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Vor 100 Jahren geschah das Unfassbare

Hindenburg ernennt Hitler zum Reichskanzler

Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg den damaligen NSDAP-„Führer“ Adolf Hitler zum deutschen Reichskanzler – eine Entscheidung mit Vorgeschichte und weitreichenden Folgen.

Das Foto zeigt Adolf Hitler als neuen Reichskanzler am 30. Januar 1933 nach der ersten Sitzung des Reichkabinetts in der Reichskanzlei in Berlin. (© Bundesarchiv)

die große Koalition zerbrach

Als Adolf Hitler im Januar 1933 zum Reichskanzler der Weimarer Republik ernannt wurde, hatte die junge Republik schon eine fast vierjährige Krisenphase in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft hinter sich. Ein maßgeblicher Motor eben dieser Phase war die Weltwirtschaftskrise von 1929. Vor allem die rasant ansteigende Arbeitslosigkeit war eine Herausforderung für demokratische Systeme weltweit. Die Krise destabilisierte auch die Weimarer Republik, die bereits zuvor von hohen Reparationsverpflichtungen des Versailler Vertrags und einem fehlendem Rückhalt in weiten Teilen der Gesellschaft belastet war.

Der Beginn: Die Regierungen regierten begannen, ohne parlamentarische Mehrheit zu regieren

1930 Interner Link:zerbrach die Große Koalition aus SPD, Deutscher Demokratischer Partei (DDP), Bayerischer Volkspartei (BVP), Deutscher Volkspartei (DVP) und Deutscher Zentrumspartei (Zentrum) am Streit über die Frage, ob die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung erhöht oder die Leistungen im Falle der Arbeitslosigkeit gekürzt werden sollten.

Instabile Kabinette und Notverordnungen

Nach dem Rücktritt der Regierung ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg nur wenige Tage später den Zentrumspolitiker Heinrich Brüning zum Reichskanzler und beauftragte ihn mit der Bildung eines neuen Kabinetts. Brünings Regierung, die ohne Verhandlungen der Parteien gebildet wurde, war die erste der sogenannten fünf Präsidialkabinette der Weimarer Republik. Damit wurden die Regierungen zwischen 1930 und 1933 bezeichnet, die mit Rückhalt des Reichspräsidenten, aber ohne und teils auch gegen die parlamentarische Mehrheit mittels Notverordnungen regierten. Das machte die Präsidialkabinette instabil – die Zeit bis 1933 war daher von einem Hin und Her zwischen Notverordnungen, deren Aufhebung durch das Parlament, mehrfachen Auflösungen des Reichstags und anschließenden Neuwahlen geprägt.

Die NSDAP erhielt immer mehr Simmen

Die NSDAP errang bei diesen Reichstagswahlen immer mehr Wählerstimmen. Die Reichstagswahl am 14. September 1930 brachte der NSDAP große Gewinne ein: Nach gerade einmal 2,6 Prozent der Wählerstimmen im Jahr 1928 kam sie nun auf 18,3 Prozent der Stimmen und stellte mit 107 Abgeordneten die zweitstärkste Fraktion nach der SPD im Reichstag.

Bei der Wahl am 31. Juli 1932 stimmten 37,4 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die NSDAP. Im neuen Reichstag war sie damit stärkste Kraft. Doch Hindenburg ernannte Hitler, NSDAP-Parteichef und Fraktionsführer, nicht zum Kanzler. Auf der Grundlage des Notverordnungsrechts blieb vorerst Reichskanzler Franz von Papen (Zentrumspartei) im Amt. Nach einem Misstrauensvotum des Parlaments gegen von Papen folgte am 6. November 1932 eine erneute Reichstagswahl.

Autoritärer Machterhalt

Die Nationalsozialisten verloren rund zwei Millionen Stimmen, stellten aber – bei gesunkener Wahlbeteiligung – mit 33,1 Prozent der Wählerstimmen erneut die stärkste Fraktion im Parlament. Nach der Wahl bot Hindenburg Hitler die Bildung einer parlamentarischen Mehrheitsregierung an. Der NSDAP-Vorsitzende forderte jedoch die Führung eines Präsidialkabinetts – Hindenburg verweigerte dies und ernannte daraufhin den parteilosen Kurt von Schleicher zum Reichskanzler. Doch auch diese Kanzlerschaft war nur von kurzer Dauer: Am 28. Januar 1933 trat von Schleicher zurück, er hatte den Rückhalt des Reichspräsidenten Hindenburgs verloren; seine Pläne für einen autoritären Machterhalt und zur Spaltung der NDSAP waren nicht aufgegangen.

Hindenburg ernannte Hitler zum Reichskanzler

Am 30. Januar 1933 war Hitler am Ziel: Hindenburg ernannte ihn zum Reichskanzler und löste den Reichstag erneut auf.

Hitlers Kalkül, bei den darauffolgenden Wahlen am 5. März die absolute Mehrheit zu erlangen, ging zwar nicht auf, die Zugewinne für die NSDAP aber waren enorm: 43,9 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die NSDAP. Diese war zwar zunächst auf eine Koalition mit der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) angewiesen, auf ihrem Weg zur endgültigen Aushöhlung der Weimarer Demokratie aber nicht mehr aufzuhalten. Gewaltenteilung, Rechtsstaat und parlamentarische Demokratie wurden nach und nach abgeschafft.

Im August 1934 ließ sich Hitler als „Führer“ bestätigen

Nur eineinhalb Jahre später haben unter anderem Parteienverbote, die Auflösung der Länderparlamente, die Zerschlagung der Gewerkschaften, Gleichschaltung der Verbände und die Aushebelung von Grundrechten die NS-Diktatur zementiert. Im August 1934 ließ sich Hitler offiziell als „Führer und Reichskanzler“ bestätigen, der fortan die Ämter des Staatsoberhaupts, Regierungschefs, Oberbefehlshabers und Obersten Gerichtsherrs diktatorisch in sich vereint.




Wird die AfD 23. Februar stärkste Kraft in Deutschland?

Es gibt zahlreiche Umfragen zur Bundestagswahl in Deutschland am 23. Februar 2025. Aber alle stellen derzeit fest: Nach der Bluttat in Aschaffenburg legt die AfD noch einmal sprunghaft zu und verbessert ihren beständigen Aufwärtstrend und legt teilweise um bis zu vier Prozent zu.

„Dann hilft das nur der AfD“

So kommt die AfD derzeit bei YouGov bereits auf 23 Prozent, die CDU auf 29.

Auf Anfrage des Handelsblatts geht Forsa-Chef Manfred Güllner davon aus, dass die AfD „kurzfristig zulegen“ könnte. Er meint, die anderen Parteien würden einen Fehler machen, wenn man sich nun nur noch mit dem Thema Migration beschäftigt. Wenn das passiere, „dann hilft das nur der AfD“.

Zuwanderung für viele Deutsche derzeit anscheinend wichtigstes Thema

Tatsächlich sehen die Deutschen in einer aktuellen Umfrage von Statista das Thema Zuwanderung / Flüchtlingsdebatte als derzeit wichtigstes und drängendstes Thema für das Jahr 2025 – gefolgt von den Punkten Wirtschaft, Krieg, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit.

INSA- Chef Hermann Binkert geht von einem maximalen Wählerpotenzial der AfD von gut 25 Prozent bei der Bundestagswahl aus. Das werde sich auch durch Ereignisse wie in Aschaffenburg „nicht gravierend ändern“, so seine Einschätzung. Aber ob dem wirklich so ist? Förderlich für die AfD dürfte auch das TV-Duell zwischen Alice Weidel und Friedrich Merz werden, das nun für Februar angekündigt wurde. Rhetorisch kann außer Sahra Wagenknecht vermutlich am ehesten Friedrich Merz Weidel Paroli bieten. Habeck, Scholz und Baerbock wirken in direkten Debatten eher schwach.

Auch eine Minderheitsregierung wäre theoretisch möglich

Falls die AfD es schaffen sollte, tatsächlich zur stärksten Kraft in Deutschland gewählt zu werden, etwa mit 30 Prozent, bräuchte sie einen Koalitionspartner, um eine Mehrheitsregierung über 50 Prozent zu stellen. Derzeit sagen alle führenden Parteien, dass sie nicht mit der AfD koalieren werden. Das heißt aber nicht unbedingt, dass dann nochmal gewählt wird. Es könnte auch sein, dass die AfD eine Minderheitsregierung startet. Dann hätte sie zwar nicht die absolute Mehrheit im Bundestag, bräuchte dadurch bei allen Gesetzesvorhaben stets die Zustimmung der großen Opposition oder zumindest von zahlreichen Bundestagsabgeordneten anderer Parteien, um Gesetze zu beschließen, wäre aber zumindest an der Regierungsmacht.




Wenn Geld schwimmt

Weltweites Aufsehen erregte die Yacht von Reinhold Würth im Jahr 2017, als sein 85 Meter langes Schlachtschiff direkt vor der Freiheitsstatue in New York „parkte“ und sich unzählige Touristen aufregten, weil ihr Foto mit der Freiheitsstatue im Hintergrund auch die Yacht inkludierte und damit die schöne Foto-Erinnerung etwas „ruinierte“. Dabei ist die 150-Millionen-Dollar-Yacht doch eigentlich ganz ansehnlich.

Wir haben uns die Vibrant Curiosity einmal näher angeschaut – von außen und natürlich auch von innen.

207 „parkte“ die Yacht von Reinhold Würth zum Frust zahlreicher Touristen direkt vor der Freiheitsstaue in New York.

Die Yacht von außen.

Das Schiff kostet 150 Millionen Dollar.

Ein Blick von oben, der erahnen lässt, wie groß dieses Wasserspielzeug wirklich ist.

18 Gäste in neun Kabinen

Die Yacht kann 18 Gäste in 9 Kabinen unterbringen. Zudem ist Platz für eine 26-käpfige Besatzung in 13 Kabinen. Das macht zusammen 22 Kabinen – also quasi wie die Aida – nur in cozy.

Viele haben nicht mal in ihrem Haus ein solch luxuriöses Schlafzimmer.

Der Innenarchitekt und Designer hat auch mit den Fenstern ganze Arbeit geleistet.

Das Schiff wurde 2009 gebaut. Bauherr war Oceanco. Nuvolari Lenard war der Designer. Nicht nur der Anschaffungspreis, auch die jährlichen Betriebskosten lassen die Öhrchen schlackern. Immerhin zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar verschlingt das Wasserspielzeug jährlich.

Luxuriöses Interieur

Das Vibrant Curiosity verfügt über ein beeindruckendes Interieur, das von entworfen wurde Nuvolari Lenard und Azure Naval Architects.

Auch von den Privaträumen hat man die Möglichkeit, sich auf den Balkon zu setzen und die Landschaft um einen herum zu genießen.

Innen laden hochwertige, aber dennoch bequeme Möbel zum entspannten Verweilen ein.

Groß und trotzdem cozy. Hier kann man sich wohlfühlen.

Die Yacht verfügt über eine Reichweite von mehr als 4.000 Seemeilen und kann so weite Strecken ohne Auftanken zurücklegen. Die Vibrant Curiosity ist mit modernsten Navigations- und Kommunikationssystemen ausgestattet, was sie zu einem sicheren und zuverlässigen Schiff für lange Reisen macht.

Großer Swimmingpool zum Entspannen und Sonnenbaden

Eines der herausragenden Merkmale der Vibrant Curiosity ist ihre großes Schwimmbad. Der Pool befindet sich auf dem Hauptdeck und ist 7 Meter lang. Dieser beeindruckende Pool ist der perfekte Ort für Gäste zum Entspannen und Sonnenbaden, während sie die wunderschöne Aussicht auf das Meer genießen.

Einen schönen Ausblick genießt man auf Oberdeck, direkt daneben noch ein Jakuzzi zum Sonnenbaden.

Innen laden hochwertige, aber dennoch bequeme Möbel zum entspannten Verweilen ein.

Ein großer Swimmingpool ist einer von zahlreichen Highlights.

Die Beleuchtung der Yacht zieht alle Blicke auf sich.

Luxuserlebnis an Bord

Das Vibrant Curiosity wurde entwickelt, um seinen Gästen das ultimative Luxuserlebnis zu bieten. Der Innenraum der Yacht ist ein Meisterwerk des Designs und zeichnet sich durchweg durch hochwertige Materialien und Verarbeitung aus. Die Yacht verfügt über mehrere Lounges und Essbereiche, die den Gästen viel Platz zum Entspannen und geselligen Beisammensein bieten. Die Vibrant Curiosity verfügt außerdem über ein voll ausgestattetes Fitnessstudio, ein Spa und eine Sauna, sodass Gäste während ihres Aufenthalts an Bord in Form bleiben und entspannen können.

Eine Reihe von Wasserspielzeugen und -geräten für die Gäste

Zusätzlich zu seinem beeindruckenden Interieur und seinen Annehmlichkeiten verfügt die Vibrant Curiosity auch über eine Reihe von Wasserspielzeugen und -geräten, die die Gäste genießen können. Die Yacht verfügt über eine Tender-Garage, in der eine Reihe von Wasserfahrzeugen untergebracht sind, darunter Jetskis, Kajaks und Paddleboards. Gäste können außerdem an einigen der schönsten Orte der Welt schnorcheln und tauchen.

Ein Meisterwerk des Yachtdesigns und der Yachttechnik

Ihr Der Wert beträgt $150 Millionen. Ihr Die jährlichen Betriebskosten liegen bei etwa $15 Millionen. Der Preis einer Yacht kann stark variieren und hängt von einer Reihe von Faktoren ab, darunter der Größe, dem Alter und dem Luxusniveau der Yacht sowie den Kosten für die bei ihrem Bau verwendeten Materialien und Technologien.

Oceanco ist ein Hersteller von Luxusyachten mit Sitz in Alblasserdam, Niederlande. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet und hat sich zu einem der angesehensten Yachtbauer der Welt entwickelt. Das Unternehmen ist auf den Bau maßgeschneiderter Luxus-Motoryachten mit einer Länge von 80 bis über 300 Fuß spezialisiert. Oceanco Yachten sind für ihre außergewöhnliche Handwerkskunst, ihr innovatives Design und den Einsatz fortschrittlicher Technologie bekannt. Das Unternehmen beschäftigt ein Team erfahrener Designer, Ingenieure und Schiffbauer, die zusammenarbeiten, um Yachten zu schaffen, die nicht nur schön, sondern auch hochfunktionell und effizient sind. Zu den bemerkenswerten Projekten gehören Jeff Bezos‚ Yacht KORUBravo Eugenia, Und Seven Seas.

Nuvolari Lenard

Nuvolari Lenard ist ein italienisches Architektur- und Designbüro, das 1998 von Partnern gegründet wurde Carlo Nuvolari Und Dan Lenard. Das Unternehmen ist für den Entwurf von Luxusyachten, Superyachten und Megayachten sowie Privatjets und Villen bekannt. Sie haben mit vielen namhaften Werften und Yachtbauern zusammengearbeitet, wie z LürssenOceanco, und Palmer Johnson. Ihre Designs zeichnen sich durch den Fokus auf klare Linien, Minimalismus und die Verwendung hochwertiger Materialien aus. Sie legen bei ihren Projekten auch großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung. Zu den bemerkenswerten Projekten gehören die Lürssen AHPO, Die Lürssen NORD, und das Oceanco Bravo Eugenia.

 




Scholz: Merz‘ 5-Punkte-Plan „gesetzlich nicht umsetzbar“…ähhh…wir denken zurück an die Drölftausend Coronaverordnungen

Nach dem Messerangriff von Aschaffenburg, bei der ein Afghane – vermutlich unter Drogeneinfluss – zwei Menschen tödlich verletzt – ein zweijähriger Junge und ein Mann. Drei Menschen erleiden teils schwere Verletzungen, zieht nun Friedrich Merz einen 5-Punkte-Plan aus seiner Aktentasche. Unter anderem sagt er, sobald er Kanzler sei, werde es wieder Grenzkontrollen an deutschen Grenzen geben Und: Nur Menschen, die sich ausweisen können, dürfen einreisen.

Wo haben Scholz und Habeck in den vergangenen fünf Jahren gelebt?

Daraufhin meldet sich der Kanzlerkandidat der Grünen, Robert Habeck zu Wort wie auch der SPD-Kanzlerkandidat und aktuelle Bundeskanzler Olaf Scholz. Sie verweisen auf aktuelle deutsche und EU-Gesetze, mit denen derartige Pläne von Merz gar nicht umsetzbar seien.

GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann fragt sich in ihrem aktuellen Video: Wo haben Scholz und Habeck in den vergangenen fünf Jahren gelebt? Immerhin wurden während der Coronapandemie zahlreiche Gesetze aus den Angeln gehoben und Notverordnungen verlassen. Maskenpflicht, Kontaktverbot, Shut-Downs. Wer erinnert sich nicht?

 

Danach ist Deutschland irgendwie in den Ukraine-Krieg gestolpert – und zwar mit allem, was wir so auffahren können: Panzer, Munition, Man-Power, Geld. Laut dem Nachrichtenportal Springer kostete der Ukrainekrieg die deutsche Wirtschaft allein im Jahr 2023 175 Milliarden Euro.

Woher das Geld nehmen, wenn nicht stehlen?

Woher das Geld nehmen, wenn nicht stehlen? Keiner weiß so genau, woher die Milliarden kommen, die die Bundesrepublik auf einmal locker machen kann – Geld, das jahrelang anscheinend nicht da war, wenn es um die Versorgung der Krankenhäuser, Altenheime, Schulen und der Ausbau maroder Straßen und Brücken ging.

Scholz: Merz‘ 5-Punkte Plan nicht gesetzlich…aber Drölftausend Coronagesetze gingen problemlos

Doch die Gelddruckmaschine Deutschland hat auch seine Schattenseiten: Seitdem wächst die Inflation schneller, als man „Wladimir Putin“ sagen kann. Mittlerweile kosten Leitz-Ordner im Einzelhandelsgeschäft 12 Euro, eine belegte Brezel 4 Euro und beim Tanken wendet man der Zapfsäule am besten den Rücken zu. Offiziell liegt die Inflation aber nur bei 2 Prozent versteht sich.

Es hätte so schön sein können mit Kamala

Nicht nur vom Frieden mussten wir uns in Europa verabschieden, sondern auch von der ersten US-Präsidentin der Geschichte. Es hätte so schön sein können. Anstatt Kamala Harris sitzt nun wieder Donald Trump fest im Präsidentensattel und hat bei seiner Vereidigung am 20. Januar 2025 gleich mal mehrere Dekrete erlassen. Unter anderem dürfen Männer keine Skinny Jeans mehr tragen, die USA tritt aus der Weltgesundheitsorganisation aus und der Golf von Mexiko heißt fortan Golf von Amerika. Und wenn nun ein Herr Habeck oder ein Herr Scholz auf Paragraf Drölftausend auf Seite 2.598 in unserem Deutschen Gesetzbuch verweisen, dass Merz‘ Ideen nicht so einfach umsetzbar seien, so können wir darüber nur müde gähnen, da wir wissen: Aktuell ist alles möglich in der Politik.

Dies ist ein Kommentar unserer Redaktion




Get ready for it … GSCHWÄTZ on Video-Tour

In diesem Jahr besuchen wir wieder diverse Faschingsveranstaltungen und halten Ausschau nach dem besten Faschings-Outfit 2025. Am Samstag, den 22. Februar 2025, kommen wir unter anderem zu den Faschingsveranstaltungen nach

# Krautheim

# Buchenbach

# Ernsbach

Für einen kleinen Vorgeschmack schaut einfach mal rein in unsere früheren Faschings-Clips von Krautheim und Ingelfingen:

Faschingsgaudi in Krautheim 2020 | GSCHWÄTZ – Das Magazin

Prunksitzung in Ingelfingen 2020 | GSCHWÄTZ – Das Magazin

Habt ihr noch einen Vorschlag für eine Faschingsveranstaltung, die wir besuchen sollen oder habt ihr ein originelles Kostüm? Dann meldet Euch gerne bei uns, entweder via WhatsApp: 0172/68 78 474 oder via E-Mail: gschwaetz@gschwaetz.de

Wir freuen uns auf Euch.

 




Hoppla, wer oder was baumelt denn da?

Künzelsau: Knapp einen Monat vor den Bundestagswahlen gibt es bereits zahlreiche beschmierte und zerstörte Wahlplakate. In Künzelsau-Taläcker baumelt nun auch die Ampel von einem Galgen. Echt schräger Humor oder einfach nur geschmacklos. Was meint ihr?

Rund einen Monat vor den Bundestagswahlen haben bislang Unbekannte einen Galgen für die Ampel aufgebaut. Quelle: privat




„Auf eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen“ – Würth baut erneut Führungsriege um

Und das Personalkarussell dreht sich munter weiter bei der Mutter aller Schraubenkonzerne. Nachdem Würth mit Sitz in Gaisbach am09. Januar 2025 vermeldet hat, dass Simon Wieland, derzeit noch als Geschäftsführer der Würth Leasing GmbH & Co. KG tätig, in die Geschäftsführung der abcfinance GmbH wechseln wird, steht nun eine noch etwas größere Umstrukturierung an.

„Für seinen Einsatz sind wir ihm dankbar“

Zum 01. Februar 2025 setzt sich die Konzernführung der Würth-Gruppe neu zusammen: Dr. Jan Allmann (41), Mitglied der Konzernführung, verlässt laut Würth-Pressesprecherin Sigrid Schneider „auf eigenen Wunsch und in bestem Einvernehmen“ den Konzern. Weiter heißt es von Seiten des Würth-Konzerns:

Konzernführung vergrößert sich nun auf sieben weitere Mitglieder

„Seit seinem Eintritt in die Würth-Gruppe im Jahr 2016 hat Dr. Jan Allmann zum erfolgreichen Wachstum der Würth-Gruppe beigetragen. „Für diesen Einsatz und seine Leistung sind wir ihm dankbar und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, so Sebastian Würth, Vorsitzender des Beirats der Würth-Gruppe.“

Die wohl größte Zäsur bei Würth gab es vor rund einem Jahr

„Mit Blick auf das weitere Wachstum“, so Würth, werde die Konzernführung nach dem Weggang von Jan Allmann nun auf sieben (!) Mitglieder erweitert. Die Würth-Linie Handwerk, die bisher von Dr. Jan Allmann verantwortet wurde, werde regional aufgeteilt: Europa verantwortet künftig Norbert Heckmann (57), Nordamerika liegt künftig in der Verantwortung von Tom O´Neill (54) und die Regionen Asien, Südamerika, Afrika und Ozeanien werden von Dr. Reiner Specht (59) verantwortet. 

Da fragt man sich, ob Allmann für sieben gearbeitet hat, wenn es nun so viele Menschen bedarf, seinen Arbeitsbereich zu betreuen.

Die wohl größte Zäsur in der Würth-Geschäftsführung in den gesamten Unternehmensjahren gab es vor rund einem Jahr, als Reinhold Würth das Zepter an seinen Enkel, Benjamin Würth übergab. Weitere personelle Veränderungen folgten. So ist Maria Würth, ebenfalls Reinhold Würths Enkelin, nun zuständig für den Bereich Kunst und Kultur.




Pizza-Bote in schweren Unfall verwickelt – Kleiner Bruder saß am Steuer

Der Ford eines Pizza-Lieferservice liegt im Straßengraben. Die Front ist komplett zerfetzt, die Windschutzscheibe zerschmettert. In dem Auto wurden zwei Männer schwer verletzt.

Der Unfall geschah abends gegen 18.37 bei Neuenstein. Der Pizza-Bote (33) sollte Essen ausliefern. Sein Chef sagt gegenüber BILD: „Ich weiß nicht warum. Aber er ließ offenbar seinen 18-jährigen kleinen Bruder fahren.“

Als der Pizza-Lieferdienst eine Kreuzung überquerte, nahm ihm der Fahrer eines BMW-Kombis, der links abbiegen wollte, die Vorfahrt.

Der Fahranfänger konnte nicht mehr ausweichen, es kam zu einem heftigen Zusammenstoß. Durch den Unfall wurde der Ford von der Fahrbahn geschleudert und blieb in einem Straßengraben liegen.

Sanitäter vom Rettungsdienst brachten die schwer verletzten Pizza-Boten in eine Klinik. Ein Sprecher der Polizei: „Der BMW-Fahrer wurde bei der Kollision nicht verletzt und sein Beifahrer erlitt nur leichte Verletzungen.“

Die Straße war aufgrund des Unfalls vier Stunden gesperrt.




Rekord-Krankenstand bei Regierungsmitarbeitern

Im Oktober 2024 vermeldete unter anderem der Landtag in Baden-Württemberg „rekordverdächtige Krankenstände“ in ganz Deutschland. Angestellte seien im Durchschnitt vier Wochen im Jahr krank. Diverse Politikerinnen forderten das Volk auf, di Ärmel wieder mehr hochzukrempeln, denn wo kein Fleiß, da bekanntlich auch kein Preis. Nun kam heraus: Niemand ist häufiger krank als die Bundesregierung.

Verblüffende Zahlen

Neue verblüffende Zahlen, über die das Magazin Business Insider zuerst berichtete: Die Mitarbeiter in den Ministerien und nachgeordneten Behörden der Bundesregierung melden sich im Durchschnitt 21 Tage pro Jahr krank, also vier Wochen.

Am höchsten ist der Krankenstand bei der Staatsministerin für Kultur im Kanzleramt Claudia Roth (Grüne) mit durchschnittlich 27 Tagen, also sechs Wochen. Die Angaben beziehen sich auf das Jahr 2023, aktuellere Daten liegen nicht vor. Auf den Plätzen zwei und drei landen das Verteidigungsministerium (23,5 Krankheitstage) und das Finanzministerium (21,5 Tage). Die wenigsten Fehltage meldet das Bundesverfassungsgericht (11,8 Tage).

Sind die Belastungen in den Amtsstuben besonders hoch?

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes meldeten sich Deutschlands Arbeitnehmer 2023 im Durchschnitt 15,1 Tage krank.

Warum ist der Krankenstand in den Reihen der Bundesregierung so viel höher? Sind die Beschäftigten in den oberen Behörden grundsätzlich nicht so gesund wie anderswo? Davon ist nichts bekannt. Sind die Belastungen in den Amtsstuben besonders hoch und führen deshalb zu so vielen Ausfällen? Das ist ebenfalls unwahrscheinlich. Im Gegenteil: Tatsache ist, dass es in den Ministerien und nachgeordneten Behörden eine Überbeschäftigung gibt. Möglicherweise ist gar nicht genug Arbeit für alle Beamte und Angestellten vorhanden. Das würde erklären, warum es offenbar gar nicht auffällt, wenn man sich mal die eine oder andere Woche krankmeldet. Konsequenzen scheint niemand zu befürchten.

Auf 733 Abgeordnete kommen über 10.000 Arbeitnehmer, die ihnen bei ihrer Arbeit helfen

Auf die Überbeschäftigung hat der Bund der Steuerzahler diese Woche am Beispiel des Deutschen Bundestages hingewiesen. Dort sind für 733 Abgeordnete 10.000 Arbeitnehmer tätig, 5685 als direkte Mitarbeiter der Abgeordneten, 1221 als Mitarbeiter der Fraktionen und 2991 in der Verwaltung des Hauses. Auch in den Ministerien gibt es immer mehr Beschäftigte. Die Regierung unter Scholz (SPD) steigerte die Zahl der Beamten dort um 1629 auf 22.087.

Ab Februar 5,5 Prozent mehr Lohn

An der Spitze der Ministerien sind inzwischen 37 Staatssekretäre mit ihrem Gefolge tätig. Neben den Ministerien leistet sich die Bundesregierung 46 Beauftragte mit dem dazugehörigen Personal, die ganz ähnliche Aufgaben wie die Ministerien wahrnehmen. Und alle zusammen sollen nun auch noch mehr Lohn bekommen: ab Februar 5,5 Prozent mehr (mindestens 340 Euro plus im Monat).

 




„Kein Selbstläufer“ – Gewinneinbruch bei Würth – Unternehmer setzen auf CDU und FDP bei der Bundestagswahl

Der Handelskonzern Würth erlebte 2024 einen massiven Gewinneinbruch von über 35 Prozent. Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge prägten das Jahresergebnis.

Rückgang von über 35 Prozent

Der Handelskonzern Würth hat im vergangenen Jahr einen starken Rückgang beim Gewinn verzeichnet. Das vorläufige Betriebsergebnis vor Steuern liege 2024 bei 900 Millionen Euro, teilte der Montage- und Befestigungsspezialist aus Künzelsau im Nordosten Baden-Württembergs mit. Das entspricht einem Rückgang von über 35 Prozent. 2023 lag es noch bei über 1,4 Milliarden Euro.

Das Unternehmen begründete den Rückgang mit dem Umsatzrückgang und Kostensteigerungen. Der Umsatz war demnach 2024 um knapp ein Prozent auf 20,2 Milliarden Euro zurückgegangen. Die anhaltend schwache Konjunktur insbesondere in der verarbeitenden Industrie habe die Umsatzentwicklung stark beeinflusst, hieß es laut Mitteilung.

Würth-Chef: „Ganz gut geschlagen“

Zu Beginn des vergangenen Jahres war Würth noch von einem mittleren einstelligen Wachstum ausgegangen, allerdings unter der Voraussetzung, dass im zweiten Halbjahr eine wirtschaftliche Belebung einkehrt. Das Betriebsergebnis sollte stabil gehalten werden. „Trotzdem sind wir der Meinung, dass wir mit diesem rückläufigen Umsatz angesichts der schweren Verhältnisse, die es in den unterschiedlichen Märkten gibt, uns ganz gut geschlagen haben“, sagte Würth-Chef Robert Friedmann.

„Kein Selbstläufer“
Für dieses Jahr plane Würth laut Friedmann erneut mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich. „Wir wissen aber auch, dass das kein Selbstläufer ist“, sagte Friedmann. Es gebe ein paar Entwicklungen, die positiv seien. Es sei aber noch zu früh, von einer Trendumkehr zu sprechen. Beim Betriebsergebnis erwarte Würth 2025 eine Stabilisierung, sagte Finanzchef Ralf Schaich.

Gemü und Ebm-Papst ergreifen Maßnahmen

Auch andere Unternehmen im Hohenlohekreis kämpfen derzeit unter anderem mit der Inflation und der derzeitigen Wirtschaftsflaute. So war im Dezember b sogar beim ewigen Musterschüler Ebm-Papst in Mulfingen sogar die Finanzbuchhaltung in Kurzarbeit. Gemü in Ingelfingen möchte derzeit wieder die Mitarbeitenden wieder mehr im Büro anstatt im home office sitzen haben und hat hier seine Vorgaben geändert.

Die CDU und die FDP gelten als wirtschaftsnahe Parteien, die viele Unternehmer gerne wählen, so vermutlich auch bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2023. Auch die AfD fordert eine starke Wirtschaftspolitik. In jedem Fall könnte die Wahl die lang ersehnte Trendwende für eine wieder in Schwung kommende deutsche Wirtschaft sein.