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Charity Event für den guten Zweck

Gerade in der heutigen Zeit wird es für Unternehmer immer wichtiger, gut vernetzt zu sein und Partner zu haben, auf die man sich verlassen kann und die man gerne mit seinen bestehenden Geschäftskontakten vernetzt. Seit Jahren bietet BNI (Business Network International) den Unternehmen eine Plattform, um Kontakte zu knüpfen und die BNI Chapter und ihre Mitglieder
treffen sich regelmäßig, einmal pro Woche, an den verschiedenen Standorten in der Region.
Doch durch die Corona Pandemie wurde alles anders und die Live Treffen sowie das gemeinsame Frühstück musste in die digitale Welt verlegt werden. Die Treffen fanden nur noch Online per Videocall statt und gemeinsame Aktivitäten waren für eine lange Zeit nicht mehr möglich.

Und genau in dieser Phase entstand das BNI Chapter Comburg, welches als reines Online Chapter gegründet wurde und dessen Mitglieder sich bewußt dafür entschieden haben, ihre Treffen digital abzuhalten. Die daraus entstandene starke Gemeinschaft hat nicht nur ein funktionierendes überregionales Netzwerk, in der IHK Region HN-Franken  hervorgebracht, sondern auch zu neuen und starken Freundschaften innerhalb des Teams beigetragen.

Als Ausrichter und Gastgeber der BNI 19 Veranstaltung, einer Abendveranstaltung, die möglichst viele Mitglieder aus der Region zum gemeinsamen Netzwerken zusammen bringen soll und darüber hinaus noch einem guten Zweck dienen darf, präsentiert sich das Online Chapter Comburg erstmalig live.

Mit der Firma Roth Absturzsicherungen aus Niedernhall- Waldzimmern wurde auch gleich der richtige Partner für diese Veranstaltung gefunden. Die Geschäftsleitung, unter Hubert und Tanja Roth (beide ebenfalls BNI Mitglieder),
ist gerne bereit soziale Projekte zu unterstützen und engagiert sich seit Jahren auch in der Förderung des Jugendsports des TSV Niedernhall.

Und so dürfen sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Abendprogramm freuen, können internationale Cocktails, regionale Weine und Sekt geniessen und neue Kontakte bei aktueller Musik des DJs knüpfen
Die Metzgerei Zum Wilden Mann aus Künzelsau sorgt mit einem großen kalt-warmen Buffet für das leibliche Wohl und rundet das Programm ab.

Alle Erlöse aus der Veranstaltung gehen zugunsten des Fördervereins der SHA Unicorns und der interdisziplinären Frühförderstelle Öhringen

Karten zum Event gibt es (für BNI Mitglieder und deren Freunde) unter www.univents.world/events/19163

Pressemitteilung BNI




Neues E-Carsharing-Angebot in Jagsthausen

In Jagsthausen steht ein öffentlich verfügbares, stationsbasiertes E-Carsharing-Angebot bereit. Seit Mai 2022 finden Bürgerinnen und Bürger gegenüber dem Dorfladen in Jagsthausen, im Mühlweg 5, einen VW ID 3 sowie eine passende Ladesäule. Zusätzlich zu dem E-Carsharing-Angebot können Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos in Jagsthausen während ihrer Erledigungen also ganz bequem ihr Auto laden.

Die neue E-Carsharing-Station ist ein Angebot der Gemeinde Jagsthausen in Kooperation mit der ZEAG Energie AG. Bürgermeister Roland Halter freut sich: „Mit der neuen Ladesäule können wir gleich mehrere Vorteile miteinander verbinden: Wir tragen dazu bei, die emissionsfreie Mobilität nun auch in Jagsthausen voranzutreiben, bieten unseren Elektroauto-affinen Bürgerinnen und Bürgern, ebenso wie unseren Gästen, eine bequem erreichbare Lademöglichkeit und haben gleichzeitig einen Standort, der auch unserem Dorfladen während der Fahrzeug-Ladepausen zugutekommen kann.“

Das neue Elektroauto kann für unterschiedliche Zeiträume gemietet werden. Gebucht wird das Fahrzeug über die App der ZEAG Energie AG. Bei Fragen zur Nutzung stehen Ihnen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Rathauses (07943/9101-33) gerne zur Verfügung. Mehr über das gesamte Car-Sharing-Angebot im Landkreis Heilbronn erfahren Sie unter www.zeag-carsharing.de.

Die Zukunft wird in Baden-Württemberg gestaltet – dem Land der Vordenkenden in Sachen Mobilität: Mit einer klimafreundlicheren, moderneren, nachhaltigeren und innovativeren Fortbewegung für alle. Seit 2015 fördert das Land im Rahmen der Kampagne „Neue Mobilität bewegt nachhaltig“ das aufeinander abgestimmte Zusammenspiel verschiedener Transportmöglichkeiten – von Fahrrad, E-Auto, ÖPNV bis zu flexiblen Sharing-Angeboten. Das E-Carsharing-Angebot am Dorfladen in Jagsthausen zeigt, dass „Neue Mobilität“ auch hier vor Ort ankommt. Mehr zur Kampagne erfahren Sie auf www.neue-mobilitaet-bw.de.

Pressemitteilung Neue Mobilität BW

 




Fußgänger angefahren, liegengelassen und geflüchtet

Ein Unbekannter oder eine Unbekannte fuhr am Dienstagabend einen Fußgänger bei Kupferzell an und flüchtete anschließend. Gegen 17.30 Uhr prallte das unbekannte Gefährt gegen den auf dem Feldweg entlang der Kreisstraße zwischen Westernach und Bauerbach gehenden 21-Jährigen. Das Fahrzeug lud den Mann auf die Motorhaube auf, von der er in der Folge in die angrenzende Wiese geschleudert wurde. Der Verursacher oder die Verursacherin fuhr nach dem Unfall weiter und kümmerte sich nicht um den schwer verletzten 21-Jährigen.

VW Polo, älteres Modell, schwarz

Bei dem Unfallfahrzeug soll es sich um ein älteres Modell eines schwarzen VW Polos handeln. Zeugen, die Angaben zu der Unfallflucht machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07940 9400, zu melden.

Presseinfo Polizei Heilbronn




„Die waren mit 6 Beamten da, das muss man sich mal vorstellen.“

Ein weiteres Mal ging es am 03. August 2022 vor dem Amtsgericht Künzelsau um den „Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse“.  Dieses Mal saß das Ehepaar B. aus Niedernhall auf den für die Angeklagten vorgesehenen Stühlen und der Prozess konnte in angebrachter Sachlichkeit durchgeführt werden.

„Ein gemeinsamer Tatplan“

Die Staatsanwaltschaft, vertreten durch Amtsanwältin Ehnle, warf dem Paar vor, einen „gemeinsamen Tatplan“ umgesetzt zu haben und der Stadt Niedernhall „in bewußter und gewollter Zusammenwirkung“ und „wie Sie wußten, wahrheitswidrig“ ein unrichtiges Gesundheitszeugnis vorgelegt zu haben, dass das gemeinsame Kind nicht gegen Masern geimpft werden kann. Der Nachweis einer Masernimpfung ist mittlerweile Voraussetzung für die Aufnahme eines Kindes in einen Kindergarten.

Aussteller der Impfbescheinigung ist kein Unbekannter

Ausgestellt wurde dieses Attest von Dr. Wolfgang Scheel aus Steinheim an der Murr. Dr. Wolfgang Scheel ist kein Unbekannter: Am 14. Oktober 2020 wurden seine Praxis und seine Privaträume von der Staatsanwaltschaft Heilbronn durchsucht, was große Wellen schlug. Kurz davor, am 16. Juni 2022, veröffentlichte das Magazin ZDF frontal einen Bericht, in dem Dr. Scheel beschreibt, wie leicht man über ihn an eine Impfuntauglichkeitsbescheingungen kommt:

Anleitung von Dr. Scheel. Screenshot aus frontal-Video.

ZDF frontal war es auf diese Weise möglich, von Dr. Scheel eine Imfpunfähigkeitsbescheinigung für ein gar nicht existentes Kind namens Jakob zu erhalten. Eine e-mail, ein Brief und 10 Euro waren die Grundlage für ein Attest – eine körperliche Untersuchung des Kindes oder eine Familienanamnese wurde für Jakob nicht verlangt, genausowenig wie beim angeklagten Ehepaar B.

Auf der Homepage von Dr. Scheel ist nachzulesen, dass er nicht unbedingt den Methoden der evidenzbasierten Medizin anhängt:

Dr. Scheel lockt sogar mit dem Himmel auf Erden. Screenshot www.dr-scheel.de

Einen Scharlatan nennen ihn daher manche, das Magazin Focus verleiht ihm dagegen noch am 22. Juli 2022 eine Urkunde als „empfehlenswerter“ Kinder- und Jugendarzt.

Mehrere verdächtige Impfunfähigkeitsbescheinigungen in Niedernhall

Im Rahmen der Ermittlungen gegen Dr. Scheel wurde man auch – ein „Abfallverfahren“ nannte das ein Zeuge im letzten Verfahren wegen desselben Tatbestandes – auf mehrere Fälle von wahrscheinlich unrichtigen Impfunfähigkeitsbescheinigungen in Niedernhall aufmerksam.

Einen weit entfernten Arzt ausgewählt

Ausgerechnet diesen Arzt hat sich das Niedernhaller Ehepaar nun für eine Zweitmeinung ausgesucht, nachdem der bisherige Kinderarzt aus Öhringen keine Bedenken gegen eine Impfung mit dem Masernimpfstoff geäußert hatte. Warum die Familie B. ausgerechnet auf diesen Arzt gestoßen ist, dessen Praxis doch mehr als 60 Autokilometer von Niedernhall entfernt ist, ist nicht Thema des Prozesses – möglicherweise war es Mundpropaganda aus dem Bekanntenkreis.

Vorgehen wie im Focus-Beitrag

Sie habe erst mit der Praxis telefoniert und die Beschwerden des Kindes geschildert, erläuterte Linda B. Daraufhin habe sie, wie es die Praxis von ihr gefordert habe, die Beschwerden nochmals schriftlich formuliert und an die Praxis von Dr. Scheel geschickt.

Dieser Brief liegt der Staatsanwaltschaft vor. Amtsanwältin Ehnle zitiert einen Zusatz, in dem sich Linda B. bei der Praxis bedankt, dass sie sich derart um Eltern kümmert. Kurz kommt der Verdacht auf, dass sich die Angeklagte damit um Kopf und Kragen geschrieben haben könnte. Die zitierte Formulierung klingt geradezu danach, als sei sich Linda B. im Klaren darüber gewesen, dass das Gesundheitszeugnis nicht der Wahrheit entsprechen kann.

Die angeklagte Mutter ist nervös

Linda B. ist nervös, sie findet auf ihrem Stuhl keine Ruhe: Beine, Arme und Mimik sind ständig in Bewegung. Wenn ihr Mann ihre Hand fasst, wird sie merklich ruhiger. Sie schaut meist nicht zum Richtertisch, sondern auf die gegenüberliegende Wand.

Amtsanwältin bleibt hart

Ehnle betont, dass die geschilderten Beschwerden für ein Kleinkind ganz normal seien. „Ich sehe wenig Einsicht, dass der Weg nicht der Richtige ist“, zeigte sich Ehnle auch weiterhin davon überzeugt, dass den Eltern die Tragweite ihres Handelns bewußt war und ist.

Marc B. schildert allerdings noch weitere Symptome, die er bei seiner Tochter festgestellt habe: Insbesondere habe er eine verzögerte motorische Entwicklung beobachtet. So habe seine Tochter mit 19 Monaten noch nicht laufen können. Dazu sei er durch eine frühere Impfnebenwirkung bei seinem Bruder besorgt, dass eine Impfung bei seinem Kind ebenfalls Nachwirkungen zeigen könne. Er habe der Vorgehensweise und der Bescheinigung von Dr. Scheel vertraut. Ja, sogar „vertrauen müssen“ – er sei ja medizinischer Laie.

Keine Verbindung zu „Verschwörungstheorien“ zu erkennen

Ein möglicher Zusammenhang mit einer verschwörungstheoretischen Gruppierung, wie er im ersten Fall, über den GSCHWÄTZ berichtete, nicht von der Hand zu weisen war, konnte im Fall der Eheleute B. nicht festgestellt werden. Vielmehr gelang es den beiden Angeklagten, ihre elterliche Sorge um das Wohl ihres bis jetzt einzigen Kindes als Motiv darzulegen. Die mögliche Strafbarkeit der Handlungen sei ihnen so nicht bewusst gewesen. Eindringlich schildert Marc B. sein pures Entsetzen über die Hausdurchsuchung, die durch die Polizei durchgeführt wurde: „Die waren mit 6 Beamten da, das muss man sich mal vorstellen. Die hätten das doch nur sagen müssen, dann hätte ich ihnen das ausgehändigt.“ Die Erschütterung darüber, welche Wellen ein Attest für 10 Euro schlägt, war glaubhaft.

Einstellung des Verfahrens wegen geringer Schuld

Nachdem Alexander Foidl, der Anwalt des Angeklagten – seine Frau war anwaltlich nicht vertreten – auf Einstellungen in früheren, ähnlich gelagerten Fällen verwiesen hatte, beantragte er auch in diesem Fall eine Einstellung nach §153 StPO, was die Amtsanwältin letztlich auch unterstützte. Offenbar hatte der emotionale Vortrag von Marc B. bei ihr einen gewissen Sinneswandel bewirkt und sie sah eine nur „geringe Schuld“ bei den Angeklagten.

Das Gericht stellt demnach das Verfahren gegen die Auflage einer Geldbuße ein. 1.600 Euro wird Marc B. an die Stiftung Kleine Helden bezahlen, seine Frau wird 400 Euro an den Tierschutzverein Hohenlohe bezahlen. Sollten die Zahlungen geleistet werden, ist das Verfahren abgeschlossen, eine strafrechtliche Verurteilung erfolgte nicht. Und die zu zahlendes Summe ist deutlich geringer als der Strafbefehl, den die Angeklagten angefochten hatten.

Das Kind des Paars – und um dessen Wohl geht es letztlich – besucht inzwischen auch ohne Impfung den Kindergarten. Das Ergebnis eines Immuntests, der dem Nachweis einer Impfung gleichgestellt ist, wies Antikörper nach. Eine Impfung wäre daher gar nicht nötig gewesen.

Text: Matthias Lauterer

Info: Der vollständige frontal-Beitrag ist hier verlinkt.




Waldbrandgefahr rund um Künzelsau

Alle Grillstellen im Künzelsauer Stadtgebiet sind wegen der hohen Waldbrandgefahr gesperrt. Die Stadtverwaltung Künzelsau bittet um Verständnis für die Maßnahme. Die Waldbrandgefahr ist derzeit extrem hoch und wird wohl über den ganzen Sommer hinweg anhalten. Vor dem Hintergrund der andauernden Hitzewelle bittet das Bürgeramt die Bevölkerung, sich vor allem im Wald verantwortungsbewusst und umsichtig zu verhalten.

Im Wald herrscht grundsätzlich zwischen März und Oktober ein absolutes Rauchverbot, auch offene Feuer im Wald sind verboten.

Schon ein kleiner Funke genügt, um einen Wald- oder Flächenbrand auszulösen.

Immens wichtig ist außerdem, dass Zufahrten in Waldgebiete freibleiben, damit Löschfahrzeuge im Ernstfall nicht behindert werden. Auch das Abstellen von Fahrzeugen über trockenem Bodenbewuchs sollte unbedingt vermieden werden.

Wer einen Waldbrand bemerkt, sollte sofort die Feuerwehr unter der Rufnummer 112 informieren. Dabei kommt es auf eine präzise Ortsbeschreibung an. Rettungspunkte, allgemein bekannte Parkplätze oder Ähnliches können hier als Orientierung dienen.

 

 

 



Live-Musik mit den Alley Cats

Die heißen Temperaturen dauern weiter an und passend dazu wird die Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ fortgesetzt: Am Donnerstag, 4. August geht es im Biergarten in den Wertwiesen weiter. Ab 17 Uhr tritt die Band Alley Cats auf.

Alles tanzbar

Die Künstler bündeln unaufgeregte Spielfreude mit Drang zur Party. Soul, Disco-Soul, Funk, Pop und Rock – das umfangreiche Repertoire spiegelt die Hingabe der Band zur tanzbaren Musik. Kompromisslose Rhythmen, eindringliche Basslinien und ein stimmgewaltiger
Gesang bilden das Geheimnis der Band. Vierzig Jahre Musikgeschichte klingen frisch, wenn sich die Alley Cats ihrer annehmen.

Jede Woche Live-Musik in Künzelsau

Durch die Veranstaltungsreihe „Sommer in der Stadt“ ermöglicht die Stadtverwaltung Künzelsau gemeinsam mit Gastronomen vor Ort Veranstaltungen über den Sommer. In lockerer Atmosphäre
findet jede Woche an wechselnden Plätzen Live-Musik statt. Für das leibliche Wohl sorgen die Künzelsauer Gastronomen an wechselnden zentralen Plätzen: Unterer Markt, Keltergasse, Obere
Hauptstraße, Oberer Bach, Busbahnhof und am Biergarten Wertwiesen. Liegestühle, Sandflächen und Pflanzen laden zum Verweilen ein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt
ist kostenfrei.

So geht’s weiter mit Sommer in der Stadt 2022

11.08.: Bahnhof; Lazy Monkeys
18.08.: Keltergasse; Keep Alive
25.08.: Unterer Markt; Simone & Nadine; Syrischer Abend
01.09.: Oberer Bach; Rockzylla
08.09.: Hauptstraße; Little Miss Martin

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Einbruch in leerstehende Gebäude

Unbekannte drangen in der vergangenen Woche in zwei Wohnhäuser und mehrere Scheunen in Ingelfingen-Kocherstein ein. Der oder die Täter brachen zwischen Mittwoch und Freitag gegen 18.30 Uhr die Eingangstüren der leerstehenden Gebäude auf, verwüsteten diese und randalierten darin. Hierbei kam es zu mehreren Beschädigungen. Außerdem wurde eine Spiegelreflexkamera entwendet sowie mehrere Flaschen Wein ausgetrunken und zerstört. Außerdem wurde ein Lkw beschädigt und aufgebrochen. Der Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können oder verdächtige Wahrnehmungen machen konnten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 8294 beim Polizeiposten Niedernhall zu melden.

Prssemitteilung Polizei Heilbronn




Neue Runde beim Bürgerbudget Künzelsau

Auch für 2022/2023 stehen wieder 50.000 Euro zur Verfügung. Welche Projekte und Maßnahmen möchten die Künzelsauerinnen und Künzelsauer gerne umsetzen? In einem ersten Schritt können Projektideen bei der Stadtverwaltung eingereicht werden. Bis spätestens 15. August 2022 ist dies möglich. Wichtig ist, dass die Projekte der breiten Öffentlichkeit dienen und damit ein Mehrwert für Künzelsau und die Künzelsauer Bevölkerung geschaffen wird. Vorschlagsberechtigt sind alle Künzelsauer Vereine, Organisationen, Kirchen und Privatpersonen.

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein:

  • Das Projekt muss 2022/2023 in Eigenregie umgesetzt werden.
  • Eine angemessene Eigenleistung der Antragstellerinnen und Antragsteller ist erforderlich.
  • Die Finanzierung muss mit dem Beitrag durch das Bürgerbudget gesichert sein.
  • Das Projekt muss der Allgemeinheit dienen.

Ablauf und Online-Abstimmung

Im September 2022 entscheidet der Gemeinderat über die Zulassung der Projekte. Anschließend kann die Bevölkerung von Mitte September bis Mitte Oktober wieder mitentscheiden und bei einem Online-Voting für eines der Projekte abstimmen. Nach der Online-Abstimmung trifft der Gemeinderat im Oktober 2022 die endgültige Entscheidung: Welche Projekte werden mit dem Bürgerbudget gefördert? Dann geht es los und die geförderten Projekte können mit der Umsetzung starten.

Weitere Infos auf der Beteiligungsplattform

Auch in diesem Jahr steht für die Dokumentation und Abstimmung rund um das Künzelsauer Bürgerbudget die Bürgerbeteiligungsplattform zur Verfügung. Alle Informationen und Dokumente sowie das Antragsformular gibt es unter www.kuenzelsau.de/buergerbudget. Die neue Beteiligungsplattform kann auch genutzt werden, um Ideen vorzustellen, zu diskutieren oder Mitstreiter zu gewinnen. Mitmachen ist ganz einfach: Konto anlegen, interessante Projekte aussuchen, Newsletter abonnieren und mitdiskutieren.

Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Künzelsau ist Rafaela van Dorp, Telefon 07940 129-102 oder E-Mail buergerbudget@kuenzelsau.de.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Zwei Unfälle mit Motorradfahrern

Gleich zwei Motorradlenker stürzten bei Unfällen am Sonntag bei Ingelfingen und verletzten sich schwer. Ein 26-Jähriger Motorradfahrer verlor am Sonntagnachmittag bei Ingelfingen-Stachenhausen die Kontrolle über seine Honda. Der Mann war gegen 14.30 Uhr auf der B19 von Stachenhausen in Richtung Hohebach unterwegs. Auf Höhe eines Parkplatzes verlor der 26-Jährige aus unbekannter Ursache die Kontrolle und rutschte auf der rechten Seite über die Fahrbahn auf die Gegenspur. Dort kollidierte er mit einem Bordstein. Das Motorrad kam erst nach rund 150 Metern zum Stehen, der Fahrer schlitterte noch rund 50 Meter weiter. Hierbei wurde er schwer verletzt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug entstand Sachschaden von rund 4.000 Euro und musste abgeschleppt werden.

Ein weiterer Motorradfahrer stürzte am Sonntagvormittag auf der B19. Er fuhr gegen 10.15 Uhr von Hohebach in Richtung Stachenhausen. In einer Rechtskurve kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Hierdurch wurde er von seinem Motorrad geschleudert und kam nach rund 25 Metern zum Liegen. Der 63-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Am Motorrad entstand Sachschaden von rund 6.000 Euro.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Betrunkener mit Reifenschaden

Am frühen Sonntagmorgen war ein 58-Jähriger mit seinem Ford Mondeo auf der B 19 bei Kupferzell unterwegs. Ein aufmerksamer Zeuge hatte bei der Hinterherfahrt bemerkt, dass sich ein Reifen des Fahrzeuges bereits aufgelöst hatte und der Fahrer somit mit diesem Rad auf der Felge fuhr. Trotz Lichtzeichen des Zeugen reagierte der Ford Fahrer zunächst nicht. Eine hinzugerufene Streife des Polizeireviers Künzelsau stellte bei einer Überprüfung fest, warum der 58-Jährige den Defekt an seinem Fahrzeug offensichtlich nicht bemerkt hatte:

Eine Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von fast 1,4 Promille.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn