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Praktikumsstellen, Freiwilligendienste, Ferien- und Nebenjobs sowie Last Minute-Ausbildungsplätze in ganz Hohenlohe

Jetzt können Arbeitgeber und junge Menschen aus ganz Hohenlohe von der Plattform www.jobs4young.de profitieren: Nachdem die Wirtschaftsinitiative Hohenlohe im Frühjahr beitrat, hat sich im Juli auch der Main-Tauber-Kreis dem Projekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall und der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim angeschlossen.

„Last minute azubi“

Neben der geografischen Erweiterung ist auch eine neue Rubrik zu verzeichnen: „Last minute azubi“. Dort können Schulabgänger:innen nach Ausbildungsplätzen in der Region suchen, die innerhalb von vier Monaten zu besetzen sind. Ausbildungen mit Beginn Februar 2023 sind somit ab Oktober 2022, Ausbildungen mit Beginn September 2023 ab Mai 2023 usw. auffindbar. Aktuell sind noch einige Ausbildungsstellen mit Beginn am 1. September 2022 aufgeführt.

Daneben hält die Plattform Praktika, Freiwilligendienste sowie Ferien- und Nebenjobs bereit. Alle Rubriken sind mit einer Filterfunktion versehen, die eine schnelle Eingrenzung auf passende Angebote ermöglicht.

Schon 200 Arbeitgeber der Region vertreten

Mittlerweile sind knapp 200 Arbeitgeber aus allen Branchen – so auch Landratsämter und Gemeinden – dabei. Durch das finanzielle Engagement der drei Wirtschaftsförderungen haben alle Arbeitgeber im Hohenlohekreis, im Main-Tauber-Kreis und im Landkreis Schwäbisch Hall die Möglichkeit, per jobs4young kostenlos auf ihre Angebote und ihr Profil aufmerksam zu machen. Während sich die Unternehmen unter https://jobs4young.de/login anmelden, können Schüler:innen und Studierende die Onlinebörse ohne Registrierung nutzen. Gepflegt wird das Portal von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall.

Presseinformation Hohenlohekreis




Impfangebot des Hohenlohekreises ab 27. Juli 2022 auf Standby-Betrieb

Das Impfangebot des Hohenlohekreises geht nach dem 27. Juli 2022 in den Ruhemodus. Durch Reduzierung der Einsatztage sowie der Teamgröße wurde das Impfangebot in den vergangenen Monaten laufend an die sinkende Nachfrage angepasst. Der nach dem 27. Juli 2022 einsetzende Standby-Betrieb bietet zwar keine regulären Impfeinsatztage mehr an, stellt jedoch sicher, dass bei stark ansteigender Nachfrage der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Impfungen sind weiterhin über die Regelversorgung durch die niedergelassene Ärzteschaft möglich. Auch die Betreuung von Pflegeheimen und sonstigen Einrichtungen durch die niedergelassenen Ärzte ist gewährleistet. Sofern erforderlich, wird der Landkreis mithilfe der etablierten Strukturen unterstützen.

Niedrigschwelliger Zugang zur Covid-19-Impfung

„Mit unseren Impfteams haben wir den Bürgerinnen und Bürgern einen niedrigschwelligen Zugang zu einer Covid-19-Impfung angeboten“, bilanziert Landrat Dr. Matthias Neth den bisherigen Einsatz. „Auch wenn die Zahlen zuletzt gesunken sind, sind wir dankbar, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich haben impfen lassen und somit einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet haben. Gerade in Hinblick auf den Herbst freue ich mich über jede einzelne Impfung und für jede Person, die dadurch das Risiko auf einen schweren Krankheitsverlauf nachweislich verringert.“

Dank an die Ärzte, medizinischen Fachangestellten sowie die Messebauer-Firma

Die Auswertung zeigt, dass das Impfangebot des Kreises insbesondere für Auffrischungsimpfungen genutzt wurde. Landrat Dr. Neth dankt allen, die das Impfangebot des Hohenlohekreises in den vergangenen Monaten ermöglicht haben: „Allen Ärzten, medizinischen Fachangestellten sowie der Messebauer-Firma, die uns logistisch unterstützt hat, spreche ich meinen großen Dank für ihren Einsatz aus.“

7.392 Impfungen

Mit Stand vom 21. Juli 2022 wurden durch die Impfteams 7.392 Impfungen durchgeführt. Die Hochphase war im Dezember mit 4.297 Impfungen, danach folgte ein kontinuierlicher Rückgang der Impfzahlen auf 67 Impfungen im Mai. Ab Juni 2022 war jedoch wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Bei den Erwachsenen wurden vor allem Drittimpfungen durchgeführt (76 Prozent), bei den Kindern Erstimpfungen (62 Prozent).

Pressemitteilung Landratsamt Hohenlohekreis




Die Kinder haben die Wertwiesen fest in der Hand

Mitmachspiele für alle. Foto: GSCHWÄTZ

So ein Netz ist ein Universalgerät: Volleyball, Badminton, Indiaka und noch viel mehr. Foto: GSCHWÄTZ

Mitten auf die 5. Foto: GSCHWÄTZ

Präzision ist gefragt. Foto: GSCHWÄTZ

Zuschauen kann auch anstrengend sein. Foto: GSCHWÄTZ

Pyramidenbaukunst aus Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ

Die „Dorfkinder“ aus Sindeldorf. Foto: GSCHWÄTZ

Rope-Skipping. Foto: GSCHWÄTZ

Nicht jeder ist an dem interessiert, was auf der Bühne passiert. Foto: GSCHWÄTZ

Fast geschafft! Foto: GSCHWÄTZ

Trinken – so wichtig bei der Hitze am Freitag. Foto: GSCHWÄTZ

Becher stapeln – in nicht ganz Höchstgeschwindigkeit. Foto: GSCHWÄTZ

Ein paar wenige haben ein ruhiges Plätzchen gefunden. Foto: GSCHWÄTZ

Damit nichts passiert: DLRG auf dem Kocher. Foto: GSCHWÄTZ

Auch die ganz Kleinen finden was zum Spielen. Foto: GSCHWÄTZ

Wenn alle nochmal auf der Bühne sind, heißt das: gleich geht die Party los! Foto: GSCHWÄTZ

Im Basislager. Foto: GSCHWÄTZ

Prinzessin auf der … Slackline. Foto: GSCHWÄTZ

Högschde Konzentration! Foto: GSCHWÄTZ

Gut gelaunte Zaungäste. Foto: GSCHWÄTZ

Belagerung der Gastronomie. Foto: GSCHWÄTZ




MdL Anton Baron begrüßt die Errichtung des Digital Hubs in Künzelsau

Am 20. Juli 2022 hat das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg 12 Antragsteller ausgewählt, die nach einer eingereichten Projektskizze jetzt berechtigt sind, in der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens einen Förderantrag beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg einzureichen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärt das Konzept der Digital Hubs: „Die regionalen Digital Hubs bieten Unternehmen, Start-ups und Forschungsakteuren im Land hilfreiche inhaltliche Unterstützung und Infrastruktur, um Digitalisierungsprojekte in die Umsetzung zu bringen. Sie dienen als Informations-, Vernetzungs-, Erprobungs- und Experimentierräume. Durch Online-Formate werden die regionalen Digital Hubs darüber hinaus dem digitalen Wissenstransfer einen noch stärkeren Schub verleihen“, so die Ministerin.

Der Hohenloher Landtagsabgeordnete Anton Baron (AfD) begrüßt diese Entscheidung des Ministeriums:

Das Landeswirtschaftsministerium hat heute die Standorte für die regionalen Digital Hubs bekannt gegeben. Einer der Standorte ist Künzelsau im Wahlkreis des Landtagsabgeordneten Anton Baron. Er begrüßt die Entscheidung für den Standort in der Hohenlohe ausdrücklich.

In den letzten Jahren hielt die Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung in Baden-Württemberg nicht das Tempo ein, das möglich und nötig gewesen wäre. Selbst Entwicklungsländer drohen uns daher in dieser Hinsicht zu überholen. „Mit der Entscheidung des Wirtschaftsministeriums für den Standort Künzelsau kann nun endlich eine Anlaufstelle zur Digitalisierung der Wirtschaft geschaffen werden, das begrüße ich ausdrücklich“, so der Abgeordnete Baron.

Für den neu zu errichtenden Digital Hub stehen nun Fördergelder im Rahmen der Initiative Wirtschaft 4.0 zur Verfügung. Der Abgeordnete erklärt, dass dies ein wichtiger Schritt für den Kreis ist: „In der Hohenlohe sind etliche Weltmarktführer aus dem produzierenden Gewerbe und aus dem Handel angesiedelt. Daher ist es wichtig den Bedürfnissen einer modernen Industrie gerecht zu werden“.

Pressemitteilung Anton Baron

 




Was haben ein billiger Rollwagen und ein teurer NVH-Bus miteinander zu tun?

So ein einfacher Rollwagen ist bereits für 40 Euro erhältlich, qualitativ deutlich hochwertigere Ausführungen mit besseren Rädern und einer Tragkraft von mehr als 150kg kosten vielleicht 250 oder 350 Euro im einschlägigen Fachhandel. Mit derartigen Wägen werden in Industriebetrieben zuverlässig Tonnen von Gütern bewegt und das über Jahre hinweg – diese Wägen sind nahezu unverwüstlich.

Derartige Wägen sind also sicherlich geeignet, vereinzelt Gewichte von rund 50kg von einem Raum im ersten Obergeschoss mittels Fahrstuhl ins Erdgeschoß und dort zu einem direkt vor der Tür befindlichen Parkplatz zu fahren – und zurück. Ein Zentner – soviel wiegt selbst ein großer Beamer, der nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entspricht, nicht.

Und doch MUSS das Kreismedienzentrum unbedingt ins Erdgeschoß – weil Beamer so schwer seien und weil das KMZ unbedingt dort plaziert sein soll, „wo die Schule am offensten“ ist.  Das sind prinzipiell vernünftige Argumente, aber doch nur dann, wenn man sich für einen von zwei leeren Räumen in Erdgeschoß und im Obergeschoß entscheiden soll. Wenn aber für diese Argumente ein bestehendes Pneumatik-Labor für einen Aufwand von sage und schreibe rund 600.000 Euro zwei Stockwerke höher umziehen soll, dann darf man sich Fragen stellen … zumindest die nach der Wirtschaftlichkeit.

Es soll ja immer die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund stehen

Denn welche Ausstattung benötigt so ein Kreismedienzentrum in wenigen Jahren noch? Eine Sitzecke für Beratungsgespräche und Arbeitsplätze für die nicht allzu vielen Mitarbeiter. Dazu einen kleinen(!) Lagerraum für selten gebrauchtes spezielles Equipment und einige „uralte“ Medien. Das sollte im Zeitalter der Digitalisierung – in dem wir in wenigen Jahren hoffentlich doch noch angekommen sein werden – ausreichend sein. Und natürlich eine Kaffeemaschine.

Vom Kreistag beschlossenenes bezahltes Nichtstun

In derselben Sitzung hat derselbe Kreistag sich gegen eine Ausweitung einiger Buslinien ausgesprochen. Das hätte ab 2023 pro Jahr 500.000 Euro gekostet. Man war wegen der unsicheren wirtschaftlichen Lage nicht bereit, so weit in die Zukunft zu denken. Stattdessen zahlt man lieber den Busfahrern das volle tarifliche Entgelt, wenn sie mehrere Stunden Pause haben, fürs (vom Kreistag so beschlossene) Nichtstun.

Der Ankauf von zwei Rollwägen hätte die Erweiterung des NVH-Linienverkehrs für ein Jahr gegenfinanziert …

Ein Kommentar von Matthias Lauterer




„3% Verzinsung sind ein Nasenwasser und in einem halben Jahr eher lächerlich“

Den Weg freigemacht für eine weitere Freiflächen-Photovoltaikanlage hat der Gemeinderat Künzelsau in seiner Sitzung vom 19. Juli 2022. Geplant wird die Anlage von der Bürgerwindpark Hohenlohe GmbH, einem regionalen Unternehmen aus Niedernhall.

Ideales Grundstück

Markus Pubatz von der Bürgerwindpark Hohenlohe beschreibt das Grundstück als geradezu idealen Standort: Hoch über dem Österbach zwischen Belsenberg und Hermuthausen soll die Anlage errichtet werden, auf einem nach Süden abfallenden und rund 2.5ha großen Grundstück, das von den Ortschaften nicht sichtbar ist und sich durch eine schlechte Bodenkennzahl auszeichnet, also landwirtschaftlich nicht wertvoll ist. Dazu liegt es nicht mehr im regionalen Grünzug und nur rund 250m von einem Einspeisepunkt entfernt. Damit erfülle sein Projekt wunderbar auch die Anforderungen, die der Gemeinderat formuliert hat, stellt Pubatz fest.

Die Frage, ob das Grundstück nicht einer eventuellen späteren Errichtung einer Windkraftanlage im Wege stehen würde, ist schnell beantwortet: Da der Standort tiefer liegt als der ins Auge gefaßte Windkraftstandort und zudem südlich des Windkraftstandorts liegt, stören sich die beiden Projekte nicht. Was die Errichtung einer Windkraftanlage derzeit verhindert, ist die Bundeswehr: Sie beharrt auf einer Tiefflugzone, in der Windräder nicht erlaubt sind. „Das Militär verteidigt meterscharf die 1500m“, erklärt Pubatz.

Streitfrage Bürgerbeteiligung

Kommanditisten sind sowohl am Gewinn als auch am Verlust einer Gesellschaft beteiligt. Die Gewinn- und Verlustverteilung orientiert sich, soweit nichts anderes vereinbart, an der Höhe des Kapitalanteils.
Der Kommanditist haftet bei Verlust nicht mit einem vollen Vermögen, sondern nur bis zum Betrag seines Kapitalanteils und ggf. seiner noch rückständigen Kommanditeinlage.

Im Kriterienkatalog des Gemeinderates steht auch die Forderung  nach Bürgerbeteiligung – die erwirtschafteten Gewinne sollen in der Region bleiben. Das Modell, das Pubatz vorschlägt, findet nicht den Zuspruch des Gemeinderats: Er will Bürger in Form nachrangiger Darlehen mit einem festen Zinssatz von derzeit 3% beteiligen. Dieses Modell sei vom Gesetzgeber privilegiert. Das gefällt insbesondere Christian von Stetten nicht: „Das stimmt nicht, es wird sogar eher davon abgeraten. Der Anleger hat bei Ausfall nichts [nachrangige Darlehen werden bei einer eventuellen Insolvenz nicht bedient, Red.], „die Bürger sollen Gesellschafter sein“, mit echter Beteiligung am Risiko, aber auch am Erfolg. Er schlägt daher vor, dass sich auch Bürger und nicht nur „Stakeholder“ wie Energiefirmen, Gemeinden oder Grundbesitzer als Kommanditisten beteiligen können. Was einige Gemeinderäte noch stört: „Nach 13 Jahren wird der Kredit zurückgezahlt und die Bürger sind dann raus.“

Speziell bei steigenden Strompreisen seien „3% Verzinsung ein Nasenwasser und in einem halben Jahr eher lächerlich“, sagt Verena Löhlein-Ehrler. Hans Jürgen Saknus ist in diesem Punkt noch unsicher und meint, dass der Gemeinderat die Formen der gewünschten Bürgerbeteiligung noch einmal diskutieren könnte.

Bürgergenossenschaft als Ausweg aus dem Dilemma?

Einen möglichen Ausweg aus dem Dilemma kann sich Pubatz vorstellen: Eine Bürgergenossenschaft könnte sich selbstverständlich bereits jetzt an der Anlage beteiligen. Das Thema Bürgerbeteiligung wird spätestens, wenn es um die tatsächliche Aufstellung des Bebauungsplanes geht, wieder auf die Tagesordnung kommen.

Der Gemeinderat stimmt der Vorlage der Verwaltung, dass das Projekt grundsätzlich befürwortet und die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans in Aussicht gestellt wird, einstimmig bei drei Enthaltungen zu.

Text: Matthias Lauterer

 




Hitze: „Mehr Flächenbrände im Hohenlohekreis“

Über 40 Grad sind längst keine Seltenheit mehr, auch im Hohenlohekreis. Künzelsaus‘ Stadtbrandmeister sprach mit Dr. Sandra Hartmann über Wald- und Flächenbrände im Ländle und wie sich diese Einsätze auch auf die Feuerwehrler auswirken.

Mehr Einsätze

GSCHWÄTZ: Seit mehreren Tagen zeigen die Thermometer im Hohenlohekreis vielerorts über 40 Grad an. Heute spreche mit Stadtbrandmeister Thomas Böhret von Künzelsau über die derzeitige Lage. Wie haben sich denn diese hohe Temperaturen ausgewirkt auf die Feuerwehr bisher? Haben Sie mehr Einsätze als zuvor?

Thomas Böhret: Wir haben auf jeden Fall im Hohenlohekreis mehr Flächenbrände. Auch einen Waldbrand hatten wir vergangenes Wochenende.Auf die Einsatzkräfte wirkt sich das dahingehend aus, dass wir eine persönliche Schutzausrüstung anhaben, die ein gewisses Gewicht hat. Das macht unseren Einsatzkräften zu schaffen.

GSCHWÄTZ: Wo gab es bisher Flächen- oder Waldbrände?

Thomas Böhret: In Krautheim gab es einen Waldbrand und in DÖrrenzimmern einen Flächenbrand. Solche Sachen passieren bei bei Trockenheit, bei der Hitze, die wir gerade haben.So etwas kann bei diesen Temperaturen auch durch eine herumliegende Glasscherbe, die in der Wiese liegt, ausgelöst werden. Aber natürlich muss man auch dazu sagen, dass die öffentlichen Grillstellen trotz der hohen Temperaturen benutzt und oft nicht hundertprozentig ausgemacht werden. Es glimmt dann wieder auf und auch dadurch entstehen solche Flächen- oder auch Waldbrände.

Grillen keine so gute Idee

Derzeit immer mit dabei: Eine Kiste Sprudel. Foto: GSCHWÄTZ

GSCHWÄTZ: Das heißt, Grillen an öffentlichen Plätzen sollte man bei den Temperaturen eher vermeiden?

Thomas Böhret: Das sollte man auf jeden Fall vermeiden. Es ist in meinen Augen auch ein bisschen fahrlässig, wenn man zu Hause grillt mit Holzkohle und es gibt es einen Funkenflug, bei dem man gar nicht so genau beobachten kann, wo die Funken wieder niedergehen.

GSCHWÄTZ: Sie sind auch in enger Absprache mit den Landwirten damit, falls noch mehr Flächen- und Waldbrände drohen, dass man nicht nur als Feuerwehr vorbereitet ist und ausrückt, sondern dass auch da die Landwirte vor Ort ihre Güllefässer vorbereiten, die man dann ebenfalls schnell mit Löschwasser füllen kann.

Von Landwirten befüllte Pumpfässer

Thomas Böhret: Die Landwirte machen das selbstständig. Wir als Feuerwehr Künzelsau bringen zum Beispiel 5.000 Bis 10.000 Liter Wasser mit. Alles andere müssen wir uns dann in den Ortschaften organisieren. Wir rufen hierfür dann andere Feuerwehren hinzu. Vor Ort gibt es öffentliche Entnahmestellen oder die Landwirte haben mit Wasser befüllte Pumpfässer, die man dann natürlich auch mit zum Einsatz bringen kann.

GSCHWÄTZ: Wie hoch sehen Sie denn das Risiko, wenn es weiterhin so konstant heiß ist, dass es noch mehr Flächen- und Waldbrände in Hohenlohe geben wird?

Mehrere Kilo schwere Kleidung. Foto: GSCHWÄTZ

Trockenere Sommer

Thomas Böhret: Das wird es in jeden Fall geben. Von Mittwoch auf Donnerstag gab es ja ein ein Gewitter. Das ist natürlich schön gewesen. Es gab ein bisschen Entlastung, aber es wird mit Sicherheit die nächsten Tage wieder warm  und heiß werden. Dann haben wir die gleiche Problematik eigentlich wieder. Mir fällt auf, dass es die letzten fünf Jahre trockenere Sommer gibt und ich bin mir fast sicher, dass es auch in Zukunft so sein wird.

GSCHWÄTZ: Das heißt, wir müssen uns dementsprechend auf heißere Zeiten vorbereiten.

Thomas Böhret: Richtig. Die Feuerwehren untereinander sind gut verknüpft. Wir arbeiten gut zusammen. Auf dem Land bei den Landwirten laufen die dementsprechenden Vorbereitungen automatisch. Wir sind gut vorbereitet.

GSCHWÄTZ: Herr Böhret, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen noch viele weitere erfolgreiche Einsätze.

Thomas Böhret: Vielen Dank.

 




Neues gesundes Essensangebot in der Künzelsauer Innenstadt überzeugt Jury

Am Donnerstag, den 14. Juli 2022 fand im Digital Hub: Heilbronn-Franken das zweite Pitch-Event des Hohenlohe 4 Talents Gründerstipendiums von Hohenlohe Plus e.V. in Künzelsau statt. Nach 90 hochspannenden Minuten mit dutzenden gekühlten Getränken und wieder einmal spannend vorgetragenen Präsentationen neuer Geschäftsideen, kam der zweite Hohenlohe 4 Talent Pitch-Event zu einem erfolgreichen Ende. Fünf von einer hochqualifizierten Jury ausgewählte Finalisten, aus insgesamt vierzehn eingereichten Bewerbungen waren an diesem Tag im Digital Hub: Heilbronn Franken in Künzelsau angetreten, um Ihre vielversprechenden
und neuartigen Geschäftsideen zu präsentieren.

Von Thorben Heinrichs, dem Erfinder des Hohenlohe-4-Talents Gründerfonds, seinem hfconTeam und Hohenlohe Plus hervorragend vorbereitet, kam die Jury, bestehend aus Vertretern der Sparkasse Hohenlohekreis, der Raiffeisenbank Hohenloher Land, der Volksbank Hohenlohe, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, dem amtierenden geschäftsführenden Bürgermeister vom Hohenlohe Plus e.V., sowie dessen Geschäftsführer im Digital Hub zusammen, um ihr Urteil zu fällen.

Angetreten waren fünf Startups aus den unterschiedlichsten Branchen. Vom Produkt der viralen Bilderkennung in der Atemluft, einer ganz eigenen Version eines robusten
Lastenfahrrads mit großer Reichweite für Innenstädte und Betriebsgelände auf Pedelec-Basis, einem erfrischend modernen und gesunden Essensangebot in der Innenstadt einer der Kreisstädte, einem Angebot zur Beratung, Begleitung und Unterstützung beim Umsetzen des Nachhaltigkeitsmanagement, bis hin zur Umsetzung einer vollumfänglich optimierten und vereinfachten Ladeinfrastruktur.

Während des Events versuchten alle fünf Finalisten mit ihren jeweiligen „Pitch-Decks“, welche mit der beratenden Unterstützung der hfcon GmbH erstellt worden waren, ganz in „Höhle der Löwen“-Manier die anwesende Jury von ihrem Geschäftsmodell zu überzeugen. Dabei hatten alle Bewerber eines gemein: Die Hoffnung auf die umfangreiche Unterstützung, welche der Gründerfond unter dem Dach von Hohenlohe Plus e.V. bietet. Neben einer finanziellen Förderung winkt den Gewinnern des Stipendiums eine sechs bis zwölf-monatige Unterstützung, bestehend aus Gründungs-Know-how, einem wirtschaftlichen Netzwerk und ausgiebiger Coaching-Beratung für Gründer:innen und Start-ups, damit der Start in die Selbstständigkeit nicht zum Fehlstart wird.

And the winners are …

Direkt nach der Veranstaltung haben sich die Förderer beraten, die Gewinner sind:

Friends

Möchten das Essensangebot in der Innenstadt von Künzelsau um ein Konzept mit hochwertigem, gesundem und dazu noch frisch zubereitetem Essen erweitern. Mit dem
Slogan „Wir haben keine Gäste – wir haben Freunde“ werden künftig sogenannte Pokébowls auf Reis/Salat-Basis sowie Smoothiebowls und frisch gemixte Smoothies angeboten. Das Angebot, welches dem hawaiianischen Nationalgericht nachempfunden ist, soll Studenten, Schüler und sonstige Liebhaber guter und gesunder Küche in der Mittagspause anlocken und zu einer gesünderen Essensweise animieren.

Metrucks

Das junge Start-up aus Schwäbisch Hall stellte seine Version eines robusten Lastenfahrrads mit großer Reichweite für Innenstädte und Betriebsgelände auf Pedelec-Basis
vor. Das Besondere hier ist die modulare Aufbauweise, die es erlaubt durch verschiedene Heckaufbauten, vom Paletten Transport über Pritsche bis hin zur Personenbeförderung alles anzubieten. Selbst eine Probefahrt wurde den Jurymitgliedern angeboten.

SMOPI

Das angestrebte Ziel von SMOPI ist es, die Ladeinfrastruktur in der Region Hohenlohe, der Heimatregion des Unternehmens, zum einen zu vereinfachen aber zugleich auch vollumfänglich zu optimieren. So bietet das Unternehmen als Hersteller, Entwickler und Betreiber eine ganzheitliche Ladeinfrastruktur mit einem vollumfänglichen Ökosystem inklusive Aufbau, Betrieb und Abrechnung. Mit dieser innovativen Idee und dem „German Innovation Award 2022“ in der Tasche möchte man nun den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos hier in der Region beschleunigen.

Statements aus der Jury

Fast-Food geht auch anders. Foto: Hohenlohe plus e.V.

„Friends mit ihrem gesunden Essen ist eine Bereicherung für die Künzelsauer Innenstadt und eine gesunde Alternative für die Mittagspause von Schülern, Studenten und alle anderen, die auf frische und ausgewogene Ernährung Wert legen.“ – (Bürgermeister Stefan Neumann, Künzelsau)

„Das elektrifizierte Lastenfahrrad von Metrucks könnte ich mir gut auf dem Werksgelände von ebm-papst vorstellen.“ – (Hauke Hannig, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation ebm-papst Gruppe, Mulfingen)

„In das Startup SMOPI mit seinem umfassenden Konzept einer optimierten Ladeinfrastruktur investieren wir gern. Es ist perspektivisch gesehen absolut notwendig hier schneller zu werden und die Elektromobilität voranzubringen.“ – (Werner Siller, Vorstand der Sparkasse Hohenlohekreis für die das Projekt unterstützenden Banken).

Thorben Heinrichs, Ideengeber und Dienstleister von Hohenlohe 4 Talents ist begeistert: „Die Qualität der Startups, die sich für diese Runde des Gründerfonds Hohenlohe 4 Talents beworben haben, war extrem gut. Die Region bietet offensichtlich großes Potenzial für Gründer.“

Martin Buchwitz, Geschäftsführer von Hohenlohe Plus: „Die Region Hohenlohe ist und bleibt eine Region von Tüftlern, kreativen Entwicklern und mutigen Gründern. Der Gründergeist in Hohenlohe lebt und wird noch viele spannende Unternehmensgründungen hervorbringen. Hohenlohe 4 Talents hat sich als Katalysator und als ganz praktisches Angebot bewährt und ist im Begriff sich zu etablieren.“

Zusammenfassend meldete sich nochmal Hauke Hannig von ebm-papst zu Wort: „Das war wieder eine spannende Jury-Sitzung mit großartigen, innovativen Projekten und tollen Gründer:innen. Ein wirklich schöner Termin, der mich begeistert hat und wieder perfekt vorbereitet war! Die Qualität der eingereichten Business-Ideen zeigt auch wieder eindrucksvoll, dass wir mit dem Hohenlohe 4 Talents Stipendium einmal mehr die Attraktivität unserer Region Hohenlohe Plus erhöhen und Gründern einen spannenden Anreiz bieten.“

Zur Verfügung gestellt wird diese Unterstützung von regionalen Förderern. Aktuell sind dies, die fünf Kommunen Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall, den drei Banken Raiffeisenbanken Hohenloher Land, Sparkasse Hohenlohekreis und Volksbank Hohenlohe sowie der ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG. Weitere Förderer sind herzlich willkommen.

Pressemitteilung Hohenlohe Plus e.V.




„Ich komm mit dieser Begründung überhaupt nicht klar“

War der Kreistag am 18. Juli bei der Erweiterung des Angebots des NVH knausrig (GSCHWÄTZ berichtete), zeigte er sich spendabel beim Umzug des Kreismedienzentrums. Hintergrund ist, dass das Kreismedienzentrum an einen neuen Standort umziehen soll, denn im neu zu bauenden Kreishaus sollen im Erdgeschoss sinnvollerweise die Ämter untergebracht werden, die den meisten Publikumsverkehr haben. Das Kreismedienzentrum mit geschätzt 10 persönlichen Kontakten täglich gehört nicht zu diesen Ämtern.
Als neuen Standort hat die Kreisverwaltung die gewerbliche Schule in Künzelsau vorgesehen, wo derzeit Baumassnahmen laufen. Im Rahmen dieser Baumassnahmen könnte zusätzlicher Raum im Obergeschoß errichtet werden.

Kosten: Eine dreiviertel Million

Kosten von fast 750.000 Euro sollten dafür genehmigt werden. Begründung für diese hohen Kosten war, dass das Kreismedienzentrum unbedingt im Erdgeschoß untergebracht werden soll, weil es ja große Leinwände und schwere Beamer zu transportieren gäbe. Daher soll das bisher im Erdgeschoß untergebrachte Pneumatiklabor in die zu errichtenden Räumlichkeiten umziehen und das KMZ soll in dessen bisherige Räume einziehen. Dieser Umzug stellt mit 600.000 Euro den Löwenanteil der Summe von 750.000 Euro dar.

Deutlicher Widerspruch

Prof Dr. Otto Weidmann (FWV) und Rolf Weibler (CDU) sprechen gegen diesen Vorschlag: Erstens habe man die Kreisschulen schon mit Material wie Beamern und „weissen Wänden“ ausgestattet, sodass diese Materialien in Zukunft kaum benötigt würden. Zweitens würden sich die Rollen der KMZ ohnehin ändern, da die Medien immer weiter in digitalisierter Form vorlägen. Dem stimmt selbst Landrat Dr. Matthias Neth zu: „Welche Rolle spielt ein KMZ in 10 Jahren? Ausgeliehen werden dann eher Medien, Geräte eher nicht mehr“, stellt er fest. „Die Ausleihe wird in 10 Jahren genauso veraltet sein wie heute die Schiefertafel“. Er verweist aber auf die gerade laufenden Bauarbeiten: „Jetzt ist ein idealer Zeitpunkt, wir haben einen vergleichsweise geringen Aufwand, da Jetzt Handwerker da sind.“ Weidmann verweist dagegen auf die finanzielle Lage und darauf, dass allein der Umzug des Pneumatiklabors unverhältnismäßig teuer sei.

„Wo ist die Wirtschaftlichkeit?“

Ute Öttinger-Griese (FDP) ist über die Kosten entsetzt: „Wir können nicht 700.000 Euro ausgeben, wenn das nicht zukunftsorientiert ist. Wo ist die Wirtschaftlichkeit?“ Ihr fehlt also auch eine Analyse der zukünftigen Aufgaben eines KMZ.  Und sie findet einen sitzungsbezogenen Vergleich: „Das ist, wie wenn wir Busse fahren lassen und keiner sitzt drin.“ Auch Achim Beck schüttelt mit dem Kopf: „Ich komm mit dieser Begründung überhaupt nicht klar“.

Das zwischendurch aufgekommene Argument, das KMZ bis zum Baubeginn des Kreishauses noch ein paar Jahre am Standort zu lassen und zu analysieren, welche Anforderungen das KMZ zukünftig erfüllen soll, bevor man die Entscheidung über den Umzug trifft, beantwortet Neth: „Jetzt sind die Baufirmen da. Entweder jetzt oder in drei bis vier Jahren eine neue Planung. Es bleibt nichts als sich zu positionieren.“

Für Prof. Weidmann gehört das KMZ ohnehin ins Kreishaus: „Es muss ja nicht das Erdgeschoß sein, Geräte sind heutzutage klein und leicht“.

Antrag angenommen

Mit 18 Ja-Stimmen (vor allem aus SPD, AfD und CDU) gegen 15 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen wurde der Antrag der Verwaltung angenommen. Das KMZ wird also in die Gewerbliche Schule umziehen.

Text: Matthias Lauterer

 

 

 

 

 

 




„Wir bewegen die Kinder“

Es ist nicht mehr zu übersehen, dass das Landeskinderturnfest in Künzelsau bevorsteht. Nicht nur, dass die Countdown-Uhr am Rathaus sich der Null nähert, auch die Wertwiesen haben sich verändert: Die Bühne ist aufgebaut, das Zelt steht und die letzten Arbeiten werden von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs durchgeführt.

Die Turngeräte sind schon an Ort und Stelle

Unter der Leitung von Erwin Bergmann, stv. Vorsitzender des Turngau Hohenlohe, stand die Logistik: „Wir haben ein paar Hundert Turngeräte auf 12 Turnhallen verteilt.“ Fertig ist er aber noch nicht: „Fertig sind wir erst, wenn alles zurückgebracht ist und niemand etwas vermißt“, meint er.

„Wir bewegen Kinder“

Markus Frank, Präsident des Schwäbischen Turnerbundes (STB), ist stolz darauf, dieses „größte Kinderevent in Baden-Württemberg“ zu gestalten.  „Die Vorfreude ist riesengroß“, strahlt er. „Wir bewegen die Kinder“, das sei der Anlass für dieses Fest. Gerade nach der bewegungs- und kontaktarmen Coronazeit sei der soziale Kontakt notwendig, ist er überzeugt.
Für viele Kinder sei es die erste Gelegenheit, ohne Eltern und in einer Gruppe unterwegs zu sein, „die Veranstaltung wird prägen, ein Leben lang“.

Das Kinderturnen sei eine Heranführung an Bewegung, die Grundlagen der Bewegung würden vermittelt. Andere Sportarten, zu denen die Kinder später wechseln, profitieren davon. Das sei aber auch gerne gesehen, meint Frank. Wir sind aber „nicht mehr mit den Gedanken von vor 200 Jahren unterwegs“, betont er. In den Anfängen der Turnbewegung vor mehr als 200 Jahren wollte der berühmte „Turnvater Jahn“ in damaliger nationaler Gesinnung die „deutsche Jugend auf den Kampf gegen die napoleonische Besetzung vorbereiten“ [wikipedia].

Nachhaltigkeit – Medaillen aus Holz

Übrigens sei Nachhaltigkeit von je her eine Tradition dieser Turnfeste, meint Frank, „jeder bringt sein Besteck und Geschirr mit“. Für dieses 14. LKTF habe man sogar Medaillen aus Holz herstellen lassen.

„Das Schönste ist, wenns losgeht“

Bürgermeister Neumann dankt zuerst allen Helfern, den Freiwilligen wie den Mitarbeitern der Stadt für die Bewältigung dieser „kleinen großen Mammutaufgabe“.
„Das Schönste ist, wenns dann losgeht“, freut auch er sich auf das Fest.

Fünfstellige Besucherzahl erwartet

Über 4.000 Kinder und Jugendliche, davon rund 80 Prozent weiblich, werden an den Wettkämpfen teilnehmen. Dazu wird mit etwa 10.000 weiteren Gästen gerechnet, viele Eltern werden ihren Kindern hinterher reisen und die Wettbewerbe beobachten. Daher seien außerhalb der Innenstadt Parkplätze ausgewiesen, ein kostenloser Shuttlebus-Service von den Parkplätzen und zu den Wettkampfstätten ist eingerichtet. Und die Einzelhändler der Stadt seien auf den Besucheransturm vorbereitet, versichert Neumann: Der örtlichen Gastronomie werde sicherlich das Eis oder die Pizza nicht ausgehen.

Hitze und Corona

Für die zu erwartende Hitze haben die Veranstalter vorgesorgt: Wasserzapfstationen und Schattenstationen sind eingerichtet, ein Sicherheitskonzept unter Beteiligung des DRK wurde erstellt, die Anzahl der Sanitäter wurde erhöht. Die Wettkampfhallen sind klimatisiert.

Bei einer Inzidenz von 1.170 (21. Juli 2022) muss man die Frage nach den Coronaregeln stellen. „Das findet zum großen Teil im Freien statt“ ist die erste Antwort, dort gelten die üblichen Corona-Regeln des Landes. Während der Wettkämpfe in den Hallen gelten ebenfalls die speziellen Regeln des Landes für Sportveranstaltungen. „Die kennen die Kinder und die Übungsleiter und nach meiner Erfahrung setzen sie diese auch zuverlässig um“, hat Markus Frank bemerkt. Für die gemeinsamen Mahlzeiten gibt es ein spezielles Hygienekonzept, wie es der Maßnahmenkatalog des Landes vorsieht. In den Shuttlebussen besteht Maskenpflicht.
Bürgermeister Neumann setzt auf die Eigenverantwortung: „Wir können das Risiko nicht abfangen“. Und ergänzt: „Weitere Maßnahmen können wir nicht anordnen, weil es die bundesweit nicht gibt.“

Mitmachangebote

Für die Bürger und die Gäste stehen auf den Wertwiesen Mitmachangebote zur Verfügung, die sämtlich kostenlos sind. Beispielhaft werden Rollstuhlbasketball, Becher-Stacking oder Indiaca angeboten. Und natürlich ist die Beevölkerung auch zur Eröffnungsveranstaltung am Freitagabend, der Party am Samstagabend und dem Abschluß am Sonntag herzlich eingeladen.

Text: Matthias Lauterer