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„Gestern noch lallend auf dem Kneipenboden, heute strippend auf der Showbühne“

Nicht nur die Außentemperaturen treiben das Thermometer aktuell in die Höhe. Auch im Burghof wird’s heiß. Denn hier wird aktuell auf Hochtouren geprobt, getanzt und gespielt, damit am Freitag, 24. Juni bei der Premiere von „Ladies Night“ (von Stephen Sinclair und Anthony McCarten / Deutsch von Annette und Knut Lehmann) die Hüllen fallen können. Die Geschichte ist angelehnt an den Film „Ganz oder gar nicht“, wurde aber eigens für die Burgfestspiele von Monika Hirschle, bekannt aus „Laible und Frisch – Urlaubsreif“ aus der Spielzeit 2019, ins Schwäbische übersetzt. Beginn ist um 20.30 Uhr.

Darum geht es:

Sie sind arbeitslos, vollkommen pleite und ohne jede Perspektive: zehn ehemalige Arbeiter aus unterschiedlichen Branchen in Schwaben. Dazu kommt Ärger in den Beziehungen. Kurz: Sie sind richtig am Ende und es gibt keinen Ausweg – oder vielleicht doch? Wieso verdienen die Men-Strip-Stars „Chippendales“ viel Geld mit Ausziehen, während sie stempeln gehen?

„Der Wunsch, dem Elend zu entkommen, ist stärker als die Schamgrenzen“

Sie sind zwar zu dick, zu schmächtig oder zu alt, aber sie wollen es versuchen. Also trainieren, tanzen und strippen sie, was das Zeug hält – heimlich natürlich, nicht einmal ihre Frauen sollen etwas davon wissen. Immer wieder droht der große Plan zu scheitern, jeder hat Angst, sich zu blamieren. Doch der Vorverkauf läuft blendend, die Frauen zahlen für ihre nackten Tatsachen und am Ende ist der Wunsch, dem Elend zu entkommen, stärker als die Schamgrenzen – und die Show ein Triumph. Und vielleicht machen nicht nur Kleider Leute…

„Klassische Männer, wie wir sie vom Fernsehsofa kennen“

„Freuen Sie sich auf klassische Männer, wie wir sie vom Fernsehsofa kennen – die ihren Job verloren haben und am Tiefpunkt ihres Lebens einen neuen Höhepunkt anstreben, frei nach dem Motto: gestern noch lallend auf dem Kneipenboden, heute strippend auf der Showbühne“, so Regisseur Stephan Bruckmeier.

Ladies Night bei den Burgfestspielen Jagsthausen. Foto: BFS Jagsthausen

Karten gibt es online unter www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail info@burgfestspiele-jagsthausen.de oder telefonisch unter 07943 912345. Alle Veranstaltungen der Burgfestspiele Jagsthausen werden unter den dann aktuellen behördlich vorgegebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen stattfinden.

Pressemitteilung Burgfestspiele Jagsthausen




KünWerke informieren: Kanalbauarbeiten in Amrichshausen

Wegen Kanalbauarbeiten für die Erschließung eines Baugrundstückes in Amrichshausen muss die Vollsperrung der Julius-Echter-Straße bis Mittwoch, 29. Juni 2022 verlängert werden.

Die überörtliche Umleitung ist in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert und erfolgt nach Ohrenbach über Steinbach – Hermuthausen. Nach Berndshausen erfolgt die Umleitung über Mäusdorf – Nitzenhausen – Buchenbach – Bodenhof.

Die Stadtverwaltung Künzelsau bittet um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.

Pressemitteilung KünWerke

 




Jetzt ist endgültig „Sommer in der Stadt“

Band und Publikum konnten sich über ideales Wetter freuen – und so war die Veranstaltung auch gut besucht. Von jung bis alt waren alle Generationen vertreten:

Freddy Hrubesch und Band. Foto: GSCHWÄTZ

Cowboy. Foto: GSCHWÄTZ

Was wohl die „Konkurrenz“ so draufhat? Auch Annâweech war da. Foto: GSCHWÄTZ

Gut besucht. Foto: GSCHWÄTZ

Gut besucht. Foto: GSCHWÄTZ

Alle Generationen waren gekommen. Foto: GSCHWÄTZ

Spontaner LineDance. Foto: GSCHWÄTZ

Ein schöner Rücken kann auch entzücken. Und wenns gleich vier sind, sowieso. Foto: GSCHWÄTZ

Country und Western sorgt für gute Laune beim Publikum. Foto: GSCHWÄTZ




Engpässe bei der Müllabfuhr

Wie die Abfallwirtschaft Hohenlohe mitteilt, gibt es derzeit Engpässe bei der Personal- und Fahrzeugverfügbarkeit.

Es kann daher vorkommen, dass es bei der Abfuhr von Restmüll und Biotonnen zu Verzögerungen kommt. In diesen Fällen werden die Bürger:innen gebeten, die Tonnen stehen zu lassen, damit sie bei einer Nachfahrt geleert werden können.

Aktuelle Informationen sind über die App „Abfallinfo HOK“, die in den AppStores für Android und Apple kostenfrei angeboten wird, abrufbar. Alternativ können sich Betroffene über das Servicetelefon unter 07940-18555 oder die email info@abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de an dieAbfallwirtschaft wenden.

 




Kurzfristige Planänderung bei WÜRTH OPEN AIR heute Abend: Wegen Krankheit fällt ein Künstler aus, WÜRTH hat aber bereits für Ersatz gesorgt

Kurzfristige Planänderung beim WÜRTH Open Air am Freitagabend, den 24. Juni 2022, in Künzelsau-Gaisbach.

Neben Silbermond und Wincent Weiss sollte eigentlich Egon Wehrler auftreten. Dieser kann nun krankheitsbedingt nicht auftreten.

Aber Würth hat bereits für Ersatz gesorgt. Herbstbrüder stehen nun auf dem Programm. Von ihnen stammt unter anderem der Song: Wir sehen uns wieder.

HERBSTBRÜDER, das sind CIHAN MORSÜNBÜL (Gesang) und MARKUS BREMM (Gesang, Gitarre). Die beiden leidenschaftlichen Musiker lernten sich 2015 während der 5. Staffel der Musiksendung „The Voice of Germany“ kennen. Nachdem sie im Rahmen der „Blind Auditions“ im Team von STEFANIE KLOSS von SILBERMOND gelandet waren, durften sie sich bei den „Battles“ das erste Mal die Bühne teilen.

Die Wege der beiden trennten sich nach der Sendung zunächst, doch fanden CIHAN und MARKUS ein halbes Jahr später in Berlin wieder zusammen. Aus der noch vorhandenen Euphorie der gemeinsamen musikalischen Erfahrungen entwickelte sich schnell eine Eigendynamik, die beide letztendlich vor die Entscheidung stellte, ob sie die Sache ernsthaft weiterbetreiben wollen. Die eindeutige Antwort war „ja“ – die HERBSTBRÜDER waren geboren. Erste Songs wurden geschrieben und Anfang 2017 stand mit der EP „Immun“ die erste Veröffentlichung an, im April 2018 folgte die zweite EP „Wir sehen uns wieder“.

Das Singer-Songwriter-Duo präsentierte seine Musik bis dahin ausschließlich auf den Straßen der Hauptstadt. Die beiden Wahl-Berliner gingen diesen mutigen Schritt, um Spielerfahrung zu sammeln. Mit diesem ungewöhnlichen Vorgehen bauten sie sich eine stabile „Fanbase“ auf – und zogen auch bald mediale Aufmerksamkeit auf sich.

Herbstbrüder. Quelle: open spotify




Monsterstarke Überraschung für Schwimmer und Sonnenanbeter

Die Freibadsaison ist offiziell eröffnen. Doch unsere Region hat Ausgefalleneres zu bieten, als nur die Currywurst am klassisch türkisen Schwimmbecken: Im Kocherfreibad in Künzelsaugibt es natürlich-chlorfreies Wasser, einen puderfeinen Sandstrand und Rostbraten, Dal und Hummus zum Snacken. Außerdem wartet im Wasser und am Ufer die ein oder andere monsterstarke Überraschung auf die Schwimmer und Sonnenanbeter.

Im Künzelsauer Kocherfreibad. Foto: GSCHWÄTZ

Drei Dinge brauchts: Liegewiese, Wasser ohne Chlor und einen Kiosk

„Die drei Schlagworte, die mir zum Kocherfreibad einfallen, sind die tolle Liegewiese, das Naturfreibad, in dem kein Chlor drin ist und der gute Kiosk“, schwärmt Doris Eberhardt aus Kupferzell-Feßbach am letzten Samstag. Doch das Highlight ihrer Enkelin Amelie befindet sich etwas weiter innerhalb des Kochers: „Amelie geht besonders gerne in dieses Bad, weil sie sich in den Schlieren der Algen als Monster fühlen kann.“ Hier könne man einfach am besten spielen, denn welcher Spielplatz könne besser sein als die Natur?

Die Absperrung, die seit Kurzem den Schwimmbereich vom Kocher trennt, tangiert Eberhardt kaum: „Es macht mir persönlich jetzt nichts aus, weil wir das sowieso nicht genutzt haben. Es ist aber schade für die Menschen, die das nutzen wollten.“

„Urlaubsstimmung kommt hier auf jeden Fall auf.“

Benjamin, Magdalena und ihre Tochter Milena sind das erste Mal im Kocherfreibad. „Es macht echt einen guten Eindruck“, erzählt Magdalena. „Besonders gut gefällt mir, dass das Babybecken beschattet ist.“ Urlaubsstimmung komme auf jeden Fall auf, so die junge Familie.

„Mir gefällt hier der ganze Kinderbereich“, sagt Beate aus Künzelsau. „Ich war schon mit meinem Kind hier, als er noch so klein war. Das war vor 32 Jahren. Jetzt komme ich mit dem Enkel. Seitdem hat sich vieles verändert.“ Doch trotzdem sei das Kocherfreibad vom Sommer in Künzelsau nicht wegzudenken.

Text: Priscilla Dekorsi




„Sie müssen ihren Mut beweisen und die Scham überwinden, Blödsinn zu machen“

Wenn heiße Öfen durch Ingelfingen-Stachenhausen brettern, verwegen aussehende Gestalten in Lederkluft sich freundlich und zufrieden lächelnd in den Armen liegen und auf dem Hügel über dem Ort ihre Zelte aufschlagen, wilde Rockmusik über Wiese und Felder dröhnt und es nach Lagerfeuer riecht, wissen erfahrene Stachenhausener und Yankee-Fans sofort, was Sache ist: Der Motorrad-Club lädt zu einem seiner legendären Treffen ein. GSCHWÄTZ-Reporterin Priscilla Dekorsi war für GSCHWÄTZ am Freitag, den 10. Juni 2022 dabei, als es hieß: „Hier steht Party an – eine schöne Party, eine angenehme Party, nette Menschen, freundliche Menschen, kein Ärger, kein Stress und vor allen Dingen: sehr gute Musik“ – Diese prägnante Zusammenfassung des Events stammt vom Biker Micky, der seinen 19. Besuch beim Bikertreffen der Yankees gefeiert hat.

„Einsauen. Sich einfach nur im Schlamm wühlen und dreckig machen.“

Neben Party, Zelten und Freunde treffen steht aber auch eine andere Art von Freizeitgestaltung auf dem Programm, wie Dirk aus Meßbach erklärt: „Meine lustigste Erinnerung an hier sind die Spiele. Die sind immer schön. Hier werden sehr viele Prospect-Spiele gespielt. (…) Damit hat es folgendes auf sich: Also wir sind ja in einem Club, einem Motorradclub. Dieser Motorradclub hat Prospects. Das sind Anfänger und diese müssen sich natürlich auch beweisen. Das findet dann bei den Prospectspielen statt. Dabei müssen sie ihren Mut beweisen und die Scham überwinden, Blödsinn zu machen.“ Bei solch einem Prospectspiel müsse man sich beispielsweise „Einsauen. Sich einfach nur im Schlamm wühlen und dreckig machen.“

Wiedersehen mit alten Freunden

Für zart besaitete Seelen mit einem etwas weniger dreckigen Humor: Jochen von den Wolfmen aus Reinau hat ein anderes Highlight vor Augen, wenn er an seinen letzten Besuch bei den Yankees zurückdenkt. (Kurzer Spoiler für alle, die sich ungern dreckig machen, aber davon träumen, einem Motorradclub beizutreten: Jochen musste kein Prospectspiel absolvieren, um seine Gangmitgliedschaft inklusive stilechter Lederkutte zu erhalten.) „Ich verbinde damit, dass ich hier einen ganz alten Kumpel getroffen habe, den ich schon sechs, sieben Jahre nicht mehr gesehen habe. Ich laufe so durchs Zelt und denke mir ‚Oh mein Gott! Ein alter Kumpel von der Biker Blasmusik!‘ Das war eigentlich das Highlight an dem Abend.“

Freiheit wie in Easy Rider

Des Weiteren schwärmt Jochen: „Das Geile am Motorradfahren ist die Freiheit. Es ist, wenn der Motor unter dem Hintern blubbert. Es sind die Freunde, die dazugehören. Es ist die Rockmusik und das Party feiern. Es ist, nette Leute um sich herum zu haben und ein Bierle zu trinken. Mehr braucht man gar nicht – außer vielleicht noch etwas Gutem zum Essen.“ – Ehrliches Fazit nach einem Freitagabend bei den Yankees: Ich habe noch nicht einmal einen Mofa-Führerschein, aber nach diesem Erlebnis, den wunderbaren Begegnungen mit herrlich entspannten Menschen und der ausgelassenen freien Stimmung auf dem Festplatz hätte ich mich am liebsten aufs Bike geschwungen und wäre einem Motorradclub beigetreten – auch wenn das bedeutete zuerst durch den Matsch zu waten und ziemlich dreckig zu werden.

Text: Priscilla Dekorsi




Kann man Sinnhaftigkeit schmecken?

Fährt man die B19 in Richtung Schwäbisch Hall, fällt einem im beschaulichen Örtchen Untermünkheim erst einmal das Storchennest auf dem Rathaus auf. Zwei junge Störche sind in diesem Jahr geschlüpft. Als nächstes sieht man bei Tempo 30 dann eine ziemlich lange Warteschlange vor einer Bäckerei stehen.

Backen kann noch echtes Handwerk sein

Warum so viele Kunden zur Bäckerei Krimmer nach Untermünkheim pilgern und Backen auch noch echtes Handwerk sein kann, darum geht es im aktuellen Hohenlohe Plus Podcast mit Bäckermeister Ingmar Krimmer. 

Der Hohenlohe Plus Podcast steht ab Mittwoch, 22. Juni 2022, auf der Webseite des Vereins und auf den gängigen PodcastKanälen wie Amazon, Apple und Spotify zum Hören bereit.
Für mehr Informationen besuche
n Sie gerne die Website https://www.hohenlohe.plus/ oder schreiben eine email an: info@hohenlohe.plus

Pressemitteilung HohenlohePlus




Alkoholisierter Rollerfahrer stürzt zwischen Grabsteine

Ein 68-jähriger Rollerfahrer wurde bei einem Unfall am Montagnachmittag schwer verletzt. Der Mann fuhr gegen 17 Uhr auf der Götzstraße in Richtung Gommersdorf und bog in die Wolfgangstraße ab. Im Bereich der dortigen Steigung verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte einen kleinen Abhang hinunter. Dort blieb er zwischen zwei Grabsteinen liegen. Durch den Roller wurde vermutlich ein Grabstein aus seiner Verankerung gelöst und fiel auf den Kopf des 68-Jährigen. Dieser erlitt trotz Helm schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Ein Alkoholtest bei ihm ergab mehr als 1,6 Promille, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Folgeunfall

Aufgrund einer Sperrung wegen des Unfalls mit dem gestürzten Rollerfahrer ereignete sich am Montagabend in Krautheim ein weiterer Unfall. Gegen 17.30 Uhr befuhren ein Ford und ein Opel Zafira hintereinander die Götzstraße. Der Ford musste aufgrund der Sperrung verkehrsbedingt anhalten. Der Zafira hielt dahinter. Vermutlich aufgrund Unachtsamkeit fuhr ein weiterer Opel-Lenker auf den haltenden Pkw auf, der daraufhin auf den Ford geschoben wurde. Die beiden Insassen der haltenden Autos wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 15.000 Euro.

Pressemitteilung Polizei HN




40-Jähriger Mercedes-Fahrer mit 2,8 Promille in Niedernhall erwischt

Über 2,8 Promille zeigte der Alkoholtest bei einem 40Jährigen an, der in der Nacht auf Samstag, den 18. Juni 2022, in Niedernhall von der Polizei kontrolliert wurde.

Wie die Polizei mitteilt, war der Mann am Steuer seines Daimlers gegen 01 Uhr in de Salzstraße von einer Streife angehalten worden. Hier stellten die Polizisten Anzeichen auf Alkoholeinfluss fest.

Der Verdacht wurde durch den Alkoholtest bestätigt, weshalb der Daimlerfahrer die Beamten in ein Krankenhaus begleiten und eine Blutprobe abgeben musste.

Seinen Führerschein konnte der Mann nicht abgeben, weil er keinen besaß. Der 40-Jährige muss mit einer Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer und Fahrens ohne Führerschein rechnen.