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Neubau des Landratsamts nimmt Gestalt an

Die Planungen für den Neubau des Landratsamts des Hohenlohekreises in Künzelsau schreiten voran. Nach Abschluss des Architekturwettbewerbs können nun alle eingereichten Entwürfe sowie die vier Preisträger in einer virtuellen Ausstellung auf der Homepage des Landratsamts Hohenlohekreis eingesehen werden. Unter www.hohenlohekreis.de/neubau gibt es neben den Entwürfen künftig auch weitere Informationen zum weiteren Verlauf des Bauvorhabens.

Landrat ist voller Vorfreude

„Mit dem Abschluss des Wettbewerbs haben wir einen großen Schritt in Richtung neues Kreishaus getan. Ich freue mich sehr über das große Interesse der Bevölkerung an diesem Prozess und vor allem darauf, mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einem modernen Verwaltungsgebäude mit viel Bürgernähe und attraktiven Arbeitsbedingungen die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu bearbeiten, sie zu beraten und für die Zukunft des Hohenlohekreises anzupacken“, sagt Landrat Dr. Matthias Neth, der auch Mitglied der Jury war.

17 Entwürfe, 4 Preisträger

Der Architekturwettbewerb wurde mit der Sitzung des Preisgerichts am 1. Juli 2022 abgeschlossen. Die Jury, bestehend aus erfahrenen Architektinnen und Architekten sowie Vertreterinnen und Vertretern des Kreistags, der Kreisverwaltung sowie der Stadtverwaltung Künzelsau, hat aus 17 eingereichten Entwürfen vier Preisträger ausgewählt. Gemäß der Vergabeverordnung fand mittlerweile das Verhandlungsgespräch mit den Preisträgern statt. In diesem Gespräch haben die Preisträger ihr finales Angebot abgegeben. Der Kreistag des Hohenlohekreises wird in seiner Sitzung am 26. September – ausgehend vom Ergebnis des Vergabeverfahrens – einen der vier Preisträger mit der Planung des neuen Kreishauses beauftragen.

Hintergrund zum Verfahren

Für den Neubau eines Kreishauses beauftragte der Kreistag die Landkreisverwaltung mit dem Grundsatzbeschluss vom 19. Juli 2021, ein Vergabeverfahren zur Planerbeauftragung (VgV-Verfahren) mit vorgelagertem Architekturwettbewerb durchzuführen. Hierzu bereitete die Verwaltung im Herbst 2021 die entsprechenden Unterlagen vor und schrieb den Wettbewerb Ende November 2021 öffentlich aus. In einer ersten Phase konnten sich Architekturbüros für eine Teilnahme bewerben. Da die Teilnehmerzahl auf insgesamt 25 begrenzt war, mussten die freien Plätze unter den zugelassenen Bewerbern verlost werden. Der eigentliche Wettbewerb begann mit der zweiten Phase, in der die teilnehmenden Architekturbüros auf der Basis der detaillierten Aufgabenstellung ihre Entwürfe entwickelten. Abgeschlossen wurde der Architekturwettbewerb mit der Preisgerichtssitzung. Anhand vorher festgelegter Beurteilungskriterien prüfte das Preisgericht die einzelnen Arbeiten und prämierte am Ende die besten Arbeiten. Am 1. Juli 2022 hat das Preisgericht in mehreren Auswahlrunden das Teilnehmerfeld auf vier Arbeiten reduziert und nach einer anschließenden intensiven Diskussion über die Vorzüge und Nachteile der in der engeren Wahl verbliebenen vier Entwürfe die Rangfolge festgelegt. Entsprechend dieser Rangfolge wurden dann die Preise vergeben.

Pressemitteilung Hohenlohekreis




Hohenloher:innen aufgepasst: Dort arbeiten, wo andere Urlaub machen

Jost Jahn sitzt in seinem eigenen Wartezimmer und erklärt die Situation kurz und knapp. Der Zahnarzt werde ab Frühjahr 2023 in den Ruhestand gehen. Dann werde es auf Amrum keinen Zahnarzt mehr geben, wenn sich kein/e Nachfolger:in finde.

Für viele Einwohner:innen und auch Touristen wäre das natürlich die schlechteste Lösung. So bliebe den Insulanern nur mit der Fähre nach Föhr zu schippern, im den nächsten Zahnarzt zu besuchen.

Die Praxis von Jahn befindet sich im Erdgeschoss seines Privathauses in dem kleinen Städtchen Nebel. Er könne sich vorstellen, sagt er, dass ein Nachfolger hier in Miete die Praxis weiterführt. Nur allzu viel verändern in den Praxisräumen dürfe man nicht, da etwa der Boden sehr alt ist und damit zwar nicht unter Denkmalschutz stehe, aber doch einen gewissen Wert habe.

Eine weitere verbliebene Praxis befindet sich im Hafenstädtchen Wittdün. Sie ist moderner und jünger ausgetattet. Die Zahnärztin möchte, wie sie auf Ihrer Internetseit hinweist, bereite im Oktober 2022 ihre Porten schlieeßen. Diese Praxis, immerhin 120qm groß und modern ausgestattet, kann man käuflich erwerben. Ebenso eine dazugehörige Wohnung, was nicht von Nachteil ist, wenn man die Immobilienpreise auf Amrum betrachtet.

rund die Hälfte der Patienten sind laut Jost Insulaner, der Rest Touristen. Generell sei in den Ferienmonaten mehr Betrieb in den Praxen als in den Wintermonaten. Notdienste kämen hinzu, die man bestenfalls mit einem Kollegen teilen könne, wenn beide Praxen eine/n Nachfolger:in finden.

Wer Interesse hat, eine der Praxen zu übernehmen, darf sich gerne direkt mit den jeweiligen Zahnärzten in Verbindung setzen:

Jost Jahn: Smäswai 4, 25946 Nebel. Telefon: 04682 9614474
Nina-Patricia Bienert, Inselstraße 20, 25946 Wittdün. Telefon: 04682/9681081
Auch die jeweiligen Bürgermeisterämter in Wittdün und Nebel helfen gerne weiter.



Keine Künzelsauer Apfelschorle in diesem Jahr

Aufgrund der wochenlangen Hitze und Trockenheit sind viele Äpfel nicht mehr verwertbar oder hängen schon nicht mehr auf den Bäumen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau hervor.

Die Stadtverwaltung Künzelsau muss daher leider die Apfel-Sammelaktion, die am 16. und 17. September 2022 im zukünftigen Baugebiet „In den Hälden“ in Belsenberg stattfinden sollte, absagen.

 

 




Maisernte vorgezogen

Aufgrund der anhaltenden Dürre haben diverse Landwirte die Maisernte vorgezogen. Die Böden auf den Feldern bilden wegen des ausbleibenden Regens tiefe Risse. Der Mais ist wegen der Trockenheit nicht richtig gewachsen. Fast komplett verdorrt und vertrocknet haben viele Landwirte im Hohenlohekreis bereits Ende August 2022 ihren Mais eingefahren. Normalerweise steht der Mais ansonsten gerne noch bis Oktober oder sogar November.

Durch die anhaltende Hitze ist die Ernte nun wesentlich spärlicher ausgefallen. Den Mais verarbeiten die Landwirte in der Regel zu Tierfutter. Nun fürchten viele, dass das Futter in diesem Jahr nicht reicht und sie entweder Futter zukaufen oder Tiere schlachten müssen (wir berichteten).

Deutschlandweit sieht es nicht besser aus.

Angesichts anhaltender Trockenheit in vielen Regionen erwartet der Deutsche Raiffeisenverband erhebliche Schäden bei der Maisernte. Bei Körnermais sei mit Verlusten von knapp 600.000 Tonnen zu rechnen – rund 15 Prozent der ursprünglich prognostizierten Menge, teilte der Verband in Berlin mit. Das berichtet der Stern.

 




Äpfel, Kirschen, Birnen oder Zwetschgen

Es ist wieder soweit: die Stadt Öhringen verteilt kostenlos 300 hochstämmige Obstbäume inklusive Pflanzmaterial. Um an dieser Aktion teilnehmen zu können, müssen Sie in Besitz eines Grundstücks auf Öhringer Gemarkung sein. Bitte melden Sie sich telefonisch am Montag den 12.09.2022 von 8:30 Uhr bis 16 Uhr im Öhringer Rathaus bei Frau Herzog unter der Nummer 07941/68-168. Nennen Sie dabei bitte das Flurstück, auf welchem die Bäume gepflanzt werden sollen, sowie die gewünschte Anzahl. Sie können auch Sortenwünsche äußern, aufgrund der begrenzten Menge pro Sorte kann jedoch nicht garantiert werden, dass Sie jeden Baum Ihrer Wahl erhalten. Pro Bürgerin oder Bürger können maximal fünf Bäume ausgegeben werden.

Mehrere Sorten im Angebot

Die Sortenaufstellung für dieses Jahr sieht folgendermaßen aus:

Apfelsorten: Gehrers Rambour, Glockenapfel, Gravensteiner, Kardinal Bea, Rote Sternrenette und Zabergäurenette.
Süßkirschen: Hedelfinger.
Tafelbirnen: Pastorenbirne.
Zwetschgen/Pflaumen: Reneklode. Quitte.

Informationen zu den Sorten

Die Pastorenbirne wurde angeblich vor langer Zeit von einem französischen Pfarrer in einem Wald aufgefunden. Der Baum der Pastorenbirne ist in der Jugend starkwüchsig und insgesamt stellt er keine zu großen Ansprüche an Boden und Lage. Das Fruchtfleisch ist weißgelb und saftig. Der Geschmack wird durch ein ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis mit schwachem Aroma beeinflusst.

Glockenäpfel werden im Oktober geerntet. Ein durchlässiger, nährstoffreicher Boden und ein sonniger bis halbschattiger Standort sind gute Bedingungen für den Wuchs des Baums. Der Geschmack ist säuerlich-erfrischend mit einem wenig saftigen Fruchtfleisch. Der Baum weißt eine gute Frosthärte auf.

Die Rote Sternrenette ist ein dunkelrot gefärbter Apfel und galt früher als „der klassische Weihnachtsapfel“. Sie war sehr weit verbreitet. Der Baum bevorzugt tiefgründige und feuchte Böden. Zudem ist er ist widerstandsfähig gegen Krankheiten und Frost. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, mittelfest, nur mäßig saftig und süßsäuerlich.

Abholung im Baubetriebshof

Die bestellten Bäume können am Mittwoch, den 26.10.2022 von 17 bis 18 Uhr im Baubetriebshof abgeholt werden. Da die Pflanzungen der Biotopvernetzung dienen, müssen die Bäume im Außenbereich auf Streuobstwiesen gepflanzt werden. Die Umsetzung wird stichprobenhaft kontrolliert.

„Seit dem Jahr 2014 findet die beliebte Aktion bereits statt. Mit einer Pflanzung können Sie die Biotopvernetzungsaktion unterstützen und helfen, einen der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas, die Streuobstwiesen, zu erhalten“, sagt Oberbürgermeister Thilo Michler.

Die Pflanzung der Bäume sollte im November bei frostfreiem Wetter erfolgen. Zu beachten ist, dass junge Bäume einen Erziehungsschnitt benötigen. Für interessierte Bürger veranstalten das Landwirtschaftsamt, der Obst- und Gartenbauverein und der Landschaftserhaltungsverband verschiedene Baumschnittkurse. Einer dieser Kurse findet am 02.12.2022 und am 03.12.2022 statt. Änderungen dieser Termine können eintreten. Mitte Februar gibt es zusätzlich Kurse zur Streuobstpflege.

Beitrag zu neuen Lebensräumen und der Biotopvernetzung

Mithilfe der Verwaltungsgemeinschaft Öhringen – Pfedelbach – Zweiflingen wurden in den vergangenen Jahren ca. 5700 hochstämmige Bäume gepflanzt. Dadurch entstanden bereits 52 ha (520.000 m2) neue Streuobstflächen und damit Lebensräume, welche die Bildung der Biotopvernetzung unterstützen.

Die Biotopvernetzung ist von großer Bedeutung für Tier- und Pflanzenarten, weil sie wichtige Verbindungen zwischen verschiedenen Lebensräumen schafft. Durch diese Vernetzungen ist es Arten möglich, von einem Lebensraum in den nächsten zu wandern. Tiere machen dies unter anderem bei der Nahrungssuche oder auf der Suche nach geeigneten Überwinterungsquartieren. Auch bei Wanderungen zu Paarungsorten hilft die Biotopvernetzung.

Beeinflussung des Kleinklimas

Auch in Bezug auf den immer schneller voranschreitenden Klimawandel hilft diese Aktion. Bäume filtern die Luft und kühlen diese kleinklimatisch ab, was auch Vorteile für den Menschen hat.

Der geschaffene Lebensraum an sich hilft vielen Arten weiter, wie zum Beispiel dem Gartenrotschwanz, einer Vogelart, die sich in lichten Wäldern, Parks und auch im Streuobst findet. Durch die wärmeren Temperaturen bleiben mehr Vogelarten den Winter über in der Region, die dem Gartenrotschwanz Konkurrenz um geeignete Brutreviere machen. Durch die Schaffung neuer Lebensräume kann diesem Problem etwas entgegengewirkt werden.

Wenn Sie die Artenvielfalt Ihrer Grundstücke weiter erhöhen möchten, sollte eine extensive Grünlandbewirtschaftung mit späterem Schnittzeitpunkt (ab Mitte Juni) erfolgen. Auch ein Verzicht auf Stickstoffdüngung erhöht die Artenvielfalt.

Pressemitteilung Große Kreisstadt Öhringen




Bund fördert Breitbandausbau im Landkreis Schwäbisch-Hall mit 28 Millionen Euro

Zeitgleich freuen sich die Abgeordneten Kevin Leiser (SPD) und Valentin Abel (FDP) darüber, dass der Bund den Breitbandausbau im Kreis Schwäbisch-Hall mit 28 Millionen Euro fördert:

Kevin Leiser. Foto: www.kevin-leiser.de

Kevin Leiser schreibt:

Der Zweckverband Breitband Landkreis Schwäbisch Hall erhält knapp 28 Millionen Euro Fördergelder des Bundes für den Breitbandausbau. Dies erfuhr der Bundestagsabgeordnete Kevin Leiser (SPD) durch den Projektträger des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr am Donnerstag, dem 01. September 2022.

„Alle Menschen in Deutschland sollen an der Digitalisierung teilhaben können. Dazu braucht es schnelle Breitbandverbindungen. Ich freue mich daher über die Förderungen für unsere Kommunen“, so Kevin Leiser.

Im Rahmen des Förderprogramms zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland fördert der Bund die Investitionen des Zweckverbandes für die Erschließung von unterversorgten Adressen in den Städten Gaildorf (1.137.032,00 Euro), Ilshofen (4.544.943,00 Euro), Langenburg (1.250.424,00 Euro) und Schrozberg (642.664,00 Euro) sowie in den Gemeinden Michelbach an der Bilz (1.079.273,00 Euro), Obersontheim (5.074.140,00 Euro), Rot am See (5.425.364,00 Euro), Satteldorf (5.919.910,00 Euro) und Wolpertshausen (2.833.566,00 Euro). Der Förderbetrag entspricht dabei 50 Prozent der Gesamtkosten. Die Mittel aus dem Förderprogramm stellt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr zur Verfügung.

Valentin Abel. Foto: FDP Hohenlohe

Und Valentin Abel teilt mit:

 Digitale Erschließung unserer Region schreitet voran

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert den Breitbandausbau in mehreren Gemeinden und Städten des Landkreises Schwäbisch Hall. Dazu erklärt der örtliche Bundestagsabgeordnete Valentin Abel (FDP):

„Eine stabile, schnelle und zuverlässige Internetverbindung ist heutzutage unabdingbar und ein wichtiger Faktor für die Attraktivität unserer Region. Nicht nur für Unternehmen ist eine solche Verbindung für die Standortwahl relevant, gerade auch für die Bürgerinnen und Bürger. Denn in einer Gesellschaft, die täglich digitaler wird, ist die Qualität des Internets auch ausschlaggebend für die Lebensqualität, zum Beispiel wenn Homeoffice ermöglicht werden soll.“

Abel weiter: „Es freut mich sehr, dass das Bundesministerium für Digitales und Verkehr die Relevanz des Breitbandausbaus erkannt hat und endlich die notwendigen Schritte einleitet, um auch den ländlichen Raum ins 21. Jahrhundert zu bringen. Auch der Landkreis Schwäbisch Hall profitiert von diesem Förderprogramm. Insgesamt fördert der Bund mit über 30 Millionen Euro die Erschließung unterversorgter Adressen in den Gemeinden Wolpertshausen, Obersontheim, Satteldorf, Michelbach an der Bilz und Rot am See und den Städten Schrozberg, Gaildorf, Ilshofen, Langenburg und Vellberg. Durch die Förderung schreitet die digitale Erschließung unserer Region mit großen Schritten voran.“

Pressemitteilungen Valentin Abel und Kevin Leiser

 

 




„So machen Sie das, ich mache das anders“

Einen weissen Bagger im Wert von etwa 30.000 Euro soll Stefan F. am 08. oder 09. Oktober 2019 von einer Baustelle in Niedernhall gestohlen haben. Das jedenfalls wirft ihm Staatsanwalt Jakubek am 01. September 2022 vor dem Amtsgericht Künzelsau vor. Einem Strafbefehl über 120 Tagessätze hat F. widersprochen.

Es ist nicht der einzige Diebstahl hochwertiger und großer Maschinen, der sich in den letzten Jahren in Hohenlohe ereignet hat.

Bewährung läuft noch

Stefan F. ist eine imposante Erscheinung, als er den Gerichtssaal betritt: Großgewachsen, muskulös und mit einem Bauch, er ist das, was man vielleicht als „stattliches Mannsbild“ bezeichnen kann. Von Beruf ist er Polier, war Zeitsoldat und hat bei Baufirmen gearbeitet, bevor er sich mit einem Baggerunternehmen selbständig gemacht hat und meist als Subunternehmer für große Bauunternehmen auf größeren und kleineren Baustellen gearbeitet hat. Auch auf der Baustelle zum Hochwasserschutz in Niedernhall, wo der Bagger gestohlen wurde, war er tätig. Derzeit ist F. arbeitslos, hat Unterhaltsverpflichtungen und Schulden. Eine neue Arbeitsstelle sei aber in Aussicht, sagt er. Wegen einer Körperverletzung wurde F. zu einer noch laufenden Strafe auf Bewährung verurteilt.

„Ich habe den Bagger nicht entwendet“

Zur vorgeworfenen Tat sagt er „ich habe den Bagger nicht entwendet“ und erzählt folgende Geschichte: Ein flüchtiger Bekannter -ein Kosovo-Albaner, den er von einer Baustelle gekannt habe- habe ihn angerufen, ob er wüßte, wo man für eine Weile einen Bagger unterstellen könne. Er habe einen Abstellplatz bei einem anderen Bekannten vermittelt. Nach einem dreiviertel Jahr sei der Bagger dort immer noch gestanden, der flüchtige Bekannte sei aber nicht erreichbar gewesen. Ihm hätte der Bagger gefallen, er hätte ihn gerne gekauft. Aber er habe keine Papiere gehabt, daher hätte er bei einem Händler so getan, als würde er den Bagger verkaufen wollen. Der Händler, so erklärte es F., könne dann über den Hersteller die Papiere besorgen.

„Das macht keinen großen Sinn“

Auf den Vorhalt von Richterin Rührich, dass ein Chatverlauf vorliege, in dem F. ein regelrechtes Verkaufsgespräch geführt habe, kontert er: „Das war vielleicht die Vorgehensweise von mir“. „Das macht keinen großen Sinn“, meint die Richterin. Sie liegt da wohl richtig, denn bei einem legalen Kauf hätte der Vorbesitzer sich um die Papiere kümmern müssen.

„Die Schlüssel sind genormt, die sind alle gleich, da kann jeder …“

Von dem Diebstahl des Baggers auf der Baustelle will F. nichts mitbekommen haben, er sei ja bei einem ganz anderen Gewerk tätig gewesen. „Aber sie hatten die Gelegenheit“, sagt die Richterin. Das gibt F. – möglicherweise unfreiwillig – zu: „Ich bin Maschinenführer, ich kann jeden Bagger fahren. Die Schlüssel sind genormt, die sind alle gleich, da kann jeder …“ Und man müsse ja auf einer Baustelle auch einmal ein Gerät, das im Weg steht, zur Seite fahren können, daher habe jeder einen Schlüsselbund.

„So machen Sie das, ich mache das anders“

Nochmals wirft die Richterin ein: „Sie können keinen Bagger legal erwerben, der keine Papiere hat, da geht man zu einem Händler und erklärt ihm das“, zeigt die Richterin Rührich Zweifel an der Darstellung des Angeklagten. „So machen Sie das, ich mache das anders“, entgegnet der. Aber er müsse doch Verdacht geschöpft haben, dass es sich um den gestohlenen Bagger von „seiner“ Baustelle gehandelt hat, als er den Bagger gesehen hat? „Die sehen alle gleich aus.“ meint F. „Aber ein anderer hat ihn auf den ersten Blick wiedererkannt“, sagt die Richterin.

„Es war so herzergreifend, was er erzählt hat“

Dieser andere ist Daniel M., ein Maschinenhändler aus dem Raum Biberach, der dann als Zeuge aufgerufen wird. Er erzählt eine ganz andere Geschichte: F. habe sich bei ihm gemeldet auf Empfehlung eines Neugerätehändlers. Er habe sich den Bagger vor Ort angesehen. F. habe ihm erzählt, dass der Bagger von einem Türken stamme, der sich von seiner Frau getrennt habe und der dieses Gerät jetzt über ihn „unter der Hand“ verkaufen wolle, damit die Frau nichts davon mitbekommt. Und auch das Schicksal von F. sei schwer: Er sei frisch verwitwet und habe acht oder neun Kinder. „Es war so herzergreifend, was er erzählt hat“, daher habe er seine Hilfe angeboten. Er dachte, F. sei irgendjemandem auf den Leim gegangen.

Ein paar Minuten Recherche führen zum gestohlenen Bagger

Dass der Verkauf ohne Rechnung über die Bühne gehen sollte, habe ihn aber stutzig gemacht und er habe dann im Internet „15 oder 20 Minuten recherchiert“, bis er auf eine Beschreibung des gestohlenen Baggers gestoßen sei. Er habe ihn sofort erkannt, aufgrund eines charakteristischen Zubehörs. Daraufhin habe er den Eigentümer ausfindig gemacht und sich bei ihm gemeldet. Und der erkannte F. aufgrund der Geschichte mit den 9 Kindern sofort wieder. Stefan F. hat diese Geschichte wohl öfter auf Baustellen erzählt. Und der Eigentümer wußte auch, dass sich F. bei ihm mehrfach erkundigt hatte, was jetzt mit dem Bagger sei.

Als M. den Angeklagten damit konfrontiert hat, dass er mit dem Eigentümer gesprochen habe und davon ausgehe, dass der Bagger gestohlen ist, blieb F. bei seiner Geschichte. M. hat daraufhin F. blockiert, sodass er ihn per WhatsApp und Telefon nicht mehr erreichen konnte.

Anwältin bittet um Sitzungsunterbrechung

Bevor der nächste Zeuge, der Eigentümer des Baggers, aufgerufen wird, bittet die Pflichtverteidigerin des Angeklagten, Anke Stiefel-Bechdolf, um eine Pause, um sich mit ihrem Mandanten zu besprechen. Als die Sitzung wieder aufgenommen wird, erklärt die Anwältin die Rücknahme des Widerspruchs. Damit ist der ursprüngliche Strafbefehl rechtskräftig, der Prozess ist damit beendet. F. muss 120 Tagessätze – die Höhe wurde nicht genannt – bezahlen und die Bewährungsstrafe wird überprüft werden. Die restlichen Zeugen, eine Polizeibeamtin und der Eigentümer des Baggers, werden nicht mehr befragt.

Handelte F. allein?

Wenn F. den Bagger gestohlen hat, dann dürften weder der Türke noch der Kosovo-Albaner existieren. Offen bleibt allerdings, ob F. den Bagger aus eigenem Antrieb oder als Teil einer größeren Organisation gestohlen hat. Am Fundort des Baggers sollen sich neben dem Bagger auch mehrere Container, möglicherweise ebenfalls mit Diebesgut, befunden haben. Dazu gab es im Prozess keine Fragen.

Diebesgut einer Bande in Hohenlohe gefunden

Immer wieder werden Banden, die sich auf gestohlenen Maschinen spezialisiert haben, ausgehoben. Eine dieser Banden lagerte vor einigen Jahren ihr Diebesgut in einem Waldstück in Hohenlohe. Das Diebesgut war so umfangreich, dass zum Abtransport das THW aus Künzelsau zu Hilfe gerufen werden mußte.

Die Polizei macht derzeit keine klare Aussage, ob sie bei den Diebstählen der letzten Zeit im Hohenlohekreis von einer Bande ausgeht. Die Ermittlungen laufen: „Sollten sich Hinweise auf eine bandenmäßige Begehungsweise ergeben, werden die Ermittlungen entsprechend angepasst“. Genauso wird noch ermittelt, ob die unterschiedlichen Taten in der Region in Zusammenhang stehen.

Text: Matthias Lauterer

 

 

 

 




Start ins neue Schuljahr nach den Sommerferien 2022

Der Unterricht im neuen Schuljahr 2022/23 beginnt in den städtischen Schulen in Künzelsau am Montag, 12. September 2022. Die Erst- und Fünftklässler werden meist an den darauffolgenden Tagen eingeschult. Die Schulleitungen geben hierzu folgende Termine bekannt:

Grundschule Amrichshausen

Für die Klassen 2 bis 4 beginnt der Unterricht um 7.50 Uhr und endet um 12.10 Uhr. Die Einschulungsfeier für die neuen Schulanfängerinnen und Schulanfänger findet am Samstag, 17. September 2022 statt. Sie beginnt um 9 Uhr in der Kirche in Amrichshausen.

Reinhold-Würth-Grundschule Gaisbach

Für die Klassen 2 bis 4 beginnt der Unterricht um 8.40 Uhr und endet um 12.15 Uhr. Die Aufnahme der Schulanfängerinnen und Schulanfänger findet am Samstag, 17. September 2022 mit einer kleinen Feier in der Mehrzweckhalle Gaisbach statt.

Grundschule Kocherstetten

Für die Klassen 2 bis 4 beginnt der Unterricht um 8.25 Uhr und endet um 12 Uhr. Die Aufnahme der Schulanfängerinnen und Schulanfänger findet am Samstag, 17. September statt. Sie beginnt um 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Marienkriche in Kocherstetten, die anschließende Feier findet in der Kelter statt.

Grundschule Taläcker

Für die Klassen 2 bis 4 beginnt der Unterricht um 8 Uhr und endet um 12.15 Uhr. Angemeldete Kinder nehmen am Ganztagesbetrieb teil. Die Aufnahme der Schulanfängerinnen und Schulanfänger findet am Donnerstag, 15. September 2022 in der Mehrzweckhalle Taläcker statt. Beginn: Klasse 1a um 9 Uhr; Klasse 1b um 11 Uhr.

Georg-Wagner-Schule Künzelsau

Für die Klassen 2 bis 4 sowie die Klassen 6 beginnt der Unterricht um 8 Uhr im Gebäude am Kocher, für die Klassen 7 bis 10 um 8 Uhr im Gebäude am Berg. Der Unterricht endet für alle Klassen um 12.20 Uhr. In der ersten Unterrichtswoche findet noch kein Nachmittagsunterricht statt.

Die Einschulungsfeiern für die Klassen 1 (14. September 2022) und 5 (13. September 2022) finden jeweils in der Stadthalle statt. Klasse 1 um 10 Uhr (Gottesdienst in der Johanneskirche um 9 Uhr), Klasse 5 um 9 Uhr.

Ganerben-Gymnasium Künzelsau

Für die Klassen 5 bis 12 beginnt der Unterricht am Montag um 8 Uhr und endet um 12.20 Uhr.

Brüder-Grimm-Schule Künzelsau

Für die Klassen 2 bis 9 beginnt der Unterricht um 8 Uhr und endet um 12.15 Uhr. Die Aufnahmefeier für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger der 1. Klasse findet am Mittwoch, 14. September um 10.30 Uhr in der Schule statt.

Die Stadtverwaltung Künzelsau wünscht allen Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern einen guten Start in das neue Schuljahr.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Rechtzeitig vor Schuljahresbeginn: Rainer Süßmann wird zum Schulleiter der Georg-Wagner-Schule ernannt

Der Bekannte ist auch der Neue: Rainer Süßmann wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart mit Wirkung vom 21. Juni 2022 zum Schulleiter der Georg-Wagner-Schule in Künzelsau ernannt. Die offizielle Einsetzungsfeier folgt noch.

Als er sich 2021 um die Nachfolge von Florian Frank für den Posten des Schulleiters an Künzelsaus größter städtischer Schule beworben hat, war er schon längst mitten im Alltagsgeschäft eines Schulleiters. Sein Vorgänger Frank wechselte im Januar 2021 zum Staatlichen Schulamt, dann übernahm Süßmann die kommissarische Leitung der Schule. Bereits seit 2005 war der Künzelsauer stellvertretender und kommissarischer Schulleiter an der Grund-, Haupt- und Werkrealschule. 2014 übernahm er auch an
der damals neuen Verbundschule, der Georg-Wagner-Schule, die Position des stellvertretenden Schulleiters.

Gemeinsam mit dem Team in der Schule haben er und sein Vorgänger es gemeistert, zwei eigenständige Schulen und Lehrerkollegien zusammenführen. In die anstrengende Zeit des Zusammenwachsens und Neustrukturierens fielen große Projekte wie der Mensa-Neubau und ein neuer Pausenhof am Kocher, die Generalsanierung des Schulgebäudes und schließlich die Innensanierung der Sporthalle am Berg. Ganz aktuell wird die Sporthalle am Kocher generalsaniert. Die Corona-Pandemie und die Aufnahme von Kindern aus den Kriegsgebieten in der Ukraine verlangten und verlangen wohl auch weiterhin von Rainer Süßmann und seinem Team höchsten Einsatz und pädagogisches, soziales Geschick.

„Der Digitalisierung kann man sich als Schule nicht entziehen“

Drauf angesprochen, welches die größten Aufgaben und Herausforderungen in der nächsten Zeit sind, sagt Rainer Süßmann: „Als Schule stehen wir vor einigen Herausforderungen, denen ich mich als Schulleiter stelle und das auch gerne. Wir müssen die Pandemie möglichst gut aufarbeiten. Dabei geht es aber nicht nur um Nachholen in bestimmten Fächern, sondern um gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler von Klasse eins bis Klasse zehn dringend brauchen und die wir ihnen als Schule bieten müssen. Eine große Aufgabe wird sicher die veränderte Lernwelt in einer veränderten Lebensumwelt sein. Der Digitalisierung kann man sich als Schule nicht entziehen. In Sachen Hardware sind wir durch den Schulträger sehr gut aufgestellt. Nun gilt es die Hardware auch effizient und pädagogisch sinnvoll Stück für Stück und gezielt in den schulischen Alltag und auch in den Unterricht zu integrieren.

Außerdem müssen wir uns als Schule auch äußeren Entwicklungen stellen und unseren Schülerinnen und Schülern und auch ihren Familien zur Seite stehen. Schule muss auf die Zukunft vorbereiten. Leben und Arbeiten in der Schule und vor allem außerhalb werden sich weiter verändern, das nun aber noch einmal deutlich schneller. Wenn wir uns dessen bewusst sind, Entwicklungen erkennen, möglichst richtig bewerten und im Rahmen der schulischen Möglichkeiten und des Auftrags entsprechend reagieren, dann machen wir unseren Job gut! Wichtig ist mir, dass wir da auch die Eltern und vor allem auch die Schülerinnen und Schüler nicht nur
mitnehmen, sondern an den Entwicklungen teilhaben lassen.“

Angespannte Versorgung mit Lehrkräften

Auf eine weitere Frage zu kommenden Aufgaben antwortet Rainer Süßmann: „Respekt habe ich in erster Linie vor der insgesamt angespannten Lehrerversorgung. Das  Staatliche Schulamt Künzelsau gibt sich wahnsinnig viel Mühe, uns Schulen gut zu bedienen. Auf Ausfälle können wir aber so gut wie nicht reagieren, weil es schlicht keinen Ersatz gibt. Unser Kollegium hat in den letzten Jahren am Limit oder auch darüber gearbeitet. Es geht uns aber um die Schülerinnen und Schüler und eine gute schulische Bildung. Deshalb ist das Engagement so groß. Auf Dauer wird die auflaufende Mehrarbeit aber so nicht zu leisten sein. Wir brauchen auch Freiräume für die zwingend notwendigen Schritte der Schulentwicklung.“

Bürgermeister gratuliert Schulleiter

Georg-Wagner-Schule:
Der Schulverbund Georg-Wagner-Schule wurde 2014 gegründet:
Georg-Wagner-Realschule + Grund-, Haupt- und Werkrealschule = Georg-Wagner-Schule.
Im Schuljahr 2022/23 besuchen etwas über 820 Schülerinnen und Schüler die Georg-Wagner-Schule, die von knapp 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Stand Juli 2022.

Bürgermeister Stefan Neumann, Hauptamtsleiterin Carmen Class und deren Stellvertreterin Julia Knobel haben dem engagierten Lehrer und Schulleiter zur Ernennung gratuliert. „Wir sind froh, dass Rainer Süßmann nun auch offiziell Schulleiter der GeorgWagner-Schule ist und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Er kennt die Gegebenheiten in und um ‚seine Schule‘, unsere Stadt und gestaltet die Schule seit langem wesentlich in leitender Position.
Die Georg-Wagner-Schule hat sich hervorragend entwickelt und dazu hat Rainer Süßmann schon bis heute einen immensen Beitrag geleistet.“

Investitionen in die Georg-Wagner-Schule

Bürgermeister Stefan Neumann berichtet: „Um die Georg-Wagner-Schule an ihren beiden Standorten zeitgemäß und für den Ganztagesbetrieb auszubauen, wurden in den letzten zehn Jahren knapp 13,5 Millionen Euro in die beiden Schulgebäude investiert.“ Zuletzt wurde die Sporthalle am Berg für rund 2,65 Millionen Euro saniert (Fertigstellung 2020). Jetzt in den Sommerferien 2022 wurde mit der Sanierung der Sporthalle am Kocher begonnen, die mit voraussichtlich 3,5 Millionen Euro veranschlagt ist. (…) Diese Investitionen sind ein klares Bekenntnis des Gemeinderates und der Stadtverwaltung Künzelsau für die Förderung und Bildung der Kinder“.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




Würth Geschäftsführer Volker Retz feiert 50-jähriges Arbeitsjubiläum

Volker Retz, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG, feierte am 1. September 2022 sein 50-jähriges Arbeitsjubiläum. Sein Weg bei Würth startete 1972 mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann. Im Laufe der Jahre wechselte Volker Retz in die Vertriebssteuerung und den -innendienst, wo er als Abteilungsleiter tätig war. Schon damals prägte er den Vertrieb maßgeblich mit. Nach der Prokura-Verleihung 2003 wurde er 2006 in die Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG für den Bereich Vertriebsinnendienst, –steuerung und –controlling berufen. Seit der Übergabe seiner Geschäftsführerverantwortung 2019 verantwortet Volker Retz die Vertriebssteuerung und das Preismanagement international.

„In den vergangenen fünf Jahrzehnten war Volker Retz in all seinen Funktionen nicht nur ein Macher und Lenker, der die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich mitgestaltet hat. Er konnte auch die Menschen mitnehmen und begeistern. Mit seiner loyalen und bescheidenen Art war und ist er immer noch einer unserer wichtigsten Kulturträger. Dafür sowie für seinen unermüdlichen Einsatz sind wir, seine Geschäftsführerkollegen, ihm sehr dankbar“, so Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Zum 30. September 2022 verabschiedet sich Volker Retz in den Ruhestand.

Pressemitteilung Würth