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So wird das nix mit dem Bahnverkehr

Es ist Dienstag, 9. August 2022. Eine Fahrt mit dem 9€-Ticket in die Landeshauptstadt Stuttgart steht auf dem Programm. Es ist ungefähr 07:45  am Morgen, der Bahnsteig 2 im Bahnhof Schwäbisch Hall-Hessental füllt sich. Pendler sind unter den Wartenden, aber auch viele offensichtliche Ausflügler. Alle, es werden um die 100 Menschen sein, warten sie auf den Regionalexpress RE90 um 08:03 nach Stuttgart, als die elektronische Anzeige informiert, dass sie noch etwas länger warten müssen. Genauer: Der Zug ist voraussichtlich 50 Minuten verspätet. Grund sei „eine verspätete Bereitstellung“.

Fahrplanaushang verwirrt

Am Fahrplanaushang ist verwirrendes zu lesen: Von Schienenersatzverkehr von und nach Gaildorf ist die Rede und von Bauarbeiten im Stuttgarter Tunnel, die den Fahrplan durcheinanderwürfeln könnten. Der Umstieg in die S-Bahn wird empfohlen. Welche Züge vom Schienenersatzverkehr betroffen sind, ist nicht leicht herauszufinden. In altbewährter Manier hat man einfach einen Gesamtfahrplan für alle Haltepunkte ausgedruckt, in dem einzelne Felder rot markiert oder durchgestrichen sind – die Bedeutung dieser beiden Kennzeichnungen, Ausfall oder Ersatzverkehr, ist nicht erklärt. Und wirklich lesen kann man diesen Fahrplan auch nicht, so tief ist er aufgehängt. Eine klare, deutliche und zielgerichtete Kommunikation sieht anders aus.

Ein einfacher Zettel würde schon reichen

Wie einfach wäre es doch, wenn man einen Zettel, der die vom Ersatzverkehr betroffenen Züge und deren Abfahrtszeiten klar und deutlich und nur für den jeweiligen Haltepunkt nennen würde. Man hat den Eindruck, dass jemandem das zu einfach wäre … aber: Wer in Hessental einsteigen will, den interessiert hauptsächlich, was er in Hessental vorfindet und interessiert sich kaum für den Haltepunkt in Fornsbach.

Die Hohenlohebahn war pünktlich

Ein Lichtblick ist, dass wenigstens die Hohenlohebahn pünktlich eintrifft, die ja auch schon des Öfteren wegen Personalmangels ausgefallen ist. Sie bringt weitere Menschen, die ebenfalls nach Stuttgart reisen wollen und die sich jetzt den Wartenden anschließen.

So fördert man den ÖPNV nicht

Ein leicht nutzbarer ÖPNV sieht anders aus. Einerseits ergibt der bundesweite Großversuch mit dem 9€-Ticket deutlich, dass ein Bedarf für den Bahnverkehr vorhanden ist und viele Menschen gerne den Zug nutzen würden, wenn das Angebot attraktiv wäre.
Andererseits sind die Bahnbetreiber, die Landesregierung als Auftraggeber der Bahnbetreiber und die DB Netz AG – ein Unternehmen der Deutschen Bahn, die zu 100% im Besitz des Bundes ist, überhaupt nicht auf einen höheren Bedarf vorbereitet.

Elfmeter verschossen

Zuverlässigkeit ist für einen ÖPNV essenziell. Wenn Pendler sich nicht auf die Verfügbarkeit und die Pünktlichkeit der Verkehrsmittel verlassen können, dann nutzen sie eben weiterhin das Auto. Die Chance, Menschen vom Auto auf den ÖPNV zu bringen, wird gerade von der Politik vergeben.

Eine Stunde wollten wir auf dem Bahnhof Hessental, der wirklich nicht zum Verweilen einlädt, dann nicht warten. Die Fahrt nach Stuttgart fiel aus.

Text: Matthias Lauterer




Drogenfund in Öhringen

Wegen des bestehenden Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge hat die Kriminalpolizei Heilbronn am Freitag, den 29. Juli 2022, einen 36-Jährigen in Öhringen festgenommen.

Nach einem Zeugenhinweis kontrollierten Polizeibeamte am Freitag drei Personen, darunter den Tatverdächtigen, in Öhringen. Während der Kontrolle versuchte der 36-Jährige zu flüchten. Er konnte durch die Beamten eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung konnten Bargeld und mehrere Verpackungseinheiten einer weißen Substanz aufgefunden werden, bei der es sich vermutlich um Betäubungsmittel, nämlich Amphetamingemisch, handelte. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des Mannes konnte umfangreiches Beweismaterial, darunter weitere Betäubungsmittel und ein sogenanntes „Growzelt“ mit Marihuanapflanzen aufgefunden und sichergestellt werden.

Der Tatverdächtige wurde am Tag nach seiner Festnahme einem Haftrichter des Amtsgerichts Öhringen vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Heilbronn beantragten Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




„Sommer in der Stadt“ mit den Lazy Monkeys

Mehr Sommerfeeling geht nicht: Palmen, Sandflächen, Liegestühle und die tropischen Temperaturen der letzten Wochen sind die besten Voraussetzungen für einen tollen Sommer-in-der-Stadt-Abend beim Alten Bahnhof in Künzelsau. Am Donnerstag, 11. August 2022 von 17 bis 21 Uhr gibt es Live-Musik mit den Lazy Monkeys. Die Band macht die entspannte Sommeratmosphäre perfekt. Es werden unter anderem Lieder von U2, Adele, AC/DC, den Toten Hosen, Pink, Sportfreunde Stiller und vielen anderen Künstlern interpretiert und zelebriert. Essen und Trinken bietet die Künzelsauer Gastronomie an. Der Eintritt ist frei.

Sommer in der Stadt an Künzelsaus schönsten Plätzen

Platz nehmen, den Sommer und die Stadt genießen – dazu lädt die Stadtverwaltung Künzelsau von Juni bis September schon im dritten Jahr ein. Dabei werden die schönen Plätze in Künzelsau zur Bühne für die Live-Musik-Abende. Zum gemütlichen Verweilen wurden an verschiedenen Stellen Sandflächen geschaffen sowie Liegestühle, Oleander und Palmen aufgestellt. Ziel der Stadtverwaltung war und ist es, die Innenstadt attraktiv und lebendig zu präsentieren. Deshalb organisiert das Kultur- und Veranstaltungsteam der Stadtverwaltung die Termine, engagiert die Live-Bands und übernimmt die Gagen. Damit erhalten die Künzelsauer Gastronomiebetriebe die Möglichkeit, an ihren Standorten die Besuchenden in eigener Regie und Verantwortung mit Essens und Getränke zu bewirten. Die Sommer-in-der-Stadt-Abende wurden in der Corona-Zeit als Unterstützung der Gastronomiebetriebe gestartet. Die Live-Musik-Abend kommen so gut an, dass sie in der Zwischenzeit dauerhaft in den Künzelsauer Veranstaltungskalender aufgenommen sind.

So geht’s weiter mit Sommer in der Stadt 2022

  • 11.08.: Bahnhof; Lazy Monkeys
  • 18.08.: Keltergasse; Keep Alive
  • 25.08.: Unterer Markt; Simone & Nadine; Syrischer Abend
  • 01.09.: Oberer Bach; Rockzylla
  • 08.09.: Hauptstraße; Little Miss Martin

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

Sommer in der Stadt an Künzelsaus schönsten Plätzen – hier beim Alten Bahnhof. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Die Lazy Monkeys treten beim Alten Bahnhof am 11. August auf. Foto Dirk König.

 




„Wenn der Müll bei uns aufschlägt, kann man ihn nicht mehr vermeiden“

Wenn von Deponien und Wertstoffhöfen die Rede ist, denkt man unwillkürlich an überall herumliegende Abfälle, Dreck und Gestank. Und genau so war es früher auch vielerorts der Fall. Schaut man sich einen modernen Wertstoffhoff an, dann sieht das ganz anders aus.

War früher vielleicht eher das Ziel, möglichst jeden Abfall einfach abzulagern, steht heute das Recycling im Vordergrund. Daher sind auf dem neu gebauten Wertstoffhof an der Deponie Stäffelesrain rund 20 Abwurfstellen für die unterschiedlichsten Stoffarten zu finden. „Wir sind froh, wenn die Leute gut trennen“, sagt Silvia Fritsch, Betriebsleiterin bei der Abfallwirtschaft Hohenlohe. Denn Müll, der nicht getrennt ist, darf nicht oder nur zu einem höheren Preis – abgegeben werden.

Wertsoffhof ist neu gebaut

Der neu gebaute Wertstoffhof macht es den Anlieferern sehr bequem: Die Anlieferzone ist komplett überdacht, die Container sind versenkt aufgestellt und Anlieferzone und Abholbereich sind getrennt, es kann also nicht zu gefährlichen Begegnungen kommen. Ein Manko gibt es noch:  Bei hohem Aufkommen staut sich der Verkehr auf der Zufahrtsstraße. Auch hier ist für die Anlieferer Abhilfe in Sicht: Die verlängerte Abbiegespur ist bereits im Bau und kann bald in Betrieb genommen werden. Etwas länger wird es noch dauern, bis für die Mitarbeiter:innen ein Gebäude mit Sanitär-  und Sozialräumen errichtet ist. Bis dahin müssen die Mitarbeiter:innen mit Containern vorlieb nehmen.

Müll wird bereits getrennt gesammelt

Um den Müll bereits vor Ort recyclinggerecht zu trennen, stehen für viele Arten von Abfall spezielle Container bereit. Diese Container werden von spezialisierten Unternehmen abgeholt und die Inhalte können ohne größere Probleme recycelt werden. Papier, Metallschrott, Holz aus dem Außenbereich, Möbelholz und so weiter, alles wird getrennt erfasst, um den Recyclingunternehmen einen möglichst reinen Rohstoff anbieten zu können. Beispielsweise werden Gips-Platten aus dem Innenausbau gesondert erfasst, da sie durch ihren Schwefelgehalt nicht zusammen mit Bauschutt entsorgt oder weiterverarbeitet werden können.

Für viele Abfallarten stehen spezielle Container bereit. Foto: GSCHWÄTZ

Werkstatt für Behinderte und AIH

Elektroschrott wird im Hohenlohekreis vor dem Recycling weiter getrennt. Kleinere Artikel werden in der Werkstätte für Behinderte in einzelne Stoffkomponenten getrennt, größere Einheiten wie „weiße Ware“, also Kühlschränke oder Waschmaschinen gehen zur AIH (Arbeitsloseninititive Hohenlohe), wo sie gegebenenfalls repariert und zur Weiterverwendung angeboten werden. Gerade in Elektrogeräten sind viele Wertstoffe enthalten, die unbedingt wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden sollten.

Bisher keine Schatzfunde

Ob es im Abfall auch Schätze gibt? „Nein“, lacht Fritsche, „bisher wurde kein Schatz gefunden. Aber manchmal denkt jemand, dass ein Teil doch zu schade zum Wegwerfen ist“ – auch für diese Teile gibt es einen Platz. Und tatsächlich finden sich für diese Sachen auch neue Besitzer.

Auch Hartkunststoffe können auf dem Wertstoffhof abgeliefert werden. Foto: GSCHWÄTZ

Kaum Rückflüsse

Geld verdienen lasse sich trotz der Trennung kaum, sagt Silvia Fritsch. Fast nur bei Metallschrott und Papier gebe es geringe Rückflüsse. Allerdings merke sie auch, dass Rohstoffe immer teurer würden und daher Recyclinggut höher im Kurs steht. Trotzdem sollte das erste Ziel die Müllvermeidung sein: „Es gibt viele Sachen, die für die Mülltonne produziert werden“, sagt Fritsch. Man merkt ihr deutlich an, dass sie sich über derartige Produkte ärgert. „Wenn der Müll bei uns aufschlägt, kann man ihn nicht mehr vermeiden“.

Mehr und unsachlichere Konflikte

„Es läuft gut mit den Anlieferern“, lobt Fritsch. Die meisten Privatleute würden den Abfall vorher sortieren. Aber manchmal käme es auch zu Konflikten, und „die werden mehr und unsachlicher“, hat sie bemerkt. Aber das Personal sei auch auf solche Situationen vorbereitet.

Bautätigkeit auf dem alten Deponieteil

Direkt neben dem Wertstoffhof liegt die Mülldeponie. Seit 1980 ist sie im Betrieb. Schwere Baumaschinen fahren auf der Deponie herum. Fritsch erklärt, dass der alte Teil der Deponie gerade abgedeckt wird: „Mehrere unterschiedliche Schichten werden zu Abdichtung aufgetragen, dann kommt noch eine Folie drauf.“ Und zum Schluss soll die abgedichtete Deponie begrünt werden. Ziel ist es, dass kein Oberflächenwasser in die Deponie eindringen kann und das Oberflächenwasser ohne Kontakt zu den Abfällen an der Oberfläche in die Bäche abfließen kann.

Deutlich zu sehen: die unterschiedlichen aufgebrachten Schichten. Foto: GSCHWÄTZ

Im Untergrund tut sich was

Doch auch im Untergrund der Deponie ist Bewegung: Material verrottet, es entstehen Gase. Diese Gase könnten theoretisch wie Erdgas verbrannt werden. „Wir hatten einen Gasmotor im Einsatz“, berichtet Fritsch, „aber die Gasmenge war zu gering und zu unterschiedlich zusammengesetzt“. Bis 2004 war der Gasmotor in Betrieb. Inzwischen dürfte ein Gasmotor noch weniger rentabel sein, da der Hausmüll immer weniger verrottbare Abfälle beinhaltet – der Biomüll wird im Hohenlohekreis inzwischen getrennt erfasst und verarbeitet.

Schwere Maschinen auf der Deponie. Foto: GSCHWÄTZ

Auch wenn das Depniegas nicht mehr verwertet wird, ist im Untergrund der Deponie ein umfangreiches Leitungssystem vorhanden. Wasser und Gase werden aufgefangen und kontrolliert ausgeleitet. Damit steht ein System zu Verfügung, durch das Proben genommen oder Messungen vorgenommen werden können: „Alle zwei Jahre wird vom Regierungspräsidium eine große Begehung durchgeführt“, erklärt Fritsch. Aber es werden ständig Proben genommen und analysiert – und vor allem: dokumentiert. Zwar ist die Deponie maximal für mäßig belastete Stoffe und nicht für gefährliche Stoffe zugelassen – aber sicher ist sicher.

6 Hektar neue Deponie

Der alte Deponiebereich wird versiegelt und gleichzeitig wurden 6 Hektar neue Deponiefläche angelegt, die zukünftig befüllt werden. „Das reicht für 17 bis 20 Jahre“, sagt Fritsche. Und wenn diese Deponie auch gefüllt ist? „Dann stehen am Standort weitere rund sechs Hektar zur Verfügung“.

Umweltschutz

Direkt neben der Deponie wurde auf einer Ausgleichsfläche ein Biotop angelegt, das von vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten gut angenommen wurde. Von diversen Reptilien, Schmetterlingen sowie weiteren Insekten berichtet Fritsch, nur ein Tier hat sich bisher gut versteckt: „Ausgerechnet eine Gelbbauchunke habe ich auf der Deponie noch nicht gesehen“.

Text: Matthias Lauterer

 

 

 




Hohe Beute bei Schockanruf durch falschen Polizisten

Einen Anruf eines vermeintlichen Polizisten erhielt eine Seniorin am Mittwoch gegen 10 Uhr in Tauberbischofsheim-Distelhausen. Die Tochter der Angerufenen hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und die Untersuchungshaft könne nur durch die Zahlung einer Kaution in Höhe von 104.000 Euro abgewendet werden. Die 83-Jährige wurde durch den „falschen Polizeibeamten“ nach Wertgegenständen und Bargeld in der Wohnung ausgefragt. Im weiteren Verlauf des Telefonates übernahm ein angeblicher Staatsanwalt das Gespräch und forderte die Frau auf, ihre Wertgegenstände in eine Tüte zu packen und sie dem späteren Abholer zu übergeben. Gegen 11.45 Uhr traf die Seniorin in der Straße „Am Brunnenrain“ auf einen schmächtigen rund 1,65 Meter großen, 25 bis 30 Jahre alten Mann, der sich als Abholer zu erkennen gab. Der südländisch wirkende Mann hatte wenig Bartbehaarung und war mit einer schwarzen langen Hose, dunklen Schuhen und einem schwarzen T-Shirt bekleidet, welches auf der linken Brustseite ein kleines Emblem in rot-weißer Schrift hatte. Außerdem trug der Mann einen schwarzen Rucksack. Nachdem sich die 83-Jährige bei der Tochter nach deren Wohlbefinden erkundigte, bemerkte sie den Betrug.

Zeugen gesucht

Zeugen, die am Mittwoch gegen 11.30 Uhr den von der Geschädigten beschriebenen Abholer wahrgenommen, sonstige verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt oder ähnliche Anrufe erhalten haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09341 81-0 bei der Polizei in Tauberbischofsheim zu melden.

Um sich vor der Betrugsmasche „falscher Polizeibeamten“ zu schützen, raten die Staatsanwaltschaft Mosbach und das Polizeipräsidium Heilbronn:

  • Die Polizei ruft nie unter der Polizeinotrufnummer 110 an.
  • Sprechen Sie mit Unbekannten nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
  • Verständigen Sie, wenn Sie sich unsicher sind oder bei verdächtigen Anrufen die Polizei. Diese ist unter der Nummer 110 rund um die Uhr für Sie erreichbar.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn




Stadtradeln – Preisübergabe an die Schul-Teams

Mit über einer halben Million geradelten Kilometern war die Aktion „Stadtradeln“ im Hohenlohekreis wieder ein großer Erfolg. Der Landkreis hat in diesem Jahr Gewinne für die Teams mit den meistgefahrenen Kilometern pro aktivem Radelnden ausgeschrieben. Die Gewinne wurden in den vier Kategorien Schulen, Unternehmen, Vereine und Sonstige vergeben. Berücksichtigt wurden alle Teams mit einer Teamgröße von mehr als 15 aktiven Mitgliedern.

Schulen waren mit dabei

In der Kategorie Schulen wurden noch vor den Sommerferien die Gewinne übergeben. Den ersten Platz teilen sich das Ganerben-Gymnasium Künzelsau und die Gewerbliche Schule Öhringen mit jeweils exakt 137,7 Kilometern pro aktivem Radelnden. Das Ganerben-Gymnasium war mit 77 und die Gewerbliche Schule Öhringen mit 23 Aktiven vertreten. Auch die Pestalozzi-Schule Pfedelbach mit 129,8 Kilometern pro aktivem Radelnden wurde mit einem Preis bedacht, da sie sich mit diesem Ergebnis nur knapp hinter den beiden Siegern platzieren konnte. Die beiden Erstplatzierten erhielten Gutscheine für eine Genießerkiste von Hohenloher Produzenten. Hier können die Schulen selbst entscheiden, wie sie die Gutscheine verwenden möchten, beispielsweise beim nächsten Schulfest. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pestalozzi-Schule erhielten alle eine Fahrradklingel im Hohenlohekreis-Design. Die Gewinne der weiteren Kategorien werden in den kommenden Wochen übergeben.

Den Schulweg eigenständig zurücklegen

Die Organisatoren der Aktion „Stadtradeln“, Mobilitätsmanager Martin Hellemann und Radwegebeauftragte Yvonne Hoffmann, freuen sich, dass sich wieder viele Schulen an der dreiwöchigen Aktion beteiligt haben. Gerade für Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, den Schulweg eigenständig zurückzulegen. Darüber hinaus wollen sie auch nachhaltig unterwegs sein und etwas für die eigene Gesundheit tun.

Pressemitteilung LRA Hohenlohekreis




Vorlesestunde in der Stadtbücherei

Am Samstag, 13. August 2022 findet um 11 Uhr wieder eine Vorlesestunde in der Stadtbücherei im Alten Rathaus in Künzelsau statt. Kinder ab vier Jahren dürfen Frida Florian beim Vorlesen zuhören. Frida ist elf Jahre und kommt aus Stuttgart. Wenn sie Oma und Opa in Künzelsau besucht, schaut sie auch immer in der Stadtbücherei vorbei. Sie ist ganz neu im Team der Vorleser, weil sie natürlich sehr gerne liest. Sie freut sich riesig auf ihre erste Vorlesestunde, weiß die Leiterin der Stadtbücherei Eike Schroth. „Wir lassen uns gerne überraschen, welche Bücher sie ausgewählt hat“, so Eike Schroth.

Das Team der Stadtbücherei freut sich auf viele kleine Besucher. Begleitpersonen sind herzlich willkommen. Um Anmeldung wird gebeten unter 07940 9811611 oder stadtbuecherei@kuenzelsau.de

Presseinformation Stadt Künzelsau

 

 




LÖW:INNEN helfen LÖW:INNEN

Krisen, sind da, um sie zu meistern, aber nicht immer gelingt das alleine. Wichtige Gerichtsverfahren stehen an, der Verlust der Kinder droht, ein narzisstischer Expartner, der die Trennung in eine Kampfarena verwandelt. Auf dieser Seite findet ihr Experten, die wirklich Experten auf diesem Gebiet sind, die alle wissen, worüber sie sprechen, die nicht selten selbst Erfahrungen mit toxischen Beziehungen und Strukturen gemacht haben. Menschen, die euch in Euren individuellen Lebenslagen optimal beraten und unterstützen.

LÖW:INNEN-Founder Dr. Sandra Hartmann

Dr. Sandra Hartmann. Foto: privat

Meistes sind Betroffene nach einer toxischen Beziehung emotional am Ende. Ein unterstützendes, tragendes Umfeld, dem man vertrauen und auf das man sich verlassen kann, das einem Kraft und Mut gibt, erleichtert es einem, derartige Krisen zu bewältigen. Die Bewusstwerdung der eigenen Stärke, das Zurückgewinnen der Handlungsfähigkeit, Selbstliebe – das alles sind Themen, die für eine Heilung wichtig sind. Wer bin ich, wer will ich sein und wer könnte mich auf diesem Weg, den ich nun gehe, bestmöglich unterstützen?

Falls ihr nicht sicher seid, welcher Coach und welche Supporter-Gruppe am besten zu Euch passt, hilft euch Dr. Sandra Hartmann weiter: WhatsApp: 0172/68 78 484 oder Mail direkt über das LÖW:INNEN-Kontaktformular.

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Claudia Herberger – Mental Coach

Claudia Herberger. Foto: privat

Claudia Herberger – Mental Coach aus Hamburg

Seit über zwanzig Jahren eine award-nominierte und ausgezeichnete Filmproduzentin mit einem eigenen Unternehmen, preisgekrönte Autorin und zertifizierter „Conscious Uncoupling“- und „Calling In The One“-Coach. Liebevoll verbundene Mutter zweier Söhne. Sie ist selbst aufgewachsen in einem emotionalen Krisengebiet, kennt toxische Beziehungen in allen Facetten und weiß inzwischen genau, wie man die alles verschlingende Leere füllt, die man in sich fühlt, wenn man nicht bekommen kann, was man aber dringend braucht.

Sie coacht Menschen in Krisensituationen und ist eine Meisterin des mental supports. Sie kann Betroffene, die am Boden liegen, in kürzester Zeit wieder aufrichten und ihnen im wahrsten Sinne Flügel verleihen. Sie schätzt Menschen sehr gut ein und kann sie dadurch optimal vorbereiten auf Gerichtsverfahren und / oder auf Gespräche bei Ämtern. Im Rahmen von Trennungen und Scheidungsverfahren sowie für einen Neubeginn ist sie eine optimale Ansprechpartnerin für ein Leben im Einklang mit sich selbst. Strategisches Verhalten in Kombination mit dem Aufbau eines gesunden Selbstwerts – wer diese Frau an seiner Seite hat, hat schon gewonnen: https://herberger-coaching.com/

Telefon: 0151.4000.47.27

claudia@herberger-coaching.com

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Dr. Stephan Rücker – deutschlandweit bekannter Experte und Sachverständiger bei Manipulation & Entfremdung der Kindern durch den/die Expartner:in

Dr. Stephan Rücker. Foto: privat

Für die allermeisten Menschen bedeuten ihre Kinder einfach nur grenzenlose Liebe und Vertrauen. Für Narzissten sind sie lediglich Mittel zum Zweck, denn Narzissten können keine Liebe empfingen, weder für sich noch für andere. Narzissten möchten lediglich möglichst die vollständige Macht und Kontrolle bei ihren Kindern haben. Gelingt es ihnen nicht, sind sie in den Augen des Narzissten nicht mehr wert. Gelingt es ihnen mittels massiver Manipulation und Entfremdung vom Expartner können Kindern auch zu Waffen werden, die sich gegen die Expartner und damit gegen einen Elternteil, häufig den vermeintlich schwächeren, richten. Dr. Stephan Rücker ist deutschlandweit einer der wenigen Sachverständigen, der sich auskennt mit Manipulation bei Kindern und auch vor Gericht deutlich aufzeigen kann, wie Narzissten hinter den Kulissen agieren, um Kinder an sich zu binden und sie abhängig zu machen. Diese Form von Manipulation und Entfremdung stellt eine hohe Form von Kindeswohlgefährdung dar. Weitere Informationen und Kontakt:

Dr. Stefan Rücker – Experte für Kindeswohl und Umgangsrecht (drstefanruecker.de)

Dr. Stefan Rücker – Verband für Getrennterziehen (papa-mama-auch.de)

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Dr. Karin Kellermann-Körber -Rechtsanwältin mit jahrzehntelanger Erfahrung hinsichtlich häuslicher Gewalt

Dr. Kellermann-Körber engagiert sich bereits seit mehreren Jahrzehnten beim Weißen Ring und betreut immer wieder Mandanten, die aus toxischen Beziehungen kommen. Dabei geht es unter anderem um finanzielle Fragen wie auch um Familiengerichtsverfahren. Sie ist eine Anwältin, die sich zu 150 Prozent für ihre Klienten einsetzt.

Kontakt: Anwaltskanzlei Kellermann-Körber; Tübinger Str. 6, 71088 Holzgerlingen; Telefon: 07031/749 50

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Lucia Völlinger – Heilpraktikerin für Psychotherapie, Spezialistin bei narzisstischem Missbrauch

Lucia Völlinger. Foto: privat

Narzissmus und toxische Beziehungen erkennen, um sich dann zu lösen und zu gesunden. Lucia Völlinger ist Expertin auf diesem Gebiet und bezüglich Themen wie die so genannte „unsichtbaren Gewalt“ in Form von emotionalem Missbrauch in Form von Abwertungen, emotionaler Erpressung, Schuld- und Schamgefühlen. Die Stärkung ihrer Klienten ist ihr ein großes Anliegen.

Weitere Informationen und Kontakt: https://www.psychotherapie-voellinger.de/

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Christian Laue, Rechtsanwalt, Experte für Strafrecht und Familienrecht, unter anderem Scheidungen von toxischen Partnern:

Prof. Dr. Christian Laue. Quelle: privat

Weitere Informationen und Kontakt: https://www.rechtsanwalt-lamade.de/home/rechtsanwalt-prof-dr-christian-laue/

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Carlota Hagemayer

Fachanwältin für Familienrecht

Heidrehmen 11

22589 Hamburg

Fon 040 32 51 34 45

Fax 040 98 76 01 05Email post@kanzlei-hagemeyer.de

Web www.kanzlei-hagemeyer.de

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Kennst Du weitere Expert:innen auf diesen Gebieten? Dann schreibe uns einfach eine E-Mail über unser Kontaktformular oder eine WhatsApp an: 0172/68 78 474

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Hier haben wir für Euch zusätzlich einen Überblick über die besten Netzwerke und Influencer mit wertvollen Tipps rund um und den Umgang mit Narzissten zusammengestellt, die es aktuell bei Instagram und Facebook gibt:

 




Deutlicher Anstieg bei den Krankmeldungen

Festspiele SHA Absage

Man hört und liest immer wieder von hohen Krankenständen in Industriebetrieben, Krankenhäusern oder Verwaltungen. Einige Folgen des hohen Krankenstandes können unmittelbar erfahren werden. Beispielsweise hat die Postfiliale in Künzelsau ihre Öffnungszeiten krankheitsbedingt eingeschränkt. Versandhändler weisen darauf hin, dass sich Paketzustellungen wegen der Krankheitssituation im Zustellbereich verspäten können. Und ganz aktuell fallen krankheitsbedingt mehrere Aufführungen der Schwäbisch-Haller Festspiele aus.

Bei den Heilbronner SLK-Kliniken fehlen derzeit krankheitsbedingt fast 400 Mitarbeiter:innen von insgesamt etwa 5.500: „Wir müssen ständig die Dienstpläne anpassen, holen teilweise Mitarbeiter, die eigentlich frei haben“, berichtet Marlies Kepp, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei den SLK-Kliniken. Sie kann potentielle Patienten aber beruhigen: „Sie werden behandelt“. Andererseits berichtet sie auch davon, dass geplante Operationen schon abgesagt wurden.

Krankenkasse DAK hat Daten analysiert

Die Krankenkasse DAK hat die Krankschreibungen von 280.000 DAK-Versicherten in Baden-Württemberg analysiert und kommt zu dem Ergebnis: Im ersten Halbjahr 2022 hatte Baden-Württemberg den höchsten Krankenstand seit Beginn der Pandemie. Mit 3,9 Prozent liegt er 0,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreszeitraum. Das erscheint wenig, bedeutet aber einen Anstieg der Krankheitstage um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es waren also an jedem Tag des Halbjahrs von 1.000 Beschäftigten 39 krankgeschrieben – nach 30 im ersten Halbjahr 2021. Auch die Anzahl der arbeitsunfähigen Beschäftigten hat sich erhöht: „Mehr als ein Drittel hatte bis einschließlich Juni mindestens eine Krankschreibung. Zum Vergleich: 2021 musste sich bis zum Ende des ersten Halbjahrs nur etwa ein Viertel wenigstens einmal krankschreiben lassen.“

Starker Anstieg bei Corona-bedingten Fehlzeiten    

Baden-Württemberg liegt bei Corona über dem Bundesdurchschnitt

„Parallel zu der schrittweisen Lockerung der Corona-Einschränkungen im März 2022 konnte sich eine ausgeprägte Erkältungs- und Grippewelle entwickeln“, kommentiert Siegfried Euerle, Landeschef der DAK-Gesundheit Baden-Württemberg, die Ergebnisse. Diese Erkältungswelle sei von einer hochansteckenden Omikron-Variante begleitet worden, die so viel Arbeitsausfall bewirkt habe wie keine Variante zuvor. „Die Omikron-Welle hat im Südwesten für 40 Prozent mehr Corona-Fehltage gesorgt wie in Hamburg oder Bremen.“ Baden-Württemberg liege damit über dem bundesweiten Durchschnitt von 64 Fehltagen je 100 Versicherte. „Deshalb fordern wir, dass die Krankschreibung per Telefon zu einer dauerhaften Lösung wird, um die Ansteckungsgefahr in den Arztpraxen zu reduzieren. Unmittelbar nach der politischen Sommerpause muss für eine Dauerlösung die gesetzliche Grundlage geschaffen werden“, so Euerle.

DAK-Statistik ist nicht repräsentativ – aber aussagekräftig

Die Mitgliederstruktur der DAK unterscheidet sich sicherlich von der Struktur bei anderen Krankenkassen, man muss daher bei der Betrachtung dieser Auswertung immer beachten, dass die Situation im Detail bei anderen gesetzlichen oder privaten Krankenkassen anders sein kann.

Auswertung nach Berufsgruppen zeigt deutliche Unterschiede

Trotzdem sind die weiteren Aussagen der DAK signifikant und beachtenswert, insbesondere was die Verteilung auf Berufsgruppen angeht: „Nach Berufsgruppen betrachtet fehlten Beschäftigte in Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufen besonders häufig mit einer Krankschreibung bei der Arbeit. Sie hatten im ersten Halbjahr 2022 im Durchschnitt 953 Fehltage je 100 Versicherte. Eher wenig Arbeitsausfall gab es in Berufen der Unternehmensführung und -organisation mit 494 Fehltagen je 100 Versicherte. Einen besonders großen Anstieg hatten die Beschäftigten in medizinischen Gesundheitsberufen. Die Zahl der Fehltage ging auf 843 Tage je 100 Versicherte hoch – nach 595 Tagen im ersten Halbjahr 2021.“ Diese Zahlen stimmen gut mit den Zahlen überein, die die SLK-Kliniken genannt haben.

Auch regional große Unterschiede

Die bisher genannten Zahlen bezogen sich auf die 280.000 baden-württembergischen DAK-Versicherten. Bundesweit sind mehr als 2 Millionen Menschen bei der DAK versichert. „Während in Mecklenburg-Vorpommern im ersten Halbjahr 2022 fast 92 Fehltage je 100 Versicherte mit Corona begründet wurden, waren es in Nordrhein-Westfalen mit knapp 46 Tagen nur halb so viele. Thüringen und Brandenburg belegten mit 88 und 86 Corona-Fehltagen je 100 Versicherte die Plätze zwei und drei der Statistik. Das Bundesland im Westen mit dem höchsten coronabedingten Arbeitsausfall war Bayern. Es gab im Freistaat mit 84 Fehltagen im ersten Halbjahr je 100 Versicherte 38 Tage mehr als in Nordrhein-Westfalen und 16 Tage mehr als im Nachbarbundesland Baden-Württemberg (68 Corona-Fehltage). Den geringsten Arbeitsausfall wegen Corona verzeichneten Beschäftigte in Bremen und Hamburg mit jeweils rund 41 Tagen.“

Keine Ursachenforschung

Die Auswertung der DAK stellt nur fest, was sie aus ihren vorliegenden Daten herauslesen kann. Eine sozial- oder gesundheitspolitische Aussage macht die DAK – abgesehen von der oben zitierten Forderung – nicht, genausowenig geht sie auf mögliche Gründe für den Anstieg der Krankheitstage ein.

Text: Matthias Lauterer unter Verwendung einer Pressemitteilung der DAK




Kontrolle über das Fahrzeug verloren

Eine verletzte Person und circa 15.000 Euro Sachschaden sind das Resultat eines Verkehrsunfalls bei Forchtenberg. Am Dienstagabend, gegen 20.45 Uhr, befuhr ein 23-Jähriger mit seinem Mercedes CLK die Landesstraße 1045 von Forchtenberg kommend in Richtung Sindringen. An der Einmündung zur Landesstraße 1050 bog er mit seinem Wagen nach links ab. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit geriet er mit dem Auto in den Grünstreifen. Als er zurück auf die Straße lenkte, verlor er die Kontrolle über das Gefährt und prallte mit einem entgegenkommenden Suzuki SX4 eines 38-Jährigen zusammen. Durch den Unfall wurde der Suzuki-Fahrer leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn