einen freien Stuhl setzen darf. Es ist Bill aus Indiana, seine Frau Rose kauft derweil am benachbarten Stand schonmal ein Crêpe. Sie erzählen, dass sie mit einer Flußkreuzfahrt unterwegs sind. Bill schwelgt in Jugenderinnerungen und berichtet davon, dass er in seiner Jugend mit seinem Vater schon einmal in Nürnberg war. Die beiden teilen sich mit Genuß das Crêpe mit Schokocreme, immer wieder findet der Pappteller den Weg von ihm zu ihr und zurück. Sie strahlen innere Zufriedenheit aus. Man wird traurig, wenn man sich überlegt, ob es wohl ihre letzte große gemeinsame Reise sein wird? Wie alt sie sind, sagen sie nicht – nur soviel: Sie sind seit 65 Jahren verheiratet.

Der Nachtzug von Helsinki

Als ich ihm vom übervollen Zug erzähle, kann Bill das noch toppen: Er berichtet von einem Nachtzug aus Helsinki, in dem er schlafen wollte – aber die ganze Zeit stehen mußte. Dass es sowas wie ein 9€-Ticket gibt, erstaunt ihn – von so etwas habe er noch nie gehört.

Die beiden können nicht mehr allen Unternehmungen der Gruppe folgen, zwischendurch kommt der Reiseleiter und stimmt mit ihnen ab, dass er sie nachher hier zum Mittagessen abholen wird, nachdem die Gruppe noch etwas besichtigt hat. Wir können weiterplaudern.

Ob ich zum Abschluß ein Bild machen darf, fürs GSCHWÄTZ? Aber natürlich, die Tochter sei schließlich auch Journalistin, in Detroit. Und wieder kommt Bill ins Erzählen: Da wollte die Tochter zwar nie hin, aber nun sei sie da und es gefalle ihr gut.

Später sehen wir die beiden noch einmal aus der Entfernung, als sie mühsam die Treppen zu einem Restaurant steigen. Es bereitet ihnen Mühe, aber sie machen immer noch denselben zufriedenen Eindruck.

Nürnberg – Stadt der Gegensätze

Auffällig in Nürnberg sind die sozialen Gegensätze. Immer wieder sind Bettler zu sehen, liegen Menschen auf Parkbänken und versuchen zu schlafen, ihre Habseligkeiten neben sich. Direkt nebenan sind Kaufhäuser, teils aus dem hochpreisigen Segment, Cafés mit hippen Getränken. Der Kontrast scheint hier symbolhaft zusammenzugehören: Das Event liegt direkt neben der Armut.

Event und Armut liegen in der Nürnberger Innenstadt dicht beieinander. Foto: GSCHWÄTZ

 

In der gesamten Stadt betteln Menschen um Almosen. St. Klara. Foto: GSCHWÄTZ

Der Kontrast ist auch architektonisch das eigentliche Wahrzeichen Nürnbergs: Nachdem im zweiten Weltkrieg kaum ein Stein auf dem anderen blieb, sind in der Altstadt nur wenige Gebäude noch im Original erhalten. Stattdessen findet man ein Architekturgemisch, in dem alle Strömungen der Architektur seit den 50ern erkennbar sind – und man muss nicht alles schön finden, was damals gebaut wurde.

Das Nürnberger Rathaus ist ein typischer Verwaltungsbau aus den 50er Jahren, das Hotel links nimmt die Form eines mittelalterlichen Lagerhauses auf.  Foto: GSCHWÄTZ

The Brezn Concept Store. Ein hipper Glasbau. Foto: GSCHWÄTZ

Die Rückfahrt verläuft ereignislos

Als der Zug zur Rückfahrt in Nürnberg einläuft, steigen wir an der vordersten Tür ein und setzen uns in Fahrtrichtung. Was hinter uns los ist, sehen wir nicht. Erst beim Aussteigen in Hessental – der Zug war pünktlich! – merken wir, dass auch jetzt Menschen stehen mussten – wenn auch bei weitem nicht so viele wie auf der Hinfahrt.

Die Scherben auf den Stufen liegen immer noch.

Text: Matthias Lauterer

 




„Ihre verbrannte Leiche ficken, um sicherzustellen, dass sie tot ist“

„In einer Reihe von Texten sagte Depp, dass er Heard „verbrennen“ wolle und dass er „ihre verbrannte Leiche ficken“ würde, um „sicherzustellen, dass sie tot ist“. Oder: „Hoffentlich verwest die Leiche dieser Fotze im verdammten Kofferraum von einem Honda Civic.“
Hingegen wurden die Bilder von Heards Verletzungen als „Photoshop“ bezeichnet und ihre Aussagen mit Kotz-Emojis versehen. Die bissigen Kommentare haben schon eine verstummende Wirkung. Einige User haben bereits zu viel Angst, sich gegen Depp auszusprechen, weil sie nicht wollen, dass „seine Horde“ sie angreift.“ So schreibt es das Nachrichtenmagazin Stern in einem Online-Artikel am 04. Juni 2022 und ist damit eines der wenigern Medien, die nicht Amber Haerd als vermeintliche Verleumdungstäterin sehen, die lediglich Johnny Depps Ruf ruinieren wollte und nun zu Recht fast 10 Millionen Euro wegen Rufschädigung an ihn bezahlen soll.
Depp verklagt Haerd wegen angeblicher Rufschädigung
Was ist geschehen? Johnny Depp hat nun ein Gerichtsverfahren gegen seine Exfrau Amber Haerd gewonnen. Nachdem Amber Haerd über häusliche Gewalt im Rahmen eines Interview gesprochen hat, hat Johnny Depp Klage eingereicht, weil er seinen Ruf bedroht gesehen hat. Zwar hat Haerd seinen Namen in dem Interview nicht erwähnt, aber anhand der zeitlichen Aussagen könne anscheinend nur er damit gewesen sein.
Es steht Aussage gegen Aussage – Jury glaubt Johnny Depp mehr, das heißt aber nicht, dass Amber Haerd gelogen hat
Dies habe angeblich seine Karriere gekostet. Er verklagte Heard daraufhin auf 50 Millionen Euro, was an sich schon lächerlich ist, weil sie nicht mal seinen Namen genannt hat in dem besagten Interview. An dieser Stelle hätte die Klage bereits abgewiesen werden soll. Aber das Gegenteil trat ein: Die Jury stimmte am Ende mehrheitlich dafür, dass Johnny Depp das Opfer ist und Geld von Amber Haerd bekommt. Das Thema Rufschädigung wurde höher gewichtet als die Frage: Wo beginnt häusliche Gewalt?
Die große Frage: Wo beginnt häusliche Gewalt?
Amber Heard sah sich während ihres Verleumdungsprozesses gegen Ex-Mann Johnny Depp einer Flut von Hasskommentaren im Netz ausgesetzt. Doch dieser Umgang könnte neben Heard auch einer ganzen jungen Generation schaden: Nicht nur die Schauspielerin wurde im Stich gelassen, schreibt nun der Stern:

„Amber Heard wurde im Prozess gegen Johnny Depp für schuldig befunden. Die Jury verurteilte sie, 8,35 Millionen Dollar an ihren Ex-Mann zu zahlen. Doch während der Verleumdungsfall zwischen den beiden Schauspielern vor einem Gericht in Virginia verhandelt wurde, fand im Internet ein weiterer Prozess statt, bei dem das Urteil stark in Richtung Depp als „wahres Opfer“ tendierte. Wochenlang überschwemmten Memes und Reels, die Heard als „Lügnerin“, „Psychopathin“ und „Manipulatorin“ bezeichnen, die sozialen Medien. Sie machten sich über ihre Haare, ihr Outfit und ihre Mimik lustig und wünschten ihr manchmal sogar den Tod.

In den Kommentaren zu den Livestreams des Prozesses wurden Depps gewalttätige Texte heruntergespielt („lol Johnny“) und seine Anschuldigungen gewürdigt.

„Ich denke nicht, dass wir nur Amber Heard im Stich gelassen haben. Ich denke, wir haben alle Frauen im Stich gelassen, die geschlechtsspezifische Gewalt erfahren haben“, sagte Mandi Gray, Expertin für Geschlechtergerechtigkeit und Forscherin an der Universität von Calgary, gegenüber „Vice News„. Diese Aussage kann auch Farrah Khan gegenüber „Vice News“ bestätigen, sie ist Anwältin für Geschlechtergerechtigkeit: „Man braucht ein ganzes Dorf. Es geht nicht nur um die Person, die Schaden anrichtet, sondern auch um die Menschen in ihrem Umfeld, die dies ermöglichen, unterstützen und fördern.“

Missbrauchstäter klagen oft gegen ihre Opfer, um sie öffentlich zu demütigen

Beide haben auch darauf hingewiesen, dass Verleumdungsklagen sehr oft von Missbrauchstätern benutzt werden, um Überlebende weiter zu kontrollieren und zu zwingen. Gray, die das Phänomen untersucht hat, sagte, solche Gerichtsverfahren seien eine „Möglichkeit, Menschen, vor allem Frauen, öffentlich zu demütigen und Kontrolle zu gewinnen“. Das liegt zum Teil daran, dass man bei einer Klage einen großen Teil seines Lebens preisgeben muss: Textnachrichten zwischen Freunden und Familien, E-Mails und mehr, die dann vor Gericht untersucht werden. „Es ist ein sehr invasiver Prozess“, sagte Gray und fügte hinzu, dass die Täter durch die Einleitung von Verleumdungsklagen auch versuchen können, „das Blatt zu wenden“. „Dieser Fall ist nicht die Ausnahme. Er ist die Regel.“

Täter versuchen, das Blatt zu wenden und sich selbst als Opfer zu inszenieren

„Es ist ein Thema, das wir ernst nehmen sollten, denn dies ist eine der größten öffentlichen Fehlinformationskampagnen, die wir je über häusliche Gewalt gesehen haben“, sagte Khan. „Dieser Fall prägt das Bild, das junge Menschen von häuslicher Gewalt haben.“

Johnny Depp: Das sind die skurrilsten Momente des Gerichtsverfahrens




Schock: Junger Fahrer kommt mit seinem BMW 435d in den Gegenverkehr, entgegenkommende Fahrerin stirbt noch an Unfallstelle

Am Samstagabend, den 04. Juni 2022, gegen 23 Uhr, befuhr ein 23-Jähriger mit seinem BMW 435d die B19 von Künzelsau in Richtung Gaisbach. Im Bereich des dortigen zweispurigen Aufstieges wechselt der BMW-Fahrerauf den linken Fahrstreifen, um einen vor ihm fahrenden Pkw zu überholen. Im Verlauf des Überholvorgangs kommt dieser über die Fahrbahnmitte hinweg auf die Gegenspur. Hier prallt der BMW mit einem entgegenkommenden BMW 1er zusammen. Da die ungesicherte Unfallstelle im Kurvenbereich liegt, kann ein weiterer bergab fahrender Audi A3 nicht mehr rechtzeitig anhalten und fährt mit geringer Geschwindigkeit auf den BMW 1er auf.

Die 47-jährige Fahrerin des 1er BMW wird hierbei im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Im Verlauf der Rettungsmaßnahmen stirbt die Frau noch an der Unfallstelle.

Der Fahrer und Beifahrer des BMW 435d werden leicht verletzt. Der 31-jährige Fahrer des Audi bleibt unverletzt. Es enstand nach den derzeitigen Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von zirka 80.000 Euro.

Die B19 musste zur Unfallaufnahme in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Neben Kräften der Polizei waren der Rettungsdienst und der Notarzt sowie die Feuerwehr vor Ort.

Der Verkehrsdienst Weinsberg hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

 




Sperrung Ochsental – Mulfingen

Aufgrund von Baumaßnahmen ist die Verbindungsstrecke der K 2306 zwischen Mulfingen und Ochsental von Freitag, den 10. Juni 2022, bis einschließlich Montag, den 13. Juni 2022, voll gesperrt. Die Fahrbahndecken werden in diesem Abschnitt erneuert.

Die überörtliche Umleitung wird in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert und erfolgt von Simprechtshausen über Alkertshausen – Ettenhausen – Hirschbronn.

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




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70 Jahre Mitglied beim TSV Ingelfingen

101 Jahre TSV Ingelfingen! Mit Stolz kann der TSV Ingelfingen auf diese lange Vereinsgeschichte zurück schauen. Mit dem Lied „My Crazy Circus“ eröffnete die Moderatorin Judith Blaschka den Ehrungsabend des TSV Ingelfingen am 20. Mai und meinte mit einem Augenzwinkern, dass so ein Vereinsleben manchmal auch einem Zirkus gleicht. Einen kurzen Rückblick über 100 Jahre belebte und abwechslungsreiche Vereinsgeschichte gab der 2. Vorsitzende Konrad Schmetzer den rund 120 Gästen in der Ingelfinger Stadthalle. Weiter ging es auch schon mit den Akteuren in der Manege. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten 18 Personen, für 40 Jahre  28 Personen und für 50 Jahre 12 Personen die Vereinsehrennadel. Für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Helene Breyer, Hans Dörr, Hans Hermann, Erika Hofmann und Hermine Künast geehrt. Auf treue 70 Jahre Mitgliedschaft können Friedrich Gaufer und Fritz Hornung zurückschauen.

34 Mitglieder erhalten eine Ehrennadel

Ohne zahlreiche Helfer im Hintergrund funktioniert kein Verein. Um diesen Personen für ihr stetiges Engagement im Ehrenamt, sei es als Übungsleiter, Trainer, Gruppenleiter oder Funktionär zu danken, übergab der TSV die Leistungsnadel in Bronze an 20 Mitglieder, in Silber an 9 Mitglieder und in Gold an 5 Mitglieder.

Sportliche Erfolge trotz Corona

Über sportliche Erfolge konnten sich trotz Corona einige Gruppen des TSV freuen. Den Tennis Damen 50 gelang der Aufstieg in die  Bezirksstaffel 1. Beim Deutschland Cup DTB Dance wurde die Jazztanzgruppe „Out of Control“ Vizemeister. Die Fußball D-Jugend der Spielgemeinschaft Kupferzell/Gaisbach/Ingelfingen stand zum Ende der Vorrunde in der Bezirksstaffel auf dem 2. Platz und in der Qualimannschaft auf dem 1.Platz. Bei den Leichtathletik Franken-Einzelmeisterschaften erreichte Marius Braun im Weitsprung den 2. Platz und im Sprint über 100 m den 3. Platz.

Dass sie bereit sind für den nächsten Wettkampferfolg, zeigte im Anschluss die Jazztanzgruppe Dancing Stars I mit ihrem Tanz „Tinker Bell“ dem begeisterten Publikum.

Auch der Deutsche Turnerbund DTB und der Schwäbische Turnerbund STB verleihen Ehrennadeln für besonderes ehrenamtliches Engagement. Erwin Bergmann, Präsident des TSV Künzelsau und Vertreter beider Verbände, überreichte die STB Ehrennadel in Bronze an Gerlinde Schönberger, Bernd Rohrbach, Heike Wallner, Irmgard Helmstetter, Margitte Hock und Miriam Krug. Die DTB Ehrennadel erhielten Hildegard Bauer, Judith Blaschka und Susanne Stier. Auch dem TSV Ingelfingen sprach er seine Glückwünsche zum 100-jährigen Jubiläum aus und überreichte auch im Namen des TSV Niedernhall ein Präsent.

Die Ehrungen im Namen des schwäbischen und des Deutschen Turnerbundes nahm Erwin Bergmann (r.) vor. Foto: TSV Ingelfingen

Mit einem unterhaltsamen Sketsch brachten Heike Wallner und Daniela Egner die Zuschauer zum Lachen. Homeoffice in der Trainingshose? Kein Problem, wenn die Bluse dazu passt. Sport in Corona Zeiten? Kein Problem, wenn die Speckröllchen trotzdem bleiben. Und das Beste an Corona? Man hat Zeit den Kleiderschrank auszumisten und die skurrilsten sportlichen Outfits der letzten Jahrzehnte zu finden.

Zum Ende des Abends wurden besondere Akteure in der Vereinsmanege auf die Bühne gebeten. Mit originellen Gegenständen, Liedern und den passenden Bildern wusste das Publikum jeweils sehr rasch wer gemeint war. Bei Fußball kommt einem Dieter Best in den Sinn, seit 40 Jahren leitet er die Abteilung Fußball AH. Theater und Büttenreden? Na klar, Rainer Hessenauer ist leidenschaftlicher Theaterspieler und begnadeter Büttenredner. Ein Kinderfahrrad mit Stützrädern? Auch der Abteilungsleiter der RADtreff und Initiator des Bergzeitfahrens Sattelkönig, Achim Bauer, hat mal klein angefangen. Eine Schürze und ein Kochlöffel? Mit viel Herzblut kocht Udo Schneider seit Jahrzehnten für den TSV, auch die Ski-Ausfahrt organisiert er seit vielen Jahren. Der 2. Vorsitzende Konrad Schmetzer bedankte sich in einer Ansprache für das herausragende Engagement für den Verein und sprach die Ehrenmitgliedschaft aus.

Neue Ehrenmitglieder: v.l. Achim Bauer, Rainer Hessenauer, Udo Schneider, Dieter Best, 2. Vorsitzender Konrad Schmetzer. Foto: TSV Ingelfingen

Der 1. Vorsitzende, Bernd Bauer, konnte aus gesundheitlichen Gründen leider am Ehrungsabend nicht teilnehmen. Auch für ihn hatte das Orga-Team eine besondere Ehrung vorbereitet. Seit 38 Jahren setzt er sich als 1. Vorsitzender für den TSV und die sportliche Entwicklung in Ingelfingen ein. Für sein beispielhaftes Wirken sprach ihm der TSV seinen Dank aus und übergab den Geschenkkorb an seine Frau Hildegard Bauer.

Häppchen, Sekt und nette Gespräche

Sportlich ging das Programm zu Ende. Judith Blaschka animierte das Publikum zu einer kleinen Tanzeinlage. Danach hatten sich die Zuschauer die leckeren Häppchen und einen Sekt verdient. Bei netten Gesprächen klang der unterhaltsame und kurzweilige Ehrungsabend aus.

Mitteilung TSV Ingelfingen




Jazztanzgruppe Out of Control qualifiziert sich für die deutsche Meisterschaft

Am 26. Mai fand die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft des STB und BTB in Lahr/Schwarzwald statt. Dabei war der Schwäbische Turnerbund mit sieben Mannschaften und der Badische Turnerbund mit zwei Mannschaften vertreten. Hohenlohe wurde im Rahmen des Landesturnfestes durch vier Mannschaften in der Kategorie 18+ repräsentiert: TSV Niedernhall (6. Platz), SV Mulfingen (5. Platz), TSV Weißbach (3. Platz) und TSV Ingelfingen (1.Platz).

Eine Choreografie um Kriegs- und Gewaltnachrichten

Die Gruppe Out of Control präsentierte eine moderne Tanzinterpretation, vertont durch die beiden Lieder „Where is the love“ von den Black Eyed Peas und „This place was a shelter“ von Ólafur Arnalds. Das ernste und zugleich sehr aktuelle Thema mit täglichen Nachrichten über Krieg und Gewalt vertanzen die Tänzerinnen in Ihrer Choreografie, um auf das Leid, die Wut und den Schmerz so vieler Menschen aufmerksam zu machen. Dabei stellen sie sich die Frage wo die Liebe geblieben ist und möchten mit Ihrem Tanz den Menschen Hoffnung schenken.

Hintere Reihe v.l.n.r.: Sabrina Gärtner, Anna-Lena Glock, Linda Broszio, Josephin Weigel, Sophia Mallon
Vordere Reihe v.l.n.r.: Elisabeth Groth, Delia Dirscherl, Julia Mezger. Foto: Out of Control

 

Getanzte Emotion überzeugt das Kampfgericht

Die Tänzerinnen überzeugten das Kampfgericht mit Synchronität, tänzerischer Vielfalt und ausdrucksstarken Emotionen. Diese Leistung wurde mit dem ersten Platz als Baden-Württembergischer Meister belohnt. Nun beginnen die Vorbereitungen auf den Deutschlandcup DTB Dance im Oktober in Röbel/Müritz.

Information der Gruppe „Out of Control“




DFB freut sich über Unterstützung von Würth

Der Deutsche Fußball-Bund und Würth, Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, werden ab Juni 2022 gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen starten. Würth wird im Rahmen der Zusammenarbeit Sichtbarkeiten bei Länderspielen der A-Nationalmannschaft der Herren, der Frauen-Nationalmannschaft sowie der U21 erlangen.

Amateurfussball ebenfalls im Fokus

Darüber hinaus streben die beiden den Ausbau und eine Vertiefung der Zusammenarbeit an. Hierbei soll besonders der Amateurfußball im Fokus stehen. Details hierzu folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

„Wir begrüßen Würth, ein weltweit bekanntes deutsches Unternehmen, das sich als verlässlicher Partner bereits seit Jahren im Sport verdient gemacht hat. Besonders freuen wir uns auf das Engagement im Amateurfußball, dessen Ausarbeitung in vollem Gange ist“, sagt Dr. Holger Blask, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb und Sprecher der DFB GmbH & Co. KG.

Würth seit 1991 im Fussball engagiert

„Bereits seit 1991 engagieren wir uns als Sponsor im Fußball. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir erstmalig den DFB aktiv unterstützen. Für diese Partnerschaft war es uns wichtig, unser Augenmerk nicht nur auf die Steigerung der Markenbekanntheit zu legen, sondern dass unser Engagement explizit auf den Breitensport und die Unterstützung der Vereine einzahlt. Gemeinsam möchten wir nun ein erfolgreiches Kapitel schreiben“, erklärt Fritz Hollweck, Leiter Sportsponsoring der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Pressemitteilung Würth




Leichenfund in Belsenberg: Tote Frau identifiziert, 24-jähriger in Untersuchungshaft

Polizei und Staatsanwaltschaft informieren über neue Entwicklungen im Fall der tot aufgefundenen Frau in Belsenberg:

Identifizierung erfolgreich

„Nach umfangreichen Maßnahmen konnte die Tote zwischenzeitlich sicher als die 66-jährige Bewohnerin des Mehrfamilienhauses, in dem der Leichnam gefunden wurde, identifiziert werden. “

Mutmaßlicher Täter in Untersuchungshaft

„Ein Tatverdächtiger wurde am Dienstag, den 31. Mai 2022, festgenommen. Der 24-Jährige wurde am 1. Juni 2022 einem Haftrichter des Amtsgerichts Schwäbisch Hall vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl wegen Totschlags und der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.“

Unter Verwendung einer Pressmitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Heilbronn.