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Rettungshubschrauber beim Fußballspiel

Am Sonntagnachmittag, 14. August 2022, landete auf dem Nagelsberger Sportplatz ein Rettungshubschrauber. Grund war die schwere Kopfverletzung eines Spielers der Gästemannschaft. Der Spieler mußte längere Zeit auf dem Platz notärztlich behandelt werden, bevor er mit dem angeforderten Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden konnte.

In einem Kopfballzweikampf waren zwei Spieler mit den Köpfen aneinandergestoßen, wobei sich beide Spieler verletzten. Auch der beteiligte Spieler der Heimmannschaft wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Das Spiel wurde abgebrochen.

Text: Matthias Lauterer




Bussgeld von bis zu 50.000€ bei Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern möglich

Bereits seit dem 22. Juli 2022 und vorläufig bis 31. August 2022 hat der Hohenlohekreis per Allgemeinverfügung die Wasserentnahme aus den oberirdischen Gewässern, also aus Seen, Teichen, Flüssen oder Bächen eingeschränkt. Das Landratsamt teilt dazu mit:

Der wasserrechtliche Gemeingebrauch, also das Entnehmen von Wasser aus Seen, Bächen und Flüssen für Zwecke der Bewässerung, ist bis mindestens 31. August 2022 untersagt. Weiterhin erlaubt bleibt das Schöpfen mit Handgefäßen wie Gießkannen oder Eimern. Die mit wasserrechtlicher Erlaubnis des Hohenlohekreises zugelassenen Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern zum Zweck der Produktion bestimmter Lebensmittel im Bereich der Landwirtschaft werden auf 50 Prozent der genehmigten Wassermenge reduziert, alle anderen zugelassenen Wasserentnahmen sind ab sofort untersagt.

Pegel Kocherstetten. Stand 14. August 2022

Zur Begründung gibt das Landratsamt die sehr niedrigen Wasserstände der Flüsse und Bäche an:

„Von Januar bis Juni 2022 fielen in Baden-Württemberg nur rund 80% des Gebietsniederschlages, der im langjährigen Mittel für diesen Zeitraum üblich ist, bei gleichzeitig überdurchschnittlichen Lufttemperaturen. Auch der Juli ist bisher zu trocken und zu warm.
Zudem sind die Grundwasserverhältnisse insgesamt rückläufig. Die Grundwasserstände und Quellschüttungen bewegen sich auf unterdurchschnittlichem Niveau. Ein Zulauf aus Quellen bzw. dem Grundwasser in die Gewässer erfolgt daher nur in sehr begrenztem Maß.
Als Folge der trockenen Witterung der letzten Wochen ohne ergiebige Dauerniederschläge und der aktuell hohen Tagestemperaturen um die 30 Grad Celsius hat sich in zahlreichen Gewässern im Hohenlohekreis Niedrigwasser entwickelt.
Die an den hydrologischen Landespegeln im Hohenlohekreis gemessenen Abflüsse sind be¬eits unter den Mittelwert niedrigster jährlicher Abflüsse (MNQ) gefallen.“

Der Jahresgang des Kocherpegels bei Kocherstetten zeigt deutlich, dass der Kocher derzeit auf dem Niveau des über 40 Jahre erfaßten niedrigsten Wasserspiegels liegt – und das bereits seit etwa 4 Wochen.

Hohe Strafen bei Mißachtung

Auf die Mißachtung des Entnahmeverbots stehen hohe Bußgelder. Die Allgemeinverfügung droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro an: „Die Einhaltung des Entnahmeverbotes wird überwacht. Bei Zuwiderhandlungen gegen diese Allgemeinverfügung können Bußgelder gemäß § 103 Abs. 1 Nr. 1 WHG und des § 126 Abs. 1 Nr. 4 WG bis zu einer Höhe von 50.000 Euro verhängt werden.“

Die Allgemeinverfügung ist unter https://www.hohenlohekreis.de/de/aktuelles/bekanntmachungen nachzulesen. Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des Gewässerschutzes unter 07940 18-1857 oder 07940 18-1367 zur Verfügung.

Text: Matthias Lauterer
unter Verwendung einer Pressemitteilung und der Allgemeinverfügung des LRA Hohenlohekreis

 

 




Video „Aktiv unterwegs in Künzelsau“ – auf den zahlreichen Rad- und Wanderwegen

Ob Wandern, Joggen, Spazierengehen oder Radfahren – in und um Künzelsau wird einiges geboten. Die Landschaft um Künzelsau mit den Flusstälern und der Hohenloher Ebene hält wunderschöne Waldwege und steile Anstiege auf die Höhe bereit. Ein Video präsentiert schöne Ausblicke, gibt Tipps und macht Lust auf tolle Freizeitaktivitäten.

Kocher-Jagst-Radweg

Nicht ohne Grund gilt der „Kocher-Jagst-Radweg“ landschaftlich als einer der schönsten Radwege in Deutschland. Nur wenige Kilometer voneinander entfernt entspringen der Kocher und die Jagst dicht beieinander in der Nähe von Aalen im Ostalbkreis und münden fast nebeneinander bei Bad Friedrichshall in den Neckar. Der Radweg durch Hohenlohe führt im mittleren Kocher- und Jagsttal mit ganz sanften Steigungen durch die liebliche Landschaft. Die Zwei-Flüsse-Radtour ermöglicht durch insgesamt 13 Querwege zwischen Kocher und Jagst auch Kurztouren.

Panoramatour

Aber auch die 23 Kilometer lange „Panoramatour“ um Künzelsau eignet sich optimal fürs Rad. Ausgang der Strecke sind die Wertwiesen am Kocher in Künzelsau. Von dort geht es in Richtung Nagelsberg, über Garnberg und Amrichshausen nach Kocherstetten. Dort werden die immerhin fast 200 Meter Höhenunterschied zum Genuss in toller Landschaft. Der Stadtteil liegt unterhalb von Schloß Stetten. Am Kocher entlang, geht es flussabwärts zurück in Richtung Künzelsau. Weiter geht es auf dem „Kocher-Jagst-Radwegs“ durch Morsbach bis zurück zum Ausgangspunkt – den Künzelsauer Wertwiesen. Hier ist ein idealer Platz mit Biergarten, Spielplatz und Grünanlage, für einen gemütlichen Ausklang der Panoramatour. Das Kocherfreibad direkt daneben bietet Abkühlung und die Möglichkeit Beach-Volley-Ball zu spielen.

Hermann-Lenz-Weg

Hermann-Lenz-Weg in der Nähe des Bienenhofs. Foto: Elke Sturm, Stadt Künzelsau

Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, findet in Künzelsau ausgezeichnete Strecken. Der unterhaltsame 17 Kilometer lange „Hermann-Lenz-Weg“ führt von Künzelsau über Schloß Stetten nach Langenburg oder in die umgekehrte Richtung. Hermann Lenz (1913–1998) war ein bedeutender deutscher Schriftsteller (Georg- Büchner-Preis 1978; Würth-Preis für Europäische Literatur 1997 u.a.). Er wuchs bis zu seinem elften Lebensjahr in Künzelsau auf, wo sein Vater Zeichenlehrer am Schlossgymnasium war. Seine weiteren Jugend- und Schuljahre verbrachte er in Stuttgart. Nach seinem Studium in Tübingen, Heidelberg und München schrieb er seine ersten Werke („Verlassene Zimmer“, „Das Stille Haus“).

Natur-Erlebnis-Pfad

Interessant und unterhaltsam für Kinder und die ganze Familie ist der Natur-Erlebnis-Pfad im Stadtwald zwischen Taläcker und Gaisbach. Foto Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH.

Der „Natur-Erlebnis-Pfad“ lädt Naturfreunde, Familien und Kinder ein, die Natur zu erkunden. Der Weg führt auf 3,5 Kilometern durch den Künzelsauer Stadtwald. Mit der Bergbahn können Tourengeher und Radler bequem von Künzelsau auf die Höhe in den Stadtteil Taläcker kommen. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zum „Natur-Erlebnis-Pfad“. Auf diesem Wanderweg treffen Entdecker auf verschiedene Mitmachstationen wie Balancieren auf Holzpflöcken, Barfußpfad, Baumtrommel, Klangstäbe, Wurfstation oder Murmelbahn. Auf der Route sind Vogelhäuschen versteckt, in denen jeweils ein Stempel zum Thema Wald zu finden ist. Wer ist ein guter Entdecker und kann alle Stempel finden und richtig zuordnen? Als eines der ersten Bürgerprojekte wurde der „Natur-Erlebnis-Pfad“ im Rahmen des Künzelsauer Bürgerbudgets von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern umgesetzt.

Weitere Infos

Weitere Informationen unter http://www.kuenzelsau.de/radundwanderwege
Video „Aktiv unterwegs in Künzelsau“: https://www.youtube.com/watch?v=yZMtQteibVw

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

 




Die „Bakterien-Dealerin“ ist wieder unterwegs

Die Ländliche Heimvolkshochschule Lauda e.V. veranstaltet vom 10.09. (Beginn 9.30) bis 11.09. 2022 in Lauda den Kurs “Die Welt des Fermentierens – Haltbarmachen von damals bis heute“.

Jahrhundertealte Kulturtechnik

Seit Hunderten von Jahren begleitet den Menschen das Thema der Haltbarmachung. Neben Trocknen, Salzen, Räuchern und Einlegen war die Fermentation eines der Haupthemen der Konservierung von Lebensmitteln – und sie ist es noch immer. Viel Wissen und Weisheit zu der Kunst der Fermentation ist in Vergessenheit geraten, da kommt die Neugier, wie man seine Lebensmittel einlagern könnte, genau richtig. So kann der kreative Umgang mit Lebensmitteln zum Haltbarmachen wie zu Omas Zeiten, dabei die weltweite Vielfalt der Bakterien- und Pilzkulturen einbeziehen, dem Menschen ein Gefühl von Erdung vermitteln. Dieser Kurs, geleitet von Alexis Görtz aus Berlin, wird Ihnen die theoretischen und praktischen Grundlagen dazu bieten. Der Kurs bietet einen Einblick in die Kunst der Herstellung von: Sauerkraut oder Kimchi – Gemüsefermentation, Essig aus Obst, Wasserkefir, Kurkuma/ Ingwer Bier, Sauerteigbrot, Kombucha, Milchprodukte (Jogurt, Milch Kefir), Chili Sauce, EXTRA: tempeh.

Aus aller Welt

Alexis Görtz ist Weltreisende und Kulturliebhaberin. Sie hat über 30 Länder besucht und die lokalen Delikatessen dieser Länder kennengelernt und das sind die meiste Zeit fermentierte Speisen. Fasziniert von dem intensivem Geschmack, Konservierungstechniken und gesundheitlichen Vorteilen in Lebensmitteln, war sie Mitbegründerin der „Edible Alchemy“ im Jahr 2013 in Kanada. Sie brachte ihr gebündeltes Wissen mit nach Berlin und bildet seit 2014 Menschen in Fermentation weiter. Alexis wird oft „Bakterien-Barista“ oder „Bakterien-Dealerin“ genannt.

Info

Nähere Information und Anmeldung: Ländliche Heimvolkshochschule Lauda, Brunnenstr. 12, 97922 Lauda, Tel. 09343-1887; E-Mail: info@lhvhs-lauda.de; www.lhvhs-lauda.de

Pressemitteilung Ländliche Heimvolkshochschule Lauda




Blutspendetermine in Dörzbach und Niedernhall

„Aufgehobene Corona-Restriktionen und die ohnehin höhere Mobilität der Menschen innerhalb der Urlaubs- und Ferienzeit wirken sich negativ auf die Zahl der Blutspenden aus“, teilen die DRK-Blutspendedienste mit. „Bei einigen Blutgruppen wird es sehr knapp. Besonders der Universalspender 0 Rhesus negativ fehlt erheblich“.

Der nächste Blutspendetermin in Dörzbach ist am 15. August 2022:

Der nächste Blutspendetermin in Niedernhall ist am 29. August 2022.:

Weitere Termine in der Umgebung:

Zu beachten ist, dass eine Voranmeldung unter Blutspendetermine | DRK-Blutspendedienste erforderlich ist.

 




Öhringen: Sexuelle Belästigung im Hofgarten

In der Nacht auf Dienstag, den 25. Juli 2022, begab sich eine 25-jährige Frau gegen 23 Uhr zu einem Spaziergang in die Öhringer Innenstadt. Hier wurde sie von einem circa 24 Jahre alten Mann angesprochen und nach sexuellen Handlungen gefragt. Die junge Frau lehnte ab und sagte dem Mann, dass sie kein Interesse habe. Sie führte ihren Spaziergang weiter in Richtung des Hofgartens fort, wo sie der Unbekannte weiterverfolgte und mehrmals ansprach.

Als die Frau zwischen23.15 Uhr und 0.30 Uhr im Hofgarten angekommen war, versuchte der Mann sie unsittlich zu berühren. Die 25-Jährige konnte den circa 1,70 Meter großen Mann abwehren und flüchtete in Richtung ihrer Wohnung. Während der Tat soll eine weitere Frau mit roten Haaren und einem kleinen Hund im Park unterwegs gewesen sein. Das Kriminalkommissariat Künzelsau sucht diese Frau und Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Parks machen konnten oder Hinweise auf den Täter geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940 9400 zu melden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn vo, 11. August 2022




Hitze: Wie verhalte ich mich richtig?

Die derzeitigen hohen Temperaturen können vor allem für ältere Menschen sehr belastend sein. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises gibt Tipps, wie man mit der andauernden Hitze umgehen kann:

  1. Ausreichend Trinken

Trinken Sie über den Tag verteilt mindestens 2-3 Liter. Am besten eignen sich Wasser, lauwarme Tees (Pfefferminz, Fenchel, Salbei usw.) und Saftschorlen.

  1. Frisches und leichtes Essen

Essen Sie leichte Mahlzeiten. Am besten eignen sich erfrischende und wasserhaltige Lebensmittel wie Wassermelone, Gurke, Salat, lauwarme Suppen und Joghurt.

  1. Wohnräume kühlen

Lüften sie am besten in den kühlen Morgenstunden und in der Nacht. Schließen Sie tagsüber größtenteils die Fenster und verdunkeln Sie sie z.B. mit Vorhängen, Rollläden oder Jalousien, damit die Sonne nicht ungehindert einstrahlen kann.
Dosiertes Lüften oder ein leichter Luftstrom kann vor allem in tagsüber genutzten Räumen sinnvoll sein, da der stete Zug für Verdunstung auf der Haut sorgt und so höhere Temperaturen erträglicher machen kann.

  1. Schutz vor Sonne

Bleiben Sie entweder überwiegend in der Wohnung oder halten Sie sich an kühlen und schattigen Orten wie zum Beispiel in einen Park oder einem Wald auf. Benutzen sie Sonnencreme mit mind. Lichtschutzfaktor 30 sowie eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille.

  1. Körper kühlen

Tragen Sie helle, leichte und luftige Kleidung. Besonders eignen sich hierzu Stoffe wie Leinen, Baumwolle oder Seide. Kühlen Sie Ihren Körper gegebenenfalls mit Fußbädern, feuchten Tüchern oder Wassersprays.

  1. Vorsicht bei körperlicher Anstrengung

Wählen Sie möglichst die kühleren Morgen- und Abendstunden. Nutzen Sie schattige Orte. Achten Sie darauf, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und machen Sie Pausen. Nehmen Sie Beschwerden ernst, wenn diese auftreten sollten.

  1. Medikamente kühl und trocken lagern

Lagern Sie Ihre Medikamente kühl, trocken und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung. Klären Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob Ihr Medikament bei starker Hitze gut für Sie ist.

  1. Beschwerden ernst nehmen

Nehmen Sie Beschwerden durch Hitze ernst. Diese können unter anderem Schwindel, Schwächegefühl, Übelkeit und Kopfschmerzen sein. Gehen Sie zu einem Arzt oder rufen die Notrufnummer 112 an, wenn die Beschwerden nicht nachlassen oder stärker werden.

  1. Schlafen an kühlen Orten

Schlafen Sie im kühlsten Raum der Wohnung. Nutzen Sie leichte Bettwäsche aus Baumwolle oder ein dünnes Leinentuch. Tragen Sie leichte Schlafkleidung aus Baumwolle, Seide oder Naturfasern.

  1. Helfen Sie sich gegenseitig

Fragen Sie ältere Menschen bei Hitze, wie es ihnen geht. Erinnern Sie an ausreichendes Trinken, leichtes und kühles Essen, genügend Abkühlung und Überprüfung ihrer Medikamente. Und: Achten Sie auf Hitzewarnungen in den Medien.

Pressemitteilung Gesundheitsamt Hohenlohekreis

 




„Optimal ists nicht, aber ein Fischsterben ist nicht zu befürchten“

Welche Dimensionen die Dürre in Westeuropa hat, sieht man an den Bildern, die von der Loire, dem längsten französischen Fluß durch die Presse gehen. Der sonst breite Strom ist zu einem Rinnsal geworden, selbst der Kocher führt streckenweise mehr Wasser als die Loire. Nicht nur die Landwirte beklagen die aktuelle Trockenheit, betroffen sind vom Wassermangel alle, die Wasser in irgendeiner Form benötigen. Unsere Wirtschaft ist nicht nur auf Gas, sondern auch auf Wasser angewiesen. Das fängt bei den Kraftwerksbetreibern an, geht bei den Betreibern von Frachtschiffen und den betroffenen Industriebetrieben weiter und hört beim örtlichen Fischereiverein noch nicht auf.

Schwallbetrieb gefährdet Fische

Wasserkraftwerke laufen nicht mehr permanent, sondern werden im „Schwallbetrieb“ gefahren. Das bedeutet, so erklärt Günther Strobel, Vorsitzender des Hohenloher Fischereiverein Öhringen e.V., dass das Wasser solange aufgestaut wird, bis ein Wasserkraftwerk eine Weile lang sinnvoll zu betreiben ist. Während dieser Aufstauphasen wird nur ein Minimum an Wasser ins Unterwasser abgegeben, sodass dort Kiesinseln trockenfallen. Für Kleinfische droht dann das Ersticken oder dass sie leichte Beute von Vögeln werden, die sich dieses Futter natürlich nicht entgehen lassen.

Fließgewässer noch „im grünen Bereich“

Ansonsten sieht Strobel die ökologische Situation in den Fließgewässern „noch im grünen Bereich“. Sauerstoff sei durch das fließende Wasser für Fische und sonstige Tiere der Flüsse und Bäche noch genug vorhanden: „Wir prüfen das dauernd, noch ist kein Handlungsbedarf. Optimal ists nicht, aber ein Fischsterben ist nicht zu befürchten.“

Ganz anders sei die Situation in den Seen

In den Flüssen gebe es weniger Pflanzen, die nachts keinen Sauerstoff produzieren sondern verbrauchen, als in den Seen, erklärt Strobel. Daher seien die Seen stärker belastet. Beispielhaft nennt er den Goldbachsee bei Waldenburg, der kürzlich wegen Sauerstoffmangels vor dem „Umkippen“ gewesen sei.  Nur mit der tatkräftigen Hilfe der Feuerwehr, die große Mengen Wasser umgewälzt und in den See zurückgespritzt und so den Sauerstoffgehalt erhöht habe, sei das zu verhindern gewesen. Diese Gefahr besteht bei den niedrigen Wasserständen für die meisten Seen.

Text: Matthias Lauterer




Maschinen und Werkzeuge im Fokus von Dieben

Mehrfach berichtete GSCHWÄTZ bereits von Werkzeugdiebstählen in Hohenlohe. Und die Polizei Heilbronn bestätigt: „In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zum Diebstahl von Werkzeug in verschiedenen Bereichen.“ Eine genaue Zahl von Fällen nennt Annika Grundbrecher, Pressesprecherin der Polizei Heilbronn, nicht.

Baustellen oder Werkstätten

Ziel der Diebe sind Baustellen oder Werkstätten, wo sie hochwertiges Gerät vorfinden, sodass der Schaden meist in die Tausende geht. Das bestätigt auch die Polizei: „Werkzeuge und Baugeräte stehen häufig im Fokus von Straftätern, da in diesen Fällen schnell hochwertige Gegenstände erlangt werden können.“ Insbesondere für kleinere Geräte wie Motorsägen scheint es Abnehmer im In- und Ausland zu geben, sodass diese Geräte für die Täter schnell zu Geld zu machen sind.

In der Vergangenheit wurden mehrere Banden ausgehoben

In den letzten Jahren wurden bundesweit mehrere Banden ausgehoben, die sich auf den Diebstahl und Weiterverkauf von Werkzeugen und Maschinen, auch ins Ausland,  spezialisiert hatten. Eine dieser Banden lagerte ihr Diebesgut in einem Waldstück in Hohenlohe. Das Diebesgut war so umfangreich, dass zum Abtransport das THW zu Hilfe gerufen werden mußte. Die Polizei macht derzeit keine klare Aussage, ob sie bei den Diebstählen im Hohenlohekreis von einer Bande ausgeht. Die Ermittlungen laufen: „Sollten sich Hinweise auf eine bandenmäßige Begehungsweise ergeben, werden die Ermittlungen entsprechend angepasst.“ Genauso wird noch ermittelt, ob die unterschiedlichen Taten in der Region in Zusammenhang stehen.

Gerätehersteller helfen weiter

Was aber viele Täter nicht zu wissen scheinen: Die Hersteller der Geräte wissen in der Regel, wer der rechtmäßige Eigentümer der Geräte ist. Wenn beispilesweise bei Grenzkontrollen auffällige Geräte festgestellt werden, fragen die Behörden routinemäßig bei den Herstellern an. Diese Anfragen haben schon mehrfach zur Sicherstellung von Diebesgut und zu Festnahmen geführt.

Text: Matthias Lauterer

 




Werkzeugdiebstahl in Öhringen

Unbekannte entwendeten in den vergangenen Tagen in Öhringen Werkzeug von einer Baustelle. Die Täter verschafften sich zwischen Freitag und Dienstag Zutritt zum Gelände in der Haller Straße. Dort stahlen sie Werkzeuge und flüchteten. Der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07941 9300 zu melden.

Pressemitteilung Polizei Heilbronn