1

Ein neuer Mord in Waldenburg

Das Kriminal Dinner geht 2022/2023 mit dem seit über 10 Jahren erfolgreichen Kriminal Dinner Formaten in die nächste Runde und präsentiert neue spannende Fälle. An über 300 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden schon zahlreiche Morde ermittelt und aufgeklärt. Auch Waldenburg bei Künzelsau wird zum Tatort, an dem schon bald ein schreckliches Verbrechen passieren wird. Die Ermittlungen zu den spannenden Kriminalfällen, die von Schauspielern angeleitet werden, finden am 20.01.2023 und 25.02.2023 statt.

Das Panoramahotel Waldenburg soll zum Schauplatz eines Mordes werden?

In Waldenburg bei Künzelsau befindet sich 505 Meter hoch mit einzigartigem Rund-um-Blick das Panoramahotel Waldenburg. Die Location bietet eine hervorragende Aussicht und dazu passende kulinarische Genüsse die jeden Gast verzaubern. Das Kriminal Dinner wird so zu einem unvergleichlichen Erlebnis mit fesselnder Unterhaltung und einem köstlichen Gänge-Menü, aber Vorsicht: Unter den Gästen befindet sich ein Mörder. Das Schauspielteam stellt gemeinsam mit den Gästen, die ihre detektivischen Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen, alle nötigen Ermittlungen an, um den Übeltäter zu fassen. Währenddessen serviert das Team des Restaurants das köstliche 3-4-Gänge-Menü und rundet den Abend perfekt ab.

Panorama Hotel Waldenburg. Foto: Engesser marketing

Das Kriminal Dinner Künzelsau im NEUEN Panoramahotel Waldenburg beginnt um 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr).

Die Eintrittskarten sind ab 84,90 € an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter www.das-kriminal-dinner.de erhältlich.

Pressemitteilung des Veranstalters




Der September wird in Öhringen zum Kulturmonat mit abwechslungsreichem Programm.

Hereinspaziert, hereinspaziert! Am Samstag, den 17. September findet von 18 bis 23 Uhr die 8. Lange Nacht der Kultur in Öhringen statt. Ob Theater und Tanz, Musik und Magie, Illusion und Illumination – in dieser Nacht verwandelt sich die Große Kreisstadt zu einem magischen Ort voller Kreativität, Inspiration und Lebenslust. Am 28. Juli beginnt der Vorverkauf für die 12 kostenpflichtigen Theater- und Musikaufführungen über die Ticket-Plattform Reservix. Es gibt keine Abendkasse. Das Programmheft ist auf der städtischen Seite https://www.oehringen.de/freizeit/staedtische-veranstaltungen/lange-nacht-der-kultur zu finden und liegt zum Mitnehmen in der Zentrale im Öhringer Rathaus, den städtischen Einrichtungen und der Buchhandlung Rau aus.

Nur Vorverkauf, keine Abendkasse

„Unsere ‚Stars‘ bei der Langen Nacht der Kultur sind die Theatergruppen, die sich nun nach langer Pause wieder mächtig ins Zeug legen“, sagt der städtische Kultur- und Veranstaltungsleiter David König. „Erleben Sie ein im Lichterglanz erstrahltes Öhringen, das an jeder Ecke Kultur und Unterhaltung bereit hält. Zauberkünstler in der Fußgängerzone, Bühnen voller Musik und Kunst z.B. an der idyllischen Tanzlinde auf der Allmand oder Theateraufführungen im urigen Schlosskeller und den neuen Spielstätten Gemeindehaus Apis oder Haus der Süddeutschen Gemeinde – Lassen Sie sich überraschen und verzaubern.“

Um 18 Uhr eröffnet am Samstag, den 17. September Oberbürgermeister Thilo Michler gemeinsam mit den Theatergruppen auf dem Marktplatz die 8. Lange Nacht der Kultur.

24 Spielstätten und acht Theatergruppen laden zu kulturellen Begegnungen ein. Das dramaturgische Repertoire der Akteure ist breit gefächert und bietet jedem Bühnenfan ein passendes Stück: ob kurzweilige Sketche, Komödien, Abhandlungen zur Geschichte oder zum Thema Gender, Einakter, Gruselstücke, Improvisationstheater, gesundheitsbewusste Puppenspieler mit Obst und Gemüse, Bauchredner oder waghalsige Skateboardaction – den unterschiedlichen Ausdrucksweisen sind keine Grenzen gesetzt. Technisch experimentiert wird im live Podcast mit Bäckermeister Ingmar Krimmer oder in einer Videoreportage zum Thema Videospiele. Auch Musik als Bühnenkunst kommt nicht zu kurz. Virtuose Darbietungen mit Gitarre, preisgekrönte Schlagzeugbeats, Rock, Calypso oder moderne Blasmusik – in Öhringen ist für jeden Geschmack etwas geboten. Für große Augen und Zauberei sorgen zudem  lichttänzerische Walk-Acts, Magier und fotografische Lichtmalerei.

Im Fokus: Kinderprogramm

Die 8. Lange Nacht der Kultur setzt den Fokus auf ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Foto: Stadt Öhringen

Da viele Kinder wegen der Pandemie lange Zeit auf Kultur verzichten mussten, hat das städtische Kultur-und Veranstaltungsteam sein besonderes Augenmerk auf ein Kinderprogramm gelegt, welches bereits um 16 Uhr beginnt. Knurps Puppentheater lädt zum Rumpelstilz ein. Die Theatergruppe der Grundschulkinder der Freien Schule Anne-Sophie zeigt im Jugendpavillon eine Theater- und Tanzvorführung und lädt zum Bauen mit bunten Steinen ein. Das Kindermusical „Zachäus“ der Api-Kindermusicalgruppe „M4JC“ fasziniert Klein und Groß mit cool-swingenden Stücken. Dazu bieten auch die städtischen Museen ein spezielles Kinderprogramm an. Die historische Werkstatt Pflaumer zeigt Messerschmiedekunst am echten Feuer. Das Weygang-Museum bietet Sonderführungen zur aktuellen Ausstellung der Künstlerin Lena Wedenig aus Öhringens Partnergemeinde Treffen an. Ihre phantasievollen Bilder werden nicht nur visuell, sondern auch musikalisch mithilfe von Kinderliedern erschlossen.

Viele Theatergruppen

Information

8. Lange Nacht der Kultur, Samstag, 17. September 2022 von 18 bis 23 Uhr
Beginn Kinderprogramm ab 16 Uhr
Offizielle Eröffnung: Samstag, 17. September um 18 Uhr auf dem Marktplatz

Verschiedene Spielorte in der Öhringer Innenstadt, Karlsvorstadt, Hofgarten und Cappelaue

Tickets online unter: www.oehringen.reservix.de/p/reservix/group/409248

Preise

Eine Veranstaltung: 5 Euro
Zwei Veranstaltungen: 7 Euro
Drei bis vier Veranstaltungen: 10 Euro

Bei der 8. Langen Nacht der Kultur sind folgende Theatergruppen dabei: Stauferpfalz-Festspiel Bad Wimpfen, Theaterverein Weinsberg, Kolpingtheater Oedheim, Theater in Braunsbach, Spielbühne Großenhain, Theatrie Öhringen und, seit langem wieder dabei, Kunscht-Dinger Dimbach. Ganz neu ist der Literatur- und Theaterkurs Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau.

Eingebettet ist die 8. Lange Nacht der Kultur in eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Unter dem Motto “Bühne frei im September – der Kulturmonat in Öhringen“ ist die Bläsergala der Stadtkapelle Öhringen ebenso ein musikalisches Highlight wie die Night of Music, die in kleine Kneipen und Veranstaltungslocations in Öhringen entführt. Auch die städtischen Einrichtungen und Museen beteiligen sich mit Ideenreichtum und Kreativität am Programm.

Die ersten Vorführungen beginnen um 19 Uhr und dauern jeweils 30 Minuten. Sie finden mehrmals am Abend immer zur vollen Stunde statt – 20, 21 und 22 Uhr. In den Pausen ist Zeit die Spielstätten zu wechseln. Letzte Vorstellung ist jeweils um 22 Uhr.

Vorverkaufsstart für die Lange Nacht der Kultur ist am 28. Juli über die online Ticket-Plattform Reservix. Es gibt keine Abendkasse. Einzeltickets können bis vor Veranstaltungsbeginn (je nach Verfügbarkeit) online gekauft und am Einlass vorgezeigt werden. Veranstaltungen, die draußen stattfinden sind frei. Ebenso das Kinderprogramm, die Museen und die Angebote in der Stiftskirche. Alle anderen Veranstaltungen kosten 5 Euro. Wer mehrere Veranstaltungen besucht spart: Zwei Veranstaltungen kosten 7 Euro. 10 Euro kosten drei bis vier Veranstaltungen.

Alle Informationen und das Programmheft unter https://www.oehringen.de/freizeit/staedtische-veranstaltungen/lange-nacht-der-kultur

Bühne frei im September – der Kulturmonat in Öhringen

4. September: Tag der offenen Museen: Weygangmuseum, Auto- und Glasmuseum und Meeresmuseum Cappel

4. September: Pendelmarionetten „Geschichten ohne Worte, Weygangmuseum, 14 und 16 Uhr

9. September: Musikalisch-literarischer Abend mit Karin FU, Stadtbücherei Öhringen, ab 19:30 Uhr

11. September: Charlotte Schmidt, Clownerei, Tanzlinde, 14 bis 14:30 Uhr

11. September: Jazzmusik, Tanzlinde, 16:30 bis 18:30 Uhr

16. September: Der seltsame Fall des Dr. Jekyll & Mr. Hyde, KULTURa, ab 19:30 Uhr

17. September: 8. Lange Nacht der Kultur „Öhringen begeistert“, wechselnde Locations, ab 18 Uhr

24. September: Bläsergala – Das Jahreskonzert der Stadtkapelle Öhringen, KULTURa, ab 19:30 Uhr

30. September: Night of Music, wechselnde Locations, Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr

Pressemittilung Stadt Öhringen

 

 

 




Wegen Inflation: Haushalte im Hohenlohekreis verlieren 52 Millionen Euro

Inflation frisst Einkommen auf: Wegen rasant steigender Preise gehen den Haushalten im Hohenlohekreis in diesem Jahr rund 51,6 Millionen Euro an Kaufkraft verloren – vorausgesetzt, die bisherige Teuerungsrate zieht nicht noch weiter an. Allein bei Lebensmitteln müssen die Verbraucherinnen und Verbraucher mit Mehrausgaben von 23,6 Millionen Euro rechnen. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich hierbei auf eine regionale Kaufkraftanalyse des Pestel-Instituts (Hannover). Danach sind Menschen mit schmalem Portemonnaie besonders betroffen: In den 17.200 Haushalten, in denen im Hohenlohekreis Alleinerziehende und Singles mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 2.000 Euro leben, belaufen sich die hochgerechneten Kaufkraftverluste – vom
Heizen bis zum Einkauf im Supermarkt – bis Jahresende auf 11,1 Millionen Euro.

Alarmierende Zahlen 

NGG-Regionalgeschäftsführer Burkhard Siebert spricht von „alarmierenden Zahlen“. Durch die Preissteigerungen drohten soziale Verwerfungen, wenn die Politik nicht durch weitere, gezielte Entlastungen gegensteuere. „Vom Kellner bis zur Bäckereifachverkäuferin – Beschäftigte, die keine Spitzenverdiener sind, müssen derzeit jeden Cent zweimal umdrehen. Wer ohnehin schauen muss, wie er bis zum Monatsende durchkommt, bei dem schlagen die aktuellen Mehrausgaben enorm zu Buche“, so Siebert. Laut Pestel-Institut sind die gestiegenen Lebensmittelpreise ein besonderer Inflationstreiber: Der durchschnittliche Haushalt im Hohenlohekreis hat in der ersten Jahreshälfte allein bei Nahrungsmitteln eine Zusatzbelastung von 38 Euro im Monat zu tragen. Die Mehrausgaben für Energie belaufen sich auf monatlich
35 Euro, Mobilität verteuerte sich um zehn Euro.

Nach Beobachtung der NGG treffen die Preissprünge im Supermarkt „ausgerechnet die Menschen besonders stark, die selbst mit Lebensmitteln arbeiten – ob im Restaurant, in der Brauerei oder in der Backwarenfabrik“. Zwar sei es der Gewerkschaft in diesem Jahr gelungen, durch Tarifabschlüsse etwa im Gastgewerbe kräftige Lohnerhöhungen zu erzielen. Die Inflation drohe jedoch, diese zunichte zu machen. „Was wir jetzt brauchen, sind spezielle Hilfen für Beschäftigte mit geringen Einkommen. Aber auch für Rentnerinnen und Rentner, Studierende und Arbeitsuchende. Die bisherigen Entlastungspakete der Bundesregierung reichen nicht aus.
Die Ampel muss nachlegen“, fordert Siebert. 

Reiche stärker an der Finanzierung der Krisenlasten zu beteiligen

Der Geschäftsführer der NGG-Region Heilbronn spricht sich für einen „Energiepreisdeckel“ aus, um Privathaushalte vor explodierenden Kosten für Gas und Strom zu schützen. Dabei müssten alle Entlastungen sozial ausgewogen sein. Siebert: „Starke Schultern können mehr tragen als schwache. Deshalb wäre es auch konsequent, Reiche stärker an der Finanzierung der Krisenlasten zu beteiligen – zum Beispiel durch eine einmalige Vermögensabgabe. 

Pressemitteilung NGG




Berlichinger Jagstbrücken sind wieder passierbar

Am Dienstag, 12. Juli 2022, hat Landrat Dr. Matthias Neth im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Jagstbrücken in Berlichingen wieder für den Verkehr freigegeben. Barrierefreie Bordsteinabsenkungen erleichtern für Fußgänger an drei Stellen nun das Queren der Straßen.  Außerdem wurden im Zuge der Baumaßnahme die Fahrbahndecke bis zur Ortsmitte erneuert und die unter Denkmalschutz stehende Hl. Nepomuk-Statue und die Gusseisernen Tafeln neu aufpoliert.

Die Ertüchtigung war dringend erforderlich, da erstmals im Jahr 2012 erhebliche Schäden an den Brücken festgestellt wurden. Im Zuge der Bauarbeiten stellte sich zudem heraus, dass die Widerlagerwände nicht den vorhandenen Bestandsplänen entsprachen. Dadurch wurden umfangreiche Untersuchungen sowie eine Überarbeitung der Ausführungsunterlagen erforderlich. Dies wiederum führte dazu, dass die Bauarbeiten nicht wie zunächst geplant Ende 2021 beendet werden konnten.

Landrat Dr. Matthias Neth dankte allen Beteiligten, insbesondere aber den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, die zwar etwas länger auf die Freigabe warten mussten, dann aber doch pünktlich zum Sportfest am darauffolgenden Wochenende die neuen Brücken wieder nutzen konnten.

Pressemitteilung LRA Hohenlohe

 

 




Allzeit Stetten!

Mit zwei Spaziergängen wird der Künzelsauer Teilort vorgestellt – aufgrund der räumlichen Ausdehnung an zwei verschiedenen Terminen. Mit Angelika Di Girolamo und Professor Dr. Wolfgang Freiherr von Stetten sind es sehr kompetente Vertreter, die auf Geschichte und Entwicklungen aufmerksam machen wollen.

Am Donnerstag, 18. August 2022 beginnt um 16.30 Uhr der Weg an der alten Kelter in der Mäusdorfer Straße. Zu sehen ist die Dorfkirche mit den Stetten-Grabsteinen, frühere Amtshäuser, die Kelter, Dorfbrunnen und der offen durchs Dorf fließende Bach.

Schloß Stetten, Torturm. Foto: Elke Sturm/Stadt Künzelsau

Durch Schloß Stetten geht die Führung an einem anderen Tag: Am Mittwoch, 14. September 2022 ist Treffpunkt für alle Interessenten am Torhaus. Eine stauferzeitliche Burg in bestem Erhaltungszustand, eine nach und nach entwickelte Seniorenresidenz, eine Klinik, ein Naturtheater und vieles mehr wird den Gästen präsentiert. Gebeten
wird, die öffentlichen Parkplätze an der Klinik zu nutzen.

Anmeldung nötig

Die Führungen sind kostenlos. Nur das anschließende „Vesper“ mit der Gelegenheit zum Austausch über das Erfahrene und Gesehene zahlen alle selbst. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis jeweils acht Tage vorher nötig bei der Stadtverwaltung Künzelsau, Nicole Okel, nicole.okel@kuenzelsau.de oder 07940 129-120.

Dieses Angebot gehört zur Ausstellung „Fluren, Stadtteile – eine Verwaltung“, die noch bis 30. Oktober 2022 bei freiem Eintritt im Stadtmuseum Künzelsau zu besichtigen ist. Geöffnet ist das Stadtmuseum mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt des Museums mit dem Verein StadtGeschichte, der Karoline-Breitinger-Schule und der Volkshochschule.

Weitere Stadtteilführung:

13.10.2022, 15.30 Uhr: Morsbach

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




„Wir bewerben uns sicher bei einer nächsten Bürgerbudget-Runde wieder.“

Neben dem neu aufgebauten Lügenbrückle (GSCHWÄTZ berichtete) gibt es weitere erfolgreiche Initiativen, die mit Mitteln des Bürgerbudgets gefördert wurden. Gerhard Rudolph, Ortsvorsteher von Amrichshausen, präsentiert stolz den neuen Pavillion zwischen Dorfplatz und Kirche. „Es hat sich gezeigt, dass die Menschen nach Hochzeiten gerne einen Platz für einen Sektempfang haben – das ist jetzt ein idealer Ort für so einen Sektempfang, eine kleine Hocketse oder eine kleine Feier“, meint er. Aber alles soll im Rahmen sein, „wilde Feste wollen wir an dieser Stelle nicht“. Deshalb gibt es auch keine fest installierten Sitzgelegenheiten.

„Wilde Feste wollen wir an dieser Stelle nicht“

Gerhard Rudolph ist stolz auf den neuen Pavillion. Foto: GSCHWÄTZ

Neben 8.000 Euro aus dem Bürgerbudget haben etwa 15 – 20 die Bürger:innen aus Amrichshausen rund 400 – 500 Stunden Eigenleistung eingebracht. Auf dieses Engagement ist Rudolph stolz. Und obwohl der Pavillion noch nicht ganz fertig – einige spezielle Materialien konnten nicht rechtzeitig angeliefert werden – ist der Pavillion bereits eingeweiht: Das erste Hochzeitspaar mit seinen Gästen hat den Pavillion bereits eingeweiht.

Nicht zum Feiern, sondern zum Verweilen

Ernst Gruber, Rafaela van Dorp, Stefan Neumann und Prof. Dr. Wofgang Freiherr von Stetten präsentieren eine der neuen Bänke. Foto: GSCHWÄTZ

Schon aus der vorletzten Runde des Bürgerbudgets stammen 12 Bänke an den Wanderwegen zwischen Kocherstetten, Nitzenhausen und Lassbach. Wegen der damaligen Budgetsperre ist die Albert-Berner-Stiftung eingesprungen und hat die von der Stadt zugesagten 7.500 Euro übernommen. Die Bänke stehen jetzt an gut frequentierten Wander- und Fußwegen, meist an Orten mit guter Aussicht und laden zum Verweilen und Ausruhen ein. „Die Bänke werden gerne angenommen“, hat Prof. Dr. Wolfgang von Stetten, Vorsitzender des Projektpartners Stauder-Stiftung, beobachtet. Ernst Gruber weist darauf hin, dass die Bänke nicht im Gras sondern auf Platten stehen: „Damit haben wir dort keine Zeckengefahr“.

Ein Feucht-Fröhliches Projekt

Nicht nur für die KInder: Werner Hannemann demonstriert die neuen Spielgeräte. Foto: Stadt Künzelsau

Ebenfalls aus der Runde 2020/21 und damit ebenfalls von der Berner-Stiftung unterstützt, ist die neue Spielstrasse der Jugendfeuerwehr. Mit Geschicklichkeitsübungen sollen Kinder an die Feuerwehr herangeführt werden. Beispielsweise soll ein Ball mit einem Wasserstrahl durch ein Labyrinth ins Ziel geleitet werden. Diese Spiel- und Spaßgeräte wurden im Projekt neu gebaut – und damit sie möglichst lange erhalten bleiben wurden speziell angepaßte Lager- uns Transportwägen angefertigt. Zum Einsatz kommen die Spiele bei diversen Festen in der Umgebung, zum erstenmal bereiteten sie den Kindern während des Schulaktionstags des Landeskinderturnfests Spaß – und natürlich Erfrischung bei der Hitze, denn manch ein Kind blieb nicht trocken.

32 Kinder und Jugendliche seien derzeit bei der Jugendfeuerwehr tätig, berichtet Werner Hanneman, verantwortlich für die Jugendfeuerwehr.

„Wir bewerben uns sicher bei einer nächsten Bürgerbudget-Runde wieder.“

Alexander Gunnesch (li.) und Bürgermeister Stefan Neumann auf dem neuen Boden des Kokolores. Foto: GSCHWÄTZ

Für 8.000 Euro und ebenfalls mit viel Eigenleistung wurde der Boden im Jugendverein KOKOLORES erneuert. Ein attraktiver und robuster Holzboden wurde verlegt, dazu wurde die Bühne abgeschliffen. Aus Vereinsmitteln und mit Eigenleistung wurden im Rahmen des Projekts auch die Wände neu gestrichen. „„Wir sind sehr zufrieden und dankbar für die Unterstützung aus dem Bürgerbudget“, sagt Alexander Gunnesch. Der Verein hat schon einmal vom Bürgerbudget profitieren können und hat damals die Bühnentechnik erneuert. Erneuerungsbedarf gibt es immer wieder, weiß Gunnesch. Im nächsten Schritt müssen man im Obergeschoß angreifen. Und er hofft darauf, dass die Bürger den Verein KOKOLORES wieder unterstützen: „Wir bewerben uns sicher bei einer nächsten Bürgerbudget-Runde wieder.“

Text: Matthias Lauterer

 

 

 




„Verarsche ko i mi selber“

Das Fachkräftenetzwerk Hohenlohe Plus hat am Freitag, den 29. Juli 2022 im Kino Prestige Filmtheater in Künzelsau den roten Teppich ausgerollt und den Imagefilm für das Fachkräftenetzwerk Hohenlohe Plus über die gleichnamige Region vorgestellt.

Was macht unsere Region so einmalig, warum ist gerade hier ein Leben und Arbeiten herrlich miteinander
zu verbinden? Dies und vieles mehr zeigt der knapp 3-minütige Film auf eine spannende und humorvolle Art und Weise. Wo haben wir Hohenloher unsere Macken, was macht uns unvergleichlich und liebenswert? Der Film zeigt die ganze Bandbreite dessen, was die Region
auszeichnet: von herrlichen Landschaften, großartigen Unternehmen, erfolgreichem Sport bis hin zu ausgezeichneter Kulinarik. All das anhand der Story einer charmanten Familie.

Mehr als 40 Freiwillige aus der Region sind gerne dem Aufruf von Hohenlohe Plus über die verschiedenen Medien gefolgt, um ihren Beitrag dazu zu leisten, die Region über die eigenen Grenzen hinaus mit ihren Qualitäten bekannt zu machen. Produzent und Filmemacher
Fürstenberger Audio-Visuelles Storytelling hat an wunderschönen Plätzen und bei Unternehmen in Hohenlohe einen Film gedreht, der mit Augenzwinkern genau davon erzählt.

Quelle: Pressemitteilung von Hohenlohe plus

 

 




Ohrenbach: Pferdegatter beschädigt und Pferd verletzt

Das Polizeirevier Künzelsau sucht Zeugen, die Hinweise zu einem unbekannten Lkw-Lenker geben können, der in der Nacht auf Mittwoch die Flügeltore eines Pferdegatters beschädigte.

Der Fahrer wendete vermutlich zwischen Dienstag 22 Uhr und Mittwoch gegen 10.15 Uhr einen Lkw in einer Hofeinfahrt in der Künzelsauer Brücklesgasse. Er stieß dabei mit seinem Fahrzeug gegen das Tor, wodurch diese beschädigt und geöffnet wurde. Hierdurch erschrak ein Pferd derart, dass es über das Gelände flüchtete, über eine Umzäunung sprang und sich verletzte. Zeugen, die Hinweise zum Unfall, dem flüchtenden Fahrzeug oder dessen Fahrer geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

Pressemitteilung Polizei




Klima-Zentrum meldet Vollzug: kostenlose Energie-Erstberatungen angelaufen

Das Klima-Zentrum meldet Vollzug: Seit Juli gibt es im Hohenlohekreis kostenlose Energie-Erstberatungen. Damit steht ein Netzwerk aus Energie-Effizienz-Experten (EEE) den Bürgerinnen und Bürgern beim Kampf gegen hohe Energiekosten und dem spürbaren Klimawandel zur Seite. Dem neuen Angebot vorausgegangen war das erste vom neuen Klima-Zentrum organisierte Netzwerktreffen für Energieberater, bei dem sich diese über ihre Arbeit und das neue Beratungsangebot austauschen konnten. Gastgeber des Treffens war die Firma MEFA Befestigungs- und Montagesysteme GmbH, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte.

„Wir haben die Einladung von MEFA begeistert angenommen“, berichtet der Leiter des Klima-Zentrums Joachim Schröder. „Denn das Unternehmen passt mit seiner Ausrichtung perfekt zu den Zielen der Energie-Effizienz-Experten.“

Die in Kupferzell ansässige Firma bietet unter anderem innovative Wärmepumpen für Heizung und Kühlung von Häusern und Gebäudekomplexen an. Dabei werden verfügbare Energiequellen wie Sonne, Geothermie oder Prozesswärme genutzt. Nicht zuletzt die sommerlichen Temperaturen machten den innovativen Eisspeicher namens multiQ ice im Keller des MEFA-Gebäudes für die Energieberater zum angenehm kühlen Höhepunkt der Werksführung.

Bei der anschließenden Vorstellung des neuen Klima-Zentrums und dem folgenden Austausch aller Anwesenden war der Erfolg des ersten Netzwerktreffens deutlich zu spüren: Neue Kontakte wurden geknüpft, bestehende Bekanntschaften weiter vertieft. Wer ist Experte für energetische Sanierung für Gebäude mit Denkmalschutz? Wer kennt sich aus bei Industriebauten? „Sich mit anderen Energieberatern austauschen zu können ist für alle Beteiligten ein echter Mehrwert. Doch unser eng getakteter Berufsalltag lässt die Organisation eines solchen Treffens einfach nicht zu. Toll, dass mit dem Klima-Zentrum nun wieder jemand diese wichtige Aufgabe übernimmt“, bestätigt Energie-Effizienz-Experte Reinhold Zentler.

Erste Beratungen in Forchtenberg und Kupferzell

Welche Möglichkeiten gibt es, Energie im Alltag einzusparen? Kupferzells Bürgermeister Christoph Spieles (links) folgt den Ausführungen von Energieberater Benjamin Roth. Foto: MEWA

Bereits im Juli wurden erste Termine für kostenlose Energie-Erstberatungen im Hohenlohekreis angeboten. In Forchtenberg stellte Energie-Effizienz-Experte Norbert Kilb sein Wissen den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Erste Beratungen gab es auch in der Gemeinde Kupferzell. Deren Bürgermeister Christoph Spieles nutzte die Möglichkeit und holte sich von Energieberater Benjamin Roth wertvolle Tipps: „Das Treffen mit einem Experten für energetische Sanierung hat mir viele neue Impulse gegeben. Besonders gut gefällt mir, dass auch mögliche Förderungen für die angesprochenen Maßnahmen auf den Tisch kamen.“

Nächste Runde am 4. August in Neuenstein

Die nächste Energie-Erstberatungsrunde im Hohenlohekreis findet am Donnerstag, 4. August 2022, von 16:30 bis 17:30 im Rathaus von Neuenstein statt. Auch hier berät Benjamin Roth. Eine Voranmeldung für interessierte Bürgerinnen und Bürger für diesen und weitere Termine sind beim Klima-Zentrum unter klimazentrum@hohenlohekreis.de oder Telefon 07940 18-1928 erforderlich.

Neben den Erstberatungen wollen Joachim Schröder und Janina Schüßler vom Klima-Zentrum auch das Netzwerk der Energie-Effizienz-Experten weiter ausbauen: Das 2. Netzwerktreffen findet am Donnerstag, 15. September 2022, um 17 Uhr statt. Diesmal bei der Firma CWF GmbH in Niedernhall-Waldzimmern. Die Teilnehmer dürfen auf eine spannende Führung durch das Werk des Herstellers von Unterkonstruktionen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen gespannt sein.

Pressemtteilung Klimazentrum Hohenlohekreis

 




Schraubenwerk Gaisbach: Produktionshalle mit ‚Holzbaupreis BW 2022‘ ausgezeichnet

Die neue Fertigungshalle der SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH in Waldenburg wurde mit dem Holzbaupreis Baden-Württemberg 2022 ausgezeichnet. Die Jury würdigte den innovativen Bau als „leuchtendes Beispiel für zeitgemäße Industriearchitektur“ und charakterisierte ihn als „ressourceneffizient, nachhaltig und schön“. Die Preisverleihung fand am 5. Juli im Naturtheater in Reutlingen statt. Die Projekte der drei Gewinner gingen aus 111 eingereichten Arbeiten hervor.

Die neue Halle von SWG Produktion hat beachtliche Abmessungen von 114 m Breite entlang der Straße und fast 97 m
Länge. Foto: HK Architekten

Holzbaupreis zum 14. Mal ausgelobt – diesmal im Rahmen der Holzbau-Offensive BW
Der Holzbaupreis Baden-Württemberg wurde 2022 zum 14. Mal an Bauherren, Architekten und Tragwerksplaner verliehen. Ausgelobt wurde er dieses Jahr erstmals im Rahmen der 2018 ins Leben gerufenen Holzbau-Offensive unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer BadenWürttemberg, der Hochschule Biberach sowie in Kooperation mit dem Informationsdienst Holz. Mit der Holzbau-Offensive fördert die Landesregierung das klimafreundliche Bauen mit Holz, um ihr Land als Trendsetter für eine klimagerechte Baukultur zu etablieren.

Beim Holzbaupreis Baden-Württemberg werden herausragende Bauten und Gebäudekonzepte aus BadenWürttemberg ausgezeichnet, die überwiegend in Holzbauweise entstanden sind. Eine unabhängige Jury begutachtete 111 Einreichungen. Davon kamen 14 in die engere Wahl. Letztlich wurden vier Auszeichnungen und drei Preise vergeben. Dass die Wahl dabei auf das Gebäudeensemble der neuen Produktionsstätte für ASSY®-Schrauben mit Büro- und Ausstellungsgebäude fiel, begründete die Jury wie folgt:

Die neue SWG Produktionshalle „veranschaulicht die Leistungsfähigkeit, das ästhetische Potential sowie die Innovationskraft des modernen Holzbaus. Um die erforderliche Flexibilität der Produktionsabläufe zu gewährleisten, wurde die Anzahl der Stützen der 114 x 96,5 Meter messenden und zwölf Meter hohen Halle auf ein notwendiges Minimum reduziert. Möglich macht dies das weltgrößte Dachtragwerk aus Buchen-Furnierschichtholz mit Spannweiten von 40 und 42 Metern.“

Eine Brücke verbindet die Produktionshalle mit dem dreigeschossigen Büro- und Ausstellungsgebäude. Foto: HK Architekten

Der Geschäftsbereich Produktion der SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH freut sich sehr über die Auszeichnung und dankt hier auch dem hauseigenen Ingenieurbüro „SWG Engineering“, auf Basis deren Planung diese außergewöhnliche Industriehalle erst realisiert werden konnte. Das Wettbewerbsergebnis wird in einer Broschüre dokumentiert und kann als pdf unter diesem Link herunter geladen werden.

Darüber hinaus werden die ausgezeichneten Holzbauten in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Pressemitteilung SWG